Entschädigungsfonds für Westheimkinder ebenso leer.

Entschädigungsfonds für Westheimkinder ebenso leer.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Mär 28, 2015 12:17 am

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Weiterführend zum vorvorletzten Beitrag in dem relevanten Thread – »»Fonds Heimerziehung-WEST« ist leer schon seit Ende Februar 2014! – und ist bisher noch immer nicht aufgestockt worden!« – , d.h. weiterführend zu meinem dortigen Beitrag vom Sa. 21.03.2015, um 22:57 Uhr (MEZ/CET) im HEIMKINDER-FORUM.DE

und

weiterführend zum vorletzten Beitrag in dem relevanten Thread – »
»Fonds Heimerziehung-WEST« ist leer schon seit Ende Februar 2014! – und ist bisher noch immer nicht aufgestockt worden!« – , d.h. weiterführend zu meinem dortigen Beitrag vom Fr. 27.03.2015, um 01:23 Uhr (MEZ/CET) im HEIMKINDER-FORUM.DE


Es geht als allererstes darum auf jede mögliche Weise einander zu helfen !!

Boardnutzer »Ralf« / Ralf Weber schrieb am Fr. 27.03.2015, um 18:41 Uhr (MEZ/CET), im Thread »Fonds-Auszahlung« :

[ @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/14898-Fonds-Auszahlungen/?postID=457358#post457358 ]

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auch wenn es schon wieder weh tut, ich versuche es noch einmal.

‚Expertenʻ, „Berater“, oder auch „Müller“ und „Meier“?

Fast 20.000 (zwanzigtausend) Betroffene-WEST haben sich beim Fonds-WEST gemeldet. Stand 31.12.2014. Derzeit haben sich ca. 100 Betroffene nachgemeldet, also nach dem 31.12.2014 zum Fonds angemeldet. Im Osten sind es fast 1.000 Betroffene, die sich bisher und nach dem 30.09.2014 nachgemeldet haben!

20.000 (zwanzigtausend) Betroffene x 10.000,00 Euro Hilfe + durchschnittlich 5.000,00 Euro Rentenersatzleistung = 300.000.000,00 Euro (300 Millionen Euro).

Im Fonds-WEST sind aber überhaupt nur 120.000.000,00 Euro (120 Millionen Euro).

Diese 120 Millionen Euro waren wesentlich schon zum Beginn des Jahres 2014 durch abgeschlossene und vorliegende Vereinbarungen gebunden. Das bedeutet, dass Mitte 2014 im Fonds-WEST kein Geld mehr da war und bis Heute kein Geld dazugekommen ist.

Nun weiß ich nicht, wo »
der alte« seine belastbaren Informationen her hat, aber mal etwas logisch überlegt, siehe obige Rechnung, kann die Information, von dem Bearbeiter und Informanten, der zudem im Lenkungsausschuss sitzen soll, nicht stimmen.

Ich glaube zudem auch nicht, dass eine derartige Information von einem Mitglied des Lenkungsausschusses kommen kann. „Geschäftsordnung“ heißt dass!

[ d.h.:
Lenkungsausschuss-Mitglieder sind an die „Geschäftsordnung“ des Lenkungsausschusses gebunden und dürfen nichts nach aussen tragen ! ]

Wenn ich diese Information hier einstelle, gehe ich davon aus, dass ich als Betroffener an keine Geschäftsordnung gebunden bin, solange es um Fragen für die Betroffenen geht. Ich kann also hier etwas einstellen, weil ich den Betroffenen und keiner Geschäftsordnung verpflichtet bin. Tragisch wäre, wenn Betroffene das missverstehen.

In diesem Sinne, Ralf Weber

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Vergleiche: http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17672-»Fonds-Heimerziehung-WEST«-ist-leer-schon-seit-Ende-Februar-2014-–-und-ist-bishe/?postID=457363#post457363
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Entschädigungsfonds für Westheimkinder ebenso leer.

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Apr 03, 2015 10:15 am

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SÜDWEST PRESSE @ http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Mehr-Geld-fuer-Heimkinderfonds;art4319,3077453

STUTTGART/BERLIN

Mehr Geld für Heimkinderfonds


[ Von dem Fonds Heimerziehung-WEST ist hieeir die Rede ! ]

Zwangsarbeit, Demütigung, Schläge - für viele Heimkinder gehörte in den 50er und 60er Jahren Missbrauch zum Alltag. Der Entschädigungsfonds braucht mehr Geld - auch aus Baden-Württemberg.


