HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland!

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jun 25, 2013 7:18 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index13.html#post348050 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 385 – Beitrag von »martini« vom Samstag, 1. September 2012, um 08:21 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Weiterführend zu meinem vorhergehenden Beiträgen, insbesondere Beitrag 381 und Beitrag 382 und Beitrag 384 ( oben – hier in diesem Thread ) und auf Grund des Medienberichtes im STANDARD von Thomas Neuhold 31. August 2012, 18:14

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Heimopfer in Össterreich. - Lasst es bloß nicht zu, dass sich Österreich ein Beispiel an Deutschland nimmt, dass man Euch wie in Deutschland geschehen "über den Tisch zieht" und Euch mit ALMOSEN abspeist !!! --- Das wäre ein völliges Disaster auch für Euch !!!
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DER STANDARD @ http://derstandard.at/1345165831225/Arbeit-fuer-Heimkinder-war-laut-Historikern-Erziehungsziel

Arbeit für Heimkinder war laut Historikern "Erziehungsziel"

Thomas Neuhold, 31. August 2012, 18:14

Salzburger Historiker verlangen eine einheitliche Regelung zur Entschädigung von Heimkindern. Der Missbrauch war "gesellschaftlicher Konsens" und die "Verantwortungskette" war lang.

Salzburg - Voraussichtlich im Oktober werden die Salzburger Universitäts-Historiker Ingrid Bauer, Tina Kubek und Robert Hoffmann ihre Forschungsergebnisse zur Situation der Heim- und Pflegekinder im Land Salzburg von 1945 bis in die 1980er-Jahre vorlegen. Die Studie entsteht im Auftrag der Landesregierung. "Das Land ist von sich aus aktiv geworden und an das Institut für Geschichte herangetreten", lobt Bauer die Sozialabteilung. In manchen Bundesländern habe die Forschung noch nicht einmal begonnen.

Eines der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchungen nehmen Bauer und Kubek im Standard-Gespräch vorweg: Die Frage von Entschädigungen und die Frage der Nachzahlung fehlender Pensionszeiten "kann man nicht bundesländerweise regeln", sagt Bauer. Es bedürfe einer bundesweit einheitlichen Regelung.

Gerade das Schicksal der Salzburger Heimkinder zeige dies ganz deutlich. Vor allem in den 1960er-Jahren seien die Kinder auf Erziehungsanstalten in ganz Österreich aufgeteilt worden. "Salzburger Kinder wurden in 61 verschiedene Heime verschickt."

Frustration und Stillstand

Wohin solle sich ein Salzburger wenden, der als Kind oder Jugendlicher zuerst in einem Kärntner Heim, später dann in Tirol untergebracht worden war, lautet die rhetorische Frage der beiden Historikerinnen. Die Betroffenen würden von Anlaufstelle zu Anlaufstelle geschickt, befürchten Bauer und Kubek. Das führe zu Frustration und Stillstand.

Als Vorbild einer bundesweiten Regelung könne Deutschland dienen, empfehlen die Wissenschafter. Dort habe der Bundestag einen runden Tisch mit Betroffenen, deren Vertretern, Heimträgern, Kirchen, Bund und Ländern sowie Firmen eingerichtet. Herausgekommen sei ein Bundesentschädigungsfonds. Dieser würde seine Entschädigungspraxis transparent gestalten. In Österreich hingegen würden beispielsweise die Nachzahlungen von Pensionszeiten völlig intransparent laufen.

Für eine einheitliche Bundesregelung mit einem die Entschädigungsstrategien koordinierenden Gremium spricht aus Sicht der Forschung auch, dass es eine gesellschaftliche Gesamtverantwortung gibt. "Die Verantwortungskette sei lange", sagt Bauer.

Kinderarbeit für Heimbetrieb

Als Beispiel nennt sie die Einbehaltung von Arbeitslöhnen durch die Heime. Dies liege teilweise auch an der chronischen Unterfinanzierung der Einrichtungen durch die öffentliche Hand, "mit den Tagsätzen war der Heimbetrieb nicht aufrechtzuerhalten".

Alle - vom Gesetzgeber über Ämter, Gerichte, Heimträger und Firmen - gehörten in diese lange Verantwortungskette. Letztlich habe es "einen gesellschaftlichen Konsens" gegeben, wie mit Kindern umzugehen sei, "die nicht der Norm entsprechen". Es habe quasi einen Konsens für Missbrauch und Zwangsarbeit gegeben. "Die Arbeit war Erziehungsziel", fasst Kubek zusammen.

