BUCH »Verwaltete Kindheit - Der österreichische Heimskandal«

BUCH »Verwaltete Kindheit - Der österreichische Heimskandal«

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Nov 02, 2013 9:58 pm

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Heimerziehung in Österreich (Nachkriegszeit bis 1980), in der "Zweiten Republik"

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Einladung zur BUCHPRÄSENTATION am 13.11.2013 !

»Verwaltete Kindheit - Der österreichische Heimskandal«
von Georg Hönigsberger und Irmtraut Karlsson

Es lesen: Erni Mangold und Karl Markovics

Einleitende Worte: Karl Welunschek


MITTWOCH, 13. NOVEMBER 2013, UM 20:00 UHR

im Theater Nestroyhof Hamakom

Nestroyplatz 1, 1020 Wien (U1 Nestroyplatz)


EINTRITT FREI

Wir freuen uns auf dein/Ihr Kommen!

Um Anmeldung wird gebeten:


contact@hamakom.at
Tel. +43 (0)1 8900 314
http://www.hamakom.at



Die Geschichte der österreichischen Heimkinder ist vermutlich die größte menschliche Tragödie der Zweiten Republik. Weit mehr als 100.000 Kinder sind betroffen. Bis in die 1980er-Jahre traten Fürsorgeheime als totale Institutionen in Erscheinung, in denen physische und psychische Gewalt sowie sexueller Missbrauch systemimmanent waren. Ihre Arbeitskraft wurde ausgebeutet, ein höherer Bildungsstandard blieb ihnen verwehrt. Die Autoren offenbaren, dass die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik von den grausamen Erziehungsmethoden in öffentlichen, kirchlichen oder privaten Kinder- und Jugendheimen wussten. Speziell in den Jahren 1970 bis 1980 drangen viele Missstände an die Öffentlichkeit. Heime, die bereits 1975 geschlossen gehört hätten, bestanden dennoch weiter.

Erstmals wird bundesweit in die Thematik Einblick gewährt. Zahlreiche zeitgenössische Akten und wissenschaftliche Arbeiten wurden durchforstet. Ehemalige Heimkinder schildern ihre Erlebnisse. Ein internationaler Vergleich wird gezogen. Zudem zeigen die Autoren Lösungen auf, wie öffentliche Stellen Betroffene der Jugendfürsorge heute unterstützen können.


Georg Hönigsberger
Journalist bei der [ österreichischen ] Tageszeitung KURIER, Ressort investigative Recherche. Deckte 2011 den Missbrauchsskandal im Kinderheim Schloss Wilhelminenberg auf, lieferte die ersten Beweise für die Malariatherapien an Jugendlichen in Wien und brachte die Zwangsarbeit im Tiroler Heim St. Martin ans Tageslicht. Mehr als 100 Berichte zum Thema Kinderheime. Heimskandal-Blog auf kurier.at.

Irmtraut Karlsson
Psychologin und Soziologin, 1972-1974 Leitung der Wiener Heimstudie 1974. Diese umfangreiche, unter dem Titel „Verwaltete Kinder“ 1976 erschienene Arbeit ist bis heute einzigartig. Engagement in sozial-pädagogischen Reforminitiativen, Frauenpolitikerin. Seit 1999 Schriftstellerin, Krimis und Sachbücher. „Mordschmankerln – Mehlspeiskrimis“ (Kral Verlag 2006).



BUCHTIPP

Georg Hönigsberger, Irmtraut Karlsson:

»Verwaltete Kindheit - Der österreichische Heimskandal«
Erschienen im Oktober 2013 im Kral Verlag.
296 Seiten, 14 x 21 cm, Hardcover mit Leseband.
€ 26,90
ISBN: 978-3-99024-189-9

Das Buch ist bereits in allen Buchhandlungen erhältlich oder direkt bestellbar über:
Kral Verlag GmbH
Verleger: Robert Ivancich
J.-F.-Kennedy-Platz 2
2560 Berndorf
Tel.: +43 (0) 2672/82 236-0, Fax: Dw. 4
E-Mail:
office@kral-verlag.at
http://www.kral-verlag.at

Bildnachweis
Zeichnung am Cover von Erwin Aschenwald.
Grafik: xl-graphic, Wien.

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WEITERE BUCHRPRÄSENTATIONEN

Geplant sind weitere Buchpräsentationen in Wien, Bad Vöslau und Innsbruck.

