Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Feb 24, 2016 9:57 am

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos! - Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche.

Und hier ist eine ausgezeichnete Rezension zu diesem wichtigen Film zu finden: https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star ( Filmrezension vom 23.02.2016 )

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Das Team ist der Star

Recherche-Thriller „Spotlight“ thematisiert die Enthüllung von Kindesmissbrauch in der Kirche. Er zeigt, dass Journalismus Teamwork ist – und für offene Gesellschaften unverzichtbar

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WEITERLESEN IM ORIGINAL ( hoch zu empfehlen !! ) @ https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star

"SPOTLIGHT Trailer German Deutsch (2016)"

FILM-TRAILER @ https://www.youtube.com/watch?v=GUOsciGNJLs ( Länge: 4 Min. und 2 Sek. )


Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Aufdeckung, Spotlight, Film, Journalismus, Kirche, Missbrauch, Recherche-Thriller, Widerstand, Katholische Kirche,
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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Feb 25, 2016 1:55 am

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KOMMENTAR zum Kinospielfilm "SPOTLIGHT" veröffentlicht in der Hildesheimer
»
Kirchen Zeitung« - »Die Woche im Bistum Hildesheim« ( vom 19.02.2016 ) @ http://kiz-online.de/content/gab-es-ein-system


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19.02.2016

Kommentar


Gab es ein System?

Am nächsten Donnerstag [ 25.02.2016 ] läuft der Spielfilm "Spotlight" in den deutschen Kinos an. Er handelt von der Enthüllung des Missbrauchskandals in der US-Kirche und der Frage: "Gab es ein System?". Ein Kommentar von Hubertus Büker.

Der zentrale Satz im US-Spielfilm „Spotlight“, der jetzt in unsere Kinos kommt, lautet: „Zeigt mir das System!“ Den Satz sagt der Chef des „Boston Globe“, nachdem seine Reporter herausgefunden haben: Es gab im Erzbistum Boston 90 katholische Priester, die Kinder sexuell missbraucht haben. Dem Chef erscheint die bloße Zahl zweitrangig. Er will wissen: Wieso blieben die Täter unbehelligt? Wurden ihre Taten planmäßig unter den Teppich gekehrt?

Ja. Die Kirchenleitung sorgte dafür, dass die Täter davonkamen, unter gütiger Mithilfe von Behörden, Anwälten, Journalisten. „Zeigt mir das System!“ bringt zugleich den Inhalt des Films auf den Punkt: „Spotlight“ führt ein skandalöses Räderwerk der Vertuschung vor Augen, präzise und unerbittlich.

Wer sich den Film anschaut, wird sogleich fragen: Gab es ein „System“ auch in Deutschland?

„Die Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ist erst zu Ende erzählt, wenn (…) auch die Geschichte des bischöflichen Versagens erzählt worden ist.“ So drückte es der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke in einer TV-Dokumentation aus. Tatsächlich ist in Sachen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in Deutschland eine Menge Lobenswertes geschehen. Erschöpfende Antworten allerdings fehlen noch auf Fragen wie: Was wussten die Bischöfe (und die Ordensoberen, wie ergänzt werden muss)? Was haben sie getan oder versäumt?

Gewiss, die Antworten lassen sich nicht aus dem Ärmel schütteln. Das Gros der Missbrauchsfälle in Deutschland datiert aus den 1950er bis 1970er Jahren. Die damaligen Bischöfe und Oberen leben nicht mehr. Wer könnte die „Geschichte des Versagens“ erzählen? Und selbst wenn noch ein paar brisante Akten in irgendwelchen „Giftschränken“ lagern sollten – wie ließen sie sich unter Beachtung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten verwerten?

Dennoch: Dass die Bischofskonferenz 2011 Christian Pfeiffer und sein Kriminologisches Institut mit der Erforschung des Skandals betraute, durfte man als mutige Entscheidung deuten. Denn was immer man von Herrn Pfeiffer halten mag: Ihm war zuzutrauen, dass er findet, was noch zu finden ist, und dass er es dann auch auf den Tisch legt.

Zweifellos gab es zwingende Gründe, Pfeiffer 2013 den Stuhl wieder vor die Tür zu setzen und eine neue Studie zu starten. Die Erwartung indes ist unverändert geblieben: eine ungeschminkte Analyse zu leisten, so gut das irgend möglich ist. Die dann – unter anderem – zeigt, ob es so etwas wie ein „System“ gab.