Dass sich dann ab den 1970er-Jahren die Situation langsam zu verbessern begonnen habe, sei noch ein Indiz für die lange Verantwortungskette: Es sei vielen Beteiligten wohl bewusst gewesen, dass im Fürsorgewesen vieles schiefgelaufen ist. (Thomas Neuhold, DER STANDARD, 1./2.9.2012)
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THEMA: In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jun 25, 2013 7:55 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index13.html?s=62a91072c5419c3d899d1112c14853b95320bb2e#post348838 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 387 – Beitrag von »martini« vom Sonntag, 2. September 2012, um 04:38 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

Genau so - in diesem Wortlaut - kürzlich überall von mir online gestellt:


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Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der SCHWEIZ !


Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
= Child slave labour of children in care.



Ehemalige Heimkinder vereinigt euch. --- Children abused and slave-laboured in 'institutional care' come together. --- 'Homies' of yesteryear unite.


Im Erachten des Australiers Martin Mitchell – Ehemaliges Heimkind ( Jg. 1946 )

gesamtgesellschaftlich adressiert an die Bevölkerung im deutschsprachigen Raum Europas

Ganz bestimmt wird niemand in Deutschland oder in Österreich oder in der Schweiz jetzt hervorkommen, sich vordrängeln und sich selbst namentlich identifizieren wollen und sagen und behaupten wollen: „Ich persönlich ( als bekennender Christ / Atheist / Kapitalist ), zusammen mit meinen Kumpeln und Kompanen und meiner Sippe habe jahrelang alle Kinder und Jugendliche, die mir in geschlossenen Einrichtungen anvertraut worden waren, körperlich und seelisch misshandelt und durch Zwangsarbeit ausgebeutet ( über mehrere Jahrzehnte hinweg nach dem Zweiten Weltkrieg ! ) ( und habe auch sehr gut daran verdient ! ), weil es während des gesamten Zeitraums als ich dies getan habe und davon profitiert habe und dadurch letzendlich reich geworden bin, kein innerstaatliches Gesetz gab oder ich mir derzeit keines solches Gesetzes bewußt war, dass diese meine diesbezügliche Handlungsweise und Behandlung dieser minderjährigen Schutzbefohlenen unter Verbot oder Strafe gestellt hätte. Darum bin ich und mein Unternehmen jetzt auch nicht bereit und sehe ich mich auch in keinster Weise verpflichtet dazu etwas von meinem dadurch aufgehäuften Reichtum an die von mir Misshandelten, Ausgebeuteten und Geschädigten zurückzugeben. Diese mir damals anvertrauten Kinder und Jugendlichen hatten keine Rechte und ich ihnen gegenüber keine Pflichten --- und in diesem Sinne habe ich auch heute keine Pflichten ihnen gegenüber als Erwachsene sie jetzt zu entschädigen. Ich bin im Recht und auf Moral pfeife ich.“

Aber wenn wir, die Opfer, diese unsere Peiniger und Nutznießer unserer Zwangsarbeit sowohl wie ihre Rechtsnachfolger und Erben ihres ihrerseits durch unser Leid aufgehäuften Reichtums jetzt diesbezüglich daraufhin ansprechen, was wird jeder von ihnen, diesen Scheinheiligen, zu uns sagen und öffentlich kuntun ?

Also dann mal heraus mit der Sprache all Ihr Verantwortlichen und Mitverantwortlichen ! --- oder auch diejenigen, die diese Verantwortlichen und Mitverantwortlichen gerne gegen die Forderungen der Opfer verteidigen möchten und die Opfer abweisen wollen !
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THEMA: In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jun 25, 2013 8:45 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index13.html?s=8d06ff49ecd15c80b52a81bf7e8312743b4053d6#post349369 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 388 – Beitrag von »martini« vom Dienstag, 4. September 2012, um 05:56 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


ÖSTERREICH: Bundesrepublik Österreich - Montag, 27. August 2012

Aus der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD

@ http://derstandard.at/1345165333780/Bund-verweigert-Heimkindern-Entschaedigung

[ HINWEIS: Dies ist natürlich nur ein Zeitungsbericht und keine endgültige Entscheidung irgendwelcher authorisierten Entscheidungsträger, sowie, z.B., auch des Parlaments: ]

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Zwangsarbeit: Bund verweigert Heimkindern Pensionsanspruch.

