Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Apr 13, 2018 5:53 am

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In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

"Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern verhalten ?

Österreich bemüht man sich jetzt zumindest – in Deutschland weiterhin kaum.

Thread eröffnet und einleitender Beitrag getätigt am 28. Februar 2012, um 12:13 Uhr von dem Betroffenen Martin MITCHELL a.k.a. »martini« :

»Angela Merkel ist gefragt… Ehemalige Heimkinder wenden sich an die Bundeskanzlerin direkt.« @
http://www.heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/14674-Angela-Merkel-ist-gefragt (der allererste Beitrag dort!) :


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[ Erstveröffentlichung am 28. Februar 2012 ]

Ein ehemaliges Heimkind nachdem er kürzlich im SPIEGEL las formulierte folgenden Appell an die Regierenden in Deutschland und besonders auch an die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Merkel bittet um Verzeihung 23.02.2012

„Ein Land verneigt sich vor den Opfern des Neonazi-Terrors. Bei der Gedenkfeier in Berlin bittet Kanzlerin Merkel die Hinterbliebenen um Verzeihung für falsche Verdächtigungen. Angehörige berichten eindrücklich von Verlust, Zweifeln, haltlosen Vorwürfen.“ ( so sprach Bundeskanzelerin Angela Merkel während einer Gedenkfeier/Zeremonie ausgerichtet gemeinsam von der Regierung, dem Bundestag, dem Bundesrat und dem Bundesverfassungsgericht… SPIEGEL (23.02.2012) @ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,817067,00.html )

Zunächst möchten wir feststellen, dass die Bitte um Verzeihung von Frau Merkel gegenüber diesen Personen ein „Muss“ war und wir uneingeschränkt dazu stehen.

Den Ehemaligen Heimkindern stellt sich die Frage, ob und in wie weit es hier Parallelen gibt. Wo ist die Verneigung des Landes vor den Insassen der ehemaligen Heimkinderhöllen? Heute nennt man sie
Neonazis, früher wurden sie entnazifiziert genannt, diejenigen, die das junge eingesperrte Leben zur Hölle werden ließen. Beide Gruppierungen beziehen und zogen ihr geistiges Gut aus den Terrorgedanken der Nazis.

Frau Merkel bittet die Hinterbliebenen um Verzeihung. Wurden unsere Hinterbliebenen jemals um Verzeihung gebeten, nachdem man damals ganze Familien im Namen der jungen Bundesrepublik Deutschland, bei der angeblich der demokratische Gedanke noch nicht angekommen war, terrorisierte und ihnen die Kinder wegnahm um sie einzusperren? Unterlagen diese Familien nicht auch falschen Verdächtigungen? Unterlagen diese Familien nicht auch haltlosen Vorwürfen?

Wie viele junge Seelen wurden zertreten, gedemütigt, bis aufs Blut geschlagen, unfähig gemacht, ein eigenständiges Leben zu führen, wurden vergewaltigt, zu Zwangsarbeiten missbraucht, wie viele…? Wie viele Kinderseelen wurden psychisch ermordet?

Wie viele von ihnen haben eindrücklich über ihre in der Kindheit gemachten Erfahrungen berichtet?

Wie viele Familien und Kinder haben unter dem gegenseitigen Verlust gelitten? Wie viele wissen nicht, wo ihre Angehörigen sind und wie viele wissen nichts von ihrer Vergangenheit, weil es angeblich keine Akten mehr gibt?

Wie viele der damaligen Kinder sind heute auf Grund ihrer Vergangenheit verzweifelt, leben in prekären Lebenssituationen, leben am Rande der Existenz? Wie viele von ihnen haben es vorgezogen, ihrem Leben unter diesen Bedingungen ein Ende zu setzen?