[ LSW News Service / LSW Presse Agentur ] LSW | 02.03.2015

Der Fonds für Opfer der Heimerziehung im Westen braucht zusätzliches Geld. Wie hoch der Anteil von Baden-Württemberg ausfallen wird, sei noch nicht klar, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Stuttgart. "Die Gespräche zu dem Thema sind noch nicht abgeschlossen." Nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zeichnet sich bundesweit aufgrund unerwartet hoher Antragszahlen ein Mehrbedarf von 183 Millionen Euro ab. "Dieser Betrag ist an die Errichter des Fonds herangetragen worden", sagte Sven Quittkat von der Diakonie Niedersachsen der Zeitung. Der Fonds wird vom Bund, den westdeutschen Ländern und den beiden großen Kirchen finanziert. Sie hatten bislang 120 Millionen Euro zugesagt, nun könnte sich diese Summe auf mehr als 300 Millionen Euro erhöhen.

Das Bundesfamilienministerium versicherte gestern [ angeblich am So. 01.03.2015 ]: "Alle Betroffenen, die sich bis zum Ende der Anmeldefrist am 31. Dezember 2014 bei einer Anlauf- und Beratungsstelle gemeldet haben und die auch sonst die Zugangsvoraussetzungen zum Fonds erfüllen, können sicher sein, dass sie die benötigten Hilfen auch erhalten." Details "werden derzeit abgestimmt, und wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Prozess bis zum Sommer abschließen können", sagte eine Ministeriumssprecherin [ angeblich, anscheinend, eine Bundesministeriumssprecherin --- deren Namen aber nicht genannt wird ]. Der Fonds West sei mit 120 Millionen Euro ausgestattet. "Davon waren bis zum 18. Februar 2015 circa knapp 93 Millionen Euro an Betroffene ausgezahlt worden und insgesamt Anträge im Gesamtwert von etwa 103 Millionen Euro bewilligt."

Der Fonds Heimerziehung West, der die Opfer entschädigen soll, war in Baden-Württemberg auf unerwartet hohe Resonanz gestoßen. Von Anfang 2012 bis Ende 2014 hatten sich 1690 Opfer registriert, das entspricht etwa 10 Prozent der bundesweiten Zahl von 16 582 in diesem Zeitraum. Im Schnitt betrug die Unterstützung 14 180 Euro.

Die bisherige Hilfe im Südwesten von 6,2 Millionen Euro entfiel nach früheren Ministeriumsangaben zu zwei Dritteln auf das Land, zu einem Drittel auf die Kommunen. Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) hatte im Januar gesagt, sie rechne damit, dass der Fonds in einem ersten Schritt um 60 Millionen Euro und danach je nach Bedarf um weitere Summen erhöht wird.

Details der Aufstockung werden zurzeit geklärt. Laut Quittkat hat die evangelische Kirche signalisiert, ihren Anteil am Mehrbedarf leisten zu wollen. Er ist Vorsitzender des Beirats der niedersächsischen Anlaufstellen. Das Bundesfamilienministerium stellte eine Regelung bis zum Sommer in Aussicht.

Am Mittwoch [ 25.02.2015 ] hatte die Bundesregierung die staatlichen Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder ausgebaut und verlängert. Das Kabinett beschloss eine Aufstockung der Mittel auf bis zu 364 Millionen Euro, nachdem zunächst lediglich 40 Millionen Euro veranschlagt waren. Mit dem Geld soll Betroffenen bei der Bewältigung der Folgeschäden geholfen werden.

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QUELLE: SÜDWEST PRESSE @ http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Mehr-Geld-fuer-Heimkinderfonds;art4319,3077453
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Entschädigungsfonds für Westheimkinder leer. - AUFGESTOCKT

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Mai 29, 2015 8:19 am

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Bezüglich dem »Fonds Heimerziehung-WEST« !

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Heimkinder-Fonds wird aufgestockt - Laufzeit bis 2018

Deutschland – [ Donnerstag ] 28.05.2015

Von unserem dpa-Korrespondenten und
Europe Online

Berlin (dpa) - Bund, Länder und die Kirchen haben sich auf eine Weiterführung und Aufstockung des Hilfsfonds für Opfer der Heimerziehung in Westdeutschland geeinigt. Das teilte das Bundesfamilienministerium am Donnerstag in Berlin mit. Die Laufzeit des Fonds wird um zwei Jahre bis Ende 2018 verlängert. Die Mittel werden um rund 182 Millionen Euro aufgestockt. Bisher standen 120 Millionen Euro zur Verfügung.

Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) sagte dazu: «Mit der Aufstockung des Fonds wird gewährleistet, dass den Menschen, die als Kinder und Jugendliche zwischen 1949 und 1975 in Heimen der Bundesrepublik Deutschland großes Leid erfahren haben, geholfen werden kann.»

