Re eigenem Antrag auf Hilfe aus dem Hilfsfonds Heimerziehung

Re eigenem Antrag auf Hilfe aus dem Hilfsfonds Heimerziehung

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Dez 05, 2014 11:42 am

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ERSTE ANTWORT-MAIL von meinem Sachbearbeiter und Berater, Herrn Herbert Scherer, von Anlauf- und Beratungsstelle in Berlin, vom Donnerstag Vormittag, 4. Dezember 2014:

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04.12.2014

Sehr geehrter Herr Mitchell,

wir sind noch dabei nachzuforschen, warum die Überweisung [ der Rentenersatzleistungssumme von 9900 € ] mit den gleichen Bankdaten, die schon einmal erfolgreich [ in der Überweisung der Sachleistungsgeld-Pauschale in der Summe von 2000 € Ende Juli 2014 ] benutzt worden sind, diesmal nicht geklappt hat.

Tatsächlich ist die [ benannte Rentenersatzleistungs]Summe bei unserer Bank am 14.11.2014 abgebucht worden, nachdem wir mit dem BAFzA [ in Köln ] abgesprochen hatten, den erfolgversprechenden Weg noch einmal in seinem Auftrag zu benutzen.

Das BAFzA [ in Köln ] hat uns (korrekt) die Summe erstattet.

Am 26.11.2014 ist die Überweisungssumme [ 9900 € ] dann (noch) unerklärter Weise zu uns zurückgekommen.
Wir sind jetzt dabei, mit unserer Bank zu klären, wie es – trotz der gleichen Angaben wie bei der erfolgreichen Überweisung [ von 2000 € Ende Juli 2014 ] – diesmal nicht geklappt hat.

Sie können uns glauben, dass wir alles tun und tun werden, um diese Sache schliesslich zum Erfolg zu bringen.

Dass es trotz aller Globalisierung im internationalen Geldverkehr solche Probleme gibt, übersteigt auch unser Fassungsvermögen um einiges.

Wir bitten Sie, den "Schuldigen" nicht an der falschen Stelle zu vermuten.

Wir werden Sie unaufgefordert vom weiteren Gang der Dinge informieren.

Es wäre hilfreich, wenn Sie uns die Kommunikationsdaten Ihrer Bank mitteilen, damit ggfs. Ihre und unsere Bank miteinander in Kontakt treten könnten, um das Problem von zwei Seiten anzugehen und die "echten Profis" die Lösung finden zu lassen, an der wir alle interessiert sind.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer

scherer@sozkult.de

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ZWEITE ANTWORT-MAIL von meinem Sachbearbeiter und Berater, Herrn Herbert Scherer, von Anlauf- und Beratungsstelle in Berlin, vom Donnerstag Nachmittag, 4. Dezember 2014:

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04.12.2014

Sehr geehrter Herr Mitchell,

nach erneuter Rücksprache mit unserer Bank sind wir jetzt optimistisch, den Fehler gefunden zu haben ...

Was wir nicht wussten, war, dass bei der ersten erfolgreichen Überweisung [ der Sachleistungsgeld-Pauschale in der Summe von 2000 € Ende Juli 2014 ] unsere Bank manuell eingegriffen hat, um unvollständige Angaben zu vervollständigen.

Wir dachten also, dass unsere Angaben auf der [ jetzigen ] Überweisungsanordnung [ der Rentenersatzleistungssumme von 9900 € Mitte November 2014 ] [ ebenso ] ausreichen würden ...
Diesmal [ Mitte November 2014 ] ist [ aber ] nun alles automatisch gelaufen – und schon hat irgendein Automat in der Welt festgestellt, dass die Angaben nicht ausreichten, um das Geld auf Ihr Konto zu transferieren.

