Re eigenem Antrag auf Hilfe aus dem Hilfsfonds Heimerziehung

Re eigenem Antrag auf Hilfe aus dem Hilfsfonds Heimerziehung

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Nov 11, 2013 9:38 am

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Re eigenem Antrag auf Hilfe aus dem Hilfsfonds Heimerziehung.


Selbst diesbezüglich erstmalig erst einmal NACHGEFRAGT bei der Anlaufstelle in Berlin schon am 13.01.2012 .


Mein Antrag (vom 29.06.2012) (fortgesetzt am 06.08.2013) - irgendwelche Fortschritte bisher?
My application (of 29.06.2012) (re-initiated on 06.08.2013) - any progress as yet?



Von:
Martin MITCHELL (geb. 28.07.1946)
Ehemaliges Heimkind/Heimopfer-WEST
Wohnort: Adelaide, Süd Australien
A U S T R A L I A

Montag, 11. November 2013




An:
Dr. Herbert Scherer
Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder

Fregestraße 38a
12161 Berlin
Berlin-Friedenau
Bundesrepublik Deutschland
G E R M A N Y




Betreff:

Antrag auf Hilfe aus dem »Fonds "Heimerziehung West"«

Sehr geehrter Herr Scherer,

nach gestrigem erstmaligem meinerseitigem Rückblick auf Ihre letzte Email an mich vom 2. September 2013 möchte ich Sie bitten mir mitzuteilen in wie fern mein eigener Antrag seither fortgeschritten ist und wann ich von der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder die jeweiligen „Vereinbarungen“ zur Unterschrift erwarten kann.

Ich hatte gehofft, dass diese ganze Angelegenheit was meine eigene Person betrifft noch vor Ende des Jahres 2013 abgewickelt sein würde und alle mir zustehenden Auszahlungen aus dem »Hilfsfonds Heimerziehung West« ( die Rentenersatzleistungskomponente sowohl wie die Sachleistungskomponente ) ebenso noch vor Ende des Jahres 2013 an mich überwiesen sein würden.
Wie steht es jetzt damit?


Ein anderer Aspekt, der mir seither zu Ohren gekommen ist, ist dass die Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder, was die Sachleistungskomponente betrifft, aus welchem Grunde auch immer, manchmal zeitweise „nicht zahlungsfähig“ ist.

( In Bezug auf und gemäß bestimmten Bestimmungen: „Ausnahme Berlin, das [Sachleistungen] auch direkt an Betroffene auszahlt; QUELLE: Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/13671, 22.05.2013 )

Wie wirkt sich dies im Einzelfall für die Antragstellerinnen und Antragsteller West sowie Ost dessen Anträge auf Sachleistungsauszahlungen von Köln aus schon genehmigt worden sind in Realität im Berliner Areal und Verantwortungsbereich aus? Kommen aufgrund dessen auch dort weitere unnötige Wartezeiten auf die Betroffenen im Berliner Areal und Verantwortungsbereich zu?

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin

Martin MITCHELL

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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Nov 22, 2013 6:33 am

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1.) Der Stand meines eigenen Antrags auf Hilfe aus dem »Hilfsfonds Heimerziehung West«

2.) Momentane Zahlungsunfähigkeit des »Hilfsfonds Heimerziehung Ost«

In Antwort auf meine Email an die Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder vom 11. November 2013, erhielt ich gestern ( 21.11.2013 ) folgende Antwort:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

Ihr Antrag liegt vor, ich bin selbst für dessen Bearbeitung verantwortlich.

Sie können in den nächsten Tagen damit rechnen, dass ich über Details mit Ihnen in einen Mailkontakt treten werde, um eine Feinabstimmung vorzunehmen.

Was Ihre Fragen zur aktuellen Lage betr. Auszahlungen aus dem Fonds Ost angeht:
die zwischenzeitliche Verzögerung in der Auszahlung schon bewilligter Leistungen ist leider keine Berliner Spezialität sondern betrifft den ganzen Fonds (Ost).