Von Hubertus Büker
[ Redakteur
h.bueker[a]bistumspresse.de ]

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Feb 29, 2016 2:58 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Ki

Beitragvon Martin MITCHELL » So Feb 28, 2016 1:27 am

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DW - Die mediale Stimme Deutschlands - Deutsche Welle öffentlich-rechtliche Medien.

re "SPOTLIGHT"-Film-Rezension @ http://www.dw.com/de/oscar-verd%C3%A4chtig-spotlight-auf-missbrauch-in-der-katholischen-kirche/a-19072649

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Oscar-verdächtig: "Spotlight" auf Missbrauch in der katholischen Kirche

Es sind längst nicht immer nur Action und Waffengewalt, die knisternde Spannung ins Kino bringen. Das schafft auch das biografische Drama über einen realen Skandal und dessen Aufdeckung durch gewissenhafte Journalisten.

Wenn am kommenden Sonntag (28.02.2016) in Los Angeles die diesjährigen Oscars verliehen werden, könnte es die ein oder andere Überraschung geben. Der Film "Spotlight" wurde in sechs Kategorien nominiert: Bester Film, bestes Drehbuch, beste Regie, bester Schnitt, sowie Rachel McAdams und Mark Ruffalo als beste Nebendarsteller. Seit Donnerstag (25.02.) läuft er in den deutschen Kinos.

Worum geht es: Kaum ein Ereignis hat die römisch-katholische Weltkirche in den vergangenen Jahrhunderten so stark erschüttert wie der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche und andere Kirchenbedienstete. Seit den 1990er Jahren wurden mehr und mehr Missbrauchsfälle bekannt - auf allen Kontinenten. Mit dieser Form von Gewalt führten triebgesteuerte Priester die geistlichen Ideale und ethisch-moralischen Normen des christlichen Glaubens ad absurdum. Sie stürzten ihre Kirche in eine Krise, von der sie sich bis heute nicht erholt hat. Zu hunderttausenden verließen Katholiken ihre Glaubensheimat. Keineswegs nur jene an der Peripherie, die ohnehin zum Absprung bereit waren, sondern oftmals ehrenamtliche Mitarbeiter, die über Jahre ihr Herzblut in kirchliche Arbeitsbereiche hatten fließen lassen. Zu tief saß die Enttäuschung über das Versagen von Teilen der geistlichen Elite.

Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika wurden immer mehr Missbrauchsvorwürfe bekannt - zunächst vor rund 15 Jahren in Boston.

Eine wahre Geschichte

Wie aber diesen brisanten und zugleich vielschichtigen Stoff des sexuellen Missbrauchs angehen und in ein Filmformat gießen, das zugleich spannend ist und zum Nachdenken anregt? Regisseur Tom McCarthy, der gemeinsam mit Josh Singer auch das Drehbuch von "Spotlight" schrieb, wählte ein wahres Ereignis - ein Lehrstück des investigativen Jounalismus. Im Jahr 2001 hatte die Tageszeitung "The Boston Globe", eine der renommiertesten Tageszeitungen der USA, in einer beispiellosen Weise einen Sumpf aus Missbrauch, Vertuschung und Einschüchterung der Opfer in der katholischen Kirche der Stadt aufgedeckt. Und genau darauf legt der Film seinen Schwerpunkt: Das Aufdecken.

Boston ist stark römisch-katholisch geprägt und Sitz der gleichnamigen Erzdiözese. Weil der Erzbischof von Boston traditionell zu den bedeutendsten und einflussreichsten Bischöfen der USA zählt, hat er zumeist den Kardinalsrang. Das machte die Sache seinerzeit besonders schwierig.

Journalistisches Spezialteam

Was passierte: Der Chefredakteur des "Boston Globe", Marty Baron (Liev Schreiber), gerade neu in diesem Amt, las in seiner Zeitung eine knappe, aber brisante Meldung. Demnach unternahm Kardinal Bernard Law, der damalige Erzbischof von Boston, nichts gegen den pädophilen Priester John Geoghan, obwohl er über dessen massiv praktizierten sexuellen Missbrauch voll im Bilde war. Baron witterte dahinter die ganz dicke Story. Deshalb setzte er über viele Monate das Spotlight-Team seiner Redaktion auf das Thema an. Dieses eher kleine Ressort ist gewissenmaßen eine Spezialtruppe von erfahrenen Journalisten, die mittels intensiver Recherche versucht, an redaktionell verwertbare Informationen und Beweise zu gelangen. Der Film begleitet dieses vierköpfige Team, gespielt von Michael Keaton, Mark Ruffalo, Rachel McAdams und John Slattery, bei der täglichen mühevollen Arbeit.