WAS WIR JETZT TUN: [ Anfang Dezember 2014 ] wir starten den Überweisungsvorgang noch einmal neu – mit verbesserten und hoffentlich ausreichenden Angaben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung durch [ heutige ] nochmalige Zusendung der Daten von Ihrer Seite.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer

--- das ist zugleich eine Empfangsbestätigung für Ihre Mail [ wie von Ihnen am heutigen Vormittag erbeten wurde ] ---

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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Dez 05, 2014 11:55 am

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Ich war am Donnerstag Vormittag, 4. Dezember 2014, zu Recht (denke ich) ziemlich aufgebracht und verärgert, als ich las, dass die Überweisung wieder fehlgeschlagen hatte und dass man von mir noch weitere Information zu meiner australischen Bank haben wollte …

… und da ich gerade rot sah, schrieb ich also einfach in Rot …


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Betreff:

Nochmal - die Details meines Bankkontos in Australien. ..... UND JETZT NOCH EINMAL!


Wen auch immer dies betreffen mag,

Ich schickte ALL DIESE DETAILS an die hier angegebenen Empfänger (und noch einige mehr in Ihren Ämtern) schon am 11. November 2014. Wo hat man ALL DIESE DETAILS ohne sie wahrzunehmen zu den Akten gelegt ?

fragt Martin MITCHELL

und bittet jetzt ausdrücklich um eine Empfangsbestätigung dieser nochmaligen Zusendung ALL DIESER DETAILS.

[ Kopie des relevanten Schriftstücks vom Mo. 10.11.2014 / Kopie der relevanten Mail vom Mo. 10.11.2014, wie festgehalten in einem vorherigen auch hier in diesem Forum von mir getätigten Beitrag vom Di. 11.11.2014, um 02:14 Uhr – wie oben aufgeführt ]

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Und dies ging dann am Donnerstag Vormittag, 4. Dezember 2014, nicht nur an meinen Sachbearbeiter und Berater, Herrn Herbert Scherer, von der Anlauf- und Beratungsstelle in Berlin, aber ebenso, gleichzeitig – und wiederum offen angegeben – mindestens, jeweilig, an die folgenden weiteren Empfänger: Natascha.Gollnow@bafza.bund.de ; Annette.Balnat@bafza.bund.de ; h.dettinger@veh-ev.eu ; monteiro@sozkult.de ; petra.schwarzer@sozkult.de ; finanzfragen@sozkult.de und ralf.kleindiek@bmfsfj.bund.de
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Dez 08, 2014 9:32 pm

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ANTWORT-MAIL von meinem Sachbearbeiter und Berater, Herrn Herbert Scherer, von Anlauf- und Beratungsstelle in Berlin, vom Sonntag, 7. Dezember 2014:

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07.12.2014

Sehr geehrter Herr Mitchell,

am Freitag, dem 05.12.2014, wurde der Betrag von 9.900 Euro für Ihre Rentenersatzleistung erneut auf den Weg nach Australien geschickt, nachdem eine weitere Rücksprache mit unserer Bank einen Hinweis ergab, was die vermutliche Ursache der letzten missglückten Überweisung gewesen ist.

Der Betrag wurde inzwischen auch abgebucht.

Wir bitten Sie, uns den Eingang zu bestätigen, wenn jetzt endlich alles gut gehen sollte ...

Wir bitten um etwas Nachsicht. Alle Mitarbeiter_innen sind stark gefordert, wenn es um solche recht komplizierten Angelegenheiten jenseits der Alltagsroutine geht.

Und wenn selbst die Banken nicht genau angeben können, wie eine solche Überweisung auszusehen hat, ist es verständlich, dass Verwaltungsmitarbeiter das auch nicht einfach aus dem Ärmel schütteln können.

Wir hoffen, dass das jetzt gut geht und die Summe noch vor den Weihnachtsfeiertagen doch noch auf Ihrem Konto landet.

Mit freundlichem Gruß

ABeH Berlin

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Dez 10, 2014 6:50 am

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The money has arrived at last !
= Die Moneten sind endlich angekommen !

Hurra, hurra, das Geld ist da ! -----
Trala la la la, das Geld ist endlich da !

