DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 1:23 pm

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Am Mittwoch, 10. April 2013, um 13:04 Uhr berichtete die Boardnutzerin »mandolinchen« in einem »UND ALLE HABEN GESCHWIEGEN«-Film-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Der Unterschied ist: die BRD war offiziell ein Rechtsstaat, da gab es sowas doch nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die DDR war ein Unrechtsstaat, und es gibt nichts Schöneres, als mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich selbst in vermeintlicher Unschuld zu suhlen.


So oder so: beide Systeme waren Scheiße, und so sollten auch gleich behandelt werden. Mit dem Unterschied: Torgau gabs nur einmal in der DDR. Torgaugleiche Heime gab es viele in der BRD.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »mandolinchen« vom Mittwoch, 10. April 2013, um 13:04 Uhr, Beitrag 95 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post376483 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa Jun 15, 2013 11:56 pm, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 2:35 pm

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Mittwoch, 10. April 2013, um 23:58 Uhr hinterlies ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE folgenden Beitrag:

QUERVERWEIS in Bezug auf Beitrag 94 und Beitrag 95 ( oben ) zu dem Thread, der sich mit der »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film "Und alle haben geschwiegen" ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. --- Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« befasst und auch genau aufzeichnet wie es zu denTotalen Institutionenin denen Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland systematischUnrecht und Leidzugefügt wurde, kam:

Beitrag 122 @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/index5.html#post376510 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

und

Beitrag 123 @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/index5.html#post376516 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

...und um den weitergehenden Spott und die Sticheleien des ex-Internatsschülers »markus_889« mit Fakten und Belegen aus der jüngsten deutschen Geschichte zu kontern.

QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Mittwoch, April 10th 2013, um 23:58 Uhr, Beitrag 96 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post376562 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am So Jun 16, 2013 1:52 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 1:49 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Dienstag, 2. April 2013, um 09:50 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Nicht bezüglich dem Arbeitszwangslager im Osten, TORGAU,

sondern bezüglich einem der vielen Arbeitszwangslager im Westen, FREISTATT !

heute, seit dem Jahre 2009, „Bethel im Norden“ genannt.

( „das Haus Gottes“ ) Bethel - Innere Mission - Diakonie - Evangelische Kirche

Und in der Bethel-eigenen Tochteranstalt »ECKARDTSHEIM« IN DER SENNE bei Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, Bundesrepublik Deutschland, stellten unentlohnte ZWANGSARBEITER Landmaschinen- und Traktoren-Ersatzteile für die deutsche und auch überall international und auf allen Kontinenten tätige Firma CLAAS her.

Viele ex-Freistätter Insassen, die zeitweilig bei der Torfgewinnung als ZWANGSARBEITER im Moor haben schuften müssen, waren auch mal in »ECKARDTSHEIM« tätig, und natürlich auch umgekehrt.

Wer abhaute von »ECKARDTSHEIM« wurde gewöhnlich nach Wiedereingefangenwerden nach »FREISTATT« verlegt; und wer sich in »FREISTATT« „gut führte“ und „unterordnete“ wurde gewöhnlich nach einiger Zeit nach »ECKARDTSHEIM« verlegt, d.h. wurde damit „belohnt“ als unentlohnter ZWANGSARBEITER für die Firma CLAAS in »ECKARDTSHEIM« IN DER SENNE tätig zu werden, einer Firma mit der Bethel, derzeit, ebenso eine arbeitsausbeuterische Vereinbarung hatte.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Samstag, 13. April 2013, um 11:18 Uhr, Beitrag 97 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post376891 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 2:36 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Montag, 15. April 2013, um 03:09 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Weiterführend, u.a., insbesondere, zu Beitrag 93, Beitrag 94 und Beitrag 97 in diesem Thread »Freistatt - Diakonie Freistatt - Bethel« ( mit INTERNET EXPLORER Browser @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ] ), ein Thread der von Admin. und Mod. »susa70« schon am So. 25. Mai 2008, um 00:05 Uhr eröffnet wurde; sowohl wie auch weiterführend zum Beitrag 141 im Thread »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film "Und alle haben geschwiegen" ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. --- Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« ( mit INTERNET EXPLORER Browser @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/index5.html [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ] ).

