Entschädigungsfonds für Westheimkinder ebenso leer.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Mai 22, 2014 11:00 am

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na ● presseportal – news aktuell GmbH Hamburg –
Neue OZNEUE OSNABRÜCKER ZEITUNGnoz.de

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http://www.presseportal.de/pm/58964/2743174/neue-oz-nachricht-zu-heimkindern


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22.05.2014 | 05:00

Neue OZ: Nachricht zu Heimkindern

Osnabrück (ots) - Auch Fonds für ehemalige Heimkinder im Westen braucht mehr Geld

Konferenz der Familienminister berät über weiteres Vorgehen

Osnabrück.- Nach dem Fonds für ehemalige DDR-Heimkinder hat auch der Fonds für Opfer der Heimerziehung im Westen erhöhten Kapitalbedarf. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) unter Berufung auf das Bundesfamilienministerium. Der Fonds, für den der Bund, die westdeutschen Länder und die beiden großen Kirchen bislang 120 Millionen Euro zugesagt haben, ist auch Thema auf der Konferenz der Jugend- und Familienminister an diesem Donnerstag in Mainz.

"Die Inanspruchnahme des Fonds ist höher als erwartet", sagte eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums der Zeitung. Bis zum 30. April haben sich nach ihren Angaben 10.919 Betroffene in den Anlauf- und Beratungsstellen des Fonds Heimerziehung West registrieren lassen. 7236 von ihnen haben dem Ministerium zufolge bereits Vereinbarungen über Hilfeleistungen geschlossen. Vor diesem Hintergrund sei nun "absehbar", dass die Geldgeber des Fonds ihre Einzahlungsraten vorzeitig entrichten müssten. Darüber hinaus würden in der zweiten Jahreshälfte "weitere finanzielle Mittel benötigt, um Leistungen an die Betroffenen auszahlen zu können". Hierüber fänden derzeit intensive Gespräche zwischen den Errichtern des Fonds statt. Eine konkrete Summe könne noch nicht genannt werden.

Die Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder in Deutschland (AeHD) hatte zuvor geschätzt, "dass im Fonds Heimerziehung West circa 100 Millionen Euro fehlen", um alle schon angemeldeten und noch zu erwartenden Ansprüche zu erfüllen. Die AeHD warnte davor, die Frist für die Antragstellung, bisher endet sie am 31.12.2014, zu verkürzen.

Anfang des Jahres hatten sich der Bund und die fünf ostdeutschen Länder bereits darauf verständigt, den Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder aufzustocken. Die Summe soll von 40 Millionen Euro auf rund 200 Millionen Euro erhöht werden. Der Hilfsfonds wird vom Bund und den Ost-Ländern je zur Hälfte finanziert.

Ex-Heimkinder, die Spätfolgen nachweisen können, bekommen Geld für Beratungen, Therapien und Sachleistungen. Außerdem können sie Rentenersatzleistungen beantragen.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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QUELLE: noz.de
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Sep 03, 2014 11:20 pm

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Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben [ BAFzA in Köln ]

FONDS HEIMERZIEHUNG

Informationsblatt Fonds "Heimerziehung West"

Informationen zu Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ ab 01. September 2014

Der Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ gewährt materielle Leistungen, die ehemaligen Heimkindern dabei helfen sollen, mit ihrem heutigen Leben, das von dem seinerzeit erlebten Leid geprägt ist, besser zurecht zu kommen. Außerdem gewährt er Rentenersatzleistungen zum Ausgleich entgangener Rentenansprüche aus erzwungener Arbeit während des Heimaufenthalts.

Der Fonds wurde zum Start am 01. Januar 2012 von der Bundesregierung, den westdeutschen Ländern und Berlin sowie der evangelischen und der katholischen Kirche mit 120 Millionen Euro ausgestattet.
Dieses Geld war aufgrund der unerwartet hohen Zahl ehemaliger Heimkinder, die Fondsleistungen in Anspruch nahmen, im August 2014 verbraucht. Bund, Länder und Kirchen haben sich bereits grundsätzlich bereit erklärt, den Fonds mit neuem Geld aufzustocken, damit er – wie ursprünglich vereinbart – bis Ende Dezember 2016 laufen kann. Details werden derzeit abgestimmt.

