Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 18, 2013 4:54 am

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Ein Spielfilm über FREISTATT ?


Es ist zwar ein Bericht, aber er sagt uns nichts.

Zuletzt aktualisiert: 10.02.2013 um 16:03

Kleine Zeitung.at [ Österreich ] @ http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/3242898/berlinale-preise-freistatt-rosselini.story

Die Dramaturgin Nicole Armbruster und der Dokumentarfilmer und Regisseur Marc Brummund sind mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2013 ausgezeichnet worden. Sie erhielten die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung für das Drehbuch zu "FREISTATT" beim Berlinale-Empfang des Verbands Deutscher Drehbuchautoren. "FREISTATT" erzählt die Geschichte eines Heimzöglings im Nachkriegsdeutschland.
Der Preis ist die wichtigste und höchstdotierte deutsche Ehrung für Filmautoren.

Siehe auch einen beinahe gleichlautenden Hinweis im Kurier [ Österreich ] @ http://kurier.at/thema/berlinale/festival-kamera-fuer-isabella-rossellini/3.342.988


Und auch dies ist ein Bericht, aber er sagt uns nichts.

Film & TV – Kammeramann @ http://www.kameramann.de/allgemein/berlinale-drehbuchpreis-forderpreis-perspektive-131614

Berlinale: Drehbuchpreis, Förderpreis Perspektive

9. Februar 2013 von Peter Dehn

Die „Vollversammlung“ der Filmbranche ist Gelegenheit für Verbände und Institutionen, eigene Auszeichnungen zu verleihen. Bereits in den ersten Berlinale-Tagen nutzten der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und Festival-Sponsor Glashütte das Berliner Branchenforum, um ihre Preisträger zu würdigen. Ein herzlicher Glückwunsch gilt den Preisträgern.

Der VDD verleiht den Deutschen Drehbuchpreis 2013 an Nicole Armbruster und Marc Brummund für FREISTATT. Das Buch zeichnet den Leidensweg eines Heimzöglings im Nachkriegsdeutschland auf, „der zum Subjekt und Objekt eines autoritären und brutalen Zwangsapparats wird“ und zeige die Möglichkeiten von Freundschaft, Widerstand und der Bewahrung von Hoffnung und Würde, so die Jury. Die Zum Goldenen Lamm Filmproduktion, Ludwigsburg, wird das Buch verfilmen.


Und noch ein weiterer Bericht, aber auch der sagt uns nichts.

Die-Mark-Online @ http://www.die-mark-online.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1101789

08.02.2013 21:40 Uhr

Deutscher Drehbuchpreis geht an Macher von "FREISTATT"

Berlin (dapd) Der Deutsche Drehbuchpreis 2013 geht an die Dramaturgin Nicole Armbruster und den Regisseur Marc Brummund. Sie erhielten die sogenannte Lola für ihr Drehbuch "FREISTATT", das die Geschichte eines Heimkindes im Nachkriegsdeutschland erzählt, am Freitag am Rand der 63. Berlinale. Das Drehbuch zeige die Möglichkeit von Freundschaft und Widerstand in einem autoritären und brutalen Zwangsapparat, heißt es in der Begründung der Jury.

Der Deutsche Drehbuchpreis ist laut Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren. Neben der Prämie von 10.000 Euro bekommen die Gewinner bis zu 20.000 Euro für die Weiterentwicklung ihres Drehbuchs.


Und noch ein weiterer Bericht, aber auch der sagt uns nichts.

t-online @ http://www.t-online.de/unterhaltung/kino/id_62099936/drehbuchpreis-fuer-heimkind-film-freistatt-.html

Drehbuchpreis für Heimkind-Film "FREISTATT"

09.02.2013, 11:51 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - Die Dramaturgin Nicole Armbruster und der Dokumentarfilmer und Regisseur Marc Brummund sind mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2013 ausgezeichnet worden.

Sie erhielten die mit 10 000 Euro dotierte Ehrung für das Drehbuch zu "FREISTATT" am Freitag beim Berlinale-Empfang des Verbands Deutscher Drehbuchautoren. "FREISTATT" erzählt die Geschichte eines Heimzöglings im Nachkiegsdeutschland.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sagte bei der Übergabe: "Ein gutes Drehbuch ist von entscheidender Bedeutung für das Entstehen attraktiver Filme." Die Förderung von Skripten sei deshalb ein zentraler Schwerpunkt der deutschen Filmförderung. Der Drehbuchpreis ist die wichtigste und höchstdotierte nationale Ehrung für Filmautoren. Zusätzlich zum Preisgeld kann der Ausgezeichnete 20 000 Euro Unterstützung für die Weiterentwicklung seiner Geschichte beantragen.


Ein letzter Bericht, aber auch der sagt uns nichts.

PROFESSIONAL PRODUCTION @ http://www.professional-production.de/news/einzelansicht/datum/2013/02/11/deutscher-drehbuchpreis-2013/

NEWS | AUSZEICHNUNGEN - 11.02.2013

Deutscher Drehbuchpreis 2013

Im Rahmen des Berlinale-Empfanges des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren (VDD) vergab Kulturstaatsminister Bernd Neumann am Abend des 08.02.13 den Deutschen Drehbuchpreis 2013.