Es gibt inzwischen die Zusage, dass alle fälligen Zahlungen spätestens im Dezember [ 2013 ] getätigt werden können.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer
[ kommissarischer Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle Berlin ]

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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Nov 23, 2013 3:09 am

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In Antwort auf meine Email an die Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder vom 11. November 2013, erhielt ich gestern ( Fr. 22.11.2013 ) folgende weitere Mitteilungen und Anweisungen:

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Betreff:

Ihr Antrag auf Hilfe aus dem Fonds Heimerziehung West.

Sehr geehrter Herr Mitchell,

um Ihren Antrag abschließend bearbeiten zu können, brauche [ ich ] eine Vorstellung zu den Preisen der von Ihnen gewünschten Gegenstände/Dienstleistungen.

Entsprechend dem Berliner Bearbeitungsverfahren, würde es sich um 2 "Kategorien" handeln, nämlich Mobilität und Wohnung.

Natürlich könnte man auch einiges der Kategorie "Gesundheit" zuordnen.

Vorteil der Kategorienbildung ist, dass der konkrete Gegenstand dann nicht mehr so zentral ist, sondern dass es auch andere Leistungen oder Gegenstände sein können, die der entsprechenden Kategorie zuzurechnen wären.

Sie wissen ja, dass die Höchstsumme den Gegenwert von 10.000 € nicht übersteigen darf. Es geht also darum, unter dieser möglichen Gesamtsumme "Blöcke" zu bilden.


Ihrem Wunsch, den Gegenwert in bar überwiesen zu bekommen, können wir leider nach den für uns gültigen Regeln nicht entsprechen.

Wir können aber ohne Weiteres bei Bestellungen, die Sie vor Ort machen, Vorkasse-Zahlungen zu machen.
Ansonsten würden wir alles erstatten können, wo Sie selbst in Vorleistung gehen - dann brauchen wir die jeweilige Rechnung und einen Zahlungsbeleg (z.B. Kontoauszug oder Quittung).

In einem vergleichsweise geringen Umfang ist auch eine Geldleistung mit "vereinfachtem Nachweisverfahren" möglich.
Wenn Sie diese Option (bis zu 2.000 € z.B. fuer sog. "Dinge des täglichen Bedarfs") wählen wollen, müsste das im Rahmen der vorgesehenen Gesamtsumme natürlich mit berücksichtigt werden.

Ich hoffe, dass wir das Verfahren jetzt so zügig in Gang bekommen und dann bald abschließen koennen.

Mit freundlichem Gruß aus dem kalten Berlin an Ihre heiße neue Heimat

Herbert Scherer
[ kommissarischer Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle Berlin ]

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Fr Nov 29, 2013 12:46 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Nov 23, 2013 3:15 am

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Worauf ich gedenke wie folgt zu antworten:

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Von:
Martin MITCHELL (geb. 28.07.1946)
Ehemaliges Heimkind/Heimopfer-WEST
Wohnort: Adelaide, Süd Australien
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Montag, 25. November 2013



An:
Dr. Herbert Scherer
Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder
Fregestraße 38a
12161 Berlin
Berlin-Friedenau
Bundesrepublik Deutschland
G E R M A N Y




Betreff:

Antrag auf Hilfe aus dem »Fonds "Heimerziehung West"«

Sehr geehrter Herr Scherer,

1.) ist es Ihnen inzwischen gelungen vom Berliner Senat, bzw. dem Hauptjugendamt Berlin aus deren Archiven und Karteien über meine damaligen HEIMAUFENTHALTE Bestätigung zu bekommen? - Was ist daraus ersichtlich?