Die Leistungsleitlinien bleiben dabei nach wie vor gleich. Um den Zielen des Fonds nachzukommen, also auch in Zukunft sicherzustellen, dass die Hilfen auch zielgenau so ankommen, wie sie gebraucht werden, ist es wichtig, verständlich und nachvollziehbar darzustellen, warum der vereinbarte Hilfebedarf gewählt wurde und wie dieser geeignet ist, den vorliegenden Folgeschaden abzumildern bzw. zu beheben. Auf dieser Basis können ab dem 01. September 2014 weiter Leistungen mit dem Fonds „Heimerziehung West“ vereinbart werden.

Die wichtigsten, ab 01. September 2014 gültigen Regeln für den Abschluss von Vereinbarungen lauten:

● Pro Betroffener/Betroffenem können materielle Hilfen im Gesamtwert von bis zu 10.000 Euro vereinbart werden. Diese Hilfen können individuell gewählt werden. Voraussetzung ist, dass sie geeignet sind, Folgeschäden aus der Heimerziehung abzumildern, und dass kein gesetzliches Hilfesystem (z.B. Krankenkasse) die Hilfe gewähren würde. Es muss verständlich und nachvollziehbar dargelegt werden können, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind.

● Über diese materiellen Hilfen kann eine Vereinbarung abgeschlossen werden. Innerhalb dieser einen Vereinbarung können mehrere Leistunge vereinbart werden. Darüber hinaus kann eine Pauschale vereinbart werden für Kosten, die der/dem Betroffenen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der Beratung entstehen (z.B. Fahrt- und Übernachtungskosten, Kosten der Aktenrecherche). Außerdem können Rentenersatzleistungen vereinbart werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind.

● Leistungen, die aus mehreren kleinteiligen Bedarfen bestehen, können in Rahmenvereinbarungen zusammengefasst werden (z.B. Wohnungsrenovierung). Für diese Rahmenvereinbarungen können Gesamtsummen vereinbart werden. Innerhalb dieser Gesamtsummen können die einzelnen Gegenstände und Dienstleistungen, die zu der Leistung gehören (z.B. Tapeten, Farbe, Rechnung des Fliesenlegers), flexibel erworben und abgerechnet werden. Dabei ist nur darauf zu achten, dass der vereinbarte Rahmen nicht überschritten wird.

● Für Kleidung, Schuhe und Hausrat können bis zu 1.000 Euro in Anspruch genommen werden, ohne das hierfür Rechnungen oder Kostenvoranschläge vorgelegt werden müssen. Es genügt eine Erklärung der/des Betroffenen, dass die Mittel entsprechend dem vereinbarten Zweck verwendet werden.

● Wenn die vereinbarten Beträge für andere Leistungen nicht ganz ausgeschöpft werden, können Restbeträge in Höhe von bis zu 20% der ursprünglich vereinbarten Summe ebenfalls für Kleidung, Schuhe und Hausrat verwendet werden, ebenfalls ohne Rechnungen und auf Grundlage einer Erklärung wie oben.

Stornierungen von Vereinbarungen sind nur in folgenden Ausnahmefällen möglich: Die Lebensumstände der/des Betroffenen haben sich so gravierend verändert, dass die ursprünglich vereinbarten Leistung nicht mehr sinnvoll wäre (z.B. Krankheit), oder die Leistung kann aus Gründen, die die/der Betroffene nicht zu vertreten hat (z.B. Geschäftsaufgabe des Leistungserbringers), nicht mehr in Anspruch genommen werden.

Darüber hinaus gelten die bestehenden Regularien für den Fonds weiterhin. Details zu den Regeln und zu den möglichen Leistungen, die der Fonds ehemaligen Heimkindern gewähren kann, werden im Beratungsgespräch mit der Anlauf- und Beratungsstelle erläutert.