Wien: 28. November, 19 Uhr, Republikanischer Club;

6. Dezember, 19 Uhr, Volkskundemuseum

Innsbruck: Ort und Termin stehen noch nicht fest

Bad Vöslau: Ort und Termin stehen noch nicht fest

Liebe Grüße, Georg

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QUELLE: Bekanntgebung verbreitet von dem österreichischen Journalist und Autor Georg Hönigsberger selbst, u.a., auch @ http://www.wir-heimkinder.at/index.php?page=Thread&threadID=5967&s=1e071e8fc0539cec101a0b1ba4dfd9dca38018c3 ( Beitrag 3: am Mi. 30.10.2013, um 12:45 Uhr und Beitrag 4: am Mi. 30.10.2013, um 12:47 Uhr )

Siehe auch den diesbezüglichen UP-DATE von Journalist Georg Hönigsberger im KURIER.AT @ http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/wimmersdorf-phantom-kinderheim-im-schatten-der-nazis/30.715.508 ( vom 13.10.2013, um 08:00 Uhr )
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Nov 12, 2013 12:44 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 12, 2013 11:30 am

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Heimerziehung in Österreich (Nachkriegszeit bis 1980), in der "Zweiten Republik"


In Antwort zu dieser BEKANNTGEBUNG UND BUCHVORSTELLUNG – diesem einleitenden Beitrag: Beitrag 1 ( vom So. 03.11.2013, um 00:21 Uhr ) von dem Boardnutzer »martini« ( d.h., von dem in Australien ansässigen Australier Martin MITCHELL ) – in einem gleichlautenden Text, in einem gleichlautenden Thread »»Verwaltete Kindheit: Der österreichische Heimskandal« – Heimerziehung in Österreich (Nachkriegszeit bis 1980) – Einladung zur Buchpräsentation am 13.11.2013 !« im HEIMKINDER-FORUM.DE, schrieb ein dortiger Boardnutzer, »sonichtso« ( jemand der sich als ein ehemaliger „Spezialkinderheim“-Insasse und Jugendwerkhöfler aus der DDR identifiziert ), folgenden Beitrag: Beitrag 2 ( vom So. 03.11.2013, 09:35 Uhr ):

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au toll, gehst du auch [ zur Buchpräsentation, am 13.11.2013, in Wien ] martini??

Hat man sich mal gefragt warum diese Schreiberlinge erst heute mit ihren Werken auf den Markt kommen?
Ein Teil der Herrschaften sind bereits älterem Datums und hätten wohl die Chance vor 20 Jahren schon gehabt.
Bis dato sind sie alle jeden Sonntag gottesfürchtig in die Kirche gegangen und haben zugeschaut.... wie ich schon in einem anderen Beitrag in diesem Forum schrieb, diese Leute bedienen den Zeitgeist um Geld zu verdienen, weiter nix....

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Daraufhin hat sich der beim KURIER tätige össterreichische Journalist und Autor Georg Hönigsberger als ein neuer Boardnutzer »Georg Hönigsberger« im HEIMKINDER-FORUM.DE registriert, angemeldet, und am Mo. 11.11.2013, um 10:08 Uhr – @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-he ... ime/16942-»verwaltete-kindheit-der-österreichische-heimskandal«-–-heimerziehung-in-österreich-nachkriegszeit-bis-1980-–-einladung-zur-buchpräsentation-am-13-11-2013/#post416125 – folgenden Beitrag geschrieben und veröffentlicht: Beitrag 3:

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Abzocke?

Vielen Dank für das Attribut "Schreiberling".
Ich hoffe, Sie detaillierter informieren zu dürfen: Ich habe in meiner Funktion als Journalist in Österreich den Skandal um die Kinderheime ins rollen gebracht und einiges an Aufarbeitung bewirkt. Mir und meiner Autorenkollegin vorzuwerfen, Geld mit dem Buchprojekt verdienen zu wollen, zeugt von schierer Ahnungslosigkeit... Ein kleiner Verlag hat sich bereit erklärt, die Problematik zu thematisieren. Große Verlage interessieren sich leider nicht für eine profunde Aufarbeitung dieses Themas. Jahrelange Arbeit steckt hinter dem Projekt. Und ich bin sehr froh, dass es verwirklicht werden konnte. Jenen, die versuchen, die Problematik an die Öffentlichkeit zu bringen, Abzocke vorzuwerfen ist wohl der falsche Weg. Um es deutlich zu sagen: 1500 Auflage (ja, mehr ist es derzeit nicht), 26,90 Euro Kaufpreis, zehn Prozent Brutto für den Autor. Macht rund 1300 Euro Netto für zwei Jahre Arbeit, wenn alle Bücher verkauft werden. Soviel zu denen, die glauben, die Autoren wollen Geld mit dem Projekt machen!
Danke für die Aufmerksamkeit
Georg Hönigsberger

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Beitragvon Martin MITCHELL » So Dez 18, 2016 10:27 am