Zuschauer als Hospintant

Regisseur Tom Mc Carthy zeigt, wie die Protagonisten seinerzeit versuchten, Schneisen in das schier undurchdringlich wirkende Dickicht aus Vertuschen, Verschweigen, Verdrängen und Lügen zu schlagen. Die Macheten der Recherche des Spotlight-Teams waren in einer Zeit, in der das Internet längst nicht die heutigen Möglichkeiten bot, beinahe banal: Telefongespräche, Nachforschungen bei Gericht, Besuche in Selbsthilfegruppen, Befragung von Opfern, Zeugen und Informanten.

All das zeigt der Film - und noch mehr: Diskussionen und Strategien zwischen mit Papierstapeln und mächtigen Röhrenmonitoren überfrachteten Redaktionsschreibtischen. Über allem die latente Drohung der kaum greifbaren, aber mächtigen Institution Kirche und ihrer Helfer, der Zeitung notfalls juristisch zu Leibe zu rücken. Gewiefte Rechtsanwälte, Journalisten, die keineswegs idealtypisch daherkommen, sondern selber handwerkliche Fehler gemacht haben. Bei all dem wird der Zuschauer zu einem heimlichen Redaktionshospitanten, der erlebt, wie Zug um Zug die Wahrheit ans Licht kommt und sich Bahn bricht.

Diese Art von Journalismus wird gebraucht

Der Aufwand des "Boston Globe" und seines Spotlight hat sich in mancherlei Hinsicht ausgezahlt. Im Jahr 2002 beschloss die US-Bischofskonferenz schärfere Richtlinien im Umgang mit Sexualstraftaten. Sie beinhalten verlängerte Verjährungsfristen und die Laisierung von Priestern bei erwiesenem Missbrauch, also das Aussetzen ihrer Rechte und Pflichten. Viele tausend Opfer fanden den Mut, auf Schadensersatz zu klagen. Bis 2010 wurden sie mit insgesamt mehr als zwei Milliarden US-Dollar entschädigt. Für einige Bistümer bedeutete das das Aus. Weil sie die Forderungen nicht mehr bedienen konnten, mussten sie Insolvenz anmelden.

Priester John Geoghan, bei dessen Fall der "Boston Globe" 2001 ansetzte, wurde 2002 wegen Missbrauchs von Minderjährigen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Erzbischof von Boston, Kardinal Bernard Law, musste wegen mutmaßlicher Verschleierung der Delikte zurücktreten und wurde auf ein klerikales Abstellgleis in Rom geschoben. Überall auf der Welt, Jahre später auch in Deutschland, fassten Missbrauchsopfer den Mut, ihre durch Priester zugefügte sexuelle Gewalt öffentlich zu machen. Der "Boston Globe" schließlich wurde für seine hervorragende Arbeit 2003 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Oscars für "Spotlight"?

Ob der vermutlich beste Hollywood-Film über investigativen Journalismus seit "Die Unbestechlichen" (1976 zur Watergate-Affäre) tatsächlich einen oder sogar mehrere Oscars bekommt? Ob das auch davon abhängt, wie viele Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences Katholiken sind? Dürfte es eigentlich nicht, denn nach dem US-Start von "Spotlight" Anfang November 2015 attestierte der Papst-Sender Radio Vatikan der Filmbiografie "ehrlich" und "dringend" zu sein. Sie könne der katholischen Kirche in den USA dabei helfen, ihr Sünden zuzugeben und die Konsequenzen dafür zu tragen.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Feb 29, 2016 6:25 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Feb 29, 2016 6:25 am

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"SPOTLIGHT" wins Best Picture at 2016 Oscars!
"SPOTLIGHT" hat Besten Film bei den 2016 Oscars gewonnen!

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Mär 02, 2016 2:28 am

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Martin MITCHELL hat geschrieben:.
"SPOTLIGHT" wins Best Picture at 2016 Oscars!
"SPOTLIGHT" hat Besten Film bei den 2016 Oscars gewonnen!

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Nach dem Oscars-ausgezeichneten SPIELFILM "SPOTLIGHT", der die Welt hat aufwachen lassen.