Die Überweisung aus Deutschland der Rentenersatzleistung ( wie die das in Deutschland nennen ) in der Summe von 9900 € ist endlich in Australien angekommen. Das macht aus $14035 AUS;
ungefähr $750 AUS weniger als es Ende Juli / Anfang August 2014, gewesen wären.

Und ich habe es auch sogleich meinem Sachbearbeiter und Berater, Herrn Herbert Scherer, von Anlauf- und Beratungsstelle in Berlin, mitgeteilt, dass das Geld endlich angekommen ist.

Jetzt kann ich mich endlich dem Antrag des mir persönlich noch zustehenden Überrests von 8000 € in Sachleistungsgeldern aus dem »Fonds Heimerziehung-WEST« widmen.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Mär 07, 2015 4:40 am

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… im weiterhin „laufenden Verfahren“ …

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Von:
Martin MITCHELL (geb. 28.07.1946)
Ehemaliges Heimkind/Heimopfer-WEST
Wohnort: Adelaide, Süd Australien
A U S T R A L I A

Samstag, 7. März 2015




An:
Hauptempfänger
Dr. Herbert Scherer
Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder
Fregestraße 38a
12161 Berlin
Berlin-Friedenau
Bundesrepublik Deutschland
G E R M A N Y



Betreff:

Antrag auf Hilfe aus dem »Fonds "Heimerziehung West"«

Fortführung meines Antrags auf Hilfe aus dem Hilfsfonds Heimerziehung-WEST. – Re „Sachleistungsbalance“ von „8000 Euro“.

Sehr geehrter Herr Herbert Scherer (Berlin, Berater Fonds Heimerziehung),

Aufgrund meiner vielen Arbeit für andere komme ich erst jetzt wieder dazu mich auch mal wieder um mich selbst zu kümmern.

Also beantrage ich jetzt ganz formell und offizielldie Balance von 8000 EuroinSachleistungen“, die ich für ein (Gebrauchtwagen) „Kraftfahrzeug und Zubehörverwenden möchte. Ich sehe voraus, dass ich dieses „Kraftfahrzeug und Zubehör“ aus privater Hand erwerben werde. Ich habe mir aber bisher noch keine geeigneten Fahrzeuge angesehen.

Wenn sich da, was die „Auszahlung“ der „Sachleistungen an Ausländer ansässig im Auslande“ betrifft, seither nichts geändert hat, d.h. seither nichts an den diesbezüglich in Deutschland festgelegten Regularien im Umgang mit Antragstellern und Antragstellerinen ansässig im Auslande vereinfacht worden ist, wäre ich bereit in Bezug auf die beantragte Summe von 8000 Euro in Vorkasse zu treten. Ich muß mir aber unbedingt im Voraus absolut sicher sein, dass mir diese Summe dann auch garantiert vom „Hilfsfonds Heimerziehung-WEST“ auf mein persönliches Bankkonto zurückerstattet wird. Können Sie mir das garantieren? Und genau zu welchem Zeitpunkt darf ich als mündiger nicht unter Betreuung stehender australischer Staatsbürger, Jg. 1946, diese Ausgabe meines eigenen Geldes für genau diese Anschaffung – (Gebrauchtwagen) „Kraftfahrzeug und Zubehör“ – tätigen, ohne die Gefahr zu laufen, dass mir dieses Geld nicht vom „Hilfsfonds Heimerziehung-WEST“ zurückerstattet wird?

Bitte erklären Sie mir also in einer ihrerseitigen detaillierten Antwort-Email, chronologisch, Punkt für Punkt (und für mich als Ausländer leicht verständlich!), wie das jetzt alles – in meinem Fallgemäß den in Deutschland festgelegten diesbezüglichen Regularien zu laufen hat, und laufen wird, ohne dass wir wieder auf Probleme oder Verzögerungen stoßen, die sich negative auf mich auswirken könnten.

