SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Okt 26, 2013 4:54 pm

.
Achtung - SCHWEIZ will Ehemaligen Heimkindern (a.) „Soforthilfe“ sowohl wie (b.) „Entschädigungsrente“ zahlen.

In der Schweiz soll es für Ehemalige Heimkinder (a.) einen „Soforthilfefonds“ geben sowohl wie (b.) „Entschädigungsrenten“ geben. - BEIDES !

.
Tages Anzeiger - SCHWEIZ

@ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879 ( längerer Artikel )

Durchbruch für ehemalige Verdingkinder

Aktualisiert am 25.10.2013

Die Schweiz wird die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen finanziell entschädigen. Darauf haben sich Vertreter des Bundesamtes für Justiz, des Bauernverbandes und von Betroffenen geeinigt.

Beim zweiten Runden Tisch für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen stand die Entschädigung der Betroffenen im Zentrum. Die Teilnehmenden wollen denn auch einen Härtefall- oder einen Solidaritätsfonds und planen, bis in wenigen Monaten eine Soforthilfe für Betroffene aufzubauen.

Dazu sollen Finanzierungsmöglichkeiten genutzt werden, die keine vorgängige Schaffung einer gesetzlichen Grundlage erfordern, wie das Bundesamt für Justiz (BJ) mitteilte. Bis zum nächsten Runden Tisch am 29. Januar 2014 sollen diese Möglichkeiten konkretisiert werden. Ziel sei es, bereits im ersten Halbjahr 2014 Gesuche um Soforthilfe entgegenzunehmen und zu bearbeiten.

[ ……… ]

.

WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879 ( längerer Artikel )
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Okt 29, 2013 10:11 am

.
Achtung - SCHWEIZ will Ehemaligen Heimkindern (a.) „Soforthilfe“ sowohl wie (b.) „Entschädigungsrente“ zahlen.

In der Schweiz soll es für Ehemalige Heimkinder (a.) einen „Soforthilfefonds“ geben sowohl wie (b.) „Entschädigungsrenten“ geben. - BEIDES !


Der Evangelische Pfarrer a.D. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe in seinem Blog, dem Dierk Schaefer Blog, weist ebenso darauf hin, in einem Kommentar den er mit folgender Überschrift einleitet und beginnt:

( @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/10/27/anderswo-lauft-ehrlicher-als-bei-uns/#comments )


.
Anderswo läuft es ehrlicher als bei uns.

Der Runde Tisch [Heimerziehung] bei uns [ in der Bundesrepublik Deutschland ] lief nur rund für die Interessenvertreter aus Staat und Kirchen. Diese „ehrenwerte“ Schicksalsgemeinschaft hat es geschafft, die Opfer öffentlicher Erziehungsmaßnahmen zu betrügen.

»Die Schweiz wird die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen finanziell entschädigen. … Dazu sollen Finanzierungsmöglichkeiten genutzt werden, die keine vorgängige Schaffung einer gesetzlichen Grundlage erfordern, wie das Bundesamt für Justiz (BJ) mitteilte. Bis zum nächsten Runden Tisch [ Heimkinder und Verdingkinder in der Schweiz ] am 29. Januar 2014 sollen diese Möglichkeiten konkretisiert werden. Ziel sei es, bereits im ersten Halbjahr 2014 Gesuche um Soforthilfe entgegenzunehmen und zu bearbeiten«[
1].

Wer von einer gerechteren Welt konkret träumen möchte, lese den Artikel.

[
1] http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879

Beschlagwortet mit: Schweiz, Zwangsarbeit

.

.
Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Okt 30, 2013 7:05 am, insgesamt 1-mal geändert.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Okt 29, 2013 2:34 pm

.
Achtung - SCHWEIZ will Ehemaligen Heimkindern (a.) „Soforthilfe“ sowohl wie (b.) „Entschädigungsrente“ zahlen.

In der Schweiz soll es für Ehemalige Heimkinder (a.) einen „Soforthilfefonds“ geben sowohl wie (b.) „Entschädigungsrenten“ geben. - BEIDES !