2.) ist es Ihnen inzwischen gelungen von zuständigen Rentenversicherungsträgern Bescheinigungen bezüglich damaligen in Zusammenhang mit meinen „UNENTLOHNTEN ARBEITSEINSÄTZEN“ von Heimträgern für mich getätigten, bzw. nicht getätigten, Sozialversicherungsabgaben / Rentenversicherungsabgaben zu erlangen? - Was ist daraus ersichtlich? - Welche entschädigungsähnliche Gesamtsumme an „RENTENERSATZLEISTUNGEN“ würde mir jetzt demgemäß zustehen?

3.) Re „Leistungen für Folgeschäden aus der Heimerziehung“/„Hilfsmittel“/„SACHLEISTUNGEN“.
Zu Ihrer jetzigen Mitteilung mir gegenüber „
Ihrem Wunsch, den Gegenwert [ 10.000 € ] in bar überwiesen zu bekommen, können wir leider nach den für uns gültigen Regeln nicht entsprechen.“ möchte ich Sie auf folgenden Sachverhalt aufmersam machen:

Auf Seite 8 in »Deutscher Bundestag - Drucksache 17/13671 - 17. Wahlperiode - 22. 05. 2013« im »Bericht zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung sowie der Empfehlungen zur Prävention und Zukunftsgestaltung« wurde erörtert und man ließ verlauten:

„Die Auszahlung der Gelder erfolgt in aller Regel über die Geschäftsstelle des Fonds wie folgt (
Ausnahme Berlin, das auch direkt an Betroffene auszahlt):
- Bei Leistungen für Folgeschäden aus der Heimerziehung erfolgt eine Auszahlung grundsätzlich an die Leistungserbringer.
Mittel können aber auch direkt an die Betroffenen ausgezahlt werden, [ a. ] soweit dies entsprechend gewünscht wird oder [ b. ] sachgerecht erscheint.
( QUELLE: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/136/1713671.pdf - Die Passage, die ich aus dieser Drucksache zitiere ist ein Auszug aus offiziellem Schreiben des Bundesministeriums der Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) selbst ! )

Mittel“/„Hilfsmittel“/„SACHLEISTUNGEN“ können demgemäß – d.h., den „gültigen Regeln“ entsprechend – sollte ich dies wünschen, auch in bar an mich ausgezahlt werden; und es erscheint mir in meinem Fall ( und, m.E., insbesondere, zumindest auch im Fall eines jeden anderen im Auslande ansässigen Ausländers, der sich ausserhalb deutschem Hoheitsgebiet befindet ! ) auch durchaus „sachgerecht“, dass dies auch tatsächlich so gehandhabt wird.

Bitte teilen Sie mir umgehend mit wie
Sie, als alleiniger Entscheidungsträger in dieser Sache, diese ganze Angelegenheit, in meinem Fall, gedenken zu handhaben und so schnell und unbürokratisch wie möglich abzuschließen.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin MITCHELL

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Jan 08, 2014 7:50 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Nov 25, 2013 12:50 pm

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Die bisherige Antwort von Herrn Dr. Herbert Scherer in Berlin, Bundesrepublik Deutschland, ist in Adelaide, Süd Australien am Montag, 25. November 2013, um 09:40 Uhr (MEZ) eingetroffen.

… verstehe diese Prozedur wer wolle … … ich verstehe das Ganze nicht, und ich kann „diese Logik“ auch nicht nachvollziehen …

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

zur Frage der möglichen Rentenersatzleistungen später -

hier aber zur Systematik der Sachleistungen:

- die zitierten Äusserungen sind etwas missverständlich -
Grundsätzlich können die Sachleistungen nur als "echte Sachleistungen" bezahlt und nicht durch Barzahlungen ersetzt werden.

[
Alle Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder adoptieren die gleiche Prozedur ]

Das gilt für alle ABeHs, nicht nur für Berlin.

