Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen!

Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen!

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Jun 21, 2013 1:53 pm

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Im HEIMKINDER-FORUM.DE wurde von mir, dem in Australien ansässigen Ehemaligen Heimkind Martin MITCHELL, folgendes Thema eröffentet:

Thread-Thema: »PETITION - Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen.«

Beitrag 1 von »martini« – Beitrag vom Mittwoch, 23. Mai 2012, um 07:01 Uhr :


OPEN PETITION
@ http://www.openpetition.de/petition/online/zwangsarbeit-ehemaliger-heimkinder

Ich, Martin MITCHELL, habe diese Petition, am Mittwoch, 23. Mai 2012, um 06:22 Uhr unterschrieben und folgende Begründung hinzugefügt:

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THE FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY OWES A DEBT ( 1949-2012 )

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND IN DER PFLICHT ( 1949-2012 )

Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !

Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
= Child slave labour of children in care.


Child slave labour of children in care.
= Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.


Kirche, Staat und alle involvierten Industrie- und Landwirtschaftsbetriebe sind die Schuldigen und somit die Schuldner.

"Abuse was not the failure of the system, abuse was the system !"

Abusus war nicht das Verfehlen des Systems, Abusus war das System !

The profiteers of child slave labour must be taken to task. The profiteers of child slave labour must pay compensation.

Zu berücksichtigen in der HEIMKINDER-ENTSCHÄDIGUNGSFRAGE, ist, daß wir ja keinen Krieg mehr hatten als diese Geschehen stattfanden, daß es keinen Führer mehr gab, der solche Dinge wie sie Heimkindern in Westdeutschland widerfahren sind angeordnet hatte, und dessen Befehl man auszuführen hatte. Mit solchen Ausreden können sich die Täter und ihre Rechtsnachfolger also nicht herausreden. Und gerade dieser Unterschied, sollte, m.E., auch immer und immer wieder hervorgehoben werden. Die Verbrechen, die gegen UNS begangen wurden, zu Friedenszeiten, und in einer "Demokratie", müssen daher, unter jeder Rechtsordnung, rechtsmäßig als viel, viel schlimmer eingestuft und bewertet werden, als Verbrechen begangen in einer "Diktatur"; und eine und jede den Opfern zustehende ENTSCHÄDIGUNG muß auch dies in Betracht ziehen und berücksichtigen, und die einem jeden zustehende ENTSCHÄDIGUNG muß daran gemessen werden.


QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15250-petition-nutznießer-firmen-von-heimkinder-zwangsarbeit-müssen-zahlen-sie-müssen-dazu-gezwungen-werden-sich-an-entschädigungszahlungen-zu-beteiligen/#post324532 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Fr Jun 21, 2013 3:04 pm, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Jun 21, 2013 1:59 pm

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Im HEIMKINDER-FORUM.DE wurde von mir, dem in Australien ansässigen Ehemaligen Heimkind Martin MITCHELL, folgendes Thema eröffentet:

Thread-Thema: »PETITION - Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen.«

Beitrag 3 von »martini« – Beitrag vom Donnerstag, 24. Mai 2012, um 00:12 Uhr :


Vielleicht darf man ja noch an die Ethik und Moral und Ehrlichkeit und nachträgliche Übernahme von Verantwortung der damaligen nachkriegsdeutschen Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit appellieren ihre Opfer „angemessen zu entschädigen“.
Es soll doch wohl auch noch erlaubt sein diese Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit, wenn sie sich nicht selbst dazu bewegen können freiwillig Wiedergutmachung zu leisten, sie öffentlich an den Pranger zu stellen.

Der Aufruf zur Unterzeichnung dieser Petition geht übrigens von in Deutschland ansässigen deutschen Heimopfern – von deutschen Heimkinder-Zwangsarbeitern ! – aus, darf aber auch von Heimopfern die Deutschland seither verlassen haben und sich im Auslande niedergelassen haben unterzeichnet werden ( und ich bin einer der letzteren, der auch schon unterzeichnet hat ).

Und auch die Nachkommen und Erben von Nutznießern dieser Heimkinder-Zwangsarbeit dürfen diese Petition unterzeichnen, ob sie im Inland oder im Ausland leben.



QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15250-petition-nutznießer-firmen-von-heimkinder-zwangsarbeit-müssen-zahlen-sie-müssen-dazu-gezwungen-werden-sich-an-entschädigungszahlungen-zu-beteiligen/#post324532 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Jun 21, 2013 3:00 pm

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Thread-Thema: »PETITION - Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen.«

Beitrag 4 von »martini« – Beitrag vom Samstag, 26. Mai 2012, um 03:06 Uhr


Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !

SHORT LIST: Nutznießer von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in Westdeutschland: CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matratzen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten


Diese Liste wurde zusammengestellt von dem Australier Martin MITCHELL ansässig in Australien ( zusammengestellt und veröffentlicht schon im Juli 2010 ).


QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15250-petition-nutznießer-firmen-von-heimkinder-zwangsarbeit-müssen-zahlen-sie-müssen-dazu-gezwungen-werden-sich-an-entschädigungszahlungen-zu-beteiligen/#post324977 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa Dez 28, 2013 10:20 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 25, 2013 7:59 am

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wiederentdeckt in einem populären deutschen Wochenmagazin

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@ http://www.stern.de/panorama/skandal-um-zwangsarbeit-heimkinder-mussten-fuer-swarovski-schuften-1879189.html

stern.de

15. August 2012, 18:00 Uhr

Skandal um Zwangsarbeit

[ österreichische ] Heimkinder mussten für Swarovski schuften

[ …aber über die flächendeckende nachkriegsdeutsche »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT« in deutschen „Kinderheimen“ und „Erziehungheimen“, berichtet weder stern.de noch die anderen etablierten Medien in Deutschland gerne, wenn überhaupt… …und über Details und Firmennamen, was Deutschland betrifft, wird schon garnicht berichtet… ]

Swarovski steht für glitzernde Steinchen und Glamour. Ein Skandal um Kinderarbeit in den 60er-Jahren kratzt an dem glänzenden Schein. Der Kristallglasproduzent schiebt die Schuld auf ein Heim.