Desweiteren würde ich Sie bitten, zeitgleich, in Bezug aufdie Balance von 8000 EuroinSachleistungen“, die notwendige »Vereinbarung über Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975« zu fertigen und mir per Post auf mein Postfach in Australien für meine Unterschrift zukommen zu lassen.

Ich schlage vor, wenn es Ihnen rechtens erscheint, dass Sie in dieser »Vereinbahrung« in den Rubriken »Finanzieller Bedarf« und »Erklärung der Beraterin/des Beraters« diesbezüglich die folgende oder ähnliche Formulierung benutzen:


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„1. Kraftfahrzeug / Zubehör ----- 8.000,00 €“

„Die vereinbarte/n Hilfeleistung/en ist/sind zweckmäßig und entsprechen dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit.“

„Alle Angaben, die zur Ermittlung des materiellen Leistungsbedarfs erforderlich waren, wurden durch den Betroffenen glaubhaft vermittelt. Unterlagen (Nachweis der Heimunterbringung, soweit möglich sowie Unterlagen zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit) liegen der Anlauf- und Beratungsstelle ggf. in Kopie vor.“

[ u.a., zusätzlich, was sonst noch – in meinem Fall – zutreffend erscheint ]

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Ich habe die obige Formulierung einer »Vereinbarung« eines anderen in Australien ansässigen Antragstellers entnommen.

Ich hoffe, dass wir dieses weitere Verfahren jetzt so zügig in Gang bekommen und dann auch bald abschließen können.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin MITCHELL

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Beitragvon Martin MITCHELL » So Mär 08, 2015 1:07 am

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Es gibt immer wieder Leute, unter den ehemaligen Heimmkindern, die etwas an der Formulierung meiner Texte und an meiner Wortwahl auszusetzen haben, so auch in Bezug auf mein letztes Schreiben vom 7. März 2015 – als Australier von Australien aus nach Deutschland schreibend – wiedergegeben im unmittelbar vorhergehenden Beitrag.
Ihre Kritik lässt dabei völlig ausser Acht und zieht überhaupt nicht in Betracht, dass ich schon über 50 Jahre in Australien lebe und dass meine tägliche Sprache eigentlich Englisch ist.
Diejenigen deren diesbezügliche Kritik am lautesten und aggressivsten ist, sind gewöhnlich diejenigen der jüngeren Generationen, die damals in der Schule Russisch gelernt haben und die auch heute noch wenig oder gar kein Englisch verstehen.

Daher, für alle die es interessiert, noch einmal zu Erklärung hier:


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"The balance of 8000 Euro is now due."
"I have now applied for the balance of 8000 Euro still due to me."
"Insgesamt stehen jedem Betroffenen 10000 Euro zu." - "2000 Euro davon habe ich schon erhalten." - "Das ergibt also einen Restbetrag von 8000 Euro." - "Es verbleibt folglich ein Restbetrag von 8000 Euro."
"Das ergibt also eine Balance von 8000 Euro."
"Der Restbetrag von 8000 Euro …"
"Ein noch ausstehender Restbetrag von 8000 Euro."
"Ein mir noch zustehender Restbetrag in der Summe von 8000 Euro."
"Restbetrag von …"
"Balance von …"
"The balance of"

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Als ich kürzlich, am 7. März 2015, meinen oben wiedergebenen letzten Antrag stellte, ist mir das Wort "Restbetrag" nicht eingefallen. Im internationalen Finanzwesen jedoch ist das Wort "Balance" durchaus gewöhnlich; und mein Sachbearbeiter und Berater bei der Anlauf- und Beratungsstelle des »Hilfsfonds Heimerziehung-WEST«, in Berlin, Herr Herbert Scherer, wird sich ganz bestimmt nicht daran stören, dass ich das Wort "Balance" anstatt des Wortes "Restbetrag" benutzt habe oder mir vorwerfen, dass ich „sinnlosen“ „Wust“ geschrieben hätte; wie mir jetzt eine ostdeutsche Frau, Ines AM…… - selbst ein ehemaliges Heimkind in der damaligen DDR - aufgrund meiner Formulierung meines jetzigen erneuten Antragschreibens öffentlich vorwirft.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jan 04, 2016 4:52 am

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Dieser Beitrag wurde erst nach einer meinerseitigen neun-Monate-währenden hiesigen Schreibpause in diesem Thread, in diesem Forum, Anfang des Jahres 2016 von mir hier eingetragen.