Wie viele leiden noch heute unter den Folgen der Heimkinderhöllen von damals? Heute haben sie psychische Störungen, die nicht mehr therapierbar sind. Wie viele mussten wegen ihrer Leiden früher aus dem Arbeitsprozess aussteigen und sind jetzt Invaliden oder FrührentnerInnen? Wie viele werden ob dieser Tatsache noch heute stigmatisiert?

Wie viele Partnerschaften kamen auf Grund der Erkrankungen nicht zu Stande oder wurden nach kurzer Zeit wieder aufgelöst? Wie viele Kinder aus diesen Partnerschaften mussten unter den gesundheitlichen Folgen von Vater oder Mutter oder beiden Eltern leiden?

Fragen über Fragen…

Bei den Ehemaligen Heimkindern gab es keine Verneigung des Landes und auch keine Bitte um Verzeihung, es gab noch nicht mal eine Gedenkfeier.

Unsere Leiden wurden am Runden Tisch für Ehemalige Heimkinder bis zur Nichtigkeit zerredet.

Die Nichtigkeit kulminierte in einem Fonds, der für Ehemalige Heimkinder Rentenersatzzahlungen auf niedrigstem Niveau vorsieht und dazu ein paar Sachleistungen...
Von Entschädigung keine Spur.

Früher waren wir ein effizient genutztes Anhängsel dieser Gesellschaft, hunderttausende von Kindern und Jugendlichen haben dem Staat und der Gesellschaft ungeheure Summen durch die von uns geleistete Zwangsarbeit erwirtschaftet. Heute sind wir – alt, arbeitsunfähig, krank – nur noch ein störendes Anhängsel der Gesellschaft.

Frau Merkel, wo ist Ihre Bitte um Verzeihung? Wo ist unsere Gedenkfeier für die kranken Seelen der Ehemaligen Heimkinder? Wo, Frau Merkel?

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Dieser Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel im Original [ , im Jahre 2012, war auch mal auf der vormaligen Vereinswebseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) zu finden, ist aber leider, momentan, auf der aktuellen Vereinswebseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) – http://www.veh-ev.eu/ – nicht mehr zu finden. ]
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Der gesamte Beitrag ist auch zu finden @ http://www.kinder-heim.de/board1818-virtuelle-stadt-der-heimkinder/board1819-rathaus/board3290-missbrauch-in-heimen-jwhs-und-entsch-digungen/9848-angela-merkel-ist-gefragt-ehemalige-heimkinder-wenden-sich-an-die-bundeskanzlerin-direkt/#post114585 Dort wurde dieser Beitrag ebenso von mir getätigt, und zwar am Donnerstag, 1. März 2012, um 02:34 Uhr.

Sechs Jahre später: Noch hat die sich auch weiterhin im Kanzleramt befindende Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung nicht geantwortet !!
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Jun 01, 2018 11:07 am

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Hingegen dem, was die Katholische Kirche in Deutschland (und übrigens auch hingegen dem was die Evangelische Kirche in Deutschland) bereit ist und war an ihre Opfer an Entschädigung zu zahlen, …

Katholisch.de (30.05.2018) > "Australiens Kirche unterstützt Missbrauchsentschädigung"; siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/australiens-kirche-unterstutzt-missbrauchsentschadigung (Diese Bekanntgebung seitens der Katholischen Kirche in Deutschland bezieht sich auf die Katholische Kirche in Australien).

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Australiens Kirche unterstützt Missbrauchsentschädigung

Australien plant ein nationales Entschädigungsprogramm für rund 60.000 Missbrauchsopfer. Auch die katholische Kirche beteiligt sich. Dabei geht es um rund 2,9 Milliarden Euro.