JUTTA BERGER, 27. August 2012, 19:33

Heimkinder bekommen für Zwangsarbeit, die sie für Firmen, Bundesheer und Landwirtschaft leisten mussten, keine Pension. Der Gesetzgeber Bund habe bei der Kontrolle versagt, kritisieren Experten und Opposition.

Bregenz / Wien - Bis in die 1990er-Jahre mussten Jugendliche in Heimen unbezahlte Arbeit leisten. Heimleitungen bezeichneten die Zwangsarbeit als pädagogische Maßnahme oder Arbeitstherapie. Damit umgingen sie, auftraggebende Firmen, Institutionen und Private, die Sozialversicherungspflicht. Wie damals sehen die Betroffenen auch heute keinen Groschen für diese Arbeit, denn sie haben für die Zeit der Heimarbeit keinen Pensionsanspruch.

Die "legale Umgehung der Sozialversicherungspflicht" durch private und staatliche Unternehmen (Kasernen, Krankenhäuser) hat der Innsbrucker Historiker Horst Schreiber bereits 2010 in seinem Buch Im Namen der Ordnung beschrieben und im Interview mit dem Standard wiederholt. Firmen wie Darbo, Swarovski oder Eglo bekannten sich erst durch jüngste Berichte Betroffener zur früheren Praxis, leisten teilweise Entschädigungen. Oberösterreich übernimmt Pensionsbeiträge, nicht so der Bund.

[ BRD Ursula von der Leyen’s Counterpart in der BRÖ ] Sozialminister Rudolf Hundstorfer sieht dazu keine Verpflichtung. Es würden nur neue Ungerechtigkeiten geschaffen, weil ja einige Betroffene bereits aus Entschädigungszahlungen (der Länder) Pensionszeiten gekauft hätten. Diesen Menschen gegenüber wäre es ungerecht, würde der Bund nun für andere die Pensionsbeiträge übernehmen, sagte Hundstorfer am Montag im ORF-Mittagsjournal.

Historiker Schreiber, selbst als Mitglied der Opferschutzkommission Innsbruck immer wieder mit Schicksalen von Betroffenen konfrontiert, kann dieser Argumentation nichts abgewinnen: "Ungerecht ist, dass der Bund als Gesetzgeber über Jahrzehnte Zwangsarbeit und die Umgehung der Sozialversicherungspflicht ermöglicht hat." Der Bund habe ja die Rahmenbedingungen für die Heime geschaffen. Schreiber: "Wenn man selbst die Gesetze macht, kann man sich nicht aus der Verantwortung nehmen."

Hundstorfer solle sich der Verantwortung stellen, fordert auch das BZÖ. Arbeitnehmersprecher Sigisbert Dolinschek: "Bei diesem Abgabenbetrug und Diebstahl von Pensionszeiten darf ein Sozialminister nicht tatenlos zusehen." Wer durch Zwangsarbeit Vorteile genossen haben, müsse die fälligen Sozialabgaben nachzahlen.

Bund mauert

Betroffene stoßen bei der Bundesregierung immer wieder auf Mauern. Wie der Steirer Wolfgang Hoffmann, der seine Erfahrung in Bundesheimen in seinem Buch Internatsgeschichten beschrieben hat. Bei seinen Entschädigungsforderungen wurde er mit Unzuständigkeiten konfrontiert, die Finanzprokuratur argumentierte mit Verjährung. Wer von den involvierten Ministerien (Unterricht, Justiz, Landwirtschaft) wirklich zuständig ist, ist unklar.

Der Bund müsse endlich handeln, fordert Horst Schreiber. Entschädigungsforderungen für Bundeserziehungsanstalten würden immer noch nicht anerkannt. In Wiener Neudorf oder Kaiser-Ebersdorf hätten brutalste Zustände geherrscht. "Diese Heime waren für Jugendliche die absolute Endstation."