Beitrag 36 – von Boardnutzer »ninguno« – So. 14.04.2013, um 10:11 Uhr ( im Thread »"....und die Welt dreht sich trotzdem weiter."« eröffnet von dem Boardnutzer »ninguno« am Mo. 08.04.2013, um 09:25 Uhr )

Wie alles begann. Eine kleine Zeitreise.

1939 [ sic - sollte eigentlich lesen 1933 ] -
Machtergreifung der Nationalsozialisten

Beginn der „Umerziehung“

Sulzers Erziehungsprinzip : Kinder kann man so formen (abrichten), wie man Tiere dressieren kann, wurde nun zur Staatsdoktrin:
( „Diese ersten Jahre haben unter anderem auch den Vorteil, dass man da Gewalt und Zwang brauchen kann. Die Kinder vergessen mit den Jahren alles, was ihnen in der ersten Kindheit begegnet ist. Kann man da den Kindern den Willen nehmen, so erinnern sie sich hiernach niemals mehr, dass sie einen Willen gehabt haben.“ )
Und die körperliche Ertüchtigung, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper und die Erziehung zum Herrenmenschen wurde mit allen Mitteln erzwungen – rassistische Reinerhaltung des deutschen Volkskörper.

1939 - 1945

Für alle galt, Handlungen, die Angehörige der Wehrmacht und andere Institutionen gegen feindliche Zivilpersonen begehen, werden nicht verfolgt oder geahndet, auch wenn es Verbrechen waren.
Fürsorgeerziehungsanstalten wurden als Disziplinierungsanstalten betrieben, in denen man unliebsame Elemente internierte. Unliebsam, Verwahrlosung oder mangelnde Konformität, interpretierte und definierte die Nazibehörde. Wer z.B. nicht mit der Partei konform ging, war schwer erziehbar und dessen Steigerung war „Unbrauchbar“. Dies konnte heißen, wie bei geistig oder körperlich Behinderten: Selektion zum KZ oder Vernichtungslager. Dermaßen selektierte Kinder und Jugendliche konnten dann im Zuge der Rassenhygiene als „lebensunwert“ sterilisiert oder ermordet werden.
Wie viele Kinder und Jugendliche aktiv im Krieg mitmachen mussten, ist unbekannt. Es sind aber Millionen, die Gräuel erleben mussten oder auch selbst verübt haben.

[ ……… ]

[ Nach dem Zusammenbruch in 1945 ] [ 1945 - 1949 ] [ und 1949 - 1969 ] wurden in [ West]Deutschland wieder ca 3000 Heime und Anstalten „befüllt“, besonders mit Waisen und Halbwaisen. Diese Heime und Anstalten hatten meistens noch das gleiche Personal wie während des Nationalsozialismus, dessen Konzept sie ja auch umgesetzt haben.
Insassen durften bestraft, eingesperrt oder entwürdigt werden. Zu dieser Zeit waren Menschen in Anstalten in [ West]Deutschland rechtlos.

QUELLE: Aus dem persönlichen Wissensbreich von Boardnutzer »ninguno«, der sich erst kürzlich als „GRÜNER Kreispolitiker“ geoutet hat; Auszüge aus eine „Eine kleine Zeitreise“ veröffentlicht seinerseits im HEIMKINDER-FORUM.DE erstmalig am So. 14.04.2013, um 10:11 Uhr.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Montag, 15. April 2013, um 03:09 Uhr, Beitrag 103 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post377210 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 5:19 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Mittwoch, 17. April 2013, um 07:05 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Das erklärt ja dann auch wirklich sehr viel was die zu allen Zeiten – unter allen politischen Systemen !in dem sich in der Abgelegenheit des Moors befindenden evangelisch-lutherischen Arbeitszwangslager FREISTATT angewendeten Foltermethoden betrifft !!!