Missbrauch | Sydney - 30.05.2018

Australiens katholische Kirche hat ihren Willen zur Entschädigung von Missbrauchsopfern bekundet. "Wir unterstützen die Empfehlung der Missbrauchskommission zur Einrichtung eines nationalen Entschädigungsprogramms, das von der Regierung verwaltet wird, und wir sind sehr bereit, dabei mitzumachen", erklärte der Vorsitzende der [australischen] Bischofskonferenz, Erzbischof Mark Coleridge, am Mittwoch [30.05.2018]. Die Vorsitzende des Verbands der Orden, Schwester Ruth Durick, betonte: "Wir sind uns darüber im klaren, dass die Entschädigungen nicht die Schmerzen der Opfer lindern, aber sie können eine praktische Hilfe auf dem Weg hin zur Genesung vom Missbrauch sein."

Die Kirche werde dem nationalen Entschädigungsprogramm beitreten, sobald
die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen seien, sagte Coleridge. Angesichts der dezentralen Struktur der katholischen Kirche werde ein Gremium geschaffen, durch das die Bistümer und Orden mit der Entschädigungsbehörde zusammenarbeiten könnten.

Etwa 2,9 Milliarden Euro werden benötigt

Die Einrichtung eines nationalen Entschädigungsfonds ist eine der Kernempfehlungen der nationalen Missbrauchskommission,
die im Dezember 2017 nach fast fünfjähriger Arbeit ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte [ Siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/missbrauch-australiens-kirche-bittet-um-verzeihung ]. Schätzungen zufolge werden für Wiedergutmachungszahlungen an rund 60.000 Personen, die als Kind Opfer sexualisierter Gewalt wurden, umgerechnet etwa 2,9 Milliarden Euro benötigt.

Die Zahlungen sollen von jenen Institutionen geleistet werden, von deren Mitarbeitern die Betroffenen missbraucht wurden. Erst wenn eine Institution nicht mehr existiert oder bankrott ist, soll die öffentliche Hand als Geldgeber einspringen. Unter den untersuchten Organisationen waren Kirchen, Waisenhäuser, Sportvereine, Jugendgruppen und Schulen.

Unabhängig vom geplanten Entschädigungsprogramm hatte die katholische Kirche in Australien in den vergangenen Jahrzehnten umgerechnet
bereits mehr als 190 Millionen Euro an Tausende Opfer von sexuellem Missbrauch durch Geistliche gezahlt [ Siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kirche-zahlt-millionen-an-missbrauchte-kinder ]. Im Durchschnitt bekam jedes Opfer 91.000 australische Dollar (etwa 66.000 Euro). (bod/KNA)

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NOCHMALIGER HINWEIS AUF DIE QUELLE: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/australiens-kirche-unterstutzt-missbrauchsentschadigung

Katholisch.de ist das Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland und ein Aufgabenbereich der Allgemeinen gemeinnützigen Programmgesellschaft mbH (APG) mit Sitz in Bonn, gemäß der satzungsmäßigen Bestimmung [ Siehe @ http://www.katholisch.de/impressum ].
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jun 11, 2018 2:11 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 03, 2018 12:30 am

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Hauptsächlich überaus zutreffend im deutschsprachigen Raum Europas --- und vor allem in Deutschland! :

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Das soziale Engagement der Kirchen
… ist vergleichbar mit einem Dieb,
der dir hundert Euro klaut,
davon zwei Euro zurück gibt,
und sagt:
„Die schenk ich dir.“

Und du freust dich noch darüber!

Rolf Heinrich [Karikaturist der MIZ und anderer säkularer Schriften; Malerei, bildende Kunst und Karikatur (Giordano Bruno Stiftung)]
26. Mai 2018, um 14:21 Uhr
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Geteilt auf der Facebookseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) @ https://www.facebook.com/pg/VEHeV/posts/?ref=page_internal
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 16, 2018 3:45 am

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Die deutschen Katholiken berichten über die Sünden der amerikanischen Katholiken und über das was diese Sünden den amerikanischen Katholiken bisher in Entschädigungszahlungen gekostet haben:

Missbrauchsfälle kosten US Kirchen Milliarden in Entschädigung

QUELLE: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/missbrauchsfalle-kosten-us-kirche-milliarden :

Katholisch.de ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland und ein Aufgabenbereich der Allgemeinen gemeinnützigen Programmgesellschaft mbH (APG) mit Sitz in Bonn“ [ Siehe @ http://www.katholisch.de/impressum ] :

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Missbrauchsfälle kosten US-Kirche Milliarden

Sexueller Missbrauch durch Geistliche ist in der US-Kirche nach wie vor ein großes Problem. Nun hat die Bischofskonferenz Zahlen veröffentlicht: So viel haben die Diözesen an Opfer gezahlt.