Von Verena Kuhlmann

Das ehemalige Tiroler Erziehungsheim St. Martin in Schwaz hat keinen guten Ruf. Es gilt als schwarzes Schaf der Kinderheime, ist bekannt für seine schlimmen Züchtigungsmaßnahmen. In einer Studie zur Tiroler Heimerziehung [ @ http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/gesellschaft-und-soziales/kinder-und-jugendliche/jugendwohlfahrt/downloads/Forschungsbericht_Erziehungsheime.pdf ] wird darüber berichtet, dass die Zöglinge – Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren - dort verprügelt und mit Nächten in dunklen Bunkern bestraft wurden. Einige wurden angeblich sogar vergewaltigt. Zu diesen Unmenschlichkeiten kommt nun ein weiterer schwerwiegender Vorwurf hinzu: Die Heimkinder sollen in den 1960er-Jahren gezwungen worden sein, für den österreichischen Glasschmuck-Konzern Swarovski zu arbeiten. Geld gab es dafür meistens nicht.

Ehemalige Zöglinge der Anstalt haben sich laut der österreichischen Zeitung "Kurier" [ @ http://kurier.at/politik/heimkinder-schufteten-fuer-swarovski/808.300 ] erstmals zu Wort gemeldet und von ihrem Schicksal als Kinderarbeiter erzählt. Im Heim wurde nach ihrer Aussage eine Produktionsstelle aufgebaut, an der in Akkordarbeit Schmuckstücke für Swarovski fertiggestellt wurden. Teilweise zehn Stunden am Tag befestigten etwa 25 Mädchen kleine, geschliffene Kristalle auf Armbändern. Eine Arbeit, die körperlich anstrengend und gesundheitsschädigend war. Und das, obwohl angeblich vor allem junge schwangere Mädchen beschäftigt wurden, die besonders auf die finanzielle Unterstützung angewiesen waren. Waltraud R., ein ehemaliges Heimkind erinnert sich im "Kurier": "Für die Befestigung der Kristalle auf den Bändern musste man Kraft aufwenden. Viele Mädchen hatten Probleme mit den Handgelenken."

Hat die Heimleitung das Geld eingesteckt?

Geld haben Waltraud R. und viele ihrer Mitbewohnerinnen für ihre Arbeit nie bekommen. Verantwortlich macht sie dafür aber nicht Swarovski [ @ http://careers.swarovski.com/Content.Node/at/index.php ]. Ihrer Meinung nach, hat die Heimleitung das Geld eingesteckt: "Ich bin sicher, dass Swarovski sehr wohl bezahlt hat, nur wir haben nichts davon gesehen." Diese Ansicht bestätigt auch Bianca Henderson, Pressesprecherin von Swarovski. "Wenn Swarovski in einem Kinderheim etwas fertigen ließ", erklärt sie dem "Kurier", "dann sicher im guten Glauben, dass das Geld an die Kinder weitergeleitet wird."

Anhand von Rechnungen oder anderen Unterlagen lässt sich der Vorwurf nicht überprüfen. Nach vier Jahrzehnten sind solche Papiere längst vernichtet. Allerdings wurden die Aussagen der ehemaligen Zöglinge bereits von mehreren Leidensgenossinnen bestätigt. Auch Swarovski schließt eine Mitarbeit der Heimkinder nicht aus, weißt aber jegliche Schuld an den schrecklichen Arbeitsbedingungen von sich. Auch heute noch werde von Privatpersonen zugearbeitet. Junge Mütter können sich durch ein Angebot der Firma so von zu Hause aus etwas dazu verdienen – heutzutage werden sie laut Henderson aber entsprechend entlohnt.
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Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen!

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Sep 15, 2014 5:33 am

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Staatssekretär des BMFSFJ, Dr. Ralf Kleindiek, befürwortet Beteiligung seitens HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN an Entschädigungszahlungen und auch gesellschaftliches Engagement bezüglich einer Resolution auch all dieser Angelegenheiten.


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Deutschlandfunk

HINTERGRUND [ http://www.deutschlandfunk.de/hintergrund.723.de.html ] / Beitrag vom 03.07.2014

FONDS FÜR EHEMALIGE HEIMKINDER

Guter Wille und leere Kassen

Von Otto Langel

Sowohl in der jungen Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg als auch in der DDR wurden Kinder in Heimen gedemütigt, verprügelt und misshandelt. Die Opfer leiden bis heute. Die Politik will mit Geld helfen – doch die Betroffenen brauchen etwas anderes.

"Ich bin 14 Jahre im Heim gewesen, also vom Baby an, es war überall das gleiche Unrechtsystem, Bestrafung, körperliche Züchtigung, bis aufs Blut Exzesse. Wir waren ständig eingesperrt, um das ganze Gelände herum war ein zwei Meter hoher Stacheldrahtzaun mit oben Bewehrung, damit auch niemand aus dem Heim abhaut."

Was Dirk Friedrich in seiner Kindheit erlebte, mussten unzählige Heimkinder in den frühen Jahren der Bundesrepublik ertragen. Sie wurden gedemütigt, erniedrigt, geprügelt, misshandelt, ausgebeutet und missbraucht, in kirchlichen wie in öffentlichen Einrichtungen.

Doch nicht nur im Westen, auch in der DDR sperrte ein rigides Erziehungssystem Kinder und Jugendliche weg, beeinträchtigte massiv ihre Entwicklung und zwang sie zur Arbeit, zum Beispiel Oliver Perner.

"Ich war sieben Jahre im Heim, erst im normalen Heim, öfter im Durchgangsheim, weil ich ständig abgehauen bin, weil es nicht auszuhalten war im Heim. Danach bin ich nach Torgau gekommen, das war vergittert, verschlossen, das war die schlimmste Einrichtung, die es für Jugendliche in DDR-Zeiten gab. Das war dann die Hölle da."

Erst vor rund einem Jahrzehnt wurden die schwierigen und zum Teil menschenunwürdigen Lebensbedingungen vieler Heimkinder öffentlich bekannt. Im Februar 2009 konstituierte sich auf Empfehlung des Deutschen Bundestags der "Runde Tisch Heimerziehung", an dem Vertreter der Politik, der Kirchen, der öffentlichen Träger und der ehemaligen Heimkinder Platz nahmen. Knapp zwei Jahre lang berieten sie unter dem Vorsitz der früheren Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer über Hilfen für Betroffene. Im Januar 2011 stellte Vollmer den Abschlussbericht vor.