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QUELLE: BAFzA in Köln FONDS HEIMERZIEHUNG @ http://www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/user_upload/downloads/Handbuch_Infoblatt_Betroffene_West.pdf ( ingesamt 2 Seiten )
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Fr Sep 05, 2014 11:17 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Sep 05, 2014 10:46 am

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Auszüge aus einer heutigen E-mail aus Deutschland an mich in Australien, die ich veröffentlichen darf:

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Ich will ergänzen, dass mir auf meine Nachfrage, ob der Fonds nun leer war oder nicht, vorgestern [ Mittwoch 03.09.2014 ] von einer Mitarbeiterin der Münchner Beratungsstelle am Telefon mitgeteilt wurde, daß der Fonds/West tatsächlich aufgebraucht war, aber inzwischen um die gleiche Summe (also nochmal 120 Mill.) aufgestockt wird. Du kannst die Info nach Belieben weiterleiten.

Warum diese Info zur Verdopplung der Fonds-Summe noch nicht in den Medien erscheint, ist unklar. Vielleicht will man kurz vor dem Ziel einen plötzlichen massenhaften Ansturm auf die Beratungsstellen verhindern? Ich denke mal, meine "Informantin" in der Münchner "Auskunftstelle" ist ausreichend vertrauenswürdig. Mehr jedenfalls, als irgendwelche selbsternannten Lenkungsstellen oder Pseudoheimkindervertretungen mit und ohne absahnende Ex-Heimkinder und Professoren.

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Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass Dein eigener Antrag/Auszahlung doch außerordentlich schleppend bearbeitet wurde/wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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An der Münchner Beratungsstelle gibt es nach eigenen Erleben und Infos von anderer Antragstellern eigentlich fast nichts zu bemängeln. Nach dem Tod eines Bruders haben sie sogar von sich aus angeboten, dass wir – basierend auf dessen Antrag – die Begleichung ALLER in Verbindung mit der Bestattung entstehenden Kosten bis hin zur vollen Summe von 10000 Euro beantragen können. Was inzwischen auch geschah und auch nach Köln weitergeleitet wurde. Bescheid von dort kommt, so verlautete aus der Beratungsstelle, voraussichtlich nach der derzeit "normalen" Bearbeitungszeit" im November.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Okt 15, 2014 12:06 pm

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Fonds-Auszahlungen ( hier handelt es sich um aktuelle und sich dahinziehende "Fonds-Auszahlungen" ).

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msm nachrichten

[ ungefähres Datum: Di. 14.10.2014 ]

Heimkinder-Fonds [ WEST ] soll aufgestockt werden

© Bereitgestellt von AFP : Bund, Länder und Kirchen wollen den Hilfsfonds für frühere Heimkinder in der alten Bundesrepublik finanziell stärken. 2011 war ein 120 Millionen Euro umfassender Topf eingerichtet…

Bund, Länder und Kirchen wollen den Hilfsfonds für frühere Heimkinder in der alten Bundesrepublik finanziell stärken. Die drei beteiligten Partner "haben ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, sich an einer Aufstockung des Fonds zu beteiligen", teilte eine Sprecherin des Bundesfamilienministeriums mit. Die Details würden derzeit abgestimmt.

Zwischen 1949 und 1975 lebten zwischen 700.000 bis 800.000 Kinder und Jugendliche in der Bundesrepublik in staatlichen oder kirchlichen Kinderheimen. Nachdem viele von ihnen Misshandlungen öffentlich gemacht hatten, einigte sich Ende 2011 ein Runder Tisch auf die Einrichtung eines 120 Millionen Euro umfassenden Fonds für frühere Heimkinder.

Aus dem Fonds fließt seit Anfang 2012 Geld an Betroffene. Nach Angaben des Familienministeriums wurden bislang Zahlungen in Höhe von rund 74,7 Millionen Euro an bislang 9191 Betroffene geleistet. Davon entfielen 41,8 Millionen Euro auf materielle Hilfen wie Therapien oder Erholungsurlaube und 32,9 Millionen Euro auf Rentenersatzleistungen.