Anderswo läuft es ehrlicher als bei uns. - Opferentschädigung für ehemalige Heimkinder auf dem Weg - in der Schweiz, nicht hier.

[ Dies ist mein zweiter Beitrag heute zu diesem Thema --- weiterführend zu Beitrag 2 ( oben ) ]

Ein Betroffener, Helmut Jacob, in seinem Blog, dem Helmut Jacob Blog kommentierte den Beitrag von Dierk Schäfer mit dem Hinweis auf die Situation in der Schweiz, wie folgt:

( @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-opferentschadigung-fur-ehemalige-heimkinder-auf-dem-weg-in-der-schweiz-nicht-hier-120837983.html )

Opferentschädigung für ehemalige Heimkinder auf dem Weg - in der Schweiz, nicht hier.

.
.
TagesAnzeiger Schweiz, aktualisiert am 25.10.2013

Durchbruch für ehemalige Verdingkinder

Die Schweiz wird die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen finanziell entschädigen. Darauf haben sich Vertreter des Bundesamtes für Justiz, des Bauernverbandes und von Betroffenen geeinigt. ...

Die Opferorganisationen hatten im Vorfeld des ersten Runden Tisches im Juni konkrete finanzielle Forderungen gestellt. So sollten die Opfer in einem ersten Schritt Nothilfebeiträge von je 10'000 Franken erhalten. Ab 2014 sollten dann Entschädigungen von je 120'000 Franken in Form einer Zusatzrente ausbezahlt werden. ...“

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879
.


Kommentar: [ d.h. Kommentar von Helmut Jacob ]

Wenn die Wünsche des Rundes Tisches in der Schweiz auch nur zur Hälfte in Erfüllung gehen – und es gibt Anzeichen dafür, dass die Forderungen wohl umgesetzt werden – dann ist dies eine nachträgliche Ohrfeige für die ehemalige Vorsitzende des „Runden Tisches Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland. Man braucht den Artikel nur zu überfliegen und stellt schon fest: Der Runde Tisch arbeitet nicht gegen die Opfer, sondern für sie und er versucht, eine wirkliche Opferentschädigung, die den Namen auch verdient, in Gang zu bringen. Der Nothilfebeitrag von 10.000 Franken entspricht 8.099 Euro. Die 120.000 Franken Entschädigung ergeben einen Betrag von 97.193 Euro.

Antje Vollmer wollte bekannter Weise nicht mehr als 5.000 Euro auszahlen lassen. Zwar gibt es heute bereits in einigen Fällen bis zu 10.000 Euro für Terrassenüberdachungen, Zuschüsse zum Neuwagen, Wohnungsrenovierungen und allerlei Anschaffungen, aber im Durchschnitt sind es nach wie vor etwa 5.000 Euro, die schamloserweise von Politikern als Entschädigung in Rundfunk, TV und Presse angepriesen und von diesen Organen kritiklos nachgeschwafelt werden.

Die meisten Opfer allerdings wollen eine bescheidene monatliche Opferrente oder eine Einmalauszahlung von 54.000 Euro. In zwei nicht repräsentativen Umfragen wurde dies eindeutig zum Ausdruck gebracht.

http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Abstimmung_uber_den_Runden_Tis/abstimmung_uber_den_runden_tis.html

Dieses Begehren wird bis heute durch die Bank abgelehnt. Von politischer Seite unterstützt lediglich die Partei Die Linke diese Forderung.

Der Blick in die Schweiz beweist schon jetzt: Mit diesen schamlosen Betrügereien, Belügereien und Manipulationen des „Runden Tisches Heimerziehung“ unter Vorsitz von Antje Vollmer, Trägerin der Ehrenberg-Medaille, die einen erbärmlichen Opferfonds zur Folge haben, wurden die Bundesrepublik, die Länder, die Kommunen, die Rechtsnachfolger der Heime und nicht zuletzt die beiden sogenannten Großkirchen erneut zu Tätern an den Opfern. Dies wird wahrscheinlich in der Schweiz nicht passieren. Warten wir es ab.

[ Beschlagwortet mit: ] Heimkinder, Opferentschädigung, Verdingkinder, Schweiz, Opferfonds, Runder Tisch Heimerziehung, Antje Vollmer, Katholische Kirche, Evangelische Kirche
.