FREISTATT ( „Bethel im Norden“ ) ( „das Haus Gottes“ ) das Bethel-eigene Arbeitszwangslager der Diakonie / Inneren Mission / Evangelischen Kirche in DeutschlandJugendKZ

Beitrag von dem Boardnutzer »Blubber« – Beitrag 44 – vom So. 14.04.2013, um 22:59 Uhr, im Thread »"....und die Welt dreht sich trotzdem weiter."« worin er sich ebenso auf diese Aussagen von Boardnutzer »ninguno« bezieht.

[ …teilweise schon einmal wiedergegeben in Beitrag 103 ( oben ) --- und ich, MM / »martini«, nehme jetzt auch HIER noch einmal nur Bezug auf all das was ich ja schon angedeutet hatte, dass, m.M.n., diesbezüglich auch genau auf FREISTATT zutrifft… ]

» Wie alles begann. Eine kleine Zeitreise.

1939 [ sic - sollte eigentlich lesen 1933 ] -
Machtergreifung der Nationalsozialisten

Beginn der „Umerziehung“

Sulzers Erziehungsprinzip : Kinder kann man so formen (abrichten), wie man Tiere dressieren kann, wurde nun zur Staatsdoktrin:
( „Diese ersten Jahre haben unter anderem auch den Vorteil, dass man da Gewalt und Zwang brauchen kann. Die Kinder vergessen mit den Jahren alles, was ihnen in der ersten Kindheit begegnet ist. Kann man da den Kindern den Willen nehmen, so erinnern sie sich hiernach niemals mehr, dass sie einen Willen gehabt haben.“ )
Und die körperliche Ertüchtigung, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper und die Erziehung zum Herrenmenschen wurde mit allen Mitteln erzwungen – rassistische Reinerhaltung des deutschen Volkskörper.

1939 - 1945

Für alle galt, Handlungen, die Angehörige der Wehrmacht und andere Institutionen gegen feindliche Zivilpersonen begehen, werden nicht verfolgt oder geahndet, auch wenn es Verbrechen waren.
Fürsorgeerziehungsanstalten wurden als Disziplinierungsanstalten betrieben, in denen man unliebsame Elemente internierte. Unliebsam, Verwahrlosung oder mangelnde Konformität, interpretierte und definierte die Nazibehörde. Wer z.B. nicht mit der Partei konform ging, war schwer erziehbar und dessen Steigerung war „Unbrauchbar“. Dies konnte heißen, wie bei geistig oder körperlich Behinderten: Selektion zum KZ oder Vernichtungslager. Dermaßen selektierte Kinder und Jugendliche konnten dann im Zuge der Rassenhygiene als „lebensunwert“ sterilisiert oder ermordet werden.
Wie viele Kinder und Jugendliche aktiv im Krieg mitmachen mussten, ist unbekannt. Es sind aber Millionen, die Gräuel erleben mussten oder auch selbst verübt haben.

[ ……… ]

[ Nach dem Zusammenbruch in 1945 ] [ 1945 - 1949 ] [ und 1949 - 1969 ] wurden in [ West]Deutschland wieder ca 3000 Heime und Anstalten „befüllt“, besonders mit Waisen und Halbwaisen. Diese Heime und Anstalten hatten meistens noch das gleiche Personal wie während des Nationalsozialismus, dessen Konzept sie ja auch umgesetzt haben.
Insassen durften bestraft, eingesperrt oder entwürdigt werden. Zu dieser Zeit waren Menschen in Anstalten in [ West]Deutschland rechtlos. «


Guter Beitrag von Ninguno, aber eigentlich müssen wir mit dem 30. Januar 1933 beginnen, dem Tag der Machtergreifung der Nationalsozialisten. 1934 wurde übrigens das erste Konzentrationslager in Dachau in Betrieb genommen, wenn denn die Quellenangaben richtig sind. []

[ ……… ]

Im Rahmen der Heimerziehung sei auch der vielen Opfer gedacht, etwa die Aktion T4, und ähnliches, sowie das Gerede von unwertem Leben, welches viele wehrlose Menschen, vor allen Kindern, das Leben kostete. "Die braune Brühe schwappte über Deutschland in jedes Dorf, in den kleinsten Winkel, und niemand war in der Lage oder bereit, diesem nationalsozialistischen Terror Einhalt zu gebieten".