Auf der Warteliste für Leistungen aus dem Fonds "Heimerziehung West" stehen jedoch laut Ministerium [ BMFSFJ ] derzeit noch mehr als 5200 weitere Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 in Kinderheimen misshandelt worden sind. Die Anmeldefrist für Betroffene läuft noch bis Ende des Jahres. Erst danach wird feststehen, wie hoch der Hilfebedarf insgesamt ist. Über die geplante Aufstockung des Fonds hatte zuerst die "Rhein-Zeitung" in ihrer Montagsausgabe berichtet [ Rhein Zeitung ( 13.10.2014, 06:00 Uhr ) »Hilfsfonds: Mehr Geld für misshandelte Heimkinder geplant« @
http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Hilfsfonds-Mehr-Geld-fuer-misshandelte-Heimkinder-geplant-_arid,1218873.html ].

Bereits im Sommer hatten sich Bundesregierung und ostdeutsche Länder auf eine Aufstockung des Fonds für ehemalige DDR-Heimkinder geeinigt, die zwischen 1949 und 1990 in Heimen der DDR Leid und Unrecht erfahren haben und bis heute unter den Folgen leiden. Schätzungen zufolge könnte der Fonds "Heimerziehung in der DDR" aufgrund der unerwartet hohen Inanspruchnahme auf bis zu 200 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Anmeldefrist zum Erheben von Ansprüchen ist Ende September abgelaufen.

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QUELLE: Bereitgestellt von AFP ( ungefähr am Di. 14.10.2014 ) : msmMicrosoft Angebote „MSN Deutschland“ / Microsoft Corporation USA ( @ http://www.msn.com/de-de/nachrichten/deutschland/heimkinder-fonds-soll-aufgestockt-werden/ar-BB93yqM )
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Okt 22, 2014 2:11 am

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Zusammengeschusterte Nachrichten / Recycled News

Seit der meinerseitigen Zusammenfassung der FONDS HEIMERZIEHUNG-Situation, vom Do. 02.10.2014 13:28 Uhr, im Thread betitelt »Wie geht es weiter mit HEIMKINDERFONDS OST/WEST ?« @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=670#p670 und folgend auf meinen unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier im hiesigen Thread.

Zusammengeschusterte Nachrichten / Recycled News ( allein von einer einzigen westfälischen online-Zeitung ausgehend ).

Die letzte semioffizielle Bekanntgebung, dass tatsächlich eine AUFSTOCKUNG DER WESTLICHEN FONDSGELDER geplant ist, und dass diese vielleicht auch irgendwann mal bis Ende des Jahres stattfindet, ist im unmittelbar vorhergehenden Beitrag ( meinerseitigen Beitrag vom Mi. 15.10.2014, um 23:06 hier in diesem Thread ) festgeshalten.

Und jetzt kommt am Sonntag, 19. Oktober 2014 diese komische – nichtssagende – mediale Meldung:


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nw-news.de - Neue Westfälische - Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG @ http://www.nw-news.de/owl/11278511_1.600_Opfer_allein_aus_Westfalen.html

Münster

So. 19.10.2014

1.600 Opfer allein aus Westfalen

Fonds Heimerziehung zahlte 8,1 Millionen Euro

[ gemeint ist anscheinend: insgesamtzahlte 8,1 Millionen Euroin Almosen an antragstellendeehemalige HeimkinderinWestfalen“ ( möglicherweise aber beschränkt nur auf den Zuständigkeitsbereich des „Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)“Landesteil“ ) ]

Münster (KNA)

[ d.h. sich angeblich auf die Katholische Nachrichten-Agentur stützend; ohne angegebenes Datum und ohne Hinweis zum wirklichen Stand der Dinge zu einem bestimmten Zeitpunkt ].

Rund 1.600 Menschen aus Westfalen haben sich bisher an die Anlaufstelle für Betroffene der Heimerziehung 1949 bis 1979 gewandt. Der Fonds Heimerziehung zahlte bislang 8,1 Millionen Euro an ehemalige Heimkinder allein aus diesem Landesteil, teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Träger der Anlaufstelle mit.