Die Opfer, viele davon wegen ihrer Kindheitstraumata in Früh- oder Invaliditätspension, seien mit Kompetenzwirrwarr konfrontiert. "Die Leute wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Wohin soll denn einer aus Vorarlberg gehen, der in einem Tiroler Heim war?" In manchen Ländern, Schreiber nennt Tirol als Beispiel, herrsche zudem "Kommissionitis". Zum Thema Zwangsarbeit wurde neben den bestehenden Gremien eine weitere Kommission geschaffen. Schreiber: "Weiterer Wirrwarr ist damit programmiert." Es sei an der Zeit, dass der Bund gemeinsam mit den zuständigen Landespolitikern eine einheitliche Vorgangsweise zu Entschädigungszahlungen und zur Informationspolitik entwickle. Schreiber: "Die Koordination soll der Bund übernehmen." (Jutta Berger, DER STANDARD, 28.8.2012)


Kommentar

Heimkinder: Bund zahlt nicht [ @ http://derstandard.at/1345165341837/Bund-zahlt-nicht ] - Während die Länder ihrer Verpflichtung zu Entschädigungszahlungen endlich nachkommen, sieht der Bund keine Notwendigkeit.
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ÖSTERREICH: Bundesrepublik Österreich - Montag, 27. August 2012

Aus der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD

@ http://derstandard.at/1345165341837/Bund-zahlt-nicht

[ HINWEIS: Dies ist natürlich nur ein Zeitungsbericht und keine endgültige Entscheidung irgendwelcher authorisierten Entscheidungsträger, sowie, z.B., auch des Parlaments: ]

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Heimkinder: Bund zahlt nicht

KOMMENTAR | JUTTA BERGER, 27. August 2012, 19:12

Während die Länder ihrer Verpflichtung zu Entschädigungszahlungen endlich nachkommen, sieht der Bund keine Notwendigkeit.

Jugendliche wurden in österreichischen Heimen nicht nur misshandelt und sexuell ausgebeutet, sie wurden auch zur Arbeit gezwungen. Für die Zwangsarbeit leisteten weder Heime noch Auftraggeber Sozialabgaben. Die Schwarzarbeit war toleriert, vom Bund wie von den Ländern. Wie bei fragwürdigen Erziehungsmethoden und sexuellen Übergriffen wurde einfach weggeschaut. Den Betroffenen - viele von ihnen beziehen wegen der erfahrenen Pein Früh- oder Invaliditätspensionen - fehlen nun die Pensionszeiten.

Während die Länder ihrer Verpflichtung zu Entschädigungszahlungen endlich nachkommen, sieht der Bund keine Notwendigkeit. Betroffene müssen Pensionszeiten halt nachkaufen, lautet die Devise. Vom Bund könne man keine Unterstützung erwarten, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer im ORF-Radio. [ @ http://www.orf.at/ ] Hartnäckiges Nachfragen des Interviewers nach der Verantwortung des Bundes bezeichnete der Minister als Unterstellung, die nicht veröffentlicht werden sollte.

So unverblümt wie der sozialdemokratische Gewerkschafter hat den Gewaltopfern noch kein Regierungsmitglied mitgeteilt, was Sache ist: Kritisches Nachfragen zu österreichischen Erziehungsheimen ist unerwünscht, das Hinterfragen der aktuellen Politik ebenso. Geld soll man von den Ländern holen. Das Schicksal der Gewaltopfer scheint die Bundesregierung nicht zu interessieren. (Jutta Berger, DER STANDARD, 28.8.2012)


Zum Thema

Bund verweigert Heimkindern Entschädigung ( DER STANDARD, 28.8.2012 @ http://derstandard.at/1345165333780/Bund-verweigert-Heimkindern-Entschaedigung. )
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jun 25, 2013 9:27 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index13.html#post368431 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 389 – Beitrag von »martini« vom Montag, 11. Februar 2013, um 02:54 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Zur Sprache gebracht aufgrund einer Initiative des UN-Komitees gegen Folter.

MODERNE SKLAVEREI IN IRLAND – SOWOHL WIE AUCH, IN EINEM NOCH VIEL, VIEL GRÖßEREN AUSMAß, GLEICHERMAßEN, IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND.

…zum Beispiel auch – unter vielen anderen kirchlichen Kindersklaven-Kolonien in Deutschland – in der Großwäscherei der Barmherzigen Schwestern des Dortmunder Vincenzheims und der Großwäscherei der Barmherzigen Diakonissen im hannoverschen Birkenhof…

JEWEILIG VOM STAAT – BUND UND LÄNDERN ! – ABGESEGNET.