"Für die individuell Geschädigten schlagen wir einen Fonds vor. Dieser Fonds heißt jetzt Fonds für ehemalige Heimkinder. Der soll ausgestattet werden mit 120 Millionen Euro."

Der Fonds "Heimerziehung West" richtete sich an rund 800.000 Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik aus der Zeit von 1949 bis 1975. Finanziell beteiligten sich der Bund, die westdeutschen Länder sowie die Evangelische und Katholische Kirche gemeinsam zu je einem Drittel. Ein Jahr später beschlossen der Bundestag und die Jugendministerien der Länder einen Fonds "Heimerziehung in der DDR" in Höhe von 40 Millionen Euro mit gleichwertigen Hilfen für die 500.000 ostdeutschen Betroffenen zwischen 1949 und 1990. Sie können für Folgeschäden aus der Heimerziehung in sogenannten Anlauf- und Beratungsstellen bis zu 10.000 Euro pro Person in Form von Sachleistungen beantragen, etwa für Elektro- und Küchengeräte, Reisen und therapeutische Maßnahmen; außerdem zusätzlich eine einmalige Zahlung, wenn sie als Jugendliche arbeiten mussten, aber keine Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt wurden. Pro Monat erhalten sie 300 Euro.

Kaum Verständnis für den Fonds bei den Betroffenen

Unter den Betroffenen stößt der Fonds jedoch auf massive Kritik. Dirk Friedrich und Heidi Dettinger, Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder:

"Ich will eine Entschädigung haben, und zwar eine Entschädigung, die im wahrsten Sinne des Wortes eine Entschädigung ist. Und nicht diese Almosen, die da verteilt werden, dafür kämpfe ich mit anderen Heimkindern. Dieses Geld, was da als Hilfsfonds angeboten wird, nein, nicht für mich."

Der Fonds, der ist eine Demütigung, der ist ein Schlag ins Gesicht für alle ehemaligen Heimkinder. Das sehe ich auch für mich persönlich so. Das sind noch nicht mal zwei Prozent der ehemaligen Heimkinder, die den Fonds in Anspruch genommen haben bislang. Nicht mal zwei Prozent, das ist eine beschämende Zahl."

Das zuständige Bundesfamilienministerium geht dagegen von vier Prozent aus, aber auch dies ist eine vergleichsweise geringe Zahl. Manche früheren Heimkinder wissen nicht einmal von der Existenz des Fonds, viele scheuen den bürokratischen Aufwand des Verfahrens, und nicht alle haben in den Einrichtungen negative Erfahrungen gemacht. Gleichwohl sind die 40 Millionen Euro des Fonds "Heimerziehung in der DDR" längst ausgeschöpft.

Ralf Kleindiek, Staatssekretär im zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

"Was den Fonds für die Heimkinder in Ostdeutschland anbelangt, hat sich schon im vergangenen Jahr herausgestellt, dass die vorgesehenen 40 Millionen Euro nicht ausreichen. Deswegen haben sich Bund und Länder im Februar schon darauf verständigt, dass der Fonds deutlich aufgestockt wird. Wenn es erforderlich ist, um 200 Millionen Euro."

In der kommenden Woche will das Bundeskabinett die Erhöhung des Ost-Fonds um zunächst einmal 25 Millionen Euro beschließen. Doch auch die 120 Millionen Euro für die 800.000 westdeutschen Heimkinder sind zu knapp kalkuliert.

Herbert Scherer, früherer Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle Berlin:

"Wir reden von 120 Millionen West und 40 Millionen Ost. Die Prognosen sind, dass es im Osten fünf Mal so viel braucht und im Westen ungefähr doppelt so viel braucht."

Die Bundesregierung will auf diese Prognosen reagieren und, so Staatssekretär Ralf Kleindiek, auch für den West-Fonds eine großzügige Lösung finden.

Harte Kritik an den Fristen für Entschädigungszahlungen

Vor allem die Länderfinanzminister haben sich jedoch gegen eine Erhöhung der Fonds gewehrt. Um die Zahl der Antragsteller zu reduzieren und damit die Ausgaben zu senken, drängten sie auf kurze Antragsfristen. Tausende ehemalige Heimkinder wären wohl zu spät gekommen. Die Politikerrunde einigte sich schließlich auf den 30. September bzw. 31. Dezember als Anmeldeschluss für die Fonds Ost und West. Ob diese Fristen reichen, ist jedoch fraglich.

"Der Termin 30.9. ist eine extreme Härte, weil bis dahin man davon ausgehen konnte, dass es bis 30.6.2016 irgendwie läuft im Fonds Ost. Das Fass ohne Boden, das waren die Befürchtungen, und deswegen hat man gesagt vonseiten der Politik der Länder und des Bundes, wir müssen mit der Aufstockung verbinden gleichzeitig irgendeine Art von Mauer, dass dann Schluss ist."

Man wolle keine Mauer errichten, betont hingegen Ralf Kleindiek. Niemand müsse befürchten, ausgeschlossen zu werden, wenn er die Frist versäume. Voraussetzung sei jedoch eine plausible Erklärung.

"Wenn jemand einen guten Grund hatte, das nicht rechtzeitig anzumelden, dann werden wir auch dafür eine Lösung finden."

Einen Rechtsanspruch aber haben die ehemaligen Heimkinder nicht. Gegen die verkürzten Anmeldefristen können sie nicht juristisch vorgehen, und ebenso wenig können sie klagen, wenn die Beratungsstellen Sachleistungen wie eine Reise, einen Kühlschrank oder einen Fernseher ablehnen. Herbert Scherer spricht von einer schwierigen Konstruktion der Fonds.

"Die Grundidee ist ja, dass man nicht eine klassische Entschädigungsleistung gewählt hat, wo man dann das Maß des Schadens feststellen müsste, der damals entstanden ist, sondern dass man das auf die Ebene einer Hilfeleistung gebracht hat, wo es darum geht, was kann dem Menschen heute in seiner Situation wenigstens ein bisschen helfen. Den Schaden, der damals angerichtet worden ist und der nachwirkt, kann man nicht wieder gutmachen, sondern eigentlich kann man nur eine Geste über diese Hilfe geben."