Er weist darauf hin, dass zum Jahresende die Registrierungsfrist für Betroffene ausläuft. Sie können sich über die Homepage des Fonds oder direkt bei der LWL-Anlaufstelle melden. "Wir bieten den Betroffenen zu allererst einen geschützten Raum für Gespräche über die damaligen Erlebnisse sowie die Auswirkungen auf das heutige Leben", sagte die Sozialpädagogin Heike Wiesmann von der LWL-Anlauf- und -Beratungsstelle. Die Gespräche würden vertraulich behandelt. Ein wichtiger Schwerpunkt sei auch die Unterstützung beim Antrag auf Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung.

Mehr als 2.400 Leistungsvereinbarungen sind laut Wiesmann bisher mit Hilfe der Anlaufstelle geschlossen worden. Das Geld werde zum einen als Ersatz für fehlende Rentenversicherungszeiten ausgezahlt, wenn Personen während ihrer Heimunterbringung arbeiten mussten. Oder Antragsteller erhielten Sachleistungen, die die Spätfolgen der Heimunterbringung lindern können. Als Ergebnis des "Runden Tisches Heimerziehung" beim Bund wurde Anfang 2012 der Fonds Heimerziehung für Menschen, die zwischen 1949 und 1975 in Heimen der Jugendhilfe untergebracht waren, errichtet. Seitdem bestehen im Bundesgebiet regionale Anlauf- und Beratungsstellen, die den Betroffenen vor Ort weiterhelfen.

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Über einen nicht angegebenen Zeitraum haben sich in Münster insgesamt „1.600“ „westdeutsche“ „ehemalige Heimkinder“ „an die Anlaufstelle für Betroffene der Heimerziehung 1949 bis 1979 gewandt“, heißt es im einleitenden Abschnitt dieser Nachrichten-Meldung.
Über einen nicht angegebenen Zeitraum sind in Münster insgesamt „mehr als 2.400 Leistungsvereinbarungen“ „laut [Frau] Wiesmann“ „bisher mit Hilfe der Anlaufstelle geschlossen worden“, heißt es im abschließenden Abschnitt dieser Nachrichten-Meldung.


Genau was versucht man dem Leser HIERMIT mitzuteilen und zu unterbreiten ? – Und was wird dem Leser HIERMIT tatsächlich mitgeteilt und unterbreitet ?

Diese Nachrichten-Meldung stützt sich anscheinend auf einen Hinweis der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) – ohne angegebenes Datum und ohne Hinweis zum wirklichen Stand der Dinge zu einem bestimmten Zeitpunkt.

ICH PERSÖNLICH GLAUBE UND BIN DER MEINUNG:
Es gibt gar keine neuen Nachrichten, und DIES wurde daher – von wem auch immer – schnell einfach mal so zusammengeschustert !!


Siehe auch nw-news.de - Neue Westfälische - Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG @ http://mobil.nw-news.de/serv/NW/Evg9t2jiVmzL?favo_id=2&com=newsnwggendeXHT2&fid=2&nid=11278511

"Stop bullshitting us!"
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Sep 09, 2015 2:36 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Nov 03, 2014 10:43 pm

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Fonds-Auszahlungen ( hier handelt es sich um aktuelle und sich dahinziehende "Fonds-Auszahlungen" ).

Vielleicht happerts ja mit den Auszahlungen an Ehemalige Heimkinder-WEST nur weil einfach kein Geld da ist an diese Betroffenen-Gruppe auszuzahlen.