TAZ ( 06.02.2013 ) berichtet @ http://www.taz.de/Moderne-Sklaverei-in-Irland/!110513/ ( auch mit einigen Leserkommentaren --- aber niemand der Leserbriefschreiber dort redet, bisher, über die gleichen Kindersklaven-Kolonien jahrzehntelang betrieben in der Bundesrepublik Deutschland. Letzteres scheint immer noch nicht angekommen zu sein im Bewusstsein der deutschen Gesamtgesellschaft, oder sie absichtlich verschließt sich dessen. )


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MODERNE SKLAVEREI IN IRLAND

Eine tiefe Schande für die Kirche

Tausende Mädchen wurden in Irland zu Zwangsarbeit in katholischen Heimen verdonnert. Nun ist klar: Der Staat hatte seine Hände im Spiel.

von Ralf Sotscheck

[ Foto ]
Irland ist mitverantwortlich für die Zwangsarbeit in katholischen Klöstern wie dem „Sisters of Our Lady Charity“ in Dublin.

DUBLIN taz | Maureen Sullivan war zwölf, als sie zu den Nonnen des Ordens zum Guten Hirten ins südostirische Wexford geschickt wurde. Ihr Vater war gestorben, die Mutter hatte wieder geheiratet, für das Mädchen war kein Platz mehr. Die Nonnen nahmen ihr die Bücher weg, ersetzten ihren Namen durch eine Nummer und steckten sie in die Wäscherei. Dort musste sie zwölf Stunden täglich ohne Bezahlung schuften.

Wenn sie zu langsam arbeitete oder mit einem anderen Mädchen redete, stießen ihr die Nonnen ein Kreuz in die Rippen und beschimpften sie. Zu essen bekam sie Brot und Tee, manchmal etwas Bratfett. Kontakt zur Außenwelt wurde strikt unterbunden. Nach sechs Jahren kam Sullivan frei. Sie lebte jahrelang auf der Straße. Einmal versuchte sie, sich umzubringen.

Die 60-Jährige gehört zu den 10.000 Mädchen und Frauen, die zwischen 1922 und 1996 in den Magdalenen-Heimen von vier Nonnenorden wie Sklaven gehalten wurden. Viele verbrachten den Rest ihres Lebens in den Heimen. Benannt sind sie nach Maria Magdalena, jener Frau aus dem Lukas-Evangelium, die als reumütige Sünderin zur glühenden Jesus-Anhängerin wurde.

Die irische Öffentlichkeit nahm erstmals 1993 Notiz von diesen Heimen, als ein Nonnenorden in Dublin einen Teil seines Klosters an eine Baufirma verkaufte und die Überreste von 155 Insassen in nicht gekennzeichneten Gräbern auf dem Grundstück entdeckt wurden. Und 2002 wurden die Heime über Irlands Grenzen hinaus bekannt, als der Film „Die unbarmherzigen Schwestern“ von Peter Mullan den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig gewann.

Die Regierung lehnte bisher jede Verantwortung für das Geschehen in den Magdalenenheimen ab: Es seien private Einrichtungen gewesen, der Staat habe damit nichts zu tun. Das stimmt aber nicht.

Der Staat muss Verantwortung übernehmen.

Am Dienstagabend veröffentlichte ein Untersuchungsausschuss unter Leitung des Senators Michael McAleese einen 1.000 Seiten dicken Bericht. Daraus geht hervor, dass in mehr als einem Viertel aller Fälle staatliche Institutionen die Einweisung der Mädchen in ein Magdalenenheim angeordnet haben. Bei einem weiteren Viertel waren Familienangehörige, Polizisten oder Priester für die Einweisung verantwortlich.

Es traf fast ausnahmslos Mädchen aus besonders armen Familien. Als Grund reichten Ungehorsam oder eine „sittliche Gefährdung“ aus, manche Mädchen waren psychisch krank oder litten an Epilepsie, andere waren unverheiratet schwanger geworden. Die Babys wurden ihnen gleich nach der Geburt weggenommen.

Hotels und Krankenhäuser ließen ihre Wäsche in den Heimen waschen, aber auch staatliche Einrichtungen wie Gefängnisse oder die Armee nutzten die billige Dienstleistung. Dabei wurden sämtliche Arbeitsschutzgesetze ignoriert, schreibt der McAleese-Ausschuss, der aufgrund einer Initiative des UN-Komitees gegen Folter im Juni 2011 eingerichtet wurde. Darüber hinaus habe der Staat die Heime regelmäßig inspiziert und dadurch ein System der Zwangsarbeit gefördert, heißt es in dem Bericht, in dem auch die Polizei nicht gut wegkommt: Sie habe Mädchen, die aus den Heimen geflohen waren, stets wieder eingefangen und zu den Nonnen zurückgebracht.