Der Deutsche Drehbuchpreis, der seit 1988 für das beste unverfilmte Drehbuch vergeben wird, ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro sowie einem Anspruch auf Förderungshilfen von bis zu 20 000 Euro für die Realisation des Drehbuches dotiert und gilt als wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren.

In diesem Jahr erhielten Nicole Armbruster und Marc Brummund die Goldene Lola für ihr Drehbuch zu dem Jugenddrama »FREISTATT« aus den Händen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann. »Die Autoren haben basierend auf ihrer ausführlichen Recherche den Leidensweg eines Heimzöglings im Nachkriegsdeutschland nachgezeichnet, der zum Subjekt und Objekt eines autoritären und brutalen Zwangsapparats wird. Das Drehbuch zeigt aber auch die Möglichkeit von Freundschaft und Widerstand und gibt dem Zuschauer die Hoffnung, dass auch in unmenschlichen Verhältnissen der Mensch in seinem Kern und seiner Würde unverletzbar ist«, so die Begründung der aus Prof. Sylke Rene Meyer (Vorsitzende), Prof. Peter Henning, Dr. Rüdiger Hillmer, Sabine Holtgreve, Uwe Wilhelm und Maria Theresia Wagner bestehenden Jury.

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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jul 21, 2013 1:05 am

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WESER KURIER @ http://www.weser-kurier.de/region/zeitungen_artikel,-Freistatt-Film-Komparsen-gesucht-_arid,619286.html

Castingtermin heute, am 24. Juli und 27. Juli / Drehbuch heimste bereits die „Goldene Lola“ ein - 20.07.2013

Freistatt-Film: Komparsen gesucht

Von Christoph Starke

Freistatt. Zeitreise in die Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1968. Die Jugend in Deutschland ist im Aufbruch. Es ist die Zeit der Studentenproteste, der Friedensbewegung, der Rock-Musik, der Schlaghosen und der Mini-Röcke. Überall riecht es nach Freiheit. Doch der rebellische Wolfgang leidet unter seinem eifersüchtigen Stiefvater. Der will den 14-Jährigen loswerden und schiebt ihn nach Freistatt ab, ins dortige Heim für schwer Erziehbare. Das ist die Ausgangssituation des Kinofilmprojekts "Freistatt" – so der Arbeitstitel.

Für den Film, der unter anderem am Originalschauplatz gedreht werden soll, suchen die Produzenten der Firma Zum Goldenen Lamm und Regisseur Marc Brummund, der auch das Drehbuch schrieb, noch Laiendarsteller und Komparsen. Castingtermine sind heute, am Mittwoch, 24. Juli, und am Sonnabend, 27. Juli, jeweils zwischen 14 und 18 Uhr. Interessierte können einfach in die Deckertstraße 20 nach Freistatt kommen oder Kontakt mit dem Regieassistenten Matthias Heim aufnehmen. Er ist unter Telefon 0176/39906913 und per E-Mail: heim@zum-goldenen-lamm.de erreichbar. Interessierte sollten zwischen 15 und 20 Jahre alt sein und die neunte Klasse abgeschlossen haben.

In Freistatt erlebt Wolfgang die Hölle, dabei erscheint Hausvater Brockmann anfangs noch freundlich. "Anstatt Schule oder Lehre, muss Wolfgang fortan harte Zwangsarbeit im Moor leisten. Flucht scheint unmöglich", liefert das Produktionsteam eine Inhaltsangabe. "Wolfgang lehnt sich gegen den sadistischen Oberbruder Wilde auf, doch auch unter den Jungen herrscht Zwietracht und Gewalt." Einzig Erzieher Krapp zeigt Milde, Anton, ein schwarzer Deutscher, wird Wolfgangs treuer Freund. "Als Wolfgang es wagt, eine zarte Bande zu Brockmanns Tochter Angelika zu knüpfen, beginnt der übermächtige Hausvater einen ruchlosen Krieg körperlicher und psychischer Gewalt", teilen die Filmemacher mit. Ein bizarrer Höhepunkt sind ein Fußballspiel und ein Gesangsduell zwischen Erziehern und Jugendlichen. Heiligabend eskalieren die Ereignisse. Wolfgang und Anton fassen einen Entschluss: Flucht.

Alexander Held spielt Brockmann, Max Riemelt ist als Bruder Knapp zu sehen, Stephan Grossmann verkörpert Bruder Wilde und Louis Hoffmann den Wolfgang. Auf das Konto der Produzenten Rüdiger Heinze und Stefan Sporbert gehen bereits Filme wie "Der Kanal", "Wolfskinder" oder "Der Auftrag". Das Drehbuch des Regisseurs Brummund heimste bereits zwei Auszeichnungen, die "Goldene Lola" und den Emder Drehbuchpreis, ein.

