NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 18, 2013 7:28 am

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NEWS – Kinofilm re FREISTATT (Jungen ) und re DORTMUNDER VINCENZHEIM (Mädchen) – Länge: 100 Minuten.


NEWSBEKANNTGEBUNG seitens des Boardusers »martini« / Martin MITCHELL im HEIMKINDER-FORUM.DE, wo er persönlich am Mo. 11.03.201, um 14:12 Uhr mit dem unten zitierten Beitrag – Beitrag 1 - folgenden Thread eröffnet hat:

»Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung««

@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-he ... spielfilm-bezüglich-heimkinder-zwangsarbeit-in-der-brd-d-h-in-„westdeutschland“-dem-„unmenschlichen-system“-der-nachkriegsdeutschen-»fürsorgeerziehung«/

Beitrag 1beginning

Weiterer geplanter Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der Bundesrepublik Deutschland ( d.h. „Westdeutschland“ ! ) – dem unmenschlichen System der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung« in Großwäschereien ( für Mädchen ) und in Mooren ( für Jungen ) :

ERSTENS:

WELTFILM.COM @ http://www.weltfilm.com/html/de/zeit_info.html

von dem berüchtigten »FREISTATT« ist in diesem Film die Rede

und von den unbarmherzigen »Barmherzigen Schwestern«



ANFANG DES ZITATS der ersten Bekanntgebung.

von jetzt an kein zurück

Kinospielfilm ( geplanter Drehbeginn: Frühjahr 2013 )

Buch & Regie: Christian Frosch

Förderung Drehbuch: BKM

Dramadepartment: Susan Schulte

Förderungen: BKM, Nordmedia, Hamburg, Bremedia, Hessischer Rundfunk

Dramaturg: Olaf Winkler

Koproduktion

Dies ist die Geschichte von Ruby und Martin und einer Liebe im Jahre 1967, in der BRD. Wegen „drohender sexueller Verwahrlosung“ werden die beiden in geschlossene Erziehungsheime eingewiesen und durchleben eine Zeit in der Hölle.

Ruby erfährt bei den katholischen „Barmherzigen Schwestern“, Bigotterie, Repression und Zwangsarbeit . Martin wird in das evangelisch geführte Erziehungsheim von Freistatt überstellt. Es galt als das schlimmste seiner Art. Ein System von Gewalt, das darauf abzielt die Zöglinge mit Zwangsarbeit im Moor zu brechen, um sie dadurch neu formen zu können.

Ruby und Martin, die nichts anderes wollten, als der piefigen Kleinstadt zu entfliehen, geraten in die Fänge eines anachronistischen totalitären Systems, eines Relikts des 19. Jahrhunderts und des Dritten Reiches. Und dies zu einer Zeit in dem die BRD von Aufbruch und Veränderung geprägt ist.

Sie versuchen Mensch zu bleiben und zu überleben in einem unmenschlichen System.

Ein Foto zeigt Kristina Konrad
Ein Foto zeigt Christian Frosch

ENDE DES ZITATS der ersten Bekanntgebung.



ZWEITENS:

Der Filmemacher

JOST HERING FILME @ http://www.josthering.de/jhf/node/79

ANFANG DES ZITATS der zweiten Bekanntgebung.

von jetzt an kein zurück

von Christian Frosch

Kamera: Frank Amann

mit Victoria Schulz, Ben Becker, Ernie Mangold, Walfriede Schmitt, Markus Hering, Martin Wuttke

1967 - Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

Martin und Rosemarie, die sich selbst Ruby nennt, befinden sich auf dem Weg nach Offenbach zu einem Jimi-Hendrix-Konzert. In Rückblenden erfährt man, dass dies mehr als nur ein Konzertbesuch ist. Martin und Ruby haben die Brücken abgebrochen. Sie sind auf der Flucht. Rubys Vater ist ein unerbittlicher Tyrann, streng katholisch, vom Krieg und der Wiederaufbaumoral geprägt. Ruby wagt es deshalb nicht, offen zu ihrer Liebe zu Martin zu stehen. Für ihren Vater verkörpert Martin nämlich alles, wovon er seine Tochter fernhalten will. Martin ist rebellisch, langhaarig und hat „Flausen“ im Kopf. Martin liebt Rimbaud und träumt davon, Schriftsteller zu werden und mit seiner Literatur die Welt aus den Angeln zu heben. Rubys Leidenschaft ist die Musik. Sie bewundert vor allem Grace Slick von „Jefferson Airplane“. Wer Ruby einmal singen gehört hat, weiß, dass sie den Vergleich mit dem Vorbild nicht zu scheuen braucht.