Was hat dieses Datum eigentlich für die Heimerziehung bedeutet, und gab es eine Allianz zwischen evangelisch orientierten Theologen und den Nazis? Dazu ein Kommentar von Pastor Büchsel.

Die Revolution ist gekommen und zwar viel machtvoller und radikaler als irgendeiner von uns gedacht hat, und alle jene Verderbensmächte des Bolschewismus und des fanatischen Antichristentums, die uns bedrohten, sind von der nationalen Erhebung beiseite gedrückt und liegen entkräftet und entrechtet am Boden... Dankbar wollen wir bekennen, dass der ganze Geist der Erziehung unter der neuen Regierung strafferer und frischerer geworden ist. (Festansprache Pastor Büchsel, Neinstedter Anstalten 1933)

Eben dieser Pastor Büchsel, war Leiter der Neinstedter Anstalten, und Mitautor des Buches, "Die evangelische Anstaltserziehung", welches ungefähr 1922 vom Stephansstift Hannover verlegt wurde.

Für die politisch Interessierten sei noch angemerkt, dass der damalige Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung von 1934 bis 1945 Bernhard Rust hieß. Zum Ende des zweiten Weltkrieges wählte er den Freitod, und der Grund ist für mich nachvollziehbar.[/color]
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Rust


Die am Himmelfahrtstag, am Donnerstag, 9. Mai 2013 veranstaltete 114. JUBILÄUMSFEIER mit der man das 114-jährige Bestehen von FREISTATT feiert – rückt jeden Tag näher.

Wirst auch du an der PARTY teilnehmen ?

Was dieses Jahr betrifft, nicht mehr lange jetzt !


Aber auch für darauffolgenden Jahre, unbedingt auf eurem Terminkalender vermerken: Jedes Jahr am Himmelfahrtstag EINE GROßE PARTY in FREISTATT !!!
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Mittwoch, 17. April 2013, um 07:05 Uhr, Beitrag 105 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post377522 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 6:04 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Donnerstag, 18. April 2013, um 04:30 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Nicht bezüglich dem Arbeitszwangslager im Osten, TORGAU,

sondern bezüglich einem der vielen Arbeitszwangslager im Westen, FREISTATT !

heute, seit dem Jahre 2009, „Bethel im Norden“ genannt.

( „das Haus Gottes“ ) Bethel - Innere Mission - Diakonie - Evangelische Kirche

Auszüge aus der Broschüre Streiflichter aus der Geschichte der Diakonie Freistatt, geschrieben und herausgegeben von Wolfgang Motzkau-Valton, Diepholz : Schröder, 1999, ISBN 3-89728-027-2, S. 29 oben:

»nach 1902 [über die Schwerarbeit im Freistätter Wietingsmoor wird berichtet] die Beschäftigung hat den Charakter einer Arbeitstherapie. [Prof.] Villinger [(Bethel)] 1937«

»1974 [ ― ] zum 75jährigen Jubiläum wird errechnet, daß insgesamt 92716 [zweiundneunzigtausend-siebenhundertsechzehn] [„ Betreute“] Anstalt Freistatt durchlaufen haben. Bericht Lähnemann 1980«

QUELLE: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Rundgang_durch_Anstalt_Freistatt_im_Wietingsmoor_-_historische_Bilder.html ( DORT um ungefähr ein Drittel runter scrollen )
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Donnerstag, 18. April 2013, um 04:30 Uhr, Beitrag 106 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post377522 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 7:48 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Freitag, 19. April 2013,um 06:07 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