Im Verfahren gibt es eine Übereinstimmung und einen kleinen Unterschied:

a) Übereinstimmung bei ERSTATTUNGEN – jemand konnte in Vorleistung gehen und kann dann unter Vorlage der entsprechenden Belege seine Auslagen erstattet bekommen (wenn die Kosten in Übereinstimmung mit den bewilligten Sachleistungen standen)

b) leichte Differenz bei Zahlung auf Grund von Rechnungen / verbindlichen Bestellungen:
Variante 1: Rechnung wird vom BAFzA [
in Köln] (oder uns [in Berlin]) direkt an Rechnungsersteller beglichen (gleich)
Variante 2: Auf Grundlage von Rechnung oder verbindlicher Bestellung wird auf das Konto des RechnungsEMPFÄNGERS überwiesen, damit diese/r selbst die Rechnung bezahlen kann (Variante BAFzA [
in Köln], wird in Berlin nicht so gehandhabt)

Es geht immer um ganz konkrete Sachleistungen und nicht um eine Barauszahlung.

Sowohl beim BAFzA [
in Köln] als auch in Berlin gibt es eine (scheinbare) Vereinfachung im Bereich kleinerer Ausgaben (bis zu 2.000 Euro im laufenden Verfahren, bis zu 1.000 Euro im Rahmen einer Schlusszahlung).
Hier reicht die Anforderung als Beleg, es wird auf einen gesonderten detaillierten Nachweis verzichtet. Auch dieses vereinfachte Verfahren ist nicht als "echte" Barauszahlung gedacht.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer
[ kommissarischer Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle Berlin ]

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Nov 26, 2013 5:16 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 26, 2013 2:07 am

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ERSTE ÜBERLEGUNG

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Gemäß der momentan bestehenden SYSTEMATIK bezüglich den »Sachleistungen«.

Die mir zugestandene Sachleistungssumme von sagen wir mal 10.000 Euro oder 7.000 Euro (im letzteren Falle, z.B., wenn ich schon mal 2.000 Euro genommen habe und vorhabe abschließend noch einmal 1.000 Euro zu nehmen).

Hauptproblem: Mir stehen keine Großgelder zur Verfügung um für GRÖßERE ANSCHAFFUNGEN in Vorkasse zu treten.

Von mir nicht voraussehbar und ausserhalb meiner Kontrolle: Bei der Überweisung der Gelder nach Übersee gehen (1.) Bankgebühren beiderseitig der Ozeane davon ab; und (2.) wenn sich der Wechselkurs zwischenzeitlich, während der Antragsbearbeitungszeit, zu meinem Nachteil ändert, könnte ich am Ende weniger Geld haben als womit ich gerechnet hatte als ich einen verbindlichen Vertrag hier in Australien für einen festgelegten Preis, z.B., mir einen bestimmten Gebrauchtwagen zu kaufen, unterschrieb. - Was dann ?

Warum bemühen sich die Betroffenen in Deutschland – alle Betroffenen in Deutschland – nicht diese entwürdigende SYSTEMATIK für alle Betroffenen grundsätzlich zu ändern anstatt sich immer nur der AUTHORITÄT zu fügen ?

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ZWEITE ÜBERLEGUNG

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Der deutsche Bürger pocht doch sonst immmer auf seinen DATENSCHUTZ, oder was er darunter versteht.

Die Betroffenen in ganz Deutschland aber sind ohne weiteres bereit dazu den kommunalen Behörden, den Landesbehörden, den Bundesbehörden und Kirchenrepresentanten und -Onkeln beider Konfessionen, in diesem Zusammenhang, genaue Auskunft über sich selbst und alle ihre Geschäftspartner zu erteilen und darüber zu erteilen wie, wo und für was sie ihr Geld ausgeben und welche Dienstleistungen zu welchem Preis sie bei wem in Auftrag geben. Und nicht nur das, sie sind auch dazu bereit ALL DIESEN AUTORITÄTEN alles genau dokumentarisch zu belegen und diese Belege für immer archivieren zu lassen und aufzubewahren. Gehört das nicht zum DATENSCHUTZ und sind diese DATEN / DETAILS nicht schützenswert ?