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Zum Thema / Zu den relevanten Themen:

»Deutsche und österreichische Heimkinder-Zwangsarbeiter.«

»
Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?«

»
Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.«

»
Heimkinder warten auf ECHTE gerechte und angemessene ENTSCHÄDIGUNG für ihr Martyrium !«

Siehe Seite 17 @
http://heimkinder-forum.de/v4x/index.ph ... -damalige-„Heimkinder-Zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-Arbeit-bezahlt/?pageNo=17

Siehe Seite 18 @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.ph ... -damalige-„Heimkinder-Zwangsarbeiter“-nicht-für-ihre-Arbeit-bezahlt/?pageNo=18


Relevante Information aus Österreich, insbesondere für alle Ehemaligen Heimkinder-WEST.

Österreichische Heimopfer der 1950er, 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahre, mit Hilfe des deutschen Rechtsanwaltes Christian Sailer, konzentrieren sich schon seit dem Jahre 2012, erfolgreich, darauf echte Entschädigung gemäß dem Verbrechensopfergesetz (Opferentschädigungsgesetzt) vom Staat zu fordern: „Ersatzleistung infolge Verdienstentgangs“ aufgrund jahrelangen physischen und psychischen Misshandlungen, sexualisierter Gewalt und Zwangsarbeit während ihres Heimaufhaltes.

QUELLE: Fünf digitale eng gedruckte Seiten aus der CHRONIK in Ausgabe ECHO 09/2012, einem sehr detaillierten Artikel von Journalist Gernot Zimmermann, S. 50-54, WIEDERGEGEBEN IM GENAUEN UND VOLLSTÄNDIGEN WORTLAUT AUF DER WEBSEITE DES DEUTSCHEN OPFERJURISTEN CHRISTIAN SAILER @ http://www.kanzlei-sailer.de/Dimension_fertig.pdf (Sehr langer Artikel ! )

Kurze Auszüge aus diesem Artikel.


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HEIMERZIEHUNG

Dimension nicht begriffen

Weil Heimkinder seinerzeit für geleistete Zwangsarbeit kein Geld verdient haben und auch nicht sozialversichert waren, ruft [Tiroler] Landesrat Gerhard Reheis jetzt eilig eine Task Force ins Leben. Dabei ist Reheis bereits seit knapp zwei Jahren.

Der Bericht in der letzten Ausgabe von ECHO hat wie erwartet große Wellen geschlagen. Berichtet wurde von der heute 69-jährigen Heike K., die als junges Mädchen im Erziehungsheim St. Martin in Schwaz untergebracht war und dort unsägliches Leid erfahren hat. Ein Schicksal, das sie mit hunderten, ja tausenden anderen Heimkindern geteilt hat. Und trotzdem ist der Fall Heike K. etwas ganz Besonderes. Als erstes Heimopfer in Österreich ist die heute in Deutschland lebende Frau nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG) entschädigt worden und bezieht bereits eine Rente, mit der sie ein Leben abseits von Armut führen kann.

Wobei es sich im Fall Heike K. nicht um eine Rente im herkömmlichen Sinn handelt, sondern um eine „Ersatzleistung infolge Verdienstentgangs“. Das Bundessozialamt hat in seinem Bescheid festgehalten, dass die Straftaten, die Heike K. seit ihrem 12. Lebensjahr erdulden musste, ihre Erwerbsfähigkeit gemindert haben. Durch schwerste körperliche Arbeiten in St. Martin hat Heike K. schon als junges Mädchen einen ersten Bandscheibenvorfall erlitten, eine Schädigung, die sie ihr ganzes Leben begleitet hat. Darüber hinaus ist Heike K. in St. Martin vielfach sexuelle Gewalt angetan worden, woraus einige Jahre später ein Selbstmordversuch resultierte, der Heike K. endgültig erwerbsunfähig gemacht hat.

Diese gesundheitlichen Schädigungen bewertete das Bundessozialamt als verbrechenskausal und stufte den Verdienstentgang von Heike K. so ein, als hätte sie als Verwaltungsbedienstete 43 Jahre, elf Monate und 24 Tage lang gearbeitet und damit den gesetzlichen Pensionsantritt erreicht.