Martin und Ruby treffen sich heimlich so oft es geht, aber mit jedem Tag wird dieser Zustand unerträglicher. Die Schlinge beginnt sich langsam zuziehen. Sie hauen ab. Der Traum ist kurz. Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim bei denBarmherzigen Schwestern“ und Martin wird ins berüchtigte Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt eingeliefert. Ruby und Martin müssen nun getrennt voneinander um ihr geistiges Überleben kämpfen - in einer Welt, die darauf abzielt, sie zu brechen.

1977, 10 Jahre später, blickt Ruby zurück auf jene Jahre. Es ist eine bittere Bilanz. Ihr Beruf ist es nun, als Schlagersängerin die heile Welt zu verkörpern. An diesem Abend in Baden bei Wien, vor einem Auftritt, wird sie aber von den Gespenstern der Vergangenheit heimgesucht.

ENDE DES ZITATS der zweiten Bekanntgebung.

Beitrag 1end
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 18, 2013 7:36 am

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Bekanntgebung aus dem Jahre 2012.

Von den Medien wurde dies jedoch derzeit und auch jetzt nicht aufgegriffen.

Aber vielleicht haben es die Medien ja bisher nicht bemerkt oder vielleicht erschien es ihnen bisher „nicht wichtig genug“.

Die Bundesregierung @ http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/05/2012-05-31-bkm-drehbuchprojeke.html?__site=Nachhaltigkeit

PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG

Donnerstag, 31. Mai 2012

Laufende Nr.: 175

Ausgabejahr: 2012

Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert Film- und Drehbuchprojekte mit 2,2 Millionen Euro

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, fördert aktuelle Film- und Drehbuchprojekte mit einem Gesamtvolumen von 2.202.600 Euro. Bei den von einer Jury vorgeschlagenen Filmprojekten handelt es sich um folgende Vorhaben:

[ ……… ]

„Von jetzt an kein zurück“, Hersteller: Jost Hering Filme, Berlin, Autor/ Regisseur: Christian Frosch, Fördersumme: 250.000 Euro.
Inhalt: Deutschland 1967. Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

[ ……… ]

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 18, 2013 7:49 am

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Weiterführend zu den vorhergehenden Beitragen zu diesem Thema ( oben ).


SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

ÖFI Förderung für Frosch | Jost Hering Filme

http://www.josthering.de/jhf/node/98

21.02.2013

Soeben bekommen wir von unserem Coproduzenten Prisma Film/Wien die erfreuliche Nachricht, dass neben dem BKM, der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und der Nordmedia nun auch das "Österreichische Filminstitut ÖFI" unserem Spielfilm Von jetzt an kein zurück" von Christian Frosch eine Produktionsförderung zugesagt hat. Weitere Einreichungen liegen vor und wir planen nunmehr den Drehbeginn im Spätsommer 2013. Drehorte in Niedersachsen, Hamburg/Schleswig-Holstein und Wien.


SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

Österreiches Filminstitut @ http://www.filminstitut.at/de/foerderungszusagen/

In VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, produziert von Prisma Film mit Jost Hering Film (DE), unter der Regie von Christian Frosch, proben zwei Jugendliche den Aufstand gegen die Gesellschaft und die Erziehung in Kinderheimen in den 60er Jahren. U.a. mit Ben Becker und Ernie Mangold.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 18, 2013 9:00 am

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SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

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Filmmagazin - 02 AUFBLENE 13.2 - filmförderung hamburgschleswig-holstein @ http://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2013/20292/pdf/aufblende_13_2.pdf
[ Heft 6.34 MB - insgesamt 32 Seiten ]


[ Seite 19 --- page 19 ]
►► 33 Unter der Regie von Christian Frosch werden die Dreharbeiten zur Jost Hering-Produktion VON JETZT AN KEIN ZURÜCK voraussichtlich am 24.9.2013 beginnen. Im Spielfilm suchen zwei Liebende in den späten 60er Jahren ihren eigenen Weg zwischen streng-katholischem Elternhaus und autoritären Heimerfahrungen.
Shooting begins on 24.9.2013 for the Jost Hering production VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, directed by Christian Frosch. The feature film centres on two lovers in the late 1960s, marked by personal histories of strict, catholic family life and authoritarian reform schools.
Jost Hering Filme, +49(0)30-21 75 68 56, http://www.josthering.de
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Sep 09, 2013 4:13 am

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@ http://familystyle.eu/?page_id=1617

TINO HILLEBRAND

ab September [ 2013 ]

…ist festes Enseblemitglied am Burgtheather Wien

September [ 2013 ]

…dreht den Kinofilm "Von jetzt an kein zurück" unter der Regie von Christian Frosch
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Aufstand » Facebook Trends
http://www.facebook-trends.de/aufstand.html [ FACEBOOK USERS ! - selbst besuchen ]
... KOMPARSINNENSUCHE VON JETZT AN KEIN ZURÜCK – ein Kinofilm von ... Jost Hering Filme Berlin und Prisma Film Wien KOMPARSINNENSUCHE VON ...