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Okt 29, 2013 11:28 pm

.
Achtung - SCHWEIZ will Ehemaligen Heimkindern (a.) „Soforthilfe“ sowohl wie (b.) „Entschädigungsrente“ zahlen.

In der Schweiz soll es für Ehemalige Heimkinder (a.) einen „Soforthilfefonds“ geben sowohl wie (b.) „Entschädigungsrenten“ geben. - BEIDES !


Anderswo läuft es ehrlicher als bei uns. - Opferentschädigung für ehemalige Heimkinder auf dem Weg - in der Schweiz, nicht hier.

[ Dies ist mein dritter Beitrag in den letzten 24 Stunden zu diesem Thema --- weiterführend zu Beitrag 2 und Beitrag 3 ( oben – hier in diesem Thread ) ]

Und ebenso aufgeführt von dem Betroffenen Helmut Jacob in seinem Blog, dem Helmut Jacob Blog, an gleicher Stelle:

( @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-opferentschadigung-fur-ehemalige-heimkinder-auf-dem-weg-in-der-schweiz-nicht-hier-120837983.html )

.
Kommentar Heidi Dettinger, Verein ehemaliger Heimkinder (VeH)

Und damit nicht genug...

Verfasst von VEH e.V. am Di, 2013-10-29 00:14.

Die Ohrfeige ist noch wesentlich gewaltiger, denn gar nicht in den zweifelhaften Genuss der schmählichen Gelder kommen die Menschen, die wohl am wehrlosesten waren und nicht zuletzt deshalb am meisten litten:

● Säuglinge und Kleinkinder, die in Heimen lebten, in denen unglaubliche Qualen in ihr kleines Leben einzogen: Weit weg von allem, was sie brauchten, wurden sie - wenn sie Glück hatten - warm, satt und sauber gehalten. Liebe? Bewegung? Lachen? Spielen? Körperkontakt? Alles Fehlanzeige! Als Erwachsene leiden sie immer noch unter der Deprivation und den Auswirkungen wie Misstrauen, Hospitalismus, körperlichen Beschwerden, psychische Leiden.

● Kinder, die in Einrichtungen für Behinderte leben mussten, seien sie körperlich oder geistig behindert, wurden sie "nur" für schwachsinnig erklärt, weil die Heime nach der NS-Zeit wieder gefüllt werden mussten - (Beispiel: Franz-Sales-Haus in Essen. Leer gefegt wurde es von der T4-Aktion der Nazis, die darauf hinaus lief, behinderte Menschen auszurotten. Und die selbst nach dem halbherzigen Halt dieser Aktion durch die Nazis "unter der Hand" weiter geführt wurde und zahllose Behinderte - Kleinkinder, Kinder, Frauen, Männer - in einen qualvollen Tod schickte durch Verhungern, Verdursten, Medikamentengaben, wurde nach Kriegsende blitzschnell wieder aufgefüllt. Mit Kindern, die wahllos für schwachsinnig erklärt wurden, von Ärzten, die dieses Metier in NAZI-Deutschland erlernt hatten und es nun ohne Skrupel weiter ausführten).

● Kinder, die von denen, die sich um sie sorgen sollten, in die Psychiatrie eingesperrt wurden, wo sie monate- oder gar jahrelang mit Medikamenten vollgestopft wurden, mit Elektroschocks gequält, in Zwangsjacken gepfercht und in der Pflege anderer Psychiatrierten eingesetzt wurden.
Diese Menschen sehen nicht einmal etwas von den schändlichen, den schamlosen Zahlungen, denen der Runde Tisch Heimerziehung unter dem Jubel von Politik und Medien den Weg bereitet hat. Und gleichzeitig umgeben sich Kirchen und Politik weiterhin mit Prunk und Protz...

Wir wünschen den Schweizer Überlebenden Glück und Erfolg. Für sie und auch für uns. Denn wir sind nach wie vor der Meinung, dass auch Deutschland keine Insel ist und sich nicht nur, wenn es um Datenschnüffeleien der Amerikaner geht oder um den festungsgleichen Ausbau gegen Flüchtlinge als ein Teil Europas gerieren kann.