Missbrauch | Washington/Bonn - 08.06.2018

Missbrauchsfälle und deren Aufarbeitung sollen die katholische Kirche in den USA seit 2004 über 3,3 Milliarden Dollar gekostet haben. Wie aus dem jüngsten Kinderschutzbericht der US-Bischofskonferenz hervorgeht [ Siehe diesen 74-seitigen »2017 Annual Report« in englischer Sprache @ http://www.usccb.org/issues-and-action/child-and-youth-protection/upload/2017-Report.pdf ], leisteten die Bistümer allein im vergangenen Jahr Zahlungen in Höhe von gut 213 Millionen Dollar. Laut einer aktuellen Auswertung der Seite "catholicculture.org" beliefen sich die Kosten im ersten Jahrzehnt nach der Einführung des Jahresberichts im Jahr 2004 auf etwa 2,74 Milliarden Dollar.

180 Millionen Dollar für die Opfer

In ihrem umfangreichen Jahresbericht, der sich auf den Zeitraum Juli 2016 bis Juni 2017 bezieht, gehen die US-Bischöfe detailliert auf die mit den Missbrauchsfällen verbundenen Kosten ein. Demnach hatten die Bistümer 213 Millionen Dollar gezahlt, während Ordensinstitute weitere 16 Millionen Dollar aufwendeten. Der größte Teil von insgesamt gut 180 Millionen Dollar entfiel demnach auf Abfindungen und andere Zahlungen an Opfer. Zweitgrößter Posten waren demnach Anwaltskosten in Höhe von etwa 33 Millionen Dollar. Weitere knapp 13 Millionen Dollar waren als "Unterstützung für Täter" in Form von Therapien, Lebensunterhalt oder Gerichtskosten gezahlt worden.

Die bislang größten Kosten seit der Einführung des Jahresberichts zum Kinderschutz fielen im Jahr 2007 an. Damals zahlten die Bistümer insgesamt eine halbe Milliarde Dollar, wovon fast 430 Million auf Abfindungen und andere Opferhilfen entfielen. Im gleichen Jahr hatte sich das Erzbistum Los Angeles zur Zahlung von Abfindungen in Höhe von 660 Millionen Dollar an gut 500 Opfer verpflichtet. Die großen Kosten für die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen stellten mehrere US-Diozesen [ Siehe den diesbezüglichen Artikel »Versagen der Erzdiözese?« vom 11.06.2015 @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/versagen-der-erzdiozese ] in der Vergangenheit vor existenzielle Probleme. Gut ein Dutzend Bistümer hat in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten Insolvenz anmelden müssen.

Themenseite: Missbrauch

Der Missbrauchsskandal erschütterte die katholische Kirche in ihren Grundfesten. Seit 2010 die ersten Fälle bekannt wurden, bemüht sich die Kirche um Aufarbeitung der Geschehnisse. Katholisch.de dokumentiert die wichtigsten Etappen.

Zur Themenseite [ Siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/themenseiten/missbrauch ]

Neben der Opferhilfe führt der Jahresbericht der Bischöfe auch neu bekannt gewordene Missbrauchsfälle auf. Demnach hatten die Diözesen im jüngsten Berichtszeitraum insgesamt 373 glaubwürdige Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs erhalten. Zwei Drittel der Taten hatten sich demnach vor dem Jahr 1984 ereignet, 22 Fälle haben sich seit dem Jahr 2000 zugetragen. Die Ordensgemeinschaften meldeten zudem weitere 63 Anzeigen. Laut Bischofskonferenz seien alle im Berichtszeitraum gemeldeten Fälle an die zuständigen staatlichen Behörden weitergegeben worden.