ANFANG DER VOLLSTÄNDIGEN WIDERGABE DIESES BEITRAGS AUS DEM HEIMKINDER-FORUM.DE

Beitrag von Boardnutzer »martini« – Beitrag 71 – vom Dienstag, 26. März 2013, um 23:57 Uhr :

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )

Nochmaliger wichtiger Hinweis:

Nach dem Erscheinen im Jahre 2009 des im Bethel-Eigenverlag erschienenem Buches "ENDSTATION FREISTATT" wurde das vormalige „Arbeitszwangslager für Kinder und JugendlicheFREISTATT ( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT ( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) – dessen EIGENTÜMER und BETREIBER auch heute weiterhin ( „das Haus Gottes“ ) BETHEL ( bei Bielefeld ) ist UMBENANNT inBethel im Norden“, um sich von diesem Schandfleck in der deutschen Geschichte zu befreien. --- Das ist mit DIESER UMBENENNUNG bezweckt.

Könnt Ihr Euch vorstellen was los wäre wenn jemand daher kommen würde und das größte Konzentrationlager AUSCHWITZ jetzt einfach in NEUSTADT umbenennen würde und zusätzlich, alljährlich, nicht EIN GEDENKTAG DER OPFER VON AUSCHWITZ dort abhalten würde, sondern EINE GROßE PARTY dort veranstalten und ein Jubiläumsfest dort feiern würde ?

In FREISTATT ( jetzt „Bethel im Norden“ genannt ) gibt es nichts was daran erinnert was da mal vor sich ging und niemand gedenkt der zehntausenden Opfer, die dieses „Arbeitszwangslager für Kinder und JugendlicheFREISTATT ( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT ( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) zwischen 1899 und 1995 durchlaufen haben.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Dienstag, 26. März 2013, um 23:57 Uhr, Beitrag 71 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post374574 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ].


Beitrag von Boardnutzer »martini« – Beitrag 74 – vom Mittwoch, 26. März 2013, um 09:23 Uhr :

» FreistattDiakonie FreistattBethel «

Genau das ist es worüber auch ich mich zu Recht aufrege, »brötchen«, und viele andere ex-FREISTÄTTER sich ganz sicherlich ebenso aufregen.

Siehe alle vorhergehenden Beiträge re FREISTATT in diesem Thread bezüglich dem vormaligen „Arbeitszwangslager für Kinder und JugendlicheFREISTATT ( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT ( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ) – dessen EIGENTÜMER und BETREIBER auch heute weiterhin ( „das Haus Gottes“ ) BETHEL ( bei Bielefeld ) ist; UMBENANNT inBethel im Norden“ im Jahre 2009

und den jetzigen Beitrag von »brötchen«, Beitrag 72 ( oben – auf Seite 3 dieses Threads ).

Man zelebriert und lobhuldigt FREISTATT und gedenkt keinem seiner Opfer !

Man zelebriert und lobhuldigt BIRKENHOF und gedenkt keinem seiner Opfer !

Ich persönlich nutze FACEBOOK nicht. Gut aber dass Du das hier reingestellt hast, »brötchen«, und gut dass Heidi Dettinger (VEH e.V.) jetzt auch DARAUF/HIERAUF aufmerksam geworden ist und DIESEN SKANDAL, EBENSO, JETZT NOCH EINMAL SPEZIELL ANGESPROCHEN HAT

was BIRKENHOF und FREISTATT – jetzt insgesamtBethel im Norden“ – betrifft.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« Mittwoch, 27. März 2013, um 09:23 Uhr, Beitrag 74 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post374582 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Dazu hinzufügen möchte ich jetzt nur noch folgendes :

Niemand würde auf die Idee kommen SOLCH EINE PARTY ( mit dem Zweck der Lobhuldigung der Institution und das Feiern ihres langjährigen Bestehens ! ) in den ehemaligen Jugendkonzentrationslagern / Jugendschutzlagern / Jugendverwahrlagern / Bewahrungsanstalten / Arbeitserziehungslagern / Arbeitszwangslagern ( JugendKZ ! - JugendKZ für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ! ) in TORGAU ( in Sachsen ), in MORINGEN ( bei Göttingen in Süd-Niedersachsen ), in UCKERMARK ( in der Nähe des HauptKZ RAVENSBRÜCK in Brandenburg ), in Łódź / LITZMANNSTADT ( in Polen ) oder in DACHAU ( in Bayern, ausserhalb München ) zu veranstalten.