1960er-jahren » Facebook Trends
http://www.facebook-trends.de/1960er-jahren.html [ FACEBOOK USERS ! - selbst besuchen ]
VON JETZT AN KEIN ZURÜCK – ein Kinofilm von Christian Frosch KURZINHALT .... Wer von Euch wollte schon immer mal in einem Film mitspielen? Hier ist ...
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@ http://www.josthering.de/jhf/in%20Arbeit

Von jetzt an kein zurück

von Christian Frosch
Kamera: Frank Amann
mit Victoria Schulz, Ben Becker, Ernie Mangold, Walfriede Schmitt, Markus Hering, Martin Wuttke
Filmförderung Hamburg/SWH, BKM, Nordmedia, Österreichisches Filminstitut, Filmförderung
Niederösterreich. In Zusammenarbeit mit der Bremedia.

Drehstart 24.09.2013
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Sep 20, 2013 1:34 am

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EHEMALIGE HEIMKINDER

KINOFILM: »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«

Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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Diese News wurde am 17.09.2013 um 15:06 Uhr von Redaktion veröffentlicht:
NWZ Inside - »FILM - Ben Becker dreht in Osternburg« @ http://www.nwz-inside.de/News/Dein-Revier/Oldenburg/Ben-Becker-dreht-in-Osternburg,56197


Oldenburg - Nach dem Filmfest ist vor dem Film: Kaum sind die letzen Stars abgeflogen, werden die Kameras für den Film „Von jetzt an kein Zurück“ in Oldenburg aufgebaut.

Dabei geht es um die Geschichte eines jungen Paares, das in den 60er Jahren aus der Enge der elterlichen Welt ausbrechen will und dafür einen hohen Preis zahlen muss: Ruby, die eigentlich Rosemarie heißt, und Martin werden der Schule verwiesen. Sie erleben elterliche Gewalt und landen schließlich im Heim. Der langhaarige Martin kommt in ein berüchtigtes Erziehungsheim der Diakonie, Ruby landet im geschlossenen katholischen Heim der barmherzigen Schwestern.

Nicht zuletzt dank des ZDF-Films „Und alle haben geschwiegen“ nach dem Buch des Spiegel-Autors Peter Wensierski weiß man, was Kinder und Jugendliche in jener Zeit in Heimen erleiden mussten. Doch Martin und Ruby, die Musik liebt und deren Vorbild Grace Slick von der Rock-Band „Jefferson Airplane“ ist, wollen ihre Liebe retten und sich nicht unterkriegen lassen.

In Oldenburg soll voraussichtlich vom 28. September bis zum 12. Oktober gedreht werden. Produziert wird alles von der Firma Jost Hering Filme. Über die kleine Berliner Produktionsfirma schreibt die Süddeutsche Zeitung. „Mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Spielfilmen von beachtlichem Niveau unterstreicht Jost Hering, dass er einer der fleißigsten, rührigsten und ambitioniertesten Produzenten in Deutschland ist.“ Zu den Produktionen gehören u.a. „Das Fenster zum Park“ oder auch „Ricky – normal war gestern“.

Über seinen Film „Von jetzt an kein Zurück“ sagt der österreichische Regisseur und Produzent Christian Frosch („Weiße Lilien“): „Es geht bei diesem Film um einen Spagat der großen Gefühle“. Je tiefer er in die Materie der „geschlossenen Heimerziehung“ eingetaucht sei, desto mehr sei das Gefühl der Wut von Trauer überlagert worden. „Trauer über die geraubten Jahre! Trauer über so viele zerstörte Leben!“

Es gehe aber auch um die erste große Liebe, die alles aus den Angeln hebe. Regisseur Frosch will die Flower-Power-Zeit der sechziger Jahre kontrastieren mit den rigiden Methoden der damaligen Heimerziehung.