Diese Gesten stoßen bei den ehemaligen Heimkindern auf ein geteiltes Echo. Die einen lehnen sie als beschämendes Almosen ab, die anderen sind dankbar für jede finanzielle Unterstützung. Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit und zuständig für die Potsdamer Beratungsstelle:

"Wir haben eine Umfrage gemacht bei denen, die bereits etwas von dem Fonds bekommen konnten, und da ist eine hohe Zufriedenheit zu verzeichnen. Das sind ja immerhin unerwartete Leistungen, und es trifft ja im Allgemeinen auch Menschen, die eher geringe Einkommen haben."

Als späte Anerkennung des im Heim erlittenen Leids versteht zum Beispiel Martina Blankenfeld den Fonds. Sie war von 1978 bis 1981 in einem Jugendwerkhof, in dem sogenannte schwer erziehbare Jugendliche körperlich hart arbeiten mussten.

"Ich hatte hier ein ganz tolles, also ein sehr angenehmes Gespräch. Und kurz darauf gab es eine überindividuelle Leistung, und darüber hinaus kann ich jetzt mit ehemaligen Betroffenen ein Theaterprojekt initiieren. Die Anerkennung ist für mich eine klare Rückenstärkung."

Andere Heimkinder hingegen empfinden aufgrund ihrer früheren traumatischen Erfahrungen jeden heutigen Umgang mit Ämtern und Behörden als Zumutung.

Der Runde Tisch Heimerziehung und seine Probleme

Wenn die damaligen Heimkinder von ihrem Martyrium erzählen, haben sie anschließend Albträume, berichtet Ulrike Poppe:

"Die Geschichten, die wir hören von den Betroffenen, sind zum Teil wirklich erschreckend. Und es ist so, dass viele davon so geprägt sind, dass sie ihr Leben lang mit diesen Ängsten und Schlafstörungen und mit diesem Misstrauen gegenüber eigentlich allen anderen Menschen durchs Leben laufen. Das ist wahrscheinlich das Auffälligste, dass viele von ihnen sich nicht in die Gesellschaft haben integrieren können, arbeitslos sind oder auch gesundheitliche Schäden haben, die sie nicht in die Lage versetzen, erwerbstätig zu sein."

In einem Waisenhaus in der Eifel begann für die damals achtjährige Giana Jadegary eine zehnjährige Heim-Odyssee, eine Zeit, in der sie nichts lernen durfte und immer unselbstständiger wurde. Sie kritisiert die Fonds-Praxis.

"Ich würde das Geld gerne für eine Reise verwenden, die ich noch nie mir leisten konnte. Und ich darf das wieder nicht, das heißt, ich bin wieder in eine Unmündigkeit geschubst und ich werde wieder bevormundet. Und das kann's nicht sein. So kann auch keine Wiedergutmachung sein."

Der Runde Tisch Heimerziehung wollte Lehren aus der Vergangenheit ziehen. Aufwändige, langwierige, ausgrenzende und erniedrigende Verfahren wie bei der Entschädigung von NS-Opfern oder Zwangsarbeitern wollte man vermeiden. Doch eine Fonds-Lösung, die alle ehemaligen Heimkinder zufriedenstellt, ist kaum möglich. Immerhin geht es um rund 1,3 Millionen potenziell Betroffene mit unterschiedlichen Schicksalen. Bürokratische Abläufe, Härtefälle und Ungerechtigkeiten lassen sich nicht ausschließen, aber, so Herbert Scherer:

"Wir können uns jetzt relativ gut auf die Menschen hier einlassen, ohne dass wir wer weiß wie Überprüfungshürden hier einbauen. Hier muss kein Psychologe und kein Therapeut und kein Arzt und kein sonst was einen Schaden feststellen, und auch kein Sachverständiger vom TÜV. Und wir als Berater dürfen auch auf Dokumente teilweise verzichten, wenn das, was uns berichtet wird, glaubhaft ist. Für das, was einige ganz besonders erlitten haben, müsste es auch noch andere Entschädigungsleistungen geben."

Viele Opfer gehen leer aus

Dies betrifft zum Beispiel die Opfer von sexuellem Missbrauch. Wer einen Antrag beim Fonds sexueller Missbrauch gestellt hat, erhält keine Zahlungen aus dem Fonds Heimerziehung. Wer zum Beispiel in der Familie missbraucht wurde, deswegen in ein Heim kam und dort erneut missbraucht wurde, kann keine weiteren Ansprüche geltend machen.

Leer gehen auch diejenigen aus, die Kinderarbeit verrichten mussten. Die meisten Heimkinder mussten ab dem 14. Lebensjahr arbeiten, ohne angemessen entlohnt zu werden und Rentenansprüche zu erwerben. Dafür können sie aus dem Fonds eine einmalige Zahlung beantragen. Doch viele wurden bereits als 10- oder 12-Jährige zu schweren Tätigkeiten herangezogen, wie etwa Paul Woods. Er war von 1957 bis 1965 in verschiedenen Heimen.

"Als ich noch in der Schule war, wurden wir im Heim ausgeliehen zu Bauern, um Rüben zu vereinzeln. Danach war ich in Köln. Dort wurden Kugelschreiber für die Firma Rudolf Meutgens zusammengestellt. Davon gab es ein Entgelt von maximal 2,50 die Woche. Das stand auf der einen Seite der Karte, auf der anderen Seite der Karte stand: ohne Fleiß kein Preis.

"Die Arbeitszeiten vor dem 14. Lebensjahr werden beim Fonds Heimerziehung nicht berücksichtigt, da es sich, so die kaum nachvollziehbare Begründung, um Kinderarbeit handelte, und Kinderarbeit bereits in den 1950er Jahren verboten gewesen sei."

Heidi Dettinger, Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder:

"Man kann nicht damit argumentieren, dass Kinderarbeit schon damals illegal war, und für illegale Arbeit wurden selbstverständlich keine Renten abgeführt, also können sie auch heute keine Rentenersatzleistungen dafür bekommen. Also das ist derart zynisch, dass ich damit nicht leben kann."

Der Verein ehemaliger Heimkinder betrachtet solche Einschränkungen als diskriminierend und stellt den gesamten Rentenersatzfonds infrage. Heidi Dettinger fordert stattdessen eine adäquate Entschädigung.