ENDE DER VOLLSTÄNDIGEN WIDERGABE DIESES BEITRAGS AUS DEM HEIMKINDER-FORUM.DE

QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Freitag, 19. April 2013,um 06:07 Uhr, Beitrag 108 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post377522 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ].
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 9:10 am

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Am Samstag, 20. April 2013, um 07:22 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Sorry an die Protestanten unter Euch.........
Sorry an die evangelischen Kirchenmitglieder unter Euch.........

Aus dem Blog des Moorkaters, der schon seit vielen Jahren in Holland lebt.

@ http://der-moorkater.over-blog.de/5-index.html

5. Freistatt: Das Moorlager

Übrig Geblieben aus dem Krieg, und jedes Jahr mit Jugendlichen Verwahrlosten, den Vater Suchenden, Kriegschutt Wegräumenden, Munitions Findenden, der in der Hand explodierte, vom Lehrer mit Rohrstock Geschlagenen, Jugendlichen, die alle nichts taugten, und mit Verwahrlosung bedroht waren, in diese Moorlager kamen. Ich hatte damals keine Ahnung wo ich war, und wollte auch nicht glauben, daß das ein ( Bethel Lager ) war, das konnte ja nicht sein, denn Bethel war doch ein Kirchliches Institut, aber was wir hier mitmachten, hatte nicht das geringste mit der Kirche zu tun.

Eines Tages, es geschah im Sommer, da kam ein Neuer zu uns und der Bruder Scheffler [Diakon] schoß nach vorne und haute den Jungen mitten in sein Gesicht. Die ganze Oberlippe platzte auf und hätte eigentlich genäht werden müßen, aber da das nicht geschah, lief der Junge ziemlich lange mit der kaputten Lippe herum.

Der harte Arbeitstag

Systematisch war der Tag durchgeplant. Aufstehen, Prügel, etwas Zeit zum Frühstück und dann ging es mit den Loren zur "ZWANGSARBEIT" Torf stechen.

Am Tage ging es ins Moor, mit Holzschuhen an dem oben Leder befestigt war, womit man diese Holzschuhe festbinden mußte, damit man nicht weglaufen konnte. Noch heute habe ich krumme Zehennägel durch diese speziellen Bethel-Anfertigungen, Holzschuhen. In diesen Holzschuhen konnte man kaum laufen, geschweige weglaufen. Jeden Tag mußten wir ins Moor und mit diesen (Martelschuhen) im Wasser stehen und Torf stechen.

Im Sommer war kein Torfstechen, sondern Torfgraben angesagt. Das war die unterste schwarze Schicht, die trocken mehr dunkelbruin aussah. Nun mußten wir den nicht etwa ausgraben, das tat ein Bagger, ein Torfbagger.

Ein Wirtschaftsbetrieb hat so etwas ist ja wohl klar, also wurde gebaggert. Diese schwarzen Arbeiter ( also wir ) standen entlang des Bandes in gebückter Haltung und wenn der Matsch da ankam, mußten wir den zwischen den Beinen aufstapeln und bei Hitze wurde der trocken, und dann hieß das Zeug Brenntorf [ Schwarztorf ] ! Zum einen war es ziemlich schwer andauernd in gebückter Haltung, mit Sonne im Rücken dort zu stehen, zum anderen ließ der Bagger uns keine Pause.