In der Zeit von 1949 bis 1975 lebten etwa 700 000 bis 800 000 Kinder und Jugendliche in der damaligen Bundesrepublik in Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen. Für viele war der Heimaufenthalt von Misshandlungen und traumatisierenden Erfahrungen geprägt. Deshalb wurde 2012 der Fonds «Heimerziehung West» geschaffen.

Jeder Betroffene kann dort bis zu 10 000 Euro an Hilfen für Folgeschäden des Heimaufenthalts geltend machen. Auch Rentenersatzleistungen werden bezahlt. Der Fonds wird je zu einem Drittel vom Bund, den westlichen Bundesländern und der evangelischen und katholischen Kirche finanziert.

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QUELLE: http://www.europeonline-magazine.eu/heimkinder-fonds-wird-aufgestockt---laufzeit-bis-2018_394021.html
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jun 30, 2015 9:48 am

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Bezüglich dem »Fonds Heimerziehung-WEST« !

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Westfälische Nachrichten

http://www.wn.de/Muensterland/2033498-LWL-Zuschuss-Zusaetzlich-750-000-Euro-fuer-Heimkinder-Fonds

Di. 30.06.2015

LWL-Zuschuss:

Zusätzlich 750 000 Euro für Heimkinder-Fonds


Münster - Die Kasse für die ehemaligen Heimkinder ist leer. Darum wird der Landschaftsverband Westfalen-Lippe im September [2015] 750 000 Euro in den „Fonds Heimerziehung West“ nachschießen."

Von Stefan Werding

Offiziell wird das Westfalen-Parlament darüber abstimmen, es gilt jedoch als sicher, dass die Vertreter des LWL dem zustimmen werden.

Kirchen, Bund und westdeutsche Länder, die den Fonds finanzieren, hatten sich im Mai [2015] darauf geeinigt, rund 182 Millionen Euro nachzuschießen. Nach Auskunft einer Sprecherin des Bundesfamilienministeriums wird dafür zurzeit die rechtliche Grundlage geschaffen.

Betroffene hatten bis Ende 2015 [ [color=#FF0040]sic
- sollte lauten „bis Ende 2014] Zeit, sich zu melden, um Geld aus dem Fonds bekommen zu können. Eine weitere Anmeldefrist für die ehemaligen Heimkinder hat ein Sprecher des LWL „definitiv“ ausgeschlossen. Der Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder, Dirk Friedrich, kritisierte gegenüber unserer Zeitung die Frist. Viele Betroffenen hätten davon überhaupt nichts mitbekommen, sagte er am Montag [29.06.2015].

Das Geld für den Fonds kommt zu einem Drittel von den Kirchen, zu einem Drittel vom Bund und zu einem Drittel vom Land. Der LWL bezahlt mit dem Landschaftsverband Rheinland ein Drittel der Kosten des Landes, den Rest bezahlt NRW selber. Mit dem neuen Zuschuss stehen damit 302 Millionen Euro bereit.

Zunächst hatte der LWL 1,5 Millionen Euro in den Fonds überwiesen, später nach eigenen Angaben eine Million Euro nachgeschossen. Das Geld bekommen ehemalige Heimkinder entweder als Sachleistungen, also etwa für Therapien, die nach psychischen Erkrankungen in den Heimen nötig geworden sind, oder als Geldleistungen – etwa für Rentenbeiträge, die ihnen entgangen sind.

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QUELLE: Westfälische Nachrichten @ http://www.wn.de/Muensterland/2033498-LWL-Zuschuss-Zusaetzlich-750-000-Euro-fuer-Heimkinder-Fonds
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Entschädigungsfonds für Westheimkinder leer. - AUFGESTOCKT

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jul 08, 2015 2:09 pm

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Bezüglich dem »Fonds Heimerziehung-WEST« !

Jetzt ist es also amtlich: „Der Hilfsfonds wird nun aufgestockt.

die Süddeutsche Zeitung berichtet am 07.07.2015 was das zuständige Bundesministerium und seine Mitarbeiter den Bürgern generell und insbesondere den Ehemaligen Heimkindern-WEST mitteilen möchte


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@ http://www.sueddeutsche.de/politik/heimkinder-erziehung-mit-spaetfolgen-1.2554801