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In Australien nennen wir Letzteres "a gross invasion of privacy".

... and further ...

Germany may be able to order around and control its own citizens at home and abroad, but Germany cannot outside its own borders order around and control the citizens of other countries in their countries. I am a citizen of such other country outside Germany.

It is a gross invasion of my privacy and the privacy of my supplier and/or service provider for the German government bureaucy and the German Catholic Church and the German Evangelical-Lutheran Church to demand to know how I spend my money and who I transact business with, to want to make me prove all such transactions with original receipts and to want keep a record of all that for all time to come.
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Do Feb 18, 2016 11:36 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 26, 2013 5:32 am

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ERSTE TEIL einer Mail von Dr. Herbert SCHERER in Deutschland an Martin MITCHELL in Australien - abgeschickt in Deutschland Mo. 25.11.2013, Spätnachmittag:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

ich habe mir jetzt noch einmal die Unterlagen angesehen, die bei uns vorliegen, um zu sehen, wie das mit den möglichen Rentenersatzleistungen aussieht.

Wir werden mittels Ihrer Vollmacht bei der Rentenversicherung nachfragen, ob für Sie im Zeitraum zwischen Juli 1960 und März 1964 Einzahlungen registriert sind.

Für Zeiten, die dort nicht erfasst sind, stehen Ihnen dann Rentenersatzleistungen als Einmalzahlung zu, wenn Sie in mehr als geringfügigem Umfang Arbeiten leisten mussten, die eigentlich sozialversicherungspflichtig gewesen wären (und das Heim dafür verantwortlich war).

Die Höhe der Rentenersatzleistungen richtet sich dann nach dem wöchentlichen Umfang (im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung).

Wenn Sie uns für die o.g. Jahre die notwendigen Auskünfte geben, können wir die Höhe der Rentenersatzleistungen (vorbehaltlich der noch ausstehenden Auskunft des Rentenversicherungsträgers) in Windeseile berechnen und Ihnen mitteilen.

Bitte möglichst nach folgendem Schema vorgehen:

Jahr | Inhalt der Tätigkeit | wöchentlicher Umfang
1960
1961
1962
1963
1964

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer
[ kommissarischer Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle Berlin ]

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ZWEITE TEIL einer Mail von Dr. Herbert SCHERER in Deutschland an Martin MITCHELL in Australien - abgeschickt in Deutschland Mo. 25.11.2013, Spätnachmittag:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

eine erste Anfrage beim Rentenversicherungsträger hat ergeben, dass für Sie keine Einzahlungen registriert sind.

Es reicht also, wenn Sie uns die Fragen aus der letzten Mail beantworten. Sie können dann umgehend eine Auskunft darüber bekommen, welche Rentenersatzleistungen sich aus Ihren Angaben ergeben.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer
[ kommissarischer Leiter der Anlauf- und Beratungsstelle Berlin ]

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Nov 26, 2013 5:51 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Nov 26, 2013 5:47 am

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Weitere Mail seitens des Antragstellers Martin MITCHELL in Australien an Dr. Herbert Scherer in Berlin:

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Von:
Martin MITCHELL (geb. 28.07.1946)
Ehemaliges Heimkind/Heimopfer-WEST
Wohnort: Adelaide, Süd Australien
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Dienstag, 26. November 2013



An:
Dr. Herbert Scherer
Berliner Anlaufstelle, Beratungsstelle und Treffpunkt für ehemalige Heimkinder
Fregestraße 38a
12161 Berlin
Berlin-Friedenau
Bundesrepublik Deutschland
G E R M A N Y




Betreff:

Antrag auf Hilfe aus dem »Fonds "Heimerziehung West"«

Sehr geehrter Herr Scherer,

insbesondere zu den »Rentenersatzleistungen«, aber ebenso, in meinem Fall, in Bezug auf die damit zusammenhängenden »Sachleistungen«.