In den zahlreichen Internet-Foren, in welchen sich die Betroffenen der Heimerziehung längst vernetzt haben, wurde der ECHO-Beitrag ebenfalls heftig diskutiert und Christian Sailer, der deutsche Anwalt von Heike K., der den Bescheid des Bundessozialamts erstritten hat, kann sich vor Anfragen ehemaliger Heimkinder kaum mehr wehren. Am Telefon meint der 76-jährige Sailer: „Meinen Ruhestand kann ich jetzt wohl vergessen. Es haben sich durch Ihren Bericht viele Betroffene bei mir gemeldet, davon sehr viele auch aus Österreich. Bei einigen habe ich mich schon entschieden, dass ich sie juristisch begleiten und vor Gericht vertreten werde.“

Es ehrt Christian Sailer ganz besonders, dass er nicht weiter darüber reden will, dass er für seine Tätigkeit von den Betroffenen kein Geld fordert. Erst auf Nachfrage lässt er sich entlocken, dass er in seiner Zeit als Münchener Anwalt gut verdient habe und Geld nicht alles sei.

[ ……… ]

Die Image-Katastrophe. Bereits vor über zwölf Jahren hat ECHO das Thema „
Zwangsarbeit in namhaften Tiroler Unternehmen“ zur Titelgeschichte gemacht. Was damals noch nicht bekannt war: ab Mitte der 1950er Jahre bis hinein in die frühen 1980er Jahre sind unzählige Heimkinder in die unterschiedlichsten Tiroler Unternehmen zur Arbeit geschickt worden. Betroffen waren vor allem die Erziehungsheime für schulentlassene Mädchen und Knaben, also etwa St. Martin und Kleinvolderberg. Wie die vorliegenden Akten belegen, hat diese zwangsver-pflichtete Arbeit systematisch stattgefunden und sie wird heute noch als Vorbereitung der Jugendlichen auf den Arbeitsalltag dargestellt. So steht es zumindest in einer Aussendung der Landesregierung vom 23. August dieses Jahres [2012]. Damit steht aber auch fest, für welche Bereiche des „Arbeitsalltags“ die in den Heimen untergebrachten Jugendlichen vorgesehen waren: primitive Hilfsarbeiten erledigen, monotone Fließbandarbeit ausführen sowie putzen, bügeln, Wäsche waschen. Wie alle damals betroffenen Heimkinder heute über¬einstimmend aussagen, haben sie für die damalige Arbeit kein Geld erhalten und wären auch nicht sozialversichert gewesen, was sich natürlich heute negativ auf die Versicherungszeiten auswirkt.

Und weil die Opfer heute endlich eine Öffentlichkeit haben, waren auch schnell die Namen jener Firmen bekannt, die sich seinerzeit in Kooperation mit der jeweiligen Heimleitung billigste Arbeitskräfte besorgt hatten: Swarovski, Darbo, EGLO-Leuchten, das österreichische Bundesheer, Geiger Moden oder das Krankenhaus Schwaz, um nur einige davon zu nennen. Das hat die internationale Medienwelt natürlich fasziniert und man konnte die Berichte über die zwangsarbeitenden und dafür nicht entlohnten Heimkinder in über dreißig verschiedenen in- und ausländischen Medien nachlesen.

[ ……… ]

Und diesen Weg [Entschädigung gemäß dem Verbrechensopfergesetz (Opferentschädigungsgesetzt) vom Staat zu fordern] werden viele [österreichische Heimopfer] gehen. Ulrike Paul ist Psychotherapeutin in Innsbruck und betreut seit Jahren Opfer der Heimerziehung. Sie kennt die wahre Dimension des Verbrechens: „Mir ist kein einziger Geschädigter der Heimerziehung bekannt, dem es nach der Entlassung gelungen wäre, in ein einigermaßen stabiles, geregeltes und erfülltes Leben zu finden. Bei allen Betroffenen, die die von mir geleitete Gruppe bislang besucht haben, insgesamt sind es annähernd 30 Personen, liegt eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor, die sich meines Erachtens auf die in den Heimen erlebte Gewalt zurückführen lässt. Keinem dieser Betroffenen war es möglich, in eine reguläre Pension einzutreten.“

[ ……… ]

In wenigen Tagen wird Gerhard Reheis Parteivorsitzender der Tiroler
SPÖ. Seinen eigenen Aussagen nach repräsentiert er das soziale Gewissen Tirols. Gerade die seit Jahren laufende Debatte über gerechte Entschädigung der Heimopfer wäre die ideale Gelegenheit für Reheis gewesen, dieses soziale Gewissen auch deutlich zu zeigen. Doch stattdessen agiert Reheis so, dass sein Handeln bedauerlicherweise nur einen Schluss zulässt: Er hat die Dimension des Verbrechens, das im Rahmen der Tiroler Heimerziehung an tausenden Kindern begangen worden ist, immer noch nicht begriffen.

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SELBST MAL IN DIESEN LANGEN ARTIKEL REINSCHAUEN UND DIESEN GENAU STUDIEREN: http://www.kanzlei-sailer.de/Dimension_fertig.pdf
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