Nach mehr als 9 Monaten – nachträglich – von mir weitergeführte Chronologie.

Mein Versuch diese Chronologie – nach mehr als 9 Monaten Abwesenheit – zu updaten und weiterzuführen.



POST PER EINSCHREIBEN – Einschreiben RG404075861DE - 'Anschreiben Scherer 08.11.2015 - komplett mit Anlage'

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Von:
Verein ehemaliger Heimkinder e. V.
VEH c/o Heidi Dettinger, Gartenstr. 21, 31535 Neustadt

Kontakt:
Heidi Dettinger – 1. Vorsitzende
Gartenstr. 21
31353 Neustadt
Tel.: 05032-964647
E-Mail:
h.dettinger@veh-ev.eu

Datum: 08.11.2015



An:
Berliner Anlauf- und Beratungsstelle
Herrn Dr. Herbert Scherer
Fregestr. 38a
12161 Berlin



Subject: Antrag auf Hilfe aus dem Fonds Heimerziehung West/Martin MITCHELL, Australien/Schreiben M. MITCHELL vom 07.03.2015Kopie an Herrn MITCHELL

Sehr geehrter Herr Scherer,

Unser Mitglied, Herr Martin Mitchell, geb. 28.07.1946, wohnhaft in Adelaide, Australien, bat uns für ihn bei Ihnen zu intervenieren.

Wie Sie seinem letzten Schreiben (s. Anhang) entnehmen können, hat er bereits am 07.03.2015 beantragt, dass ihm die noch ausstehenden 8.000 Euro (Sachleistungen) aus dem Fonds Heimerziehung West für ein Kraftfahrzeug und Zubehör überwiesen werden, da er dringend ein Auto braucht. Zur Zeit ist er einzig auf ein altes Fahrrad angewiesen!

Abgesehen von dem Fakt, dass es für ihn sehr schwierig ist, alle notwendigen Erledigungen (inkl. Einkäufe für den täglichen Bedarf) mit dem Fahrrad zu erledigen – zumal er am Stadtrand wohnt und die Entfernungen in Australien in keiner Weise mit den unsrigen vergleichbar sind – , stellt der Fakt allein, dass sein Schreiben nicht einmal beantwortet wurde, eine schwere bis schwerste Belastung dar.

Es kann und darf unserer Meinung nach doch wohl nicht Sinn eines "Hilfsfonds" für ehemalige Heimkinder sein, diese über Gebühr zu belasten oder gar erneut zu traumatisieren.

Herr Mitchell schilderte bei unserem letzten Gespräch überaus glaubhaft, wie entäuscht er von der Bearbeitung seines Antrages sei und welche Belastung dies für ihn bedeutet. Wie Sie sicher wissen, setzt sich Herr Mitchell seit Jahren voller Energie für andere Heimkinder ein, steht ihnen hilfreich zur Seite, recherchiert für sie und ist mit seinen vielfältigen Tätigkeiten auch für den Verein ehemaliger Heimkinder e.V. eine echte Bereicherung. Es ist darum noch weniger einzusehen, warum gerade ihm eine solche nachlässige und, wie wir finden, geradezu demütigende Behandlung zuteil werden sollte.

Wir bitten Sie im Namen von Herrn Mitchell, seine Anfrage wenigstens jetzt zeitnah zu beantworten und die Bewilligung seines Antrages mit hoher Priorität zu behandeln. Immerhin erscheint es uns der ganz normalen Höflichkeit entsprechende Praxis, ein Anschreiben zumindest für den Absender deselben erkennbar zur Kenntnis zu nehmen.