Bekannte Namen stehen auf der Besetzungsliste: Allen voran der großartige Ben Becker (Luther, Chaos). Er spielt Rubys strengen, sehr katholischen Vater. Außerdem sind Thorsten Merten mit von der Partie (Elementarteilchen, Stauffenberg) und Ernie Mangold (Anonyma). Ruby wird von der Studentin Victoria Schulz (23) gespielt und Martin von Anton Spieker, der seit 2009 in Potsdam Schauspiel studiert.

Gedreht wird an drei Locations in Oldenburg: in der Osternburger Dreifaltigkeitskirche, in der ehemaligen Kaserne in Donnerschwee und auf dem Fliegerhorst. Beide Bereiche werden studioartig zu einer Art Kloster umgebaut.

In der Kirchenszene wird mit Ben Becker gedreht. Wer sich als Komparse oder Komparsin bewerben will, braucht keine Schauspielerfahrung, heißt es aus Berlin.

Gesucht werden Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren, die keine sichtbaren Piercings oder Tattoos haben dürfen. Außerdem können 16- bis 99-Jährige in 60er-Jahre-Sonntagskleidung bei der Kirchen-Szene mitwirken. Bewerbungen mit Porträt oder Ganzkörperfoto an:

vonjetztankeinzurueck@gmail.com

Text: NWZ [ Redaktion: http://www.nwz-inside.de/Community/Redaktion/ ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Okt 21, 2013 4:42 am

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Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg

@ http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/news-niedersachsen/artikel/ben-becker-dreht-film-zur-heimerziehung-in-den-1960er-jahren.html

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Mo, 30.09.2013

News Niedersachsen

Ben Becker dreht Film zur Heimerziehung in den 1960er Jahren

Oldenburg (epd). Der Schauspieler Ben Becker und der Filmemacher Jost Hering drehen seit diesem Montag [ 30.09.2013 ] in Oldenburg einen Spielfilm zur Heimerziehung in den den 1960er Jahren. «Von jetzt an kein Zurück» heißt der Streifen, der unter anderem in der historischen Dreifaltigkeitskirche von Oldenburg gedreht wird, wie die Berliner Produktionsfirma «Jost Hering Filme» mitteilte.

Becker spiele einen erzkonservativen katholischen Familienvater, der sich der Liebe seiner Tochter zu ihrem rebellischen Freund entgegenstelle, hieß es. Der Film erzähle die Geschichte der Teenager Ruby und Martin, die im konservativen Deutschland 1967 um ihre Liebe kämpften. Doch ihr Traum sei kurz: Ruby lande in einem geschlossenen katholischen Heim, Martin werde ins Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt eingeliefert.

Vor drei Jahren waren bundesweit viele Details zu den entwürdigenden Zuständen in den Heimen der Nachkriegszeit bekanntgeworden. Experten zufolge ist es in der Diakonie Freistatt bei Diepholz in diesen Jahren zu besonders schwerwiegenden Misshandlungen gekommen. Laut dem Berliner Historiker Professor Hans-Walter Schmuhl sind Kollektivstrafen verhängt worden. Die Jugendlichen hätten sich in einem Klima der Gewalt gegenseitig kontrolliert und diszipliniert.

Der Film habe einen genau recherchierten, dokumentarischen und aufklärerischen Kern, sagte Regisseur Christian Frosch. Sein erstes Gefühl angesichts der Berichte, sei Wut gewesen: «Wie konnte es geschehen, dass man so viele Leben systematisch zerstörte - nicht in einer fernen Zeit und einem exotischen Land, sondern hier, in der demokratischen BRD?»

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QUELLE: Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg / epd | sich auf Mitteilungen von der Produktionsfirma «Jost Hering Filme» stützend.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Aug 30, 2014 2:10 pm

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„Von jetzt an kein Zurück“ eröffnet das 21. Internationale Filmfest Oldenburg

26.08.2014

Regisseur Christian Frosch feiert mit „Von jetzt an kein Zurück“ in Oldenburg seine Weltpremiere.

Mit einem Ausflug in die 60er und 70er, in dem eben nicht der Aufbruch von Flower Power, Rock’n‘Roll und Protesten, sondern der Missbrauch von Recht und Ordnung im Mittelpunkt stehen, eröffnet „Von jetzt an kein Zurück“ das 21. Filmfest Oldenburg. Der neue Film des österreichischen Regisseurs Christian Frosch („Weiße Lilien“) erzählt mit der tragischen Liebesgeschichte zweier Teenager von einem erschreckenden aber kaum beachteten Kapitel unserer Geschichte.