Wir fordern europäische Rechte: Eine Entschädigung, die diesen Namen verdient und die es uns erlaubt, ohne Angst und in Würde unser Alter zu verbringen.
.


[ QUELLE: Vereinswebseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/uncategorized/opferentschaedigung-fuer-ehemalige-heimkinder-auf-dem-weg-in-der-schweiz-nicht-hier/ oder auch @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/ ]

[ Verschlagwortet mit Ehemalige Heimkinder, Entschädigung, Fonds Heimkinder, Heimgeschichte, Kinderrechte, Pädagogik, Psychiatrie, Schweiz ]
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Nov 01, 2013 10:21 pm

.
Achtung - SCHWEIZ will Ehemaligen Heimkindern (a.) „Soforthilfe“ sowohl wie (b.) „Entschädigungsrente“ zahlen.

In der Schweiz soll es für Ehemalige Heimkinder (a.) einen „Soforthilfefonds“ geben sowohl wie (b.) „Entschädigungsrenten“ geben. - BEIDES !


Schweizer „Ehemalige Heimkinder“, „Verdingkinder“ und alle sonstigen „Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen“ sollen entschädigt werden, d.h. sollen wirkliche ENTSCHÄDIGUNG erhalten.

Hier ist alles was es bisher zu diesem Thema gibt festgehalten: @ http://www.fremdplatziert.ch/
[ "ch" am Ende dieser URL steht für Schweiz ]
(
DIES IST DIE SCHWEIZER "EHEMALIGE HEIMKINDER" WEBSEITE ! )



[ SCHWEIZ ] SONNTAGSBLICK - 27. Oktober 2013

Verdingkinder - Auf gute Worte brauchts jetzt Taten

@
http://www.fremdplatziert.ch/SoBli_Staatsopfer.pdf
( eine Image dieses aktuellen Presseartikels )



[ SCHWEIZER ] MEDIENMITTEILUNG - 25. Oktober 2013

Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen: Zweiter Runder Tisch, erste Resultate

@
http://www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch/de/2013-10-25_mm_runder_tisch.html



[ SCHWEIZ ] Artikel in der Zeitung Tages Anzeiger - 25. Oktober 2013

Durchbruch für ehemalige Verdingkinder

@
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durchbruch-fuer-ehemalige-Verdingkinder/story/11350879



[ SCHWEIZER ] SRF TAGESSCHAU - Verdingkinder und Zwangsversorgte: Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
RENÉ SCHÜPBACH
@
http://www.fremdplatziert.ch/ ( dort bitte ein bißchen runter scrollen )
( VIDEO – Länge: 1 Min. u. 58 Sek. )



[ SCHWEIZ ] suedostschweiz.ch - 23.10.2013, 05:30 Uhr

Verdingkinder: Der Kanton will sich nicht entschuldigen

@
http://www.suedostschweiz.ch/politik/verdingkinder-der-kanton-will-sich-nicht-entschuldigen



Überall da wo wir in Deutschland und Österreich den Begriff "Ehemalige Heimkinder" verwenden, verwendet die Schweiz vorwiegend die Begriffe ( a. ) "Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen", ( b. ) "Verdingkinder", ( c. ) "Zwangsversorgte" und ( d. ) "Fremdplazierte" [, die auch in der SCHWEIZ alle ZWANGSARBEIT leisten mussten ! ]; und deswegen wird dieses Thema, was die Schweiz betrifft, auch nicht so einfach und ohne weiteres in den deutschen und österreichischen Medien aufgegriffen, bzw. aufgegriffen werden, und Vergleiche mit Deutschland und Österreich gezogen werden, denn diese schweizer Begriffe haben nur wenig bis gar keine Bedeutung in Deutschland und Österreich.
In der Schweiz hingegen werden die Begriffe "Heimkinder" und "Ehemalige Heimkinder" von den dortigen Behörden und den dortigen Medien und selbst von der schweizer Gesamtgesellschaft überhaupt nicht verwendet und sind ihnen allen dort somit beinahe völlig bedeutungslos.