Ob wir wollten oder nicht, ob Sonne oder nicht, es wurde Brennmatsch gestapelt! Mal kurz den Rücken aufrichten, das ging nicht, das wurde entweder sofort bestraft, oder später, mit Nichtrauchen, also den ganzen Tag gebückte Haltung und das geht ins Kreuz, kann ich Euch nur sagen. Hm, diese Holzschuhe taten ihr übriges. Irgendwann kam dann der Abend, und der [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] Heimleiter [Artur] Kalus mit dem Schäferhund, die Praktikanten hinter uns, die beiden Brüder [Diakone] links und rechts vor uns und der Befehl.

Wenn wir dann Abends ins Heim kamen, der Heimleiter hatte einen abgerichteten Schäferhund, dann standen wir in Dreiereihe vor der Tür, und warteten auf das Kommando ( Einrücken ) und schon entstand Gedrängel, der Hund des Heimleiters [Artur] Kalus biss nun jeden der nicht schnell genug nach drinnen verschwand, während hinter uns die zwei Praktikanten uns ins Genick schlugen.

Der Alptraum

Ein Alptraum in diesem Moorlager, wo wir den ganzen Tag Torf gestochen hatten, und nun mit Hund, Heimleiter, Brüdern [Diakonen] und Praktikanten [Diakonen-Schüler] durch die Tür nach drinnen getrieben wurden. Tja, kaum waren wir drinnen, hieß es sofort ( Schnauze), wir durften nicht sprechen, nicht einmal husten, sonst hieß es gleich – heute keine Rauchpause – aber mit welchem Ton, diese Brüder [Diakone], – ich weiß nicht woher sie waren – die schrien andauernd, es gab nicht ein einziges Wort was die mal normal aussprachen. Andauerndes „Schnauze“ halten für uns und für diese Brüder [Diakone], andauerndes Schreien. Womöglich waren sie früher Soldaten, die nichts mehr hörten? Hm, jedenfalls hieß dieses Moorlager ( Deckertau ) und gehörte zu Freistatt. Bethel [ Diakonie / Innere Mission / Evangelische Kirche in Deutschland ].

Das Moorlager war ein richtiger Schweinestall. Immer wurde da geschrieen von diesen Brüdern [Diakonen], normales Sprechen war denen wohl nicht beigebracht? Den ganzen Tag nur Schreien. Morgens, nachdem wir etwas Haferschleim geschluckt hatten ging es mit der Pumplore ins Moor.
Gib ihm saures, es war den Brüdern [Diakonen] nie schnell genug, diesen Schreihhälsen. Dann waren wir am 'Stich', und nun mußten wir in Dreierreihe antreten und mit Stechspaten und Stecheisen zum Abbau latschen. Mit den Holzdingern konnte man ja nicht laufen. Na jedenfalls, als wir dort waren ging es gleich mit Geschreie weiter, anfangen, wie lange dauert das denn noch ich werde Euch gleich Beine machen, bis heute weiß ich nicht was Beine machen bedeutet!
[ Brauntorf / Weißtorf stechen ] Also mit dem Stechspaten eine Reihe eingestochen und dann mit Stecheisen die Reihe Stück für Stück ausgestochen und nach oben, auf die Moorkante gelegt von wo der nasse Torf dann durch Kollegen auf einen Reihenhaufen gelegt wurde, wo er dann trocknen konnte. So nervtötent ging das jetzt stundenlang weiter, bis zum Abend. Dann ging es in umgekehrter Reihenfolge, wieder zurück ins Lager, wo uns der [Hausvater] [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus mit seinem Schäferhund erwartete.