Die beiden Schüler Martin und Ruby lassen sich vom Schwung ihrer Zeit mitreißen - sie lieben und berauschen sich, doch ihr jugendliches Aufbegehren wird mit aller Härte zunächst von ihren Eltern, insbesondere von Ben Becker als unbarmherzigem Patriarchen, und von der bundesrepublikanischen Jugendwohlfahrt brutal gestoppt, indem sie in eine Klosterschule und er in ein Erziehungsheim zwangseingewiesen werden.

„Erst als ich auf eine Geschichte eines jugendlichen Paares stieß, das kein anderes Vergehen beging, als sich zu lieben und noch nicht volljährig zu sein, war bei mir der Groschen gefallen: Ich wollte einen Film über Liebende drehen. Über jene erste große Liebe, die antritt, die Welt aus den Angeln zu heben.“ - Christian Frosch

Die Schauspielentdeckungen Victoria Schulz als Ruby und Anton Spieker als Martin sowie Star-Unikat Ben Becker als Rubys Vater führen das eindrucksvolle Ensemble an, das Frosch für seinen Film versammelt hat - ein pulsierendes Liebesdrama und ein Stück erschreckender Zeitgeschichte, das unter anderem auch in Oldenburg an verschiedenen Orten wie der Dreifaltigkeitskirche, der Kaserne Donnerschwee und dem Fliegerhorst filmisch realisiert wurde. Ein leidenschaftliches Feature, das mit einer berührenden „Romeo-und-Julia“-Geschichte zeigt, mit welcher Wucht die Generationen Ende der 60er Jahre aufeinanderprallten und welche Narben dieser Zusammenstoß hinterließ.

Am Mittwoch, den 10. September, [2014] eröffnet „Von jetzt an kein Zurück“ ab 19.00 Uhr das 21. Internationale Filmfest Oldenburg mit einer feierlichen Galapremiere in Anwesenheit von Regisseur und Hauptdarstellern.

Karten für die Opening-Gala in der kleinen EWE-Arena gibt es jetzt bereits auf unserer Homepage unter
http://www.filmfest-oldenburg.de/service/tickets/ und an allen ADTicket-VVK-Stellen.

Für alle weiteren Events beginnt der Kartenvorverkauf ab dem 31. August auf unserer Homepage und ab dem 1. September bei den offiziellen VVK-Stellen bei der Oldenburg Tourist-Information ( Schloßplatz 16; Tel: 0441-36161366 ) und im Staublau ( Staugraben 9 bei Tante Käthe’s Kaffee Bar; Tel: 01573 7943448 ), in der es zudem Karten für Sondervorstellungen und Parties gibt.

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QUELLE: Oldenburg FILMFESTIVAL @ http://www.filmfest-oldenburg.de/news/newssingle/datum/2014/08/26/von-jetzt-an-kein-zurueck-eroeffnet-das-21-internationale-filmfest-oldenburg/
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Aug 31, 2014 1:59 pm

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KURZNACHRICHT

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Termine für Oldenburg/VON JETZT AN KEIN ZURÜCK

27.08.2014

Nun stehen die genauen Daten fest: Christian Froschs neuer Spielfilm
Von jetzt an kein Zurück“, gefördert vom BKM, DFFF, der Nordmedia, der Filmförderung Hamburg/SWH, der Niederösterreichischen Filmförderung, sowie des ÖFI - in Coproduktion mit PRISMA Film, Wien und Cine+, wird im Rahmen des diesjährigen 21. Internationalen Filmfest Oldenburg - unter anderem als Eröffungsfilmpremeire - zu folgenden Spielzeiten zu sehen sein: am Mittwoch, 10.09.2014 um 19:00 Uhr Eröffnungsgala in der EWE-Arena und am Samstag, 13.09.2014 um 14:30 Uhr in der JVA Oldenburg.

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QUELLE: JOST HERING FILME @ http://www.josthering.de/jhf/news
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Sep 01, 2014 2:43 pm

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Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

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AKTUELLES

Filme im Kino

Auftakt 28.08.2014

Text | Horst E. Wegener

Mehr noch: Mit „
Von jetzt an kein Zurück“ hat sich das Festival einen Coup zum Auftakt gesichert, der am Mittwochabend des 10. Septembers 2014 in Anwesenheit von Regisseur, Produktionsteam und Darstellern in der EWE-Arena [Oldenburg] sogar als Welturaufführung über die Bühne gehen darf; Glückwunsch!