Die Organisation „Justice for the Magdalenes“ forderte gestern Entschädigung für die ehemaligen Insassinnen – und „dazu gehören Rentenansprüche, entgangener Lohn und freie Gesundheitsversorgung“. Viele der Wäscherinnen leiden unter chronischen Erkrankungen, die durch chemische Dämpfe hervorgerufen wurden.

Von Entschädigungen war jedoch keine Rede, als der konservative Premierminister Enda Kenny am Dienstagabend [ 05.02.2013 ] Stellung zu dem Bericht nahm. Er sprach nicht mal eine formale Entschuldigung aus, sondern sagte lediglich, er bedaure, dass den ehemaligen Heiminsassinnen ein Stigma anhafte. Im Übrigen müsse man den Bericht erstmal verdauen. In zwei Wochen soll im Parlament darüber debattiert werden.

„In dem Bericht steht eindeutig, dass wir all die Jahre die Wahrheit gesagt haben“, sagte Maureen Sullivan. „Aber die Regierung verschließt die Augen vor dieser Wahrheit. Der Staat hat uns im Stich gelassen.“ Das letzte Wort steht noch aus.
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[ Martin MITCHELLs Signature im HEIMKINDER-FORUM.DE ] Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

Abspeisung der Opfer seitens der Täterschaften mehrheitlich und lautstark ABGELEHNT [ @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com.au/2011/03/ehemalige-heimkinder-zwei-abstimmungen.html ]

Heimkinder appelieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun: Ein Denkmal in Musik gesetzt [ @http://www.youtube.com/watch?v=yopLjYjgoBg&feature=player_embedded ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jun 25, 2013 9:56 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index13.html#post368554 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 390 – Beitrag von »martini« vom Dienstag, 12. Februar 2013, um 05:38 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Folgend auf den Medienbericht bezüglich der Zwangsarbeit in den Heimen in Irland - drauf hingewiesen in Beitrag 389 ( oben ):

Vier und ein halb Jahre nach der Eröffnung dieses Threads seitens dem Boardnutzers »martini« – dem Australier Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 – ist diese Frage noch immer nicht beantwortet worden von den Nutznießern dieser Zwangsarbeit und all denjenigen die von dieser Zwangsarbeit profitiert haben, Zwangsarbeit die ungefähr über vier Jahrzehnte hinweg nach dem zweiten Weltkrieg, ausschließlich durch den Einsatz zur Zwangsarbeit von institutionalisierten Minderjährigen, und jeweilig vom Staat abgesegnet, in der Bundesrepublik Deutschland, und in der Bundesrepublik Österreich, zwei angeblichen Rechtsstaaten, stattfand.

Welche Ausrede haben sie für ihr damaliges diesbezügliches Handelnfür diese hundertausendfachen Verstöße gegen die Menschenrechteund ihr heutiges Schweigen darüber ?
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[ Martin MITCHELLs Signature im HEIMKINDER-FORUM.DE ] Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

Abspeisung der Opfer seitens der Täterschaften mehrheitlich und lautstark ABGELEHNT [ @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com.au/2011/03/ehemalige-heimkinder-zwei-abstimmungen.html ]

Heimkinder appelieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun: Ein Denkmal in Musik gesetzt [ @http://www.youtube.com/watch?v=yopLjYjgoBg&feature=player_embedded ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jun 26, 2013 1:46 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index14.html#post368561 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 392 – Beitrag von der Boardnutzerin »xyz« vom Dienstag, 12. Februar 2013, um 08:36 Uhr:


[ In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil. ]


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[ Frau »xyz« zitiert den Boardnutzer»martini« und nimmt dann wie folgt Stellung dazu: ]

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Folgend auf den Medienbericht bezüglich der Zwangsarbeit in den Heimen in Irland - drauf hingewiesen in Beitrag 389 ( oben ):

Vier und ein halb Jahre nach der Eröffnung dieses Threads seitens dem Boardnutzers »martini« – dem Australier Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 – ist diese Frage noch immer nicht beantwortet worden von den Nutznießern dieser Zwangsarbeit und all denjenigen die von dieser Zwangsarbeit profitiert haben, Zwangsarbeit die ungefähr über vier Jahrzehnte hinweg nach dem zweiten Weltkrieg, ausschließlich durch den Einsatz zur Zwangsarbeit von institutionalisierten Minderjährigen, und jeweilig vom Staat abgesegnet, in der Bundesrepublik Deutschland, und in der Bundesrepublik Österreich, zwei angeblichen Rechtsstaaten, stattfand.