Bevor ich mich selbst nach 50 Jahren da zu irgend etwas festlege, hätte ich gerne eine schriftliche Bestätigung von offizieller Stelle – d.h. den jeweilig zuständigen Stellen – was meine offiziell festgehaltenen Heimzeiten und meine offiziell festgehaltenen Arbeitsstellen betrifft von meinem 14. Lebensjahr an bis zu meinem 17. Lebensjahr als ich die Bundesrepublik Deutschland endgültig als Auswanderer verließ und mich nach Australien begab. Ich verließ Deutschland im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten am 23. März 1964 (Ich erinnere mich, z.B., noch zwei Tage vor meiner Abreise, zur Zeit als ich noch im von staatlicher Seite betriebenen „Jugendhof Berlin-Schlachtensee“ untergebracht war, ganztags gearbeitet zu haben).

Es ist mir wichtig daher, wie ich Sie schon am Montag, 25. November 2013 gebeten hatte, mir mitzuteilen

1.) ist es Ihnen inzwischen gelungen vom Berliner Senat, bzw. dem Hauptjugendamt Berlin aus deren Archiven und Karteien über meine damaligen HEIMAUFENTHALTE Bestätigung zu bekommen? - Was ist daraus ersichtlich?

2.) ist es Ihnen inzwischen gelungen von zuständigen Rentenversicherungsträgern Bescheinigungen bezüglich damaligen in Zusammenhang mit meinen „UNENTLOHNTEN ARBEITSEINSÄTZEN“ von Heimträgern für mich getätigten, bzw. nicht getätigten, Sozialversicherungsabgaben / Rentenversicherungsabgaben zu erlangen? - Was ist daraus ersichtlich?

Ich warte genau auf diese schriftlichen Bestätigungen / Bescheinigungen, die ich Sie ja schon vor längerer Zeit bevollmächtigt hatte mir zu beschaffen. Als eine Art Gedächnistütze wären mir persönlich solche Dokumente natürlich sehr hilfreich.

Ich werde mich dann, möglicherweise, – „im laufenden Verfahren“ – dazu entscheiden, erst einmal die »Rentenersatzleistungen«, plus 2.000 Euro »Sachleistungen« „im vereinfachten Sachleistungsverfahren“ in Empfang zu nehmen, bevor ich mich für weitere 7.000 Euro in »Sachleistungen« bewerbe, und am Ende etwaiges mir noch zustehendes »Sachleistungen«-Überbleibsel (ca. 1.000 Euro), „im Ramen einer Schlusszahlung“ anfordere.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin MITCHELL

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Jan 08, 2014 7:51 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Nov 27, 2013 2:54 am

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Und es geht weiter, meinerseits sachlich und ruhig und sich ans Thema haltend:


ERSTE TEIL einer Mail von Dr. Herbert SCHERER in Deutschland an Martin MITCHELL in Australien - abgeschickt in Deutschland Di. 26.11.2013, ungefähr zur Mittagszeit:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

wir haben nur eine Bestätigung über eine Karteikarte, die allerdings keine Gesamtchronologie [Ihrer Heimaufenthalte in Berlin West und im damaligen Westdeutschland] ergibt.

Wir sind also durchaus auf Ihre Mitwirkung angewiesen.

Insbesondere zu den Arbeitseinsätzen werden wir kaum Dokumente finden. Wir verlassen uns in der Regel in dieser Hinsicht weitgehend auf die Erinnerungen der Betroffenen.

Was die Rentenversicherung angeht: wir haben jetzt mit Ihrer Vollmacht einen Versicherungsverlauf angefordert. Da man uns aber schon am Telefon gesagt hat, dass zu Ihrem Namen und Ihrem Geburtsdatum nichts zu finden ist, wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine leere Liste sein.

Wenn Sie Wert darauf legen, dass alles knallhart dokumentiert wird, kann sich das Ganze sehr viel länger hinziehen, als wenn wir eher im Dialog uns der wahrscheinlichen Wahrheit nähern.