Jetzt brauchen wir nur noch UNBEDINGT sobald wie möglich einen Blockbuster-SPIELFILM, der – als Beispiel und Vorbild – die Geschichte der Australian "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" darstellt und erzählt

und der dann auch sofort ins Deutsche und auch in viele andere Sprachen übersetzt wird

um genau aufzuzeichnen wie solch eine Untersuchung durchgeführt wird und durchgeführt werden muß um Transparenz und Vertrauen in den ganzen Prozess herzustellen

und auf keinen Fall so laufen darf wie das Kasperle-Theater unter Vorsitz von Antje Vollmer, in der Bundesrepublik Deutschland (2009-2010), das sich »Runder Tisch Heimerziehung« nannte, und sie selbst uns als ‘Wahrheitskommission’ verkaufen wollte.

INFORMATION ZU DIESER UNTERSUCHUNGSKOMMISSION (in Englisch) @
https://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Commission_into_Institutional_Responses_to_Child_Sexual_Abuse

Offizielle Webseite der Australian "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" (in Englisch) @ https://www.childabuseroyalcommission.gov.au/

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Mär 02, 2016 9:20 pm

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Antje Vollmer und Hartmut von Hentig auf der gleichen Webseite wie Oscar-winning Film "SPOTLIGHT" !! --- letztere Nachricht zum "Bester Film des Jahres" 2016 unter „Weitere Empfehlungen“ auf dieser Seite.

Zumindest gilt das für heute, Mittwoch, 2. März 2016, wo es so arrangiert und präsentiert auf der Webseite der Frankfurter Allgemeine Zeitung @
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-sexuelle-befreiung-12573910.html zu finden ist; wo auch dieser dortige Artikel – dieser Artikel vom 14.09.2013 – , betitelt »Pädophilie-Vorwürfe - Sexuelle Befreiung« mit diesem einleitenden Abschnitt:

Die Grünen wollten mit der deutschen Geschichte brechen. Dazu gehörte der Umgang mit Sexualität. Sie schufen sich eine Ideologie, die Kindesmissbrauch Vorschub leistete.“ zu finden ist.

Beschlagwortet von der FAZ mit:
Antje Vollmer | Sexualität | Kirche | Daniel Cohn-Bendit | Bündnis 90/Die Grünen | Die Grünen | Nordrhein-Westfalen | Kindesmissbrauch | Alle Themen

Ich berichte nur dass dieses Arrangement in der FAZ heute so ist wie es ist. Ich persönlich habe es nicht so arrangiert. Ich weiß auch nicht ob es so arrangiert und präsentiert für immer bestehen bleiben wird. Warscheinlich nicht. Darum habe ich es jetzt hier einfach mal so festgehalten wie ich es heute gefunden habe.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am So Mär 11, 2018 12:54 am, insgesamt 1-mal geändert.
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TRANSPARENZ: Australian Royal Commission: ENTSCHÄDIGUNG

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Mär 10, 2018 7:58 am

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TRANSPARENZ: Australian Royal Commission: ENTSCHÄDIGUNG


Martin MITCHELL hat geschrieben:.
Martin MITCHELL hat geschrieben:.
"SPOTLIGHT" wins Best Picture at 2016 Oscars!
"SPOTLIGHT" hat Besten Film bei den 2016 Oscars gewonnen!

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Nach dem Oscars-ausgezeichneten SPIELFILM "SPOTLIGHT", der die Welt hat aufwachen lassen.

Jetzt brauchen wir nur noch UNBEDINGT sobald wie möglich einen Blockbuster-SPIELFILM, der – als Beispiel und Vorbild – die Geschichte der Australian "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" darstellt und erzählt

und der dann auch sofort ins Deutsche und auch in viele andere Sprachen übersetzt wird

um genau aufzuzeichnen wie solch eine Untersuchung durchgeführt wird und durchgeführt werden muß um Transparenz und Vertrauen in den ganzen Prozess herzustellen

und auf keinen Fall so laufen darf wie das Kasperle-Theater unter Vorsitz von Antje Vollmer, in der Bundesrepublik Deutschland (2009-2010), das sich »Runder Tisch Heimerziehung« nannte, und sie selbst uns als ‘Wahrheitskommission’ verkaufen wollte.