Welche Ausrede haben sie für ihr damaliges diesbezügliches Handelnfür diese hundertausendfachen Verstöße gegen die Menschenrechteund ihr heutiges Schweigen darüber ?
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Ein absolut wichtiges Thema!
Neben der Aufarbeitung der Zwangsarbeit in den Erziehungheimen muss auch das Thema Kinderarbeit (unter 14jährig) auf die Tagesordnung. Hier reden sich die Verantwortlichen noch mit dem Argument raus, dass Kinder in den Familien auch haben helfen müssen und dass für unter 14jährige keine Rentenversicherungspflicht bestand.
Ich meine [ Professor ] Kappeler hat dazu geschrieben. Und du, »martini« hast doch mal eine Liste der Betriebe, in denen die Kinder und Jugendlichen arbeiten mussten, zusammengestellt.
Wäre es möglich, dass Dettinger & Co sich des Themas noch mal annehmen?
[ Mit „Dettinger & Co.“ meint die Boardnutzerin »xyz«, generell, den Vorstand desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ --- ein mehrere hundert Mitglieder starker Ehemaliger Heimkinder Verein, in dem Frau »xyz« kein Mitglied ist, und dem sie ablehnend gegenüber steht ]

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Jun 26, 2013 3:14 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jun 26, 2013 2:02 am

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Beitrag 393 – Beitrag von »martini« vom Dienstag, 12. Februar 2013, um 08:52 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


In Antwort zu Beitrag 392 ( oben ):

All das geschieht schon längst – und man hat nie damit aufgehört.

Gerade der „Verein ehmaliger Heimkinder e.V.“ arbeitet unaufhörlich und unermüdlich genau bezüglich diesem Thema: »Heimkinder-Zwangsarbeit« aller minderjährigen Heiminsassen – auch die unter 14 Jahren und auch diejenigen die man in "Behindertenheime" gesteckt hat oder in der "Psychiatrie" interniert hat ( aus welchem Grund auch immer ).

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[ Martin MITCHELLs Signature im HEIMKINDER-FORUM.DE ] Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

Abspeisung der Opfer seitens der Täterschaften mehrheitlich und lautstark ABGELEHNT [ @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com.au/2011/03/ehemalige-heimkinder-zwei-abstimmungen.html ]

Heimkinder appelieren an VATER STAAT und MUTTER KIRCHE Sühne zu tun: Ein Denkmal in Musik gesetzt [ @http://www.youtube.com/watch?v=yopLjYjgoBg&feature=player_embedded ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jun 26, 2013 3:03 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index14.html#post368681 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 401 – Beitrag von »martini« vom Mittwoch, 13. Februar 2013, um 03:33 Uhr:

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.



Und so können wir vielleicht wieder zu dem eigentlichen Thema dieses Threads zurückkehren:



Beitrag von Boardnutzer »martini« vom Di. 12.02.2013 um 05:38 Uhr - Beitrag 390:

Folgend auf den Medienbericht bezüglich der Zwangsarbeit in den Heimen in Irland - drauf hingewiesen in Beitrag 389 ( oben ):

Vier und ein halb Jahre nach der Eröffnung dieses Threads seitens dem Boardnutzers »martini« – dem Australier Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 – ist diese Frage noch immer nicht beantwortet worden von den Nutznießern dieser Zwangsarbeit und all denjenigen die von dieser Zwangsarbeit profitiert haben, Zwangsarbeit die ungefähr über vier Jahrzehnte hinweg nach dem zweiten Weltkrieg, ausschließlich durch den Einsatz zur Zwangsarbeit von institutionalisierten Minderjährigen, und jeweilig vom Staat abgesegnet, in der Bundesrepublik Deutschland, und in der Bundesrepublik Österreich, zwei angeblichen Rechtsstaaten, stattfand.

Welche Ausrede haben sie für ihr damaliges diesbezügliches Handelnfür diese hundertausendfachen Verstöße gegen die Menschenrechteund ihr heutiges Schweigen darüber ?