Home > Politik > Heimkinder - Erziehung mit Spätfolgen

7. Juli 2015, 18:44 Uhr

Heimkinder


Erziehung mit Spätfolgen

An den Demütigungen und Misshandlungen leiden sie oft ein Leben lang. 800000 Heimkinder gab es bis 1975 in der Bundesrepublik, viele von ihnen wurden gequält. Der Hilfsfonds für sie wird nun aufgestockt.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Sie wurden gedemütigt, im Namen Gottes geschlagen, nicht wenige blieben fürs Leben gezeichnet. Um Anerkennung ihres Leids aber mussten Heimkinder lange kämpfen, auch in der alten Bundesrepublik. Denn kirchliche und staatliche Einrichtungen leugneten Misshandlungen über Jahrzehnte. Erst 2012 und nach langem Zögern stellten Bund, Länder und Kirchen 120 Millionen Euro für Opfer westdeutscher Kinderheime zur Verfügung. Angesichts der hohen Zahl Betroffener aber erwies sich die Summe als zu gering. Die Bundesregierung baut den Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" nun finanziell aus, wie zuvor schon den "Heimkinderfonds Ost". An diesem Mittwoch [ 08.07.2015 ] will das [Bundes-]Kabinett eine Aufstockung um 182 Millionen Euro bewilligen.

"Die Mehrheit der Betroffenen begrüßt diese Lösung, auch wenn viele sich ursprünglich eine pauschale Entschädigung gewünscht hatten", sagte der Rechtswissenschaftler Peter Schruth, der die Interessen der ehemaligen Heimkinder West koordiniert. Auch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) begrüßte die Entscheidung: "Mit der Aufstockung des Fonds wird gewährleistet, dass den Menschen, die als Kinder und Jugendliche zwischen 1949 und 1975 in Heimen der Bundesrepublik Deutschland großes Leid erfahren haben, geholfen werden kann." Bund, westdeutsche Länder und Kirchen tragen jeweils ein Drittel der Kosten.

Von 1949 bis 1975 lebten bis zu 800 000 Kinder und Jugendliche in Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen der Bundesrepublik. Heimerziehung, die oft als Bestrafung für Fehlverhalten missverstanden wurde, war von stark autoritären Strukturen geprägt. "Es war ein grausames System mit Normen und Regeln, das die Betreiber der Heime zu verantworten hatten: ein System, in dem Gewalt Methode hatte", sagte der Berliner Erziehungswissenschaftler Manfred Kappeler, der beim "Runden Tisch Heimerziehung" des Bundestags gehört wurde. Für viele Opfer mündeten Demütigungen in schwierige Lebensläufe. Der Fonds soll diese Spätfolgen abmildern.

"Bei den Leistungen handelt es sich nicht um Entschädigungen für das seinerzeit erlittene Unrecht, sondern sie dienen der Minderung heute noch vorhandener Folgeschäden", sagte eine Sprecherin des Familienministeriums. Bis zu 10 000 Euro an Sachleistungen können pro Opfer bewilligt werden, für Therapien, Urlaube oder altersgerechte Wohnungsausstattung. Wer im Heim ohne Sozialversicherung arbeiten musste, erhält zudem eine Rentenersatzleistung von 300 Euro pro Arbeitsmonat.

Von 800 000 Heimkindern haben sich bisher nur etwa 20 000 gemeldet

Diese finanzielle Anerkennung wird von den meisten Betroffenen begrüßt. Viele kritisieren aber zu viel Bürokratie. Jeder Betroffene muss begründen, inwiefern ihm die frühere Heimerziehung heute körperliches oder seelisches Leid verursacht. "Dass man von den Betroffenen verlangt, eine Kausalkette vom Heim bis heute herzustellen, grenzt ans Wahnhafte", sagte Heimkinderkoordinator Peter Schruth. Nötig sei eine niederschwellige Prüfung. "Es wäre auch hilfreich, wenn sich ein öffentlicher Repräsentant dazu äußern würde."

Immer noch schämen sich viele, Heimkind gewesen zu sein. Von den 800 000 Heimkindern haben sich bis Ende 2014 nur 20 000 gemeldet. 12 617 von ihnen wurden 157 Millionen Euro zugesprochen, aber nur 101 Millionen Euro ausgezahlt. Die Bearbeitung verzögert sich laut Familienministerium derzeit um etwa neun Monate.

©SZ vom 08.07.2015

Diskussion zu diesem Artikel auf: Rivva
Themen in diesem Artikel: Süddeutsche Zeitung Politik

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Streit um Hilfsfonds
Ehemalige Heimkinder warten auf ihr Geld ( 03.02.2015 ) [ @
http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-hilfsfonds-ehemalige-heimkinder-warten-auf-ihr-geld-1.2331988 ]

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QUELLE DIESER AMTLICHEN BEKANNTGEBUNG: http://www.sueddeutsche.de/politik/heimkinder-erziehung-mit-spaetfolgen-1.2554801
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