"Wenn ich mir überlege, welches Geld ich für das Heim, für die Diakonie erwirtschaftet habe in der Zeit, in der ich dort war, und mir überlege, dass dieser Lohn mir geklaut worden ist, einfach nichts dafür bekommen habe, dann sind das, wenn ich das auf Zinsen und Zinseszinsen berechne über die vielen Jahre, sind das 90.000 Euro. Ich finde, Heimkinder haben es verdient, dass sie das Geld zumindest zum Teil auch zurückbekommen, was sie erwirtschaftet haben."

Diskussion um Zwangsarbeit und Ausbeutung von Heimkindern

Rechnet man diese Beträge hoch, so erzielten die westdeutsche Privatwirtschaft, die Heimträger und der SED-Staat Milliardengewinne auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen.

Vertreter der Heimkinder sprechen von Zwangsarbeit, ein problematischer Begriff, da Zwangsarbeit in Deutschland mit dem System von Ausbeutung und Sklavenarbeit im NS-Regime assoziiert wird. Die Heimkinder mussten zwar unter schwierigen, zwangsähnlichen Bedingungen arbeiten, aber die Zustände sind nicht vergleichbar mit dem Naziterror.

Dennoch orientieren sich die organisierten Heimkinder mit ihren Forderungen an den Entschädigungen für NS-Zwangsarbeiter. Ein Blick auf deren Geschichte zeigt aber auch, dass ein langer Atem, öffentlichkeitswirksame Kampagnen und massiver politischer Druck vor allem aus dem Ausland nötig waren, um Wirtschaft und Regierung zu einer finanziellen Regelung zu drängen. Ob dagegen die politisch relativ unerfahrenen früheren Heimkinder die notwendige gesellschaftliche Aufmerksamkeit erzeugen können, ist fraglich, zumal sie keine nennenswerte Lobby haben.

Immerhin äußert Staatssekretär Ralf Kleindiek Verständnis beim Thema Kinderarbeit.

"Wenn der Bundestag sich des Themas annehmen würde und es dann zu einer Verständigung käme, dass dann die Firmen, die damals diese Kinder beschäftigt haben, dann auch sich an Geldzahlungen beteiligen, dann sind wir natürlich die letzten, die was dagegen hätten, ganz im Gegenteil, wir würden das sehr befürworten."

Doch nicht nur, wer illegale Kinderarbeit verrichten musste, ist von den Ausgleichszahlungen der Fonds ausgeschlossen, auch die ehemaligen Insassen von Behinderten- und psychiatrischen Einrichtungen können keine Ansprüche stellen.

Conni Malcherek wurde in einem Säuglingsheim geboren, anschließend kam sie in ein Waisenhaus und schließlich in ein psychiatrisches Heim.

"Das war ein Kinderheim für geistig Behinderte, warum ich da drin war, weiß ich nicht. Na ja, und dann Medikamente bekommen. Da kriegte ich eine Zwangsjacke, da kann ich mich noch dran erinnern, an so eine Zwangsjacke, eine weiße, so mit Schnalle dran. Ich habe sehr viele Depotspritzen gekriegt, und dann halt viel so KO-Dinger. Ich habe immer geschlafen bei den Nonnen, ich kriegte morgens Valium 10, mittags Valium 10, abends.

Conni Malcherek verbrachte 22 Jahre in zehn verschiedenen Heimen, es folgten Suchtklinik und therapeutische Wohngemeinschaften, seit 20 Jahren ist sie erwerbsunfähig.

Warum gesunde Kinder in psychiatrische Einrichtungen eingewiesen wurden, ist ein dunkles, noch weitgehend unerforschtes Kapitel der Heimerziehung. Ehemalige Insassen berichten von überfüllten Häusern.

"Dann waren eben auch Kinder, die ganz normal waren und wo der Heimplatz überbelegt war, die sind dann natürlich in die Behinderteneinrichtung gekommen, ganz normale Leute, die hatten einfach das Schicksal gehabt."

Erzählt ein früherer Insasse eines westdeutschen Heims. Er möchte anonym bleiben, weil er immer noch eine Stigmatisierung als ehemaliges Heimkind befürchtet.

Gesunde Menschen in psychiatrischen Einrichtungen

"Also ich kenn' noch Leute, die sind jetzt behindert durch die Medikamente, alle, die waren ganz normal dahin gekommen, und weil überbelegt war, sind sie in eine Behinderteneinrichtung in dieser Anstalt reingekommen."

Offensichtlich entschieden nicht allein das psychische oder soziale Befinden eines Kindes über die Einweisung in eine Einrichtung, sondern auch wirtschaftliche Erwägungen des Heimträgers. Eine unrühmliche Rolle spielten dabei in der Nachkriegszeit Gutachter, die bereits vor 1945 tätig gewesen waren. Der Neurowissenschaftler Burkhard Wiebel forscht an der Ruhr-Universität Bochum zu diesem Thema.

"Die Heime für behinderte und auch für psychiatrische Patienten waren 1945 leer, weil nämlich die Kinder alle getötet worden sind. Jetzt standen die Heime leer und diejenigen, die diese Immobilien hatten, wollten nun, dass die auch wieder gefüllt werden, und deswegen wurden reihenweise, zu Tausenden, gefälschte Intelligenzquotienten produziert. Und wir wissen auch genau, was da gemacht worden ist, wer da verantwortlich war."

Die Forschungen zu diesem Thema befinden sich, wie gesagt, in den Anfängen. So ist zum Beispiel noch unklar, ob Ärzte und Pharmakonzerne die psychiatrischen Heime nutzten, um heimlich Medikamente zu erproben.

Man habe inzwischen erkannt, dass es untragbar sei, diesen Personenkreis von Ausgleichszahlungen auszuschließen, erklärt Staatssekretär Ralf Kleindiek:

"Ich weiß, dass die Bundesregierung, die Länder, die Einrichtungsträger und die Betroffenen darüber im Gespräch sind, um da eine Lösung zu finden."

Während die früheren Insassen psychiatrischer Einrichtungen auf eine Lösung hoffen, bleibt den Kindern und Jugendlichen der sogenannten normalen Heimerziehung nur noch eine kurze Frist, um ihre Ansprüche anzumelden: bis zum 30. September für den Fonds "Heimerziehung in der DDR" und bis zum 31. Dezember für den Fonds "Heimerziehung West".