INFORMATION ZU DIESER UNTERSUCHUNGSKOMMISSION (in Englisch) @
https://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Commission_into_Institutional_Responses_to_Child_Sexual_Abuse

Offizielle Webseite der Australian "Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" (in Englisch) @ https://www.childabuseroyalcommission.gov.au/

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TRANSPARENZ: Australian Royal Commission: ENTSCHÄDIGUNG


QUELLE: Sexuelle Gewalt in Schulen und Kirchen

Australien entschädigt Tausende Opfer

Stand: 09.03.2018 09:07 Uhr

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https://www.tagesschau.de/ausland/australien-entschaedigung-opfer-sexuelle-gewalt-101.html


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Sexuelle Gewalt in Schulen und Kirchen

Australien entschädigt Tausende Opfer

Stand: 09.03.2018 09:07 Uhr

Über Jahrzehnte wurde weggeschaut: In Australien sind Zehntausende Kinder in öffentlichen Einrichtungen sexuell missbraucht worden. Jetzt kündigten die ersten Bundesstaaten Entschädigungen an.

Es geht insgesamt um geschätzt 60.000 Schicksale: In Australien sollen Frauen und Männer, die in Schulen, Kirchen und Heimen als Kinder Opfer sexueller Gewalt wurden, erstmals Geld vom Staat bekommen. Vorreiter sind die beiden bevölkerungsreichsten Bundesstaaten New South Wales und Victoria. Sie kündigten an, von Juli an im Einzelfall umgerechnet bis zu 94.000 Euro auszuzahlen. Profitieren würden damit zunächst 14.000 Menschen. Das Geld soll jenen zugute kommen, die als Kinder von Mitarbeitern öffentlicher Einrichtungen systematisch missbraucht wurden - oft über Jahre hinweg.

Premierminister Malcolm Turnbull forderte die katholische Kirche und andere Institutionen auf, sich ebenfalls an dem Programm zu beteiligen. Vor allem die katholische Kirche steht wegen eines Missbrauchsskandals in der Kritik. Nach Recherchen einer offiziellen Ermittlungskommission sollen sich sieben Prozent von Australiens katholischen Priestern an Kindern vergangen haben. Australiens Bischofskonferenz hat sich zwar entschuldigt; zu einer finanziellen Entschädigung an die Opfer ist sie bislang aber nicht bereit.

Regierung setzt Kirchen unter Druck

Turnbull machte allerdings deutlich, dass er insbesondere die Kirche in der Pflicht sieht. Wer sich dem Programm verweigere, würde "sehr hart" beurteilt, mahnte der konservative Regierungschef. Zugleich kündigte er an: "Wenn die Kirche, eine wohltätige Organisation oder eine andere Institution nicht mitmacht, werden wir zum Lautsprecher greifen und dafür sorgen, dass sie unterschreiben."

Die Ausgleichszahlungen gehen auf die Empfehlungen einer Kommission zurück, die nach jahrelangen Untersuchungen Ende 2017 ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte. Sie hatte sogar eine Ausgleichszahlung von umgerechnet mehr als 125.000 Euro vorgeschlagen. Bislang hat sich außer den beiden Bundesstaaten noch niemand zur Mitwirkung bereit erklärt. Die Verhandlungen zwischen der Zentralregierung in Canberra und anderen Bundesstaaten laufen noch.

Fast sieben Jahrzehnte systematischen Missbrauchs

Nach offiziellen Zahlen haben allein in New South Wales 9000 Opfer von sexueller Gewalt Anspruch auf Geld. In Victoria sind es 4000. Insgesamt geht es um mehrere zehntausend Fälle aus den Jahren 1960 bis 2015. Experten gehen davon aus, dass etwa 60.000 Menschen Anspruch auf die Entschädigungen erheben können. Ausgeschlossen sind Leute, die später selbst andere sexuell missbraucht haben. Wer - aus welchen Gründen auch immer - zu einer Haftstrafe von fünf Jahren oder mehr verurteilt wurde, bekommt ebenfalls nichts.

Opferverbände begrüßten die Ankündigung der beiden Bundesstaaten. Dem Abschlussbericht der Kommission zufolge wurden über sechseinhalb Jahrzehnte hinweg Kinder in mindestens 4000 Einrichtungen missbraucht - in Schulen, Kirchen, Heimen, Internaten. Die Mehrheit der Opfer waren Jungen. Durchschnittlich waren sie nicht einmal zwölf Jahre alt. In vier von fünf Fällen blieb es nicht bei einem