Wer über die von „
Von jetzt an kein Zurück“ beschworenen 1960er Jahre nachdenkt, dem wird schnell klar, dass damals die Atmosphäre hierzulande keineswegs nur von sexy Rock’n’Roll-Musik, der flowerpower-flippigen Hippie-Bewegung oder politisch fundierten Jugendprotesten gegen die Allmacht der Elterngeneration durchdrungen war. Der Mief der frühen Nachkriegsjahre ließ sich mit Händen greifen, wer aus der Art schlug, wurde zurechtgebogen – koste es, was es wolle… Dass sein Fräulein Tochter 1967 Hottentottenmusik à la Jefferson Airplane hört, geht Rosemaries Vater total gegen den Strich. Den katholisch geprägten Alt-Nazi haben traumatisierende Kriegserlebnisse und die beinharten Wiederaufbaudekaden zum Sturkopf geformt. Ein Tunichtgut wie Martin verkörpert in den Augen des Alten alles, wovon er seine Kleine fernhalten will. Dieser nichtsnutzige Freund des Töchterleins äußert rebellische Ansichten, hat lange Haare, liebäugelt damit, ein Schriftsteller zu werden. Kein Wunder, dass Rosemarie, die sich selbst Ruby nennt, es lange nicht wagt, offen zu ihrer Liebe zu Martin zu stehen. Doch irgendwann reicht’s unseren Jugendlichen, wird aufgemuckt. Der Preis, den das Liebespaar dafür bezahlen muss, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt. Indem sich die Zwei absetzen, wird alles nur noch schlimmer: Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim bei denBarmherzigen Schwestern[dem Dortmunder Vincenzheim mit angeschlossenem industriellem Großwäschereibetrieb] und Martin sperrt man im berüchtigten Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt [im Wietingsmoor / Bethel-eigenes Torfgewinnungsunternehmen] weg. Gut zehn Jahre später blickt Ruby zurück auf jene erbarmungslose Umerziehungszeit, fällt ihre Bilanz bitter aus.

Von jetzt an kein Zurück“ greift jene Vorfälle auf, die vor ein paar Jahren erst ans Licht der Öffentlichkeit kamen, nachdem sich immer mehr ehemalige Heimkinder zu Wort meldeten, von Misshandlungen in kirchlichen Einrichtungen berichteten und auf eine Entschuldigung seitens der Kirche sowie auf Entschädigung nebst Resozialisierung pochten. Das Fernsehdrama „Und alle haben geschwiegen“ – nach der gleichnamigen Buchvorlage des Spiegel-Journalist Peter Wensierski – thematisierte zunächst jenes Unrecht, das Kindern und Jugendlichen seinerzeit in solchen Umerziehungseinrichtungen widerfuhr. Und Filmemacher Christian Frosch, anno ‘66 im österreichischen Waidhofen geboren, war nachdem er den Film gesehen hatte, der Meinung, dies Thema sollte mehr als einen Film wert sein. Je tiefer der ausgebildete Kinoprofi, Absolvent der Wiener und der Berliner Filmhochschule, in die Materie der „geschlossenen Heimerziehung“ eintauchen mochte, desto wütender und trauriger wurde er. „Trauer über die geraubten Jahre! Trauer über so viele zerstörte Leben!“, bekundete der Wahl-Berliner im Vorfeld der „Von jetzt an…“-Dreharbeiten, hätten ihn nimmermüd nach engagierten Mitstreitern suchen lassen.

Das Ergebnis? Eine beeindruckende Darstellerriege – allen vorweg Ben Becker in der Rolle von Rubys tyrannischem Vater, umrahmt von Thorsten Merten, Ernie Mangold und den Jungmimen Victoria Schulz (alias Ruby) nebst Anton Spieker (alias Martin); mit Jost Herings Berliner rühriger Produktionsfirma im Hintergrund, einem Etat von rund 1,5 Millionen Euro, Drehorten unter anderem in Oldenburg, Hamburg, Wien, darf man dieser bundesdeutschen Romeo und Julia-Variante vor stimmigen 1960er-Kulissen gespannt entgegensehen. Und wer weiß, möglicherweise geht den jüngeren Kinogängern gar ein Licht auf, mit welcher Wucht die Generationen in den Sixties aufeinanderprallten und welche Narben dies bei manchem Alt-68er hinterließ. Am 10. September sind wir klüger.

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QUELLE: Verlag: MoX Verlag Schön & Reichert GbR / MOX DIABOLO @ http://www.diabolo-mox.de/?id=74--x---5663
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