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WEITERFÜHRENDE INFORMATION

Besser spät geholfen als nie [ http://www.deutschlandfunk.de/besser-spaet-geholfen-als-nie.862.de.html?dram:article_id=251891 ] (Deutschlandfunk, Deutschland heute, 04.07.2013)

Demütigung nach Plan [ http://www.deutschlandfunk.de/demuetigung-nach-plan.724.de.html?dram:article_id=216870 ] (Deutschlandfunk, Hintergrund, 06.08.2012)
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QUELLE: Deutschlandfunk ( 03.07.2014 ) http://www.deutschlandfunk.de/fonds-fuer-ehemalige-heimkinder-guter-wille-und-leere-kassen.724.de.html?dram:article_id=290836


WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Kleindiek
Ralf Kleindiek (* 26. August 1965 in Hameln) ist ein deutscher Politiker (SPD). Unter Manuela Schwesig ist er seit Januar 2014 Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
WEITERLESEN @ http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Kleindiek ( Es ist durchaus wichtig dass man dort weiterliest um genau darüber informiert zu sein wer Ralf Kleindiek ist und was seine Fachgebiete sind. )


Ralf Kleindiek lobt und unterstüzt "bürgerschaftliches Engangement".
Siehe @ http://www.presseportal.de/pm/63504/2829610/staatssekretaer-im-bundesministerium-fuer-familie-senioren-frauen-und-jugend-dr-ralf-kleindiek

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12.09.2014 | 14:29

Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ralf Kleindiek eröffnet 10. Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Berlin (ots) - Die 10. bundesweite Aktionswoche des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist heute mit einer zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin eröffnet worden. Die Aktionswoche, die bis zum 21. September 2014 läuft, steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Bundesweit engagieren sich rund 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich. Mit der jährlichen Aktionswoche wird ihr Engagement präsentiert und geehrt.


Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ralf Kleindiek sagte in seiner Eröffnungsrede:

"Bürgerschaftliches Engagement bedeutet Mitverantwortung. Erst eine Gesellschaft, in der sich Menschen für andere einsetzen, ist lebendig und stabil. Der Staat kann niemals alle gesellschaftlichen Herausforderungen alleine lösen. Wir brauchen beides: einen zukunftsfähigen Sozialstaat und eine aktive Zivilgesellschaft. Menschen, die sich freiwillig engagieren, verdienen unsere besondere Wertschätzung und Unterstützung."

[ ………]

Seit 2004 würdigt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) mit der bundesweiten Aktionswoche die Arbeit von mehr als 23 Millionen freiwillig Engagierten.
Sie steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Das ZDF ist Medienpartner. Weitere starke Partner 2014 sind Aktion Mensch, die Initiative Volkswagen pro Ehrenamt und der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter.

Das BBE ist ein Zusammenschluss von Akteuren aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das Ziel der 250 Mitgliedsorganisationen ist die nachhaltige Förderung von Bürgergesellschaft und bürgerschaftlichem Engagement in allen Gesellschafts- und Politikbereichen.

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Staatssekretär des BMFSFJ, Dr. Ralf Kleindiek, befürwortet Beteiligung seitens HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN an Entschädigungszahlungen und auch gesellschaftliches Engagement bezüglich einer Resolution auch all dieser Angelegenheiten.

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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
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Staatssekretär im BMFSFJ, Dr. Ralf Kleindiek ist zuständig

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Sep 19, 2014 6:15 am

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Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ( BMFSFJ), Dr. Ralf Kleindiek ( SPD ).
BMFSFJ Büro: Glinkastraße 24, 10117 Berlin.
Fon: 030 18 555-1500.
Fax: 030 18 555-4150

E-mail: ralf.kleindiek@bmfsfj.bund.de
Dr. Ralf Kleindieks Zweitwohnsitz: Berlin-Brandenburg.

Zusammensetzung der jetzigen Bundesregierung und des dazugehörigen jetzigen Beamtentums: http://www.aok-bv.de/imperia/md/aokbv/politik/wersitztwo/wer_sitzt_wo_2014.pdf ( insgesamt 24 Seiten )

Und siehe auch, insbesondere, das Organigramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) https://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Ministerium/organigramm-neu.html
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Kompensation für den Verlust der Kindheit.

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Sep 19, 2014 10:05 pm

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»Kompensation« steht für »Entschädigung« -
eine wirkliche »Entschädigung« !!


Kompensation für den Verlust der Kindheit

Zusammenfassung eines Zeitungsartikels der Mitte letzten Jahres (2013) in der englischsprachigen jüdischen Zeitung THE JERUSALEM POST erschien:

JEWISH NEWS - Child Holocaust survivors to be compensated - Survivors who were children during the war will be compensated for their “lost childhood.” ( By DANIELLE ZIRI \ 05/27/2013 18:04 ) @ http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-News/Holocaust-survivors-to-be-compensated-for-lost-childhood-314516

meinerseitige Zusammenfassung in Deutsch: »Deutschland will jüdische Überlebende des Holocaust die zur Nazizeit Kinder in Ghettos und Konzentrationslagern waren und dadurch ihrer Kindheit beraubt wurden entschädigen um ihnen zumindest jetzt noch einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen.«

Der evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, in seinem Blog dem Dierk Schaefers Blog schrieb gestern, 18.09.2014, folgendes dazu:

@
http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/09/18/kompensation-fur-den-verlust-der-kindheit/


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Kompensation für den Verlust der Kindheit

»Survivors who were children during the war will be compensated for their “lost childhood.”«[1]

Ihre Kindheit verloren haben auch zahlreiche Kinder in staatlichen und vornehmlich kirchlichen Erziehungseinrichtungen.

»„I hope that the German government will do historical justice on this issue and will work to develop a rapid and adequate compensation to those children, who today are grandparents, and ensure that they will receive what they deserve in order to live the rest of their lives in dignity.”«

Es gibt – so unangemessen es ist – Opferhierarchien. Opfer, für die internationaler Druck aufgebaut werden kann, sind in all ihrem Unglück doch etwas besser dran, als die anderen. So können die ehemaligen Heimkinder aus Deutschland von solcher prominenten Schützenhilfe nur träumen – und wachen mit dem Alptraum an Antje Vollmer auf.