Vier von fünf Tätern sind bereits nicht mehr aktiv

Die meisten der mutmaßlichen Täter aus dem Bereich der Diözesen waren zudem bereits nicht mehr im aktiven Dienst, wie aus dem Bericht weiter hervorgeht. Demnach waren 78 Prozent von ihnen bereits verstorben, suspendiert oder laisiert worden. Weitere 13 Täter seien aufgrund der Anzeigen zwischen 2016 und 2017 aus dem Dienst entfernt worden. Gegen weitere 20 Personen werde derzeit noch ermittelt. Mit Blick auf die Prävention künftiger Missbrauchsfälle verwiesen die Bischöfe auf 2,5 Millionen Personenüberprüfungen von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern im zurückliegenden Jahr. Zudem seien über 6,5 Millionen Kinder und Erwachsene geschult worden, Anzeichen von Missbrauchsfällen zu erkennen und diese zu melden.

Von Kilian Martin
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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung. Auch all das hätte die katholische Kirche in Deutschland, meines Erachtens, in ihrem hiesigen Artikel mal zusätzlich hervorheben sollen und müssen.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Aug 24, 2018 12:00 pm

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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


SUCHBEGRIFFE / SUCHSTRANG: "Christian Brothers"+"Paul Bradshaw"+"Entschädigung"+"Westaustralien" :


1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


DAS EINZIGE DIESBEZÜGLICHE SUCHRESULTAT IN DEUTSCHER SPRACHE :

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[ Donnerstag, 16. August 2018 ]

Kathpress - Katholische Presseagentur Österreich

[ QUELLE: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer ]

Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer

Todkranker 74-jähriger Mann erhält Millionenentschädigung von "Christlichen Brüdern" [ = catholic "Christian Brothers" / "Congregation of Christian Brothers" ]

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[ HINWEIS AUS DEM DORTIGEN IMPRESSUM: „Als Herausgeber fungiert Kardinal Christoph Schönborn in seiner österreichweiten Zuständigkeit als Medienbischof“ ]
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DETAILLIERTER DIESBEZÜGLICHER ARTIKEL IN ENGLISCH, OHNE DASS MAN DAFÜR GEBÜHREN BEZAHLEN MUSS :

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ABC-NEWS [ Australian Broadcasting Commission - Australian National Broadcaster ]

Dying man wins record $1 million compensation payout for Christian Brothers abuse

By David Weber

Updated 16 Aug 2018, 5:28pm

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JEDER DER ENGLISCH LESEN KANN, begebe sich bitte zum ORIGINAL @ http://www.abc.net.au/news/2018-08-16/record-payout-awarded-for-christian-brothers-church-sex-abuse/10128456
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Aug 26, 2018 12:09 am

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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018

ABC-NEWS (Australia) @ http://www.abc.net.au/news/2018-08-16/record-payout-awarded-for-christian-brothers-church-sex-abuse/10128456

NEWS.COM.AU @ https://www.news.com.au/national/western-australia/christian-brothers-agree-to-pay-wa-child-sex-abuse-victim-paul-bradshaw-1-million-settlement/news-story/d827f947220c967750696148293f7554

THE ADVOCATE @ https://www.theadvocate.com.au/story/5591030/landmark-1m-for-christian-brothers-abuse/

KATHPRESS (Österreich) @ https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer (Diesen diesbezüglichen Bericht, in deutscher Sprache, gibt es nicht umsonst. Den muß man kaufen von der Katholischen Kirche in Österreich).