Gedreht wird laut Plan vom 13. August bis zum 9. September und vom 26. November bis zum 9. Dezember in Freistatt, Niedersachsen und Hamburg. Im Frühjahr 2015 soll der Film in die Kinos kommen. Förderer sind unter anderem die Sender WDR, SWR, SR, und Arte

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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jul 27, 2013 3:42 am

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WESER KURIER @ http://www.weser-kurier.de/region/zeitungen_artikel,-Kinoprojekt-mit-Jugendlichen-_arid,622909.html


Freistatt - 26.07.2013

Kinoprojekt mit Jugendlichen

Von Christoph Starke

Freistatt. Die Gemeinde Freistatt verwandelt sich gerade in ein Filmdorf. Denn im Ort, bekannt für seine Diakonie-Einrichtungen von Bethel im Norden, wird demnächst "Freistatt" – so der Arbeitstitel – gedreht, der ein düsteres Kapitel der Geschichte der Gemeinde zum Thema hat. Derzeit laufen Casting-Termine für Komparsen- und kleinere Rollen. Auch in Syke können Interessierte vorsprechen. Der Spielfilm soll 2015 in die Kinos kommen.

Zwischen Mathis und Matthias eskaliert der Streit. "Gib mir das Brot", schreit Matthias, doch Mathis hält die Scheibe weit nach oben, sodass Matthias nicht herankommt. "Du kriegst es nicht", verspottet ihn Mathis. Es droht in Handgreiflichkeiten auszuarten, bis Matthias "Stop!" und "Rollentausch" ruft. Alles nur Spiel. Schauspiel.

Der 18-jährige Mathis aus Drebber wird gecastet. Und zwar von Matthias Heim, zweiter Regieassistent, und Benjamin Krupp, dritter Regieassistent. Für den geplanten Kinofilm "Freistatt" sucht das Team noch Laiendarsteller und Komparsen. Der Film spielt im Jahr 1968. Der rebellische Wolfgang wird von seinem Stiefvater in das Heim für sogenannte Schwererziehbare nach Freistatt abgeschoben. Dort leidet der 14-Jährige unter dem drakonischem System und fasst einen Entschluss: Flucht.

Während Mathis im Castingraum noch sein Talent unter Beweis stellen muss, hat es Jonas aus Diepholz schon hinter sich. "Ich habe Lust auf die Schauspielerei", erzählt der 16-Jährige. "Ich hoffe, dass ich hier die Möglichkeit habe, einen Einstieg in die Branche zu finden." Im Graf-Friedrich-Gymnasium hätte er bereits am Kursus für Darstellendes Spiel teilgenommen, auch in der Theater AG hätte er bereits versucht, sein Talent unter Beweis zu stellen.

Heutzutage sind zahlreiche Einrichtungen von Bethel im Norden in Freistatt untergebracht. Die Mitarbeiter der Diakonie Freistatt kümmern sich nicht nur um Menschen mit Behinderungen, sondern auch um Suchtkranke und Wohnungslose. Doch bis in die 1970er-Jahre hinein wurde dort auch ein Fürsorgeheim für Schwererziehbare unterhalten, teilweise unter unmenschlichen Bedingungen, wie ehemalige Bewohner berichten. "Das ist mit heute nicht mehr zu vergleichen", hört man von den Filmleuten und auch von der jetzigen Geschäftsführung von Bethel im Norden in Bielefeld. "Das war damals eine völlig andere Welt", erzählt der Geschäftsführer Christoph Nolting. "Das Filmprojekt finden wir gut. Wir unterstützen das."

Mathis ist fertig und kann den Raum verlassen. Benjamin Krupp hat die Aufnahme des 18-Jährigen im Kasten und blickt ganz zufrieden. Zwei Castingtermine in der Deckerstraße 20 in Freistatt hat das Team um Regisseur Marc Brummond bereits hinter sich. "Super" läuft es nach Ansicht von Krupp. "Es sind sehr viele Talentierte dabei." Und die Chance genommen zu werden, ist recht groß. Krupp: "170 Jungen wollen wir im Pool haben." Gute Aussichten für Jonas und Mathis. Selbst Sprechrollen seien noch zu vergeben, lässt Krupp wissen.

Das Team sucht männliche Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren. Sie sollten die neunte Klasse abgeschlossen haben, Plattdeutschkenntnisse sind von Vorteil, betont Brummond. Tabu sind allerdings Ohrringe, Zahnspangen und Tätowierungen. "Das gab es damals nicht", begründet Annette Stefan, zweite Regieassistentin.

Warum gerade ein Film über die Freistatt-Einrichtung? "Ich habe 2009 eine Talkshow über ehemalige Heimzöglinge gesehen. Das hat mich interessiert. Ich bin dann auf das Heim Freistatt gestoßen", erinnert sich Brummond. Er hätte herausgefunden, dass die Jugendlichen auch im Moor arbeiten mussten und das erinnerte ihn an seine eigene Jugend, denn Brummond ist in Diepholz geboren und unternahm mit der Schule früher selbst Ausflüge in die Moorlandschaft, erzählt er. Für das Filmprojekt sprach er mit ehemaligen Bewohnern des Heims, sein Film beinhalte also einen "hohen Realitätsgehalt". Für Brummond ist es der erste Kinofilm. Vorher hätte er viele Werbefilme gedreht, Dokumentationen, aber auch Serienepisoden – wie zum Beispiel "Der Dicke" mit Dieter Pfaff.