H e i d i
- D e t t i n g e r

Heidi Dettinger

Verein ehemaliger Heimkinder e.V., 1. Vorsitzende

Anlage
[ wie im vorletzten Beitrag (oben) hier in diesem Thread aufgeführt ]

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jan 04, 2016 6:36 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jan 04, 2016 4:56 am

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Dieser Beitrag wurde erst nach einer meinerseitigen neun-Monate-währenden hiesigen Schreibpause in diesem Thread, in diesem Forum, Anfang des Jahres 2016 von mir hier eingetragen.

Nach mehr als 9 Monaten – nachträglich – von mir weitergeführte Chronologie.

Mein Versuch diese Chronologie – nach mehr als 9 Monaten Abwesenheit – zu updaten und weiterzuführen.



Auf das EINSCHREIBEN vom VEH : Heidi Dettinger hin, antwortete mir Herr Herbert Scherer von der ABeH in Berlin dann auch sogleich – am 12. November 2015 – wie folgt:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

durch eine Mahnung seitens des VEH bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich Ihre Mail vom 7. März anscheinend nicht beantwortet habe.
Das tut mir sehr leid, in meiner Erinnerung war das anders gespeichert, aber da habe ich mich wohl geirrt - wenigstens finde ich tatsächlich keinen Beleg dafür, Ihnen die notwendigen Auskünfte gegeben zu haben.

Das soll also jetzt schnell nachgeholt werden.

Zu Ihrer Frage:

Wir können eine Vereinbarung über 8.000 € für eine "Rahmenvereinbarung Mobilitaet" abschliessen. Dazu brauche ich nicht mehr als Ihre Unterschrift auf der entsprechenden Seite des Vereinbarungsformulars. Diese schicke ich Ihnen im Anhang zu. Ich brauche auf dieser Seite Ihre Originalunterschrift, so dass ich Sie bitten muß, mir die Seite per Post zuzuschicken.

Ich werde dann die Vereinbarung fertig stellen und Ihnen vor Absendung zum BAFzA (Köln) noch einmal insgesamt in elektronischer Form zuzuschicken, um Ihre Freigabe zu bekommen.

Da die Vereinbarung unter dem Vorbehalt der Zustimmung seitens des BAFzA steht, kann ich keine hundertprozentige Garantie für die Bewilligung übernehmen. Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass es bisher KEINEN FALL gab (bei ca. 2.000 abgeschlossenen Vereinbarungen), wo diese Zustimmung versagt wurde (es gab nur manchmal die Notwendigkeit einer Nachbesserung von Begründungen).

Das Risiko, in Vorleistung zu treten, ist nach Abschluss einer solchen Vereinbarung, DENKBAR GERING.

Es würde dann so laufen, dass Sie uns den Zahlungsbeleg zuschicken. Wir würden Ihnen die Kosten bis zum Gegenwert von 8.000 € nach Eingang der Bestätigung durch das BAFzA in Köln erstatten.

Inzwischen haben wir ja auch schon ein bißchen Übung darin, wie schließlich und endlich eine entsprechende Überweisung bei Ihnen ankommen kann ...

Wenn Sie mir die unterzeichnete Seite vorab schon einmal elektronisch zuschicken wollen (als PDF z.B.), kann ich alles schon so weit vorbereiten, dass es keiner weiteren Abstimmung nach Eingang des postalischen Eingangs der Unterschriftsseite mehr bedarf.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jan 04, 2016 6:35 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jan 04, 2016 5:10 am

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Dieser Beitrag wurde erst nach einer meinerseitigen neun-Monate-währenden hiesigen Schreibpause in diesem Thread, in diesem Forum, Anfang des Jahres 2016 von mir hier eingetragen.

Nach mehr als 9 Monaten – nachträglich – von mir weitergeführte Chronologie.

Mein Versuch diese Chronologie – nach mehr als 9 Monaten Abwesenheit – zu updaten und weiterzuführen.