Im persönlichen Gespräch ist das einfacher, aber wir müssen auf grosse Entfernungen eine Gesprächssituation simulieren.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer
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ZWEITE TEIL einer Mail von Dr. Herbert SCHERER in Deutschland an Martin MITCHELL in Australien - abgeschickt in Deutschland Di. 26.11.2013, ungefähr zur Mittagszeit:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

ich habe mir noch einmal etwas genauer unseren Mailverkehr aus dem Jahr 2012 angesehen und festgestellt, dass wir eigentlich schon alle für die Rentenersatz-Berechnung notwendigen Angaben von Ihnen haben.

Ich habe deswegen den entsprechenden Antrag schon einmal fertiggestellt und schicke ihn Ihnen im Anhang zu.

Bitte unterschrieben an uns zurückschicken, wenn Sie mit der Berechnung einverstanden sind.

Was Ihre Vorstellungen zum Bereich Sachleistungen angeht: auch für die 2.000 Euro im "vereinfachten Nachweisverfahren" müsste angegeben werden, für welche Inhalte das Geld gedacht ist. Daraus kann dann – im Zusammenhang mit dem, was wir von Ihrer Biographie kennen – eine Begründung abgeleitet werden, die für die Mitzeichnung / "Bewilligung" seitens des BAFzA notwendig ist.

Mit freundlichem Gruß

Herbert Scherer
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Nov 27, 2013 4:52 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Nov 27, 2013 4:25 am

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Weitere Mail seitens des Antragstellers Martin MITCHELL in Australien an Dr. Herbert Scherer in Berlin:

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Von:
Martin MITCHELL (geb. 28.07.1946)
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Mittwoch, 27. November 2013



An:
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Fregestraße 38a
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Betreff:

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Sehr geehrter Herr Scherer,

vielen Dank für die zügige Auskunft, dass alle notwendige Information die »Rentenersatz«-Vereinbarung abzuschließen Ihnen schon zur Genüge vorliegt und dass diese daher nur noch auf meine Unterzeichnung wartet. Meine diesbezügliche Unterschrift werde ich auch umgehend darunter setzen.

Mit Hilfe der 2.000 Euro Sachleistungssumme gedenke ich (1.) mir einen gewöhnlichen Rollstuhl anzuschaffen; (2.) mir eine neue Klimaanlage anzuschaffen; (3.) mir einen neuen Kühlschrank anzuschaffen; und (4.) mir eine neue Waschmaschine anzuschaffen. Zu den individuellen Preisen dieser gewünschten Anschaffungen kann ich momentan noch keine Auskunft geben; alle Preise sind in australischer Währung und es versteht sich von selbst, dass all solche Anschaffungen in Australien viel teurer sind als in Europa. Ich werde mich um die besten Preise bemühen sobald mir das nötige Geld in bar zur Verfügung steht. Ich verspreche „wirtschaftlich mit dem Geld umzugehen“ und „es nicht zu verschwenden“. Ich kann Ihnen versichern, dass ich nicht unter Betreuung stehe und dass ich durchaus weiß vernünftig und sparsam mit Geld umzugehen.

Bitte schicken Sie mir auch die notwendige diesbezügliche »Sachleistung«-Vereinbarung „im vereinfachten Nachweisverfahren“, dementsprechend ausgefüllt, für meine Unterschrift.

Wenn mir auch dieses Formular hier in Australien vorliegt werde ich Ihnen beide Formulare, unterschrieben, per Post ( Airmail ) in Deutschland zukommen lassen, d.h. an Ihr Büro in Berlin zurückschicken.

Ich nehme an, dass all dies dann genau Ihren Kriterien entspricht und dass damit alle weiteren Hindernisse aus dem Weg geräumt sind.

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin MITCHELL

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Jan 08, 2014 7:52 am, insgesamt 2-mal geändert.
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