AAAAAAAAntreten, schrie der Kregeffsky ( Bruder ) [Diakon] schneller schrie Bruder Scheffler [Diakon], wir machten schon so schnell wir konnten, aber es wurde weiter geschrieen. Und dann der Befehl: Eiiinrüüücken, schon schlugen uns die Praktikanten Stemmermann [Diakon-Schüler] und Schneider [Diakon-Schüler] von hinten ins Genick. Und der Hund biß jeden den er erwischen konnte. Der Hund war links, der [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus ebenfalls, die Praktikanten [Diakon-Schüler] hinten und Kregeffsky [Diakon] und Scheffler [Diakon] vor uns, da wir aber nicht so schnell durch diese schmale Tür konnten, und die Praktikanten [Diakon-Schüler] uns von hinten ins Genick schlugen und dabei ebenfalls schrien, entstand natürlich Gedrängel uns so biß eben der Schäferhund jeden den er erwischte. Der [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus hätte den Hund an die Leine nehmen müßen, aber er fand daran Gefallen wie wir gebissen wurden, dieser Saukerl!

QUELLE: http://der-moorkater.over-blog.de/5-index.html
QUELLE: Teile dieser Texte sind, möglicherweise, auch auf der Webseite http://www.schlaege.com/html/aktuelles.html und in dem Sachbuch von PETER WENSIERSKI »Schläge im Namen des HerrnDie verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik« wieder zu finden..

QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Samstag, 20. April 2013, um 07:22 Uhr, Beitrag 108 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post378115 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 11:05 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Samstag, 20. April 2013, um 16:01 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

» FreistattDiakonie FreistattBethel «

Weiterführend zu allen vorhergehenden von mir hier in diesem Thread getätigten Beiträgen und, insbesondere, auch ergänzend zu Beitrag 110; aus diesem Beitrag 110 und allen meinen vorhergehenden Beiträgen hier in diesem Thread ist auch genau zu erkennen von welchem Zeitraum in der Geschichte hier die Rede ist, und mit welchem Zeitraum der „Heimerziehung“ überhaupt wir uns überall befassen und worauf wir die Öffentlichkeit und besonders auch die Gesamtgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland versuchen aufmerksam zu machen.

Jeder der Kinder und Jugendlichen, die in den 1950er und 1960er Jahren im Arbeitszwangslager FREISTATT interniert war und zur ZWANGSARBEIT im Moor verbannt war – und besonders auch in DECKERTAU oder in HAUS NEUWERK eingesperrt war – wird sich sofort an [Hausvater] [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] Kalus und seinen bissigen Schäferhund erinnern können; und nicht umsonst war der Nickname dieses Schweinekerls [Hausvater] [Diakon Oberaufseher und Obersklaventreiber] [Artur] KalusHimmler“ ( ein ihm von den Kindersklaven verpasster Nickname ). Und jeder der Kinder und Jugendlichen, die irgendwann mal über diesen Zeitraum in diesem Moorlager waren wird ebenso nie den Schläger [Diakon] [Wilhelm] Scheffler vergessen können.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Samstag, 20. April 2013, um 16:01 Uhr, Beitrag 113 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post378207 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jun 16, 2013 11:43 am

.
Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Freitag, 3. Mai 2013, um 03:22 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

» FreistattDiakonie FreistattBethel «

FREISTATT IM WIETINGSMOOR.

FREISTATT wie zu den guten alten Zeiten“ als es noch ein ARBEITSZWANGSLAGER war.

Eine riesengroße Party um sein 114-jähriges BESTEHEN zu feiern.

FREISTATT – an den stillgelegten Torfstichen des Freistätter Moors und an DECKERTAU vorbei – mit den Looren ( bzw. Moorbahn ) nach HEIMSTATT.

VOM ARBEITSZWANGSLAGER zur HIMMELFAHRT

Donnerstag, 9. Mai 2013Himmelfahrtstagin FREISTATT.

…was man so alles tut zur Erinnerung… …und for allem, zur Aufarbeitung ( sprich „Verdrängung“ ) der unrümlichen Vergangenheit...

Auch für Dich eine Wallfahrt / Pilgerfahrt in das ehemalige ARBEITSZWANGSLAGER FREISTATT fällig ?
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Freitag, 3. Mai 2013, um 03:22 Uhr, Beitrag 114 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post380609 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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