Darum habe ich jetzt diesen Beitrag formuliert um auch auf dieses Problem hinzuweisen und überall im Internet darauf aufmerksam zu machen.
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Nov 04, 2013 2:37 am

.
Ich machte auch gerade erst kürzlich meinen deutschen Kontakt im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) auf folgende wichtige und interessante Links und Kontakte aufmerksam, die vielleicht auch den ein oder anderen hier interessieren mögen.

.
Lieber Hans,

Du solltest, m.M.n, in unserer Vereinswebseite-Linkliste ( @
http://www.veh-ev.eu/, bzw. @ http://www.veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Linkseite/linkseite.html ) auch unbedingt auf diese spezifisch SCHWEIZER HEIMKINDERSEITEN hinweisen:

Home @ http://www.fremdplatziert.ch/
Kontakt @ http://www.fremdplatziert.ch/kontakt.html
E-mails: info@fremdplatziert.ch | info@waisenkinder-verdingkinder.ch.vu
Forum @ http://fremdplatziert.forumprofi.de/index.php
Gästebuch @ http://www.fremdplatziert.ch/gastbuch.html
Verein Fremdplatziert auf facebook @ https://www.facebook.com/VereinFremdplatziert

und

@
http://www.kinderheime-schweiz.ch/de/index.php

und

@
http://www.netzwerk-verdingt.ch/doku/newsletter/huonker.html

und

@
http://www.geschichteinchronologie.ch/eu/ch/schweizer-terror/20-kriminelle-kinderheime.html

Desweiteren, schau Dir bitte auch mal diesen meinen neusten – in meinem Forum EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM gestern abend getätigten – BEITRAG bezüglich den SCHWEIZER HEIMKINDERN und ihrem Kampf um Entschädigung an :

BEITRAG @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=418#p418

Mit besten Grüßen aus Australien

Martin
( Martin MITCHELL )
.


PS.: Es gibt seit kurzem erst auch einen neuen interessanten Blog und ein Gästebuch ausgehend von Rainer Schmidt und Detlef Delfing in Hamburg: http://www.jungborn-internat.de/ ( auch bezüglich einer damaligen deutschen Schule und Kinderheimhölle ! )
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

SCHWEIZ zahlt Ehemaligen Heimkindern echte Entschädigung.

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Nov 03, 2014 3:46 am

.
In der Bundesrepublik Deutschland hingegen ...

Wer hat Ehemalige Heimkinder um eine Entschädigung gebracht?

Meinten sie nicht alle, der Spatz sei besser für ehemalige Heimkinder, als eine angemessene Entschädigung?

Erstveröffentlichung auf der Vereinswebseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« ( »VEH e.V.« ) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/uncategorized/meinten-sie-nicht-alle-der-spatz-sei-besser-fuer-ehemalige-heimkinder-als-eine-angemessene-entschaedigung/ am 23. August 2013.

Erstveröffentlichung im Dierk Schaefers Blog @
http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/08/23/meinten-sie-nicht-alle-der-spatz-sei-besser-fur-ehemalige-heimkinder-als-eine-angemessene-entschadigung/#comments am 23. August 2013 ( auch mit mehreren darauffolgenden aufschlussreichen Leserkommentaren zu diesem Thema ! ).

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Heimkinder wollen sich nicht übern Tisch ziehen lassen

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Mai 06, 2015 12:53 pm

.
Ehemalige Schweizer Heimkinder wollen sich nicht über den "Runden Tisch" ziehen lassen.