In den deutschen Medien jedoch gibt es überhaupt nichts zu diesem Fall, weder umsonst, noch auf Bezahlung.
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Aug 26, 2018 1:52 pm

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Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018

Der australische Rechtsanwalt Michael Magazanik hat erstritten …
Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer [Paul Bradshaw in Westaustralien]
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer (16.08.2018)
„Nach den Worten von Bradshaws Anwalt Michael Magazanik könnte das Urteil eine ganze Klageserie gegen die [katholischen] Christlichen Brüder anstoßen.“


Der australische Rechtsanwalt Michael Magazanik hat erstritten …
Australisches Contergan-Opfer erzielt Millionen-Vergleich
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50940/Australisches-Contergan-Opfer-erzielt-Millionen-Vergleich (18.07.2012)


Und siehe auch nachfolgend bezüglich den weiteren Bemühungen des australischen Rechtsanwalts Michael Magazanik für seine Klienten …
Contergan-Skandal kocht in Australien hoch https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/schadenersatzklagen-contergan-skandal-kocht-in-australien-hoch/6930356.html (27.07.2012)


Und zusätzlich, weiter von dem australischen Rechtsanwalts Michael Magazanik vorangetrieben …
Contergan-Fall wird in Australien neu aufgerollt
Opfer-Anwälte nutzen 40 Jahre alte Akten aus Deutschland
https://www.deutschlandradio.de/contergan-fall-wird-in-australien-neu-aufgerollt.331.de.html?dram:article_id=228297 (12.11.2012)

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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Aug 27, 2018 5:23 am

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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


Für alle, die kein Englisch verstehen, hier jetzt in deutscher Sprache …

MEHR ZU DIESEM AUSTRALISCHEN OPFERANWALT, MICHAEL MAGAZANIK,

der kürzlich (am 16. Augsut 2018) für ein australisches Heimopfer / Missbrauchsopfer eine Entschädigungsauszahlung von 1 Millionen Dollar erstritten hat.

Seine Kanzlei befindet sich in Melbourne, VICTORIA, Australia.

Siehe @
http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/


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ntv - PANORAMA - n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, Köln

[ QUELLE: https://www.n-tv.de/panorama/Ignorierte-Gruenenthal-Warnung-article6833881.html ]

[ BILDERSERIE im Original ]

Freitag, 27. Juli 2012


Der Name Contergan steht für den größten Medizinskandal der Nachkriegsgeschichte.


Missbildungen durch Contergan

Ignorierte Grünenthal Warnung?

Hier kommt der Autor hin

Tausende Kinder kommen in den 60er Jahren mit Fehlbildungen auf die Welt, Grund dafür ist das Beruhigungsmittel Contergan. Der Anwalt australischer Opfer legt nun dar: Schon 1959 warnten Ärzte und Vertreiber vor Schäden durch das Medikament - doch der Pharmakonzern Grünenthal schlug die Warnungen offenbar in den Wind.

[ BILDERSERIE im Original ]

Der Pharmakonzern Grünenthal soll über zwei Jahre lang Warnungen vor schweren Nebenwirkungen des Thalidomid missachtet haben, bevor das Mittel 1961 vom Markt genommen wurde. Das macht der Opferanwalt [, Michael Magazanik,] einer australischen Sammelklage in von ihm eingereichten Gerichtsunterlagen geltend, die in Auszügen publik wurden. Demnach beruft sich dieser unter anderem auf einen firmeninternen Schriftwechsel.

Der Klägeranwalt Michael Magazanik, der rund hundert Thalidomid-Opfer vor dem Obersten Gericht im Bundesstaat Victoria vertritt, reichte demnach zur Untermauerung seiner Vorwürfe unter anderem einen firmenintern Schriftwechsel ein. Magazanik sagte, dieser belege, dass Ärzte und Vertreiber aus verschiedenen Ländern schon 1959 vor Geburtsfehlern warnten - über zwei Jahre bevor das Mittel Ende 1961 vom Markt genommen wurde.