Das Drehbuch aus der Feder von Nicole Armbruster – Brummond ist Co-Autor – gewann schon zwei Preise: den Emder Drehbuchpreis und während der Berlinale die Goldene Lola – "den höchsten Preis überhaupt", wie Brummond betont. Die Filmproduktionsfirma Zum Goldenen Lamm realisiert den Film in Zusammenarbeit mit zahlreichen Sendern. Der Drehbeginn ist Mitte August. Für das Frühjahr 2015 ist die Premiere geplant.

Über die Kooperation mit Bethel im Norden ist Brummond sehr glücklich und dankbar. "Das ist keine Selbstverständlichkeit", hält er fest. In ihrer Vergangenheitsbewältigung sei die Diakonie Freistatt durch etwa das Buch "Endstation Freistatt" vorbildlich. Der Film selbst sei exemplarisch für alle Jugendheime der damaligen Zeit.

Brummond steht lässig gekleidet in heller Dreiviertelhose, Flipflops und sommerlichem Hemd vor einem riesengroßen Gebäude – das ehemalige Haus Moorhort, dort wo damals die Jugendlichen untergebracht waren. Im Sonnenschein macht es gar keinen bedrohlichen Eindruck. Im Grünen gelegen, von Insekten umsummt, wirkt es einfach idyllisch. Heutzutage ist in dem Haus das Stöberkästchen untergebracht. Dort werden gebrauchte Möbel verkauft. Für den Dreh zog der Freistatt-Betrieb allerdings um.

Die Atmosphäre von damals würden die Originalschauplätze trotz der Idylle sehr gut wiedergeben, findet Brummond: "Ich glaube, das macht sehr viel mit den Schauspielern." Die Sirene oben auf dem Dach erinnert noch an alte, dunklere Zeiten. Die ging immer los, wenn Jugendliche Reißaus genommen haben – sowie Wolfgang im Film.

Weitere Castingtermine sind am morgigen Sonnabend in der Deckertstraße 20 in Freistatt von 14 bis 18 Uhr sowie am Montag, 29. Juli, im Alten Rathaus in Diepholz von 13 bis 16.30 Uhr. Geplant ist ein weiterer Termin am 30. Juli im Syker Rathaus von 15 bis 19 Uhr. Anmeldungen nimmt Matthias Heim unter Telefon 0176/39906913 oder per E-Mail an heim@zum-goldenen-lamm.com entgegen. Interessierte können auch unangemeldet kommen.

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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Sep 09, 2013 12:24 pm

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Ein Wehrblecker Businessman ( aus der Nähe von FREISTATT ) schrieb mir gerade folgende Email:

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Moin.........

Vielleicht hat man Sie davon schon in Kenntnis gesetzt.

Es wird zur Zeit ein Kinofilm über Erziehungsmethoden in der Vergangenheit der Diakonie Freistatt gedreht.

Der Film wird nach einer gewissen Zeit auch im deutschen Fernsehen gezeigt.

Zeitweise wird sogar die B214 voll gesperrt wegen der Geräuschkulisse.

Freundlichst
[ ... Zeitzeuge aus der Nachbargemeinde Wehrbleck ...
]
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Aus der aktuellen Ausgabe der Diepholzer Kreiszeitung vom Mo. 09.09.2013, sowohl wie online @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-diepholz/christlich-brutal-3099824.html

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09.09.2013 – Landkreis Diepholz

Vergangenheit der Diakonie Freistatt im Fokus: Dreharbeiten zum neuen Film

„Christlich und Brutal“

Freistatt - Von Katharina Schmidt

Kaum Licht, stickige Luft und dicht stehende Doppelbetten: In den 60er Jahren ein Schlafsaal für Heimkinder, heute nur noch Kulisse. Am Originalschauplatz im Haus „Moorhort“ dreht die Produktionsfirma „Zum Goldenen Lamm“ zur Zeit mit rund 50 Kräften einen Kinofilm über repressive Erziehungsmethoden in der Vergangenheit der Diakonie Freistatt [ d.h. in der seit dem Jahre 1901 bestehenden Ortschaft FREISTATT im WIETINGSMOOR, gelegen direkt an der Bundesstraße B214 zwischen Diepholz und Sulingen, in Niedersachsen – heute einer von mehreren Standorten von »Bethel im Norden« ].

Der Film zeigt den Weg des jungen Wolfgang, der mit 14 Jahren von seiner überforderten Mutter in das Fürsorgeheim der Diakonie Freistatt abgeschoben wird. Dort soll er zu einem anständigen Jungen „erzogen“ werden. Wolfgang jedoch leistet Widerstand gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und perfide Erziehungsmethoden des Heimleiters.

Das prämierte Drehbuch stammt aus den Federn von Regisseur Marc Brummund und Nicole Armbruster. Teile der Geschichte beruhen auf den Erfahrungen von Wolfgang Rosenkötter, ehemaliger Zögling der Diakonie Freistatt. Wolfgang wird von Louis Hofmann verkörpert, weitere Rollen übernehmen Alexander Held, Max Riemelt, Stephan Grossmann. Langston Uibel, Anna Bullard, Katharina Lorenz und Uwe Bohm. Kinostart ist voraussichtlich Ende 2014.

„Moorhort“ ist das letzte erhaltene Gebäude des damaligen Fürsorgeheims. Von Anfang an sei es sein Wunsch gewesen, den Film an diesem Originalschauplatz zu drehen, sagt Produzent Rüdiger Heinze. „Geisterhaus“ war der erste Gedanke von Max Riemelt beim Betreten des steinernen Zeitzeugen. „Man fühlt, wie christlich und brutal der Alltag dort war“, sagt der 29-Jährige. Die 20 Sommerdrehtage sind bald beendet, zehn weitere sollen im Winter folgen.

Bethel im Norden“ (ehemals Diakonie Freistatt) und die Samtgemeinde Kirchdorf unterstützen die Dreharbeiten. Auch die Polizei hilft: Damit Verkehrsgeräusche die Aufnahmen nicht stören, sperrt sie die B 214 zeitweise.

„Alle Komparsen kommen aus der Region“, sagt Produktionsleiterin Janine Hahmann. Oft seien es Zehn- bis 15 Jährige, die extra für den Dreh schulfrei bekommen.

Christoph Nolting, Geschäftsführer von „
Bethel im Norden“, begrüßt diese Aufarbeitung der Vergangenheit. Die Jugendfürsorge habe sich grundlegend geändert. Gleichbleibend seien jedoch die Gründe, warum Kinder in Heime kommen. Seine Zeit im Heim belastet Wolfgang Rosenkötter noch heute. Interessiert verfolgt er die Aufarbeitung seiner Vergangenheit: „Das ist für mich Therapie. Es war so intensiv, teilweise sogar stärker, wie es im Film dargestellt wird.“
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Sep 04, 2014 4:56 am

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Und noch ein anderer weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

Ein Artikel über die Drehbuchautorin Nicole Armbruster, die Drehbuchautorin des in Kürze ebenso im Kino erscheinenden Spielfilms »FREISTATT[ Christlich und Brutal ]«
in
Baden online Nachrichten de @ http://m.bo.de/kultur/kultur-regional/es-war-die-neugier-auf-das-handwerk?desktop=true ( die Autorin dieses Artikels vom 14.06.2014 ist Jutta Hagedorn )


Der Artikel wird eingeleitet mit dem bekannten 1963er FREISTATT-Foto worin ich im Vordergrund ganz links unten im Bild als Jugendlicher bei der Zwangsarbeit im Moorim Bethel-eigenen FREISTATT im Wietingsmoor – abgebildet bin.

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Hausacher LeseLenz 2014: Drehbuchautorin Nicole Armbruster

»Es war die Neugier auf das Handwerk«

Hausacher LeseLenz 2014: Nicole Armbruster über das Handwerk des Drehbuchschreibens und ihren Film »FREISTATT«

Unter dem Motto »dreh:buch« stellt der Hausacher LeseLenz am 14. Juli die Drehbuchautorin Nicole Armbruster vor. Die gebürtige Gutacherein hat 2013 den Deutschen Drehbuchpreis gewonnen für den Film »FREISTATT«.

11. Juni 2014

Hausach [ eine Kleinstadt im Kinzigtal im Schwarzwald im Ortenaukreis in Baden-Württemberg ]. »bewegt:bilder« ist in diesem Jahr das Motto des Hausacher LeseLenz. Und da liegt es nahe, mal einen Blick auf diejenigen zu werfen, die für diese bewegten Bilder zuständig sind: Autoren, Produzenten und Regisseure. Eine ist die Drehbuchautorin Nicole Armbruster aus Gutach, ein anderer der Filmemacher Jonas Niewianda aus Hausach.

Nicole Armbruster lebt heute in Berlin, im vergangenen Jahr erhielt sie den Deutschen Drehbuchpreis für den Film »FREISTATT«. Wie wurde sie Drehbuchautorin? Abgesehen vom Studium – ist es Liebe zur Schriftstellerei, Hang zum Journalistischen oder ganz banale Neugier? Der Weg in die Universität ist lang und steinig, und man müsse schon etwas vorweisen: Exposés, Filmanalysen, Teile eines Romans... Armbruster gibt lachend zu, dass sie drei Anläufe brauchte. Aber »je mehr ich geschrieben habe, desto besser wurde ich ja auch«. Ihre Ausdauer hat sich gelohnt, denn inzwischen ist sie schon mehrmals ausgezeichnet worden.

Warum sie Drehbuchautorin werden wollte? »Das frage ich mich auch«, sagt Armbruster lachend. Es sei ihr zumindest nicht in die Wiege gelegt. »Es war Neugier auf das Handwerkliche – wie erzeugt man Emotionen, wie kann man Konflikte gut darstellen... Ich wollte es einfach können.«

Ein Drehbuch entsteht in der Regel, weil eine Produktionsfirma oder ein Regisseur den Auftrag gibt. Die Aufgabe des Autors liege dann darin, »die Stelle im Thema zu finden, wo man andocken« kann. »Man muss eine gute Struktur finden. Soll man die Geschichte aus vielen Blickwinkeln erzählen? Durch wessen Augen? Wie viele gleichwertige Protagonisten soll es geben? Man tastet sich so voran«, sagt Armbruster.

Geschrieben hat sie Kurzfilme genauso wie Dokus oder Kinofilme. Letztendlich sei es aber das Produkt eines Teams – in der Regel aus Regisseur, Redaktion, Produktion und Autor. »Die größte Hürde ist es, einen Regisseur zu finden« – vor allem einen, der eine ähnliche Sicht hat wie der Autor. »Da gibt es viel Reiberei, man muss sich sehr einig sein. Es ist wichtig, dass man ein Team findet, mit dem man gut kann. Man braucht Leute, die gleich ticken.« Es könne nämlich durchaus passieren, dass der Regisseur eine ganz andere Geschichte aus dem Drehbuch macht als der Autor sie im Kopf hatte.

Ist das Buch an die Produktionsfirma verkauft, gibt man die Rechte ab, sagt Armbruster – und hat nur noch wenig zu sagen. »Wenn man sich aber gut mit dem Produzenten versteht, kann man noch Einfluss nehmen.« Sie suche sich daher immer jemanden, »der mir zuhört«.

Auch wenn sie persönlich Kurzfilme sehr mag, mache sie die nur noch, wenn sie Lust darauf habe oder »einem Freund helfen will.« Denn: »Kurzfilme rentieren sich nicht.« Auch wenn sie leichter zu machen seien, »weil sie nicht so große Bögen haben«.

Stellung der Autoren

Der Deutsche Drehbuchpreis ist wie gesagt nicht die erste Auszeichnung für Armbruster. Doch was wird von den Jurys als preiswürdig empfunden? »Gute Frage!«, sagt Armbruster lachend. »Ich war selber mal in einer Jury und war überrascht, wie subjektiv das ist.« Entscheidend möge sein, was am meisten bewegt, vermutet Armbruster.

Oder welches Thema gerade im Trend liegt, oder Vorlieben der Juroren. »Man kann das nicht nüchtern betrachten. Außer vielleicht die handwerkliche Seite. Über Strukturen kann man besser reden.« Preise wie der Deutsche Drehbuchpreis sind aber wichtig, weil Autoren in der Regel »in zweiter Reihe« stehen; bekannt werden die Regisseure. »In Deutschland finden Autoren nicht so die Beachtung, das schlägt sich überall nieder.« In Amerika sei die Arbeitsteilung klarer, in Deutschland werde der Autorenfilm favorisiert. »Das ist so gewachsen.«

Daher auch das verschobene Machtverhältnis zwischen Autor und Regisseur. »Ich finde das schwierig.« Sie verstehe nicht, warum die Arbeit der Autoren als weniger wichtig eingestuft werde, sagt Armbruster. »Im Debütbereich sucht man auch nach Regietalenten« – nicht nach Schreibtalenten. Reich und berühmt kann man mit Drehbüchern also nicht unbedingt werden? »Reich ist schwierig«, sagt Armbruster und lacht. Vielleicht als Serien- oder Kinoautoren. »Aber es ist schwierig, richtig reinzukommen. Anfänger kämpfen, von zehn Leuten an der Uni schreibt kaum mehr jemand.« Die Hürde sei der erste Langfilm. »Es ist ein harter Markt.«

Der Auftrag hänge davon ab, ob jemand ein bestimmtes Thema sucht, oder von »Konkurrenzprojekten, die die Förderung bei ähnlichen Themen bereits abgegriffen« haben.

Im Film »FREISTATT« geht es um ehemalige Zöglinge der Bodelschwinghschen Einrichtung »FREISTATT« [ jetzt »
BETHEL IM NORDEN« genannt ]. Bei diesem Filmprojekt habe sie »eine sehr gute Erfahrung gemacht«, denn »das Team hat gut zusammengepasst«.

Wie geht man nun an ein derartig sensibles Thema heran ohne ungerecht zu werden? Die Erziehungsmethoden in Heimen waren insgesamt bis in die 1970er Jahre problematisch – nicht nur in FREISTATT. »Gewalt gab es auch in den Familien, wenn man das aber als Anstalt macht, ist das noch was anderes. Die Zöglinge konnten ja nicht einfach gehen. Hier geht es um Entschädigungen oder Renten für diese Zöglinge.«

Die erzählte Geschichte basiert auf den Lebenserinnerungen eines Ehemaligen, Wolfgang Rosenkötter. »Deshalb konnten wir sehr genau recherchieren. Der hat bis heute damit zu tun, dieser Ort lässt ihn nicht los.« Außerdem gibt es ein Buch von der Diakonie. »Wir hatten super Material. Und die Diakonie hat uns vor Ort sehr unterstützt. Das fand ich toll.«

Über die Einladung von Jose F. A. Oliver, beim
LeseLenz ihren Film vorzustellen, freut sie sich nach anfänglichem Zögern sehr.


Zur Person:

Nicole Armbruster
Die gelernte Übersetzerin Nicole Armbruster ist diplomierte Drehbuchautorin (Babelsberg [ /Potsdam/bei Berlin ]) und hat diverse Auszeichnungen erhalten; neben dem Deutschen Drehbuchpreis 2013 für »FREISTATT« unter anderem den new berlin film award, den Emder Drehbuchpreis, den Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis und den Preis der Jugendjury beim Max Ophüls Festival. Die gebürtige Gutacherin lebt und arbeitet in Berlin. Von ihr stammt das Drehbuch für den Kinofilm »Festung« oder für die Dokumentation »Hoyerswerda«.

Autor: Jutta Hagedorn

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa Sep 06, 2014 10:21 am, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Sep 05, 2014 12:11 am

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Hausach

Erfolgsgeschichte aus Hausach

Schwarzwälder-Bote, 15.07.2014 19:20 Uhr

Von Miriam Kumpf

Hausach [ eine Kleinstadt im Kinzigtal im Schwarzwald im Ortenaukreis in Baden-Württemberg ]. Am Leitmotiv "bewegt:bilder" des diesjährigen Leselenz ist Nicole Armbruster nicht ganz unbeteiligt. Die Drehbuchautorin aus Berlin – und gebürtige Hausacherin – erhielt 2013 den Deutschen Drehbuchpreis für "FREISTATT".

Bisher war die Buchhandlung Streit Gastgeber der
Leselenz-Veranstaltung am Montagabend – in diesem Jahr hatte man aus Platzgründen die Stadthalle ausgewählt, was sich als vorausschauende Entscheidung erwies: Zahlreiche Besucher erlebten an diesem Abend Armbrusters Heimatbegegnung, die von Andreas Öhler moderiert wurde: "Einer der letzten universalgebildeten Kulturredakteure", wie José F.A. Olivier ihn ankündigte.

Drei Anläufe brauchte Armbruster, bis sie an der Filmhochschule aufgenommen wurde und dort das Drehbuchschreiben studieren konnte. Seit sie in einer Buchhandlung über eine Lektüre zum Thema gestolpert ist, war sie fasziniert, vor allem davon, "wie Emotionen entstehen können".

Ihr Drehbuch "FREISTATT", das mit der wichtigsten und höchstdotierten nationalen Auszeichnung für Drehbuchautoren ausgezeichnet wurde, spielt in einem Fürsorgeheim Ende der 60er-Jahre. Der 14-jährige Wolfgang wird von seinem Stiefvater in das Heim abgeschoben. Der Junge wird gewalttätig, um in dem perfiden System überleben zu können – und funktioniert später außerhalb des Heims in der Gesellschaft nicht mehr. "Der Heimleiter ist zwar eine Vaterfigur, möchte den Jungen aber auch brechen und dadurch erziehen", erklärte Armbruster das Duell, von dem die Geschichte handelt.

Armbrusters Drehbuch wurde mittlerweile filmisch umgesetzt und ist bald in den Kinos zu sehen – darüber ist sie selbst am meisten überrascht: "Als Drehbuchautorin arbeite ich immer an mehreren Projekten und nicht alle werden am Ende umgesetzt."

Wie genau ihr Material filmisch umgesetzt wird, darauf hat Nicole Armbruster als Drehbuchautorin nur begrenzt Einfluss: "Für mich ist es immer eine Überraschung, was der Regisseur letzten Endes daraus macht", erklärte sie die Hackordnung im Filmgeschäft, in der der Autor ziemlich weit unten steht.

Die [ bevorstehende ] Filmpremiere ist daher auch für Nicole Armbruster eine echte Premiere. Einen kleinen Vorgeschmack darauf gab es am Montag [ 14. Juli 20114 ]
: Noch vor der offiziellen Premiere sahen die Hausacher einen kleinen Ausschnitt aus dem Werk "FREISTATT".

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QUELLE: LAHRER ZEITUNG ( Dienstag 15.07.2014 ) @ http://www.lahrer-zeitung.de/inhalt.hausach-erfolgsgeschichte-aus-hausach.0ad84c13-87eb-4a41-b9db-2cc9560c6e32.html
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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Sep 06, 2014 1:29 am

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Anfang März 2013 hatten wir im ZDF-Fernsehen den Spielfilm »UND ALLE HABEN GESCHWIEGEN« laufen. Und viele haben sich diesen Spielfilm im Fernsehen angesehen. Aber schon kurze Zeit später war DIESER SPIELFILM UND ALLES UM WAS ES DARIN GING wieder vergessen.

Und noch ein anderer weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«.