Beitrag von Frau »xyz« vom Di. 12.02.2013 um 08:36 Uhr - Beitrag 392:

Ein absolut wichtiges Thema!
Neben der Aufarbeitung der Zwangsarbeit in den Erziehungheimen muss auch das Thema Kinderarbeit (unter 14jährig) auf die Tagesordnung. Hier reden sich die Verantwortlichen noch mit dem Argument raus, dass Kinder in den Familien auch haben helfen müssen und dass für unter 14jährige keine Rentenversicherungspflicht bestand.
Ich meine [ Professor ] Kappeler hat dazu geschrieben. Und du, »martini« hast doch mal eine Liste der Betriebe, in denen die Kinder und Jugendlichen arbeiten mussten, zusammengestellt.
Wäre es möglich, dass Dettinger & Co sich des Themas noch mal annehmen?
[ Mit „Dettinger & Co.“ meint die Boardnutzerin »xyz«, generell, den Vorstand desVereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ --- ein mehrere hundert Mitglieder starker Ehemaliger Heimkinder Verein, in dem Frau »xyz« kein Mitglied ist, und dem sie ablehnend gegenüber steht ]




Beitrag von Boardnutzer »martini« vom Di. 12.02.2013 um 08:52 Uhr - Beitrag 393:

In Antwort zu Beitrag 392 ( oben ):

All das geschieht schon längst – und man hat nie damit aufgehört.

Gerade der „Verein ehmaliger Heimkinder e.V.“ arbeitet unaufhörlich und unermüdlich genau bezüglich diesem Thema: »Heimkinder-Zwangsarbeit« aller minderjährigen Heiminsassen – auch die unter 14 Jahren und auch diejenigen die man in "Behindertenheime" gesteckt hat oder in der "Psychiatrie" interniert hat ( aus welchem Grund auch immer ).




Beitrag von Frau »xyz« vom Di. 12.02.2013 um 09:42 Uhr - Beitrag 394:

Schön zu hören, dass dieser Verein "unermütlich" :? :roll: an dem Thema arbeitet. Uns läuft die Zeit weg.



Beitrag von Boardnutzer »martini« vom Sa. 05.05.2012 um 12:48 Uhr - Beitrag 348:


Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !

Z I T A T


SHORT LIST: Nutznießer von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in Westdeutschland: CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matratzen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten


Diese Liste wurde zusammengestellt von dem Australier Martin MITCHELL ansässig in Australien ( zusammengestellt und veröffentlicht schon im Juli 2010 ).


Dieses letzte Zitat basiert auf folgende QUELLE: http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html ( vom 17.07.2010 )
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa Dez 28, 2013 10:18 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jun 26, 2013 3:31 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index14.html#post368683 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 402 – Beitrag von der Boardnutzerin »xyz« vom Mittwoch, 13. Februar 2013, um 07:518 Uhr:


[ In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil. ]


»martini«, du schreibst ..."sie müssen dazu gezwungen werden..."
Wie willst du jemanden zwingen, zu zahlen? Die Auflistung der betroffenen Firmen allein löst noch keine Zahlung aus.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jun 26, 2013 4:16 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-„heimkinder-zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-arbeit-bezahlt/index14.html#post368716 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 403 – Beitrag von dem Boardnutzer [ ex-Freistätter ( ? ) ] [ Jg. 1946 ] Klaus-Dieter WILK = »Klaus1946« [ aus dem dann später der Boardnutzer »Atollo« wurde ! ] : vom Mittwoch, 13. Februar 2013, um 12:28 Uhr:


[ Boardnutzer »Klaus1946« zitiert die Boardnutzerin »xyz« und nimmt dann wie folgt Stellung dazu: ]




»martini«, du schreibst ..."sie müssen dazu gezwungen werden..."
Wie willst du jemanden zwingen, zu zahlen? Die Auflistung der betroffenen Firmen allein löst noch keine Zahlung aus.

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Da gebe ich dir absolut recht [ »xyz« ].

Abgesehen davon, daß mir persönlich nicht bekannt ist, ob all die obengenannten Firmen auch wirklich etwas mit unbezahlter Arbeit zu tun haben, dürfte diese Liste aber bestimmt auch nicht vollständig sein.. Mit Sicherheit gehören auch noch sehr viele landwirtschaftliche Betriebe und auch die Kommunen, in denen sich die Heime befanden, hier aufgelistet.

Ich selber habe z.B. für die Stadt Hannover hunderte von Fahrradständern und Sportgeräte geschweißt.
An die vielen Mitinsassen von Heimstatt, Deckertau, Moorhort und Moorburg mag ich da garnicht mehr denken..

Lohn?.... natürlich..!!

Recht viel Prügel, ein paar Pfennige für Zigaretten bzw. Tabak und jeden Sonntag, egal was für ein Wetter, Pferde vor die Lore und ab nach Freistatt in die Kirche.

Was besseres konnte einem doch bei klirrender Kälte garnicht passieren..

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