Die Grünenthal-Gruppe erklärte, sie habe den Schriftsatz des Gegenanwalts bisher noch nicht bewerten können. "Grünenthal tut die Thalidomid-Tragödie unendlich leid", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Der Pharmakonzern sei jedoch davon "überzeugt", dass "alle Aktivitäten mit dem damaligen Stand der Wissenschaft in Einklang waren". Grünenthal habe das Mittel zudem in Australien nie vertrieben und beworben.

An der Sammelklage sind rund hundert Australier beteiligt, die mit Missbildungen zur Welt kamen, nachdem ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Mittel mit dem Contergan-Wirkstoff Thalidomid eingenommen hatten. In Deutschland war das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan von 1957 bis 1961 rezeptfrei vertrieben worden. Sein Wirkstoff Thalidomid führte weltweit bei schätzungsweise 10.000 Kindern zu dauerhaften Schäden, darunter zu schwerwiegenden Fehlbildungen.


Anwalt: Schwangere als Versuchsobjekte

Klägeranwalt Magazanik lagen nach eigenen Angaben auch Dokumente vor, die beweisen, dass Thalidomid vor der Markteinführung nie in aussagekräftigen Tierversuchen getestet wurde. Die ersten klinischen Tests wurden demnach in Australien 1960 gemacht. Die Firma habe "statt Labortieren schwangere Frauen als Versuchsobjekte" benutzt. Bereits damals hätten Ärzte Grünenthal aber darüber informiert, dass das Mittel zu Missbildungen geführt habe.

[ BILDERSERIE im Original ]

Im Mittelpunkt der Klägergemeinschaft steht die 50-jährige Lynette Row, die ohne Arme und Beine geboren wurde. Sie hatte sich Anfang Juli mit dem Pharmakonzern Diageo, der Nachfolgegesellschaft der britischen Vertreiberfirma Distillers, in einem Vergleich auf eine Millionensumme geeinigt. Diageo will nun auch mit anderen Klägern einen Vergleich erzielen. Grünenthal will sich jedoch einem Gerichtsverfahren stellen.

Quelle: n-tv.de, AFP

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UND VIELES WEITERE AUFSCHLUSSREICHE, BEZÜGLICH DIESEM AUSTRALISCHEN OPFERANWALT MICHAEL MAGAZANIK, FÜR ALL DIEJENIGEN, DIE AUCH ENGLISCH VERSTEHEN:

http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/

http://mlsv.org.au/meetings/mr-michael-magazanik/

http://thalidomidestory.com/story/other-notables/other/michael-magazanik/

https://www.jewishnews.net.au/lawyer-uncovers-thalidomides-nazi-shadow/48965

http://theconversation.com/nazis-lies-and-spying-private-detectives-how-thalidomides-maker-avoided-justice-51730

https://forebears.io/surnames/magazanik

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Aug 29, 2018 1:02 pm

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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


Hier jetzt der diesbezügliche deutschsprachige Artikel von der Katholischen Kirche in Österreich :

( In Deutschland wird so gut wie garnicht
DARÜBER berichtet ) :


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[ Donnerstag, 16. August 2018 ]

Kathpress - Katholische Presseagentur Österreich

[ QUELLE: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer

Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer

Todkranker 74-jähriger Mann erhält Millionenentschädigung von "Christlichen Brüdern"

[ These "Christian Brothers" are a worldwide religious community of only males within the Catholic Church = Diese "Christlichen Brüder" / katholischen "Schulbrüder" sind ein weltweiter christlicher Männerorden innerhalb der Katholischen Kirche ]

TAGS/LABELS: Australien / Kirche / Justiz / Missbrauch

Sydney, 16.08.2018 (KAP/KNA) Ein todkrankes Missbrauchsopfer in Australien erhält von den "Christlichen Brüdern" eine Entschädigungszahlung in Höhe von einer Million australischen Dollar (umgerechnet 640.000 Euro). Der 74-jährige Paul Bradshaw hatte den Laienorden wegen Missbrauchs verklagt, dem er in den 1950er in Einrichtungen der Gemeinschaft ausgesetzt war. Nach dem vor einem Gericht in Westaustralien geschlossenen Vergleich sagte Bradshaw am Donnerstag gegenüber Medien: "Es ging mir nicht ums Geld. Ich wollte Gerechtigkeit."