Der »Fonds Heimerziehung West« ist leer, leer, leer immer noch leer total leer !!

wie mir aus dem nachfolgenden Aufruf hervorzugehen scheint:

(
Es steht aber nicht in allen Zeitungen, wo es doch eigentlich hingehört ! – Es steht in keiner Zeitung ! – Das Eingeständnis, dass der »Fonds Heimerziehung West« leer ist, und bisher auch weiterhin leer bleibt, ist nur bei Dierk Schäfer in seinem Dierk Schaefers Blog zu finden ! )

zu lesen @
http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/11/03/hatte-nie-gedacht-einen-aufruf-von-prof-schruth-hier-zu-posten/


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zu den »Bedingungen der Aufstockung für den Fonds Heimerziehung West und die dafür vereinbarten Kriterien der Leistungsgewährung.

Die Vertreter der Betroffenen und ich haben im Lenkungsausschuss unsere Kritik an möglicherweise schlechteren Leistungsbedingungen der Fonds geäußert, haben aber auch verstanden, dass es für die politische Durchsetzung der erforderlichen enormen Aufstockungsmittel (im Fonds Ost allein ca. 320 weitere Mio.) schwere Verhandlungen mit den Finanzministerien gab sowie eine Kompromisslösung, deren Anwendung in der Praxis der Anlauf- und Beratungsstellen keine Schlechterstellung der AntragstellerInnen bedeuten muss.

Für den Fonds Heimerziehung West kommt es jetzt darauf an, dass die politisch Verantwortlichen in den Ländern und bei den Kirchen keinen "Deckel" auf
den zu erwartenden Aufstockungstopf legen, sondern auch hier "Bedarfsgerechtigkeit" als Maßstab zu Grunde legen.

Es dürfen diejenigen, die sich erst jetzt bei den Fonds als Betroffene melden, nicht schlechter gestellt sein, als diejenigen, die in der Anfangsphase den Mut hatten, zu ihrer Anlauf- und Beratungsstelle zu gehen.


Entschieden ist hier noch nichts. Für die hierzu von Seiten der Betroffenen erforderliche Öffentlichkeitsarbeit bitte ich auch um Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. P. Schruth«
[ Peter Schruth ]
[ von Prof. Peter Schruth selbst formuliert, es ist anzunehmen, so Ende Oktober/Anfang November 2014 ]

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Selbst weiterlesen @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/11/03/hatte-nie-gedacht-einen-aufruf-von-prof-schruth-hier-zu-posten/

Man führe sich auch die bisher dort dazu abgegebenen Leserkommentare zu !!

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Do Nov 06, 2014 9:18 am, insgesamt 5-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Nov 06, 2014 12:51 am

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Öffentliche Bekanntgebung und öffentlicher Aufruf in einem Beitrag von Ralf Weber vom Freitag, 28. Februar 2014 ( ein Beitrag, der auch schon Anfang des Jahres 2014 an der ein oder anderen Stelle im Internet auch von anderen Betroffenen wiedergegeben worden ist )

Auszug aus einem Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4/index.php/Thread/17079-Aufruf-zur-Antragstellung-auf-Leistungen-aus-dem-Heimkinderfonds-Ost-West/?postID=431189#post431189

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Nach dem Inhalt der gestrigen Lenkungsausschusssitzung [ Do. 27.02.2014 ] ist definitiv klar, dass der Fonds West leer ist!

Nunmehr wird das gleiche Gezerre und Beschneiden der Leistungen für die Heimkinder West einsetzen.

Ich halte mich in diesem Fall nicht an das Gebot der Verschwiegenheit, weil dieses Schweigen nur der Verschleierung hilft und der Politik.

Es ist also wichtig, dass ihr Heimkinder der Bundesrepublik, jeden Betroffenen ansprecht!
Nutzt eure Möglichkeiten, die Inhaltsleere des Fonds West zu proklamieren.

Diesen Aufwand betreibt ihr nicht nur für die Heimkinder, die noch Nichts haben, sondern auch für euch.

[ ………]

In diesem Sinne, Ralf Weber

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Nov 06, 2014 10:46 pm

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ANFANG DESSEN WAS ICH ÜBERALL INS NETZ STELLE ( denn niemand anders berichtet ja sonst *DARÜBER* ).