[ Ehemalige Heimkinder / Kindersklaven / leibeigene Minderjährige / Kleinkinder / Schulkinder / Jugendliche / schutzbefohlene Kinder in Knechtschaft / unentlohnte minderjährige Landarbeiter und Industriearbeiter / ein Geschäftsmodel betrieben von Kirche und Staat und voll und ganz unterstützt von der damaligen schweizer Zivilgesellschaft insgesamt. ]

Verdingkinder beharren auf Entschädigung

[ Artikel vom 05.05.2015 ]

[ mit Bilderstreifen; 8 Bilder insgesamt ]

@
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Verdingkinder-beharren-auf-Entschaedigung/story/11455862 , oder auch, gleichlautend @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Verdingkinder-boykottieren-den-runden-Tisch-des-Bundesrates/story/11455862?cache=9efAwefu ( plus, bisher, 173 Kommentare )


.
Verdingkinder beharren auf Entschädigung

Aktualisiert am 05.05.2015 - 173 Kommentare

Die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erteilen dem Dialog mit dem Bundesrat eine Absage. Sie fürchten, wie die Heimkinder in Deutschland über den Tisch gezogen zu werden.

Am 11. April entschuldigte sich Bundesrätin Simonetta Sommargua im Namen des Bundesrates bei den zwangsplatzierten Verdingkindern. Gleichzeitig lancierte sie einen Runden Tisch, an dem über alle Aspekte gesprochen werden soll, juristische, historische und «auch finanzielle», wie sie sagt. Der Tisch wird geleitet von alt CVP-Ständerat Hansruedi Stadler.

Die Verdingkinder boykottieren aber den Tisch. «Wir setzen uns nicht an den Runden Tisch», sagt der Präsident des Vereins «netzwerk-verdingt», Walter Zwahlen,
im «SonntagsBlick» [ @ http://www.blick.ch/news/schweiz/entschuldigung-reicht-uns-nicht-verdingkinder-wollen-geld-id2292868.html ( längerer, sehr detaillierter Artikel gleichen Datums ) ] Er nennt sie ein «untaugliches, parteipolitisch inspiriertes Konstrukt». Es brauche «eine Expertenrunde statt reaktionäre, ewig gestrige Kräfte, Bremser und Profiteure.»

Zwahlen befürchtet ein ähnliches Szenario wie beim Runden Tisch für Heimkinder in Deutschland: «Dort wurden die Betroffenen über den Tisch gezogen und mit kläglichen 190 Millionen Euro abgespiesen.»

«Sommaruga überzeugte mich nicht»

Zwei ehemalige Verdingkinder zeigen sich im «SonntagsBlick» enttäuscht vom Gedenkanlass des Bundes – und fordern finanzielle Wiedergutmachung. «Sommarugas Rede überzeugte mich nicht», sagt Charles Probst (83). Er kam mit sechs auf einen Hof im Oberaargau, arbeitete zehn Jahre lang ohne Lohn. «Eine Entschuldigung reicht nicht, es braucht Entschädigungen.»

Hugo Zingg (76) kam mit sechs auf einen Bauernhof ins Gürbetal BE. Der Gedenkanlass enttäuschte ihn. «Niemand hat ein Dankeschön für die geleistete Arbeit über die Lippen gebracht.» Zingg verlangt, dass für Leistungen auf Bauernhöfen und in Heimen endlich Geld bezahlt werden muss.

Insgesamt fordert Zingg vier Milliarden Franken für die noch lebenden 10'000 einstigen Verdingkinder. «Wer den Schaden anrichtet, muss ihn auch wieder gut machen», so Zingg. Rasch soll Geld fliessen, sagt Vereinspräsident Zwahlen. «Zahlungen müssen erfolgen, so lange die Opfer noch leben.»

Bauernpräsident schiebt Verantwortung auf Behörden

Vorerst nichts von Zahlungen wissen will Markus Ritter, der neue Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. «Weil wir für die Beurteilung nicht über die nötigen Grundlagen verfügen», sagt CVP-Nationalrat Ritter im «SonntagsBlick». Weder sei bekannt, «wie viele Verdingkinder in der Landwirtschaft platziert wurden noch in wie vielen Fällen von Seiten der Bauernfamilien unrechtes Verhalten oder unrechter wirtschaftlicher Gewinn im Spiel war.»

Die Verantwortung schiebt er weiter. «Verdingkinder wurden ja von den Behörden platziert und zwar nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in anderen Gewerbebetrieben und sonstigen Familien», so Ritter.

(rub)

Erstellt: 05.05.2015, 09:25 Uhr

.

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1775
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien


Zurück zu PLAUDER ECKE / SONSTIGES

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron