Die heute in FREISTATT Verantwortlichen laden ein

Die heute in FREISTATT Verantwortlichen laden ein

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Nov 18, 2015 3:59 am

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Die heute in FREISTATT Verantwortlichen laden ein:

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Einladung zur Diskussionsrunde „Freistatt – Der Film“

und Ausstellungseröffnung der Künstler Eckhardt Kowalke und Fredi M. Uhlig.


Der preisgekrönte
FILM "FREISTATT" von Marc Brummund erzählt in eindrucksvoller Form vom Schicksal der Heimkinder in Freistatt in den 60-70iger-Jahren. Seit der ersten Kinovorführung im Juni diesen Jahres haben wir intensive Diskussionen mit ehemaligen Heimkindern, deren Angehörigen und vielen interessierten Menschen führen können. Diesen Weg möchten wir weiter gehen, weil er für die Vergangenheitsbewältigung wichtig ist. Wir freuen uns, Sie bei unserer Diskussionsrunde in der Freistätter Kirche am

Samstag, den 21. November 2015 um 12 Uhr

Kirchstr. 13, in 27259 Freistatt


begrüßen zu dürfen. Es erwartet Sie ein interessantes Gespräch mit dem Regisseur Marc Brummund, mit Wolfgang Rosenkötter, dessen Leben im Film dargestellt ist, mit dem Künstler Eckhardt Kowalke, mit Elke Brandes, die als Oberstudienrätin und Sozialarbeiterin in die damalige Diakonenausbildung eingebunden war, und mit Pastor Christian Sunderman, den für die Jugendhilfe der Diakonie Freistatt heute verantwortlichen Geschäftsführer. Das Gespräch leitet Anja Röhl, freie Dozentin und Journalistin (bekannt u.a. durch das Buch Die Frau meines Vaters – Erinnerungen an Ulrike).

Zur Einstimmung in das Thema zeigen wir Ihnen vorher im Haus Moorhort, dem Drehort des Filmes, Bilder und Skulpturen von Eckhardt Kowalke, der als Jugendlicher in Freistatt lebte. Der Künstler, der heute in Eckernförde [ Schleswig-Holstein ] lebt, hat seine Erfahrungen und Gefühle, die mit Freistatt verbunden sind, in seine Bilder und Skulpturen einfließen lassen, unterstützt von dem Eckernförder Dichter, Poet und Ethiker Fredi M. Uhlig, der Dichtungen zu den Gemälden verfasste.

Die Eröffnung dieser Ausstellung beginnt am

Samstag den 21. November 2015 um 11 Uhr

im Haus Moorhort, v. Lepel-Str. 36, in 27259 Freistatt.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen, auf anregende Gespräche, interessante Begegnungen und Ihre Diskussionsbeiträge.

Ihr Christian Sundermann
[ Pastor Christian Sundermann, Geschäftsführer BETHEL IM NORDEN ]
Tel. 0511 5109 100
Mobil 0151 10824823.

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Diese Einladung wird an vielen Stellen im Internet öffentlich wiedergegeben, u.a., auch @ http://www.fredi-m-uhlig.de/news/ und, anzunehmen, auch @ http://www.wohnungslos.info/

Die Freistätter-Webseite http://www.wohnungslos.info/ bleibt jedoch von den heute für FREISTATT verantwortlichen Leuten weiterhin für Australien gesperrt; und ich selbst habe den FILM "FREISTATT", hier in Australien (wo ich seit dem 24. März 1964 ansässig bin), bisher auch nicht sehen können/dürfen.

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Die heute in FREISTATT Verantwortlichen laden ein

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Dez 14, 2015 5:38 am

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Die heute in FREISTATT Verantwortlichen hatten eingeladen:

Bericht nach dem 21.11.2015-FREISTATT-Event.

Bericht aus Freistatt, Landkreis Diepholz, Niedersachsen.
( Siehe IMPRESSUM @
http://www.kreiszeitung.de/ueber-uns/impressum/ )
MKkreiszeitung.de ( 23.11.2015 ) @
http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/sulingen-ort50128/diskussion-ueber-misshandlungen-freistatt-kommt-nach-film-5889114.html


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Diskussion über Misshandlungen: „Freistatt – was kommt nach dem Film?“

Von der Geschichte lernen

[ Montag ] 23.11.2015

[ Foto der Organisatoren auf dem Podium der Freistätter Kirche / Community Centre mit folgender Beschriftung ] [ die Möglichkeit eines Bilderzooms besteht dort ebenso ]

Waren bei der Diskussionsrunde über den Film „Freistatt“ auf dem Podium: Geschäftsführerin Luise Turowski (v.l.), Regisseur Marc Brummund, Wolfgang Rosenkötter, die ehemalige Oberstudienrätin Elke Brandes, Moderatorin Anja Röhl, Pastor Christian Sundermann, Maler und Bildhauer Eckhardt Kowalke und sein Künstlerkollege Fredi Uhlig.

Sulingen - Von Martina Kurth-Schumacher.

„Freistatt – was kommt nach dem Film?“ Als heutiger Träger der Jugendhilfe-Einrichtung suchte „Bethel im Norden“ am Samstag [ 21.11.2015 ] im Rahmen einer Diskussionsrunde nach Antworten auf die Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in Erziehungsheimen der Diakonie in den 1950er- bis 1970er-Jahren.

Im Podium: Wolfgang Rosenkötter, dessen Geschichte im Mittelpunkt des Films steht, und der Maler und Bildhauer Eckhardt Kowalke. Beide sind ehemalige Freistätter Heimkinder. Weitere Gesprächspartner von Moderatorin Anja Röhl waren der Regisseur Marc Brummund, Pastor Christian Sundermann sowie die ehemalige Oberstudienrätin Elke Brandes. Letztere gehörte Anfang der 1970er- Jahre zu den Pionieren, die für eine differenzierte Ausbildung von Sozialarbeitern unter modernen pädagogischen Ansätzen stritten.

„‚Freistatt' ist nur ein Beispiel, gemeint sind alle“, sagte Anja Röhl mit dem Hinweis auf 3000 „Folterheime“ in Westdeutschland und Westberlin. Ausgemusterte Soldaten, Totengräber und im Schnelldurchgang ausgebildete Erzieher hätten das gelebt, was man ihnen beigebracht hat.

Wolfgang Rosenkötter war 1962 und 1963 „Zögling“ im Freistätter Erziehungsheim Moorstatt. Die Zeit habe sein Leben geprägt, sagt er. Die Aufarbeitung seiner eigenen, 40 Jahre verdrängten, Geschichte sei für ihn ein Stück Therapie gewesen. Marc Brummund dankte Bethel im Norden für die Unterstützung bei der Recherche und der filmischen Umsetzung. „Wir haben erst nach und nach begriffen, was hier in jener Zeit passiert ist, und sind sehr betroffen“, räumte Geschäftsführer Christian Sundermann ein.

„Wer im Heim war, hat seine Sozialfähigkeit verloren“, sagte Eckhardt Kowalke. Er organisierte als 14-Jähriger einen Ausbruch aus dem Freistätter Heim und landete dann im Jugendgefängnis Vechta. „Viele von uns fanden sich später im Knast wieder“, sagt er. Er selbst sei voll Hass auf die Institution sowie den Staat gewesen und habe heute noch ein anderes Rechtsempfinden als „Otto-Normalverbraucher“. Dass jetzt ein Dialog in Freistatt möglich sei, erfülle ihn mit Stolz.

„Freistatt wäre nicht möglich gewesen, wenn die gesellschaftlichen Verhältnisse anders gewesen wären“, sagte der ehemalige Anstaltsleiter Pastor Karl Heinz Kämper, der als Zuhörer der Diskussion beiwohnte. Er habe die Sorge, dass ähnliche Strukturen wieder aufleben: „An den jungen Leuten, die sich im Nahen Osten zu Terroristen ausbilden lassen, haben wir viel versäumt. Wie damals an euch.“

„Die Taten erklären zu wollen, bedeutet nicht, sie zu entschuldigen“, entgegnete Anja Röhl. Prävention sei nur möglich, wenn man versuche, die Hintergründe zu verstehen. Sie regte an, Täter- und Opfer-Biografien zu erforschen.

Eine weitere Möglichkeit sei die Aufstellung einer Bronzeskulptur von Eckhardt Kowalke mit den Namen der Opfer, die in Freistatt in den Tod getrieben wurden. „Wenn eine Gedenkstätte, dann auch für die Überlebenden“, hieß der Ruf aus dem Publikum.

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Wie im Internet feststellbar ist, gibt es zu diesem 21.11.2015-FREISTATT-Event auch einen eigenen aktuellen Bericht auf der seit dem 20.10.2011 existierenden FREISTATT-Webseite "WOHNUNGSLOS.INFO" @ http://www.wohnungslos.info/90-freistatt-vor-ort/lokal/691-dauerausstellung-in-haus-moorhort-eroeffnet-mit-diskussionsrunde-freistatt-der-film-in-der-moorkirche ; eine Webseite die mir, hier in Australien, aber noch nie zugänglich war und mir auch weiterhin unzugänglich bleibt ( absichtlich so eingerichtet von den Betreibern dieser Bethel-eigenen Webseite in Deutschland! ).

Die Daueraustellung im „Haus Moorhort“ in FREISTATT selbst ist jetzt für jedermann zugänglich und auch auf der Webseite des Lyrikers Fredi M. Uhlig zu besichtigen @ http://www.fredi-m-uhlig.de/freistatt/ ( und von dieser Webseite des Lyrikers Fredi M. Uhlig bin ich nicht ausgesperrt! )
Und auf der Webseite des Malers und Bildhauers Eckhardt Kowalke sieht es ähnlich aus @ http://www.art-kowalke.com/freistatt/ ( und auch von dieser Webseite des Malers und Bildhauers Eckhardt Kowalke bin ich nicht ausgesperrt! )
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Mär 08, 2016 9:23 am

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MK - Kreiszeitung.de

[ @
http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/achim-ort44553/haupt-realschueler-sehen-film-freistatt-6175286.html )


Haupt- und Realschüler sehen Film "FREISTATT"

Drangsal unter Dach der Kirche

02.03.2016

[ Stadt im Landkreis Verden, Niedersachsen ] AchimHarter Stoff, aber ein Stück deutscher Geschichte ist "FREISTATT". Regisseur Marc Brummund erzählt in dem gleichnamigen Kinofilm das erschütternde Los des 14-jährigen Wolfgang, der 1968 in der abgelegenen kirchlichen Fürsorgeanstalt im Kreis Diepholz landet und dort unglaublich drangsaliert wird. Gestern lief "FREISTATT", eine unterhaltsam gestaltete Produktion von 2015 mit dem toll aufspielenden jungen Louis Hofmann in der Hauptrolle, bei den niedersächsischen „Schulkinowochen“ im Kasch, wo die drei neunten Klassen der Achimer Liesel-Anspacher-Hauptschule und die R10a der Realschule Oyten versammelt waren.

Die Schülerinnen und Schüler bekamen zusammen mit ihren Lehrkräften ein Grauen vor Augen geführt, das es so ähnlich tatsächlich in dem von der Diakonie der evangelischen Kirche betriebenen Heim für „schwer erziehbare“ oder elternlose Jugendliche gegeben hat. [ ... ]

[ ......... ]

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SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/achim-ort44553/haupt-realschueler-sehen-film-freistatt-6175286.html

Dieser 108 Minuten lange KINOSPIELFILM "FREISTATT" wurde übrigens auch schon vor ungefähr 9 Monaten im deutschen Fernsehen gezeigt; und zwar am So, 14.06.2015 | 23:05 Uhr im Das Erste ( wie angegeben @ http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/sendung-vom-14062015-112.html ).

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