Aber die Begründung trifft auch auf sie zu: They »„were deprived of a particularly important period of their lives in which they build their lives in which they build their personalities and must be loved, protected and feel safe in their immediate environment.” … „lifelong irreparable damage on the psychological and social level” was made to these survivors, who were also hurt in the field of education and culture and were exposed to severe trauma leading to disorders such as anxiety, insomnia or mental instability«.[1] http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-News/Holocaust-survivors-to-be-compensated-for-lost-childhood-314516
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Sep 24, 2014 2:21 pm, insgesamt 2-mal geändert.
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Kompensation für den Verlust der Kindheit.

Beitragvon Martin MITCHELL » So Sep 21, 2014 3:22 am

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In Bezug auf und weiterführend zu dem unmittelbar vorhergehenden Beitrag in diesem Thread (Beitrag vom Sa. 20.09.2014, um 23:26 Uhr).

»Kompensation« steht für »Entschädigung« -
eine wirkliche »Entschädigung« !!


Kompensation für den Verlust der Kindheit

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WWW.ISRAEL.COM - Nachrichten aus Israel und dem nahen Osten - Gesellschaft | 05.09.2014

[ Artikel mit einem historischen Kinder-Foto mit der Beschriftung: ]
»Kinder, die der Judenverfolgung entronnen sind, 1944 in Atlit bei Haifa
Foto: Government Press Office / flickr | CC-BY-NC-SA 2.0«


@ http://www.israelnetz.com/gesellschaft/detailansicht/aktuell/israelischer-dachverband-begruesst-entschaedigung-fuer-schoah-kinder-89309/

Israelischer Dachverband begrüßt Entschädigung für Schoah-Kinder

BERLIN / JERUSALEM (inn) – Die deutsche Bundesregierung entschädigt Juden, die den Holocaust als Kinder überlebt haben, mit einer Einmalzahlung von 2.500 Euro. Die Dachorganisation der Schoah-Opfer in Israel begrüßte die Entscheidung.

Die „Jewish Claims Conference“ (JCC) und das Bundesfinanzministerium haben die Vereinbarung gemeinsam ausgehandelt. Demnach gründen sie einen Fonds über 250 Millionen Dollar. Ein Anrecht auf die Entschädigung haben Überlebende, die ab dem 1. Januar 1928 geboren wurden, also während des Zweiten Weltkrieges Kinder waren. Bedingung ist, dass sie in einem Konzentrationslager oder Ghetto inhaftiert waren oder mindestens sechs Monate in einem Versteck oder unter falscher Identität gelebt haben. Dies betrifft noch etwa 75.000 Juden.

„Die Kinder der Schoah haben während der Schoah viel Leid durchgemacht und sind manchmal Waisen geblieben“, kommentierte die Vorsitzende des Dachverbandes der Holocaust -Überlebenden in Israel, Colette Avital, das Abkommen laut der Tageszeitung „Ha‘aretz“. „Es ist bekannt, dass die Anblicke des Grauens tiefste Narben bei schwachen und schutzlosen Kindern hinterlassen. Zweifellos verfolgen das Leid und die Erinnerungen sie bis heute in ihrem hohen Alter und beeinflussen ihre Lebensqualität. Das wird keine Summe entschädigen. Dennoch begrüße ich die richtige Entscheidung der deutschen Regierung, die mit großer Anstrengung und nach einem hartnäckigen Kampf der Claims Conference und der Schoah -Organisationen in Israel erreicht wurde.“

Auch der Repräsentant der Claims Conference in Deutschland, Rüdiger Mahlo, äußerte sich positiv über den Schritt. „Die Leistung stellt für die Child Survivors eine Anerkennung ihres besonderen Verfolgungsschicksals dar, das im Verlust der Kindheit besteht“, zitiert ihn die Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ in ihrer Onlineausgabe. „Sie durchlitten als Kinder Trennung anstelle von Schutz und Zuneigung, Kälte und Hunger anstelle von Geborgenheit und Tod anstelle von Liebe. Die anhaltenden Folgen treten gerade im Alter auf und äußern sich vermehrt in seelischen und körperlichen Erkrankungen.“

„Wir haben jahrelang gekämpft“

Die israelische Anwältin Aviva Silverman ist Vorsitzende der Gesellschaft „Frühling für Schoah-Überlebende“. Die Organisation bietet den Opfern kostenlos Hilfe an, wenn sie ihre Rechte einzuklagen wollen. Sie wies darauf hin, dass Betroffene die Anträge auf die Entschädigung selbständig ausfüllen könnten. In diesem Zusammenhang warnte sie vor Betrügern in Israel, die Überlebenden gegen Bezahlung ihre Unterstützung für die Papiere offerierten. Dies berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“.

Die 84-jährige Überlebende Elischeva Galili äußerte die Ansicht, die Maßnahme sei zu wenig und komme zu spät. „Wir haben jahrelang gekämpft, damit die Deutschen diejenigen, die in jener Zeit Kinder waren, anerkennen und damit die deutsche Regierung die Höhe der Entschädigungen aufdeckt, die sie Kriegswaisen der deutschen Armee gewährt hat. Wir haben es nicht geschafft, in dieser Angelegenheit ein Ergebnis zu erzielen.“ Die Behörden hätten die Summe nicht offengelegt. Das Ergebnis der Verhandlungen mit der Claims Conference bezeichnete sie gegenüber „Yediot Aharonot“ als „enttäuschend“. Die Israelin aus Warschau hat mit ihrer Mutter das Wilnaer Ghetto und mehrere Konzentrationslager überlebt.

Der Fonds soll seine Arbeit am 1. Januar 2015 aufnehmen. Der Bundestag muss dem Abkommen noch zustimmen.

Von: eh

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QUELLE: WWW.ISRAEL.COM / Christlicher Medienverbund KEP e.V. @ http://www.israelnetz.com/gesellschaft/detailansicht/aktuell/israelischer-dachverband-begruesst-entschaedigung-fuer-schoah-kinder-89309/
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Kompensation für den Verlust der Kindheit.