Der Spielfilm »FREISTATT« [ Christlich und Brutal ]

Für das Frühjahr 2015 ist die Premiere geplant.
( 26.07.2013 ) http://www.weser-kurier.de/region/diepholz_artikel,-Die-Filmzeitreise-von-Freistatt-_arid,623022.html

Bevor dieser nämlich in die Kinos kommt, soll er seine Premiere bei einem Festival erleben.
( 16.07.2014 ) http://www.bo.de/lokales/kinzigtal/grosse-tochter-beim-heimspiel
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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 25, 2014 8:36 am

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Oldenburgische Volkszeitung ( 8. Juli 2014 )

Freistatt-Skandal soll 2015 in die Kinos
Vechta/Freistatt (nbg). Der Spielfilm handelt von den menschenunwürdigen Zuständen vor 50 Jahren in deutschen Fürsorge-Heimen.

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QUELLE: https://de-de.facebook.com/OVonline/posts/707057879330603
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Bethel – da war doch mal was! ( Bethels Anstalten! )

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 25, 2014 8:44 am

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Evangelisch-lutherische Fürsorgehölle Anstalt Freistatt.


Der Evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog, unter der Überschrift »Bethel – da war doch mal was!« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/11/24/5764/#comments, am Mo. 24.11.2014, um 18:14 Uhr, macht darauf aufmerksam:

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Bethel – da war doch mal was!

Ein Bettel-Brief aus Bethel. Selbst wenn heute alles anders ist, anders sein sollte, – die Kinderhöllen der Bethel’schen Anstalten leben im Bewußtsein fort. Und die Opfer warten heute noch auf eine Entschädigung.

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[Ein Bettel-Brief ausgehend von ] Pastor Ulrich Pohl - BETHEL
Vorsitzender des Vorstandes
Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
[ zuvor Bodelschwinghsche Anstalten Bethel genannt ]
Quellenhofweg 25, 33617 Bielefeld.
Telefon: 0521 144-3600. Fax: 0521 144-5138.


21. November 2014


Liebe Mitmenschen im Rheinland gesucht.


Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie und ich wissen, wie glücklich es macht, jemandem eine Freude zu bereiten. Sicherlich erinnern Sie sich gern daran, wie schön es war, als Ihnen selbst unerwartet Gutes widerfahren ist. Dieses Glück und diese Freude können Sie heute selbst bereiten: mit Ihrer Spende für die Menschen von Bethel. Dazu möchte ich Sie heute herzlich einladen.

Denn bei uns in Bethel stehen kranke und behinderte Kinder und Erwachsene im Mittelpunkt, die für jede Freude dankbar sind. Kinder wie Justin, für den jeder neue Tag ein Geschenk ist. Oder Jungen wie der kleine Alexander, der viel zu früh auf die Welt kam. Nur die Behandlung in unserem Kinderzentrum konnte ihm helfen. Heute ist Alexander ein gesundes und fröhliches Kind.

Unsere Liebe und Zuwendung gilt auch denjenigen, die im Alter auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Frauen wie Helga Wittstadt, die in jungen Jahren nach Bethel kam, später in der Hauswirtschaft Arbeit fand, und heute einen würdevollen Lebensabend genießt. „Bethel ist mein Zuhause“, sagt sie lächelnd.

Die Hilfe für kranke und behinderte Kinder, Frauen und Männer in Deutschland, lebt davon dass so viele Menschen wie möglich unser Anliegen unterstützen. Das was zählt, ist die gute Tat. Darum bitte ich Sie: Helfen Sie mit Ihrer Spende.

Ich danke Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit.

Ihr
Ulrich Pohl
Ulrich Pohl
Pastor

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Ich als Theologe warte auf eine Erklärung, wie Bethel heute theologisch steht zu Demütigung, Ausbeutung und Mißhandlung seiner Schutzbefohlenen.

Es reicht nicht, zu sagen, dass heute alles anders ist, dass Bethel in den Fonds [Heimerziehung-WEST] eingezahlt hat, der zudem nicht für ehemalige Heimkinder mit Behinderung zuständig ist. Ich erwarte eine klare Verurteilung der Personen, die dafür verantwortlich waren und der Theologie, die Grundlage von alldem gewesen ist.

Fangen wir doch einmal bei der Arbeitstherapie und dem protestantischen Arbeitsethos an. Beide kannten keine Rücksicht auf Kinder und ihre Rechte, Kind zu sein.

Aber die heute Verantwortlichen kennen das Rechtsinstitut der Verjährung krimineller Handlungen.

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[ Und sie machen auch, diesbezüglich, in allen damit in Zusammenhang stehenden zivilrechtlichen Angelegenheiten rege von dieser – AusredeEinrede der Verjährung Gebrauch. ]
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QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/11/24/5764/#comments
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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT" ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Dez 10, 2014 2:57 am

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Originaltitel: »Von jetzt an kein zurück«
Regie: Christian Frosch
Darsteller: Victoria Schulz, Anton Spieker, Ben Becker
Buch: Christian Frosch
Kamera: Frank Amann
Produzent: Jost Hering, Maxim Juretzka
Kinostart:
12.03.2015 (Noch 92 Tage)
Prod. Jahr: 2014
Laufzeit: 108 min.
Produktion: Deutschland, Österreich
Verleih: Salzgeber & Company Medien
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QUELLE: http://www.kritiken.de/filmkritik/von-jetzt-an-kein-zurueck-25493.html
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