Ein Mitglied aus dem „Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder Deutschland“ („AeHD“) aus Baden-Württhemberg informiert alle ehemaligen Heimkinder-WEST am Donnerstag, 6. November 2014, um ca. 16:50 Uhr (MEZ) öffentlich:

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Der [ »Fonds Heimerziehung-WEST« ] Fond West sollte aufgestockt werden, die Kirchen haben bereits ihre Zustimmung signalisiert, die Bayern auch, aber die Finanzminister der restlichen Länder sperren sich. Sie möchten erst nach Ablauf der Anmeldefrist [am] 31.12.2014 den genauen Bedarf wissen um dann die Gelder flüssig zu machen. Das ist im Moment die Sachlage. Es kann also noch lange dauern bis die Antragsteller an ihr Geld kommen. Dies ist der Stand von gestern [ Mittwoch, 5. November 2014 ].
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ENDE DESSEN WAS ICH ÜBERALL INS NETZ STELLE ( denn niemand anders berichtet ja sonst *DARÜBER* ).
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»Fonds Heimerziehung-WEST« ist leer, leer, leer !!

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Nov 07, 2014 9:51 pm

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Wir haben es von Ralf Weber, „stellvertretendem“ EH-„Ombudsmann“, dass Ende Februar 2014 der »Fonds Heimerziehung-WEST« „leer war“, d.h. „leer ist“. --- Dies wurde nicht von ihm widerrufen! --- Dem wurde seither von ihm nicht widersprochen! --- Er hat aber auch keine eigene Internetplattform auf der er informiert.

Wir haben es von Prof. Peter Schruth, EH-„Ombudsmann“, dass Ende Oktober/Anfang November 2014 der »Fonds Heimerziehung-WEST« „leer ist“. --- Dies wurde nicht von ihm widerrufen! --- Dem wurde seither von ihm nicht widersprochen! --- Er hat aber auch keine eigene Internetplattform auf der er informiert.

Wir haben es von einem Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Heimkinder Deutschland“ („AeHD“) – »typotypen« – dass der »Fonds Heimerziehung-WEST« „bisher nicht aufgestockt wurde“ und somit weiterhin leer ist“, und weiterhin leer bleibt“. Er teilt mit, dass man erst irgendwann im neuen Jahr über eine mögliche Aufstockung des »Fonds Heimerziehung-WEST« reden wird.

Und der Bund (d.h. das Bundesfamilienministerium!), die Länder und Kommunen, die Kirchen und Wohlfahrtsverbände, und die Medien! ---
ALLE SCHWEIGEN SIE. --- »Und alle haben geschwiegen« !!

Und die diversen von ehemaligen Heimkindern besetzten „Arbeitskreise Fondsumsetzung Heimerziehung“ („AFH“) in Bezug auf den »Fonds Heimerziehung-WEST«
schweigen ebenso.

Und alle sich in den westdeutschen Bundesländern befindenden Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder-WEST, was dieses Thema betrifft,
schweigen ebenso.

Alle hüllen sie sich in Schweigen und einige – insbesondere aus den Reihen der ehemaligen Heimkinder-OST – verlangen sogar von mir, dass ich zu diesem Thema schweige ( dieser Forderung werde ich jedoch nicht nachkommen! ).

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Entschädigungsfonds für Westheimkinder ebenso leer.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 25, 2014 4:36 am

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Fondsumsetzung ( was den »Fonds Heimerziehung-WEST« betrifft ! )

Alle paar Tage berichten sie, einzelne Medien irgenwo in Deutschland, dass die Antragstellungsmöglichkeit für Heimerziehung-Betroffene / Heimerziehung-Geschädigte auf Hilfe aus dem »Fonds Heimerziehung-WEST« um Mitternacht am Mittwoch, 31. Dezember 2014 abläuft. – Nebenbei wird natürlich, genauso von ein und den selben Medien und ihren Auftraggebern, immer wieder von „Entschädigung“ gefasselt und die Tatsache, dass dieser »Fonds Heimerziehung-WEST« eigentlich schon seit langem leer ist, und immer noch nicht aufgestockt worden ist, einfach weiterhin verschwiegen.
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