Meine nächste diesbezügliche Mail an Herrn Scherer in Berlin lautete dann wie folgt:

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From: Martin MITCHELL [ Adelaide, South Australia ]
Sent: Friday, November 13, 2015 16:44
To:
Herbert SCHERER [ Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder ]
Subject: Weiterer meinerseitiger Antrag auf Hilfe aus dem »Hilfsfonds Heimerziehung-WEST«

Sehr geehrter Herr Scherer,

Vielen Dank für Ihre jetzigen hilfreichen Ratschläge und Vorschläge enthalten in Ihrer Mail an mich vom Donnerstag, 12. November 2015.

Ich adoptiere Ihre Vorschläge und schicke Ihnen hiermit vorerst schon einmal die von mir zu unterzeichnende Seite als PDF.

Anfang nächste Woche schicke ich Ihnen dann diese Seite, wie notwendig, auch im Original von mir unterschrieben per Post.

Vielen dank für Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin MITCHELL

Anhang

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Den erwähnten Postbrief – mit meiner Unterschrift im Original – an Herrn Scherer in Berlin, konnte ich dann ebenso noch am gleichen Tage abschicken.
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jan 04, 2016 6:34 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jan 04, 2016 5:14 am

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Dieser Beitrag wurde erst nach einer meinerseitigen neun-Monate-währenden hiesigen Schreibpause in diesem Thread, in diesem Forum, Anfang des Jahres 2016 von mir hier eingetragen.

Nach mehr als 9 Monaten – nachträglich – von mir weitergeführte Chronologie.

Mein Versuch diese Chronologie – nach mehr als 9 Monaten Abwesenheit – zu updaten und weiterzuführen.



Herr Scherer antwortete mir dann auch umgehend aus Berlin wie folgt:

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Von: Herbert SCHERER [ Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder ]
Gesendet: Samstag, 14. November 2015, 17:20
An:
Martin MITCHELL [ Adelaide, Süud Australien ]
Thema: Vereinbarung zu materiellen Leistungen

Sehr geehrter Herr Mitchell,

der Anhang (PDF) fehlte bei Ihrer letzten Mail.
Das macht aber nichts, weil ich mit dem Abschicken (nach Köln) warte, bis das Original mit der Post gekommen ist.

Trotzdem schicke ich Ihnen heute schon einmal die komplette Vereinbarung incl. der Begründung, die ich nach Köln schicken werde - zu Ihrer Kenntnisnahme.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer

Anhang

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Anhang: Relevanter Auszug aus dem schon ausgefüllten mehrseitigen Antragformulars / Vereinbarungsformulars

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Vereinbahrung über Hilfeleistungen aus dem Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ mit der ABeH Berlin

[ ……… ]

Begründung für den materiellen Bedarf

Mobilität

Herr Mitchell ist als rebellischer Jugendlicher von einem Heim ins andere verlegt worden, bis er schließlich in die berüchtigte geschlossene Einrichtung Freistatt gekommen ist, wo er als Torfstecher im Moor arbeiten mußte. Seit dieser Zeit hat Herr Mitchell ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit, das sich auch darin manifestiert hat, dass er nach Australien ausgewandert ist, um die Erinnerungen an die schlimme Zeit in dieser Art von Heimerziehung möglichst weit hinter sich lassen zu können. Krankheits- und altersbedingt ist die Mobilität von Herrn Mitchell inzwischen stark eingeschränkt. Die Möglichkeit, sich mit Mitteln des Heimfonds ein Kraftfahrzeug zuzulegen, kann Herrn Mitchell helfen, die Beweglichkeit wenigsten teilweise wieder zu gewinnen, die seinem Freiheitsbedürfnis entspricht. Insofern kann die Negativerfahrung des Eingeschlossen-Seins aus der Heimerziehung in einem gewissen Maße kompensiert werden.

Bedarf bis zu 8.000 €

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jan 04, 2016 6:32 am, insgesamt 1-mal geändert.
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