Beitragvon Martin MITCHELL » So Sep 21, 2014 12:34 pm

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MENSCHEN … damals Kinder in "Totalen Institutionen", jetzt Senioren in ihrem Lebensabend …

… bei MENSCHEN jüdischen Glaubens / jüdischer Kultur, die als Kinder von einem diktatorischen Regime, dem Dritten Reich / Nazi Deutschland, in Ghettos und Lagern malträtiert und für ihre Arbeitskraft ausgebeutet wurden … [ wie in den (oben) von mir erwähnten Medienartikeln festgehalten und von der Geschichte belegt ]

… bei MENSCHEN christlichen Glaubens oder auch bei Atheisten, die als Kinder in Heimen und Anstalten in der
Deutschen Demokratischen Republik oder in der ach so demokratischen Bundesrepublik Deutschland malträtiert und für ihre Arbeitskraft ausgebeutet wurden … [ wie in von mir getätigten Beiträgen sowohl wie auch u.a. durch den Fernsehfilm »Und alle haben geschwiegen« und durch die dazugehörige, zum gleichen Zeitpunkt laufende, Filmdokumentation belegt ]


FOLGESCHÄDEN die sich erst sehr viel später manifestieren mögen, die aber definitiv und logischerweise auf die SCHÄDIGUNG im Kindesalter zurückzuführen sind:

Netzsuche / Suchstrang: "VERLUST"+"Lebensqualität"+"SCHMERZENSGELD" !!!

"nachhaltige EINBUßE an Lebensfreude und Lebensqualität" "sowohl wie auch EINBUßE von Erwerbsfähigkeit" "und die eingetretene dauerhafte Invalidität"


Sollte ALL DAS, IN JEDEM FALL, unter Berücksichtigung des Gleichheitsprinzips, für jeden gleich, nicht VOLLUMFÄNGLICH ENTSCHÄDIGT werden ??
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Wer ist mitverantwortlich für HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT?

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Okt 18, 2014 5:56 am

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Dr. Fritz Ries [ vollständiger Name: Fritz Karl Ries ], formaliger »„Vertrauensmann für besondere Angelegenheiten“ der Geheimen Staatspolizei [ GESTAPO ]«, war im nachkriegsdeutschen WESTDEUTSCHLAND »Vorstandsvorsitzender der PEGULAN-Werke AG ( heute: Tarkett ), Hauptaktionär der RIES-Gruppe«, ein industrieller Großkonzern, der auch auf der Liste der nachkriegsdeutschen »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN« ( u.a. @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html) aufgeführt wird.

Auf dieser WIKIPEDIA-Webseite @ http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fritz_Ries&diff=24694833&oldid=24694716 ( ist am 18.10.2014 – noch – ) zu lesen:

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Version vom 5. Dezember 2006, 11:09 Uhr

Dieser Artikel wurde am 5. Dezember 2006 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. [ ………]

Fritz Ries [ vollständiger Name: Fritz Karl Ries ] (*
4. Februar 1907 in Saarbrücken; †20. Juli 1977 in Frankenthal , Suizid) war ein Industrieller und königlich marokkanischer Honorar-Konsul .


Leben

Ries war seit 1934 persönlich haftender Gesellschafter der Flügel & Polter KG, Leipzig. Durch Arisierungen und Übernahmen erweiterte er diesen 120-Mann-Betrieb zu einem Konzern mit über 10.000 Beschäftigten und wurde dessen Hauptgesellschafter.

Als Mitglied der
NSDAP seit 1933 war er 1936 vorgesehen als „Vertrauensmann für besondere Angelegenheiten“ der Geheimen Staatspolizei [ GESTAPO ]. Ries war seit 1945 in WESTDEUTSCHLAND tätig, als der PEGULAN-Werke AG ( heute: Tarkett ), Hauptaktionär der RIES-Gruppe, und Mitglied des Beirats der Commerzbank AG.

In Anerkennung seiner Verdienste wurde er 1967 mit dem Großen
Bundesverdienstkreuz, 1972 mit dem Stern dazu von Helmut Kohl ausgezeichnet.

Fritz Ries errichtete im österreichichen Städtchen
Hartberg Anfang der 70er Jahre ein Teppichbodenwerk PEGULAN-Werke ( ab 1977 Durmont ). Der damalige steirische Landeshauptmann war bemüht, die zu den Zeiten wirtschaftlich schwache Steiermark zu stärken und warb um Ries, der in der Folge das Schloss Pichlarn in der Nähe erwarb.

[ Der damalige Landeshauptmann war Dr. Friedrich Niederl (Steirische Volkspartei): Amtszeit 08.12.1971 bis 03.07.1980 ]

[ Auch bekannt in diesem steirischen
Hartberg ist die auch heute noch weiterhin dort bestehende "Erziehungsanstalt Hartberg" / das "Landesjugendheim Hartberg" ( http://www.meinbezirk.at/hartberg/chronik/ein-blick-hinter-die-kulissen-d1068960.html ) ]

[ Bezüglich
Hartberg siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Hartberg und http://www.raumausstattung.de/business/artikel-record_id-34204-Wirtschaft.htm ]

Auf Schloss Pichlarn trafen sich regelmäßig Unionspolitiker und Wirtschaftsgrößen, um die Machtübernahme zu planen. Angeführt von
Hans-Martin Schleyer, dem Flick-Vertrauensmann, Daimler-Benz-Personalchef und Präsidenten von [ »Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.« ] BDI und [ »Bundesververeinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände« ] BDA, setzten die großen Wirtschaftslenker schon damals nicht mehr auf Franz Josef Strauß, sondern bereits auf ein Zweiergespann bestehend aus Helmut Kohl und Kurt Biedenkopf, schreibt Bernt Engelmann [ u.a. auch in seinem Buch »SCHWARZBUCH HELMUT KOHL oder: wie man einen Staat ruiniert«, vollständig online wiedergegeben in Deutsch @ http://rsv.daten-web.de/Germanien/Engelmann_Schwarzbuch_HKohl.pdf ] über die auf Schloss Pichlarn Mitte der siebziger Jahre getroffenen Absprachen.

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Für alle aktuellen diesbezüglichen Link-Verbindungen muß man selbst in der Original-QUELLE @ http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Fritz_Ries&diff=24694833&oldid=24694716 nachschlagen.
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