Laut Medienberichten beträgt die Lebenserwartung des Mannes noch maximal sechs Monate. Das Geld werde er seiner Familie vererben, sagte Bradshaw. "Ich habe den größten Teil meines Lebens auf der Straße gelebt. Ich möchte nicht, dass sie dasselbe erleiden müssen wie ich." Er hoffe, die letzten Monate seines Lebens in Frieden verbringen zu können.

Die Klage [ eine Zivilklage ! ] war durch eine Gesetzesreform in Westaustralien möglich geworden, durch die Missbrauchsopfer Klagen auch in lange zurückliegenden Fällen einreichen können. Nach den Worten von Bradshaws Anwalt Michael Magazanik [ der Melbourne Rechtsanwaltskanzlei "
RIGHTSIDELEGAL" ( siehe @ http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/ ) ] könnte das Urteil eine ganze Klageserie gegen die Christlichen Brüder anstoßen. Allein sein Anwaltsbüro vertrete 60 Betroffene, so Magazanik gegenüber australischen Medien.

Die "Christlichen Brüder" ([
Catholic] Congregation of Christian Brothers) spielen eine zentrale Rolle im australischen Missbrauchsskandal. Der Laienorden hat aus Sicht der staatlichen Missbrauchskommission beim Schutz von Kindern "komplett versagt". Den "Christlichen Brüder" sei der sexuelle Missbrauch in ihren Waisenhäusern in Westaustralien seit Jahrzehnten bekannt gewesen, ohne dass sie gegen die "systematischen Misshandlungen" vorgegangen seien.

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Bezüglich den Aussagen im letzten Absatz dieses Medienberichte, siehe – ebenso in deutscher Sprache: »Australischer Missbrauchsbericht stellt "massives Versagen" fest: Zahlen und Reaktionen« @ https://de.catholicnewsagency.com/story/australischer-missbrauchsbericht-stellt-massives-versagen-fest-2668 (15.12.2017 – CNA in Deutsch)

Eine hochangesehene deutsche Unterstützerin hat mir den diesbezüglichen deutschsprachigen Medienbericht aus Österreich beschafft !! – Ich danke ihr für alle denen dies helfen mag.
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Sep 03, 2018 1:26 am

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Die deutschen Heimkinder und Misshandllungs- und Missbrauchsopfer in OST und WEST interessiert diese Berichterstattung nicht; sie haben ihre langerwarteten „Sachleistungen“ (im Werte von 10.000 Euro) erhalten, und alles andere interessiert sie nicht – nicht im geringsten.
Und die Täter und Täterorganisationen (aus Kirche, Staat, Länder und Kommunen) und ihre Rechtsnachfolger und der Rechtsstaat selbst lachen sich kaputt über so viel Dummheit der damals Geschädigten, die dieses Unrecht und Leid in Kindheit und Jugend erfahren haben und ertragen mussten, und das jetzt einfach so hinnehmen.
Alle Verantwortlichen und Mitverantwortlichendie Verursacher dieses Unrechts und Leids und der darauffolgenden Ungerechtigkeit – freuen sich geradezu darüber wie billig sie davon gekommen sind.
Die staatlichen und kirchlichen Beratungsstellen, einzig und allein zu ihrem eigenen Vorteil, haben die Opfer „gut beraten“, „muntot gemacht“ und „ein und für alle Male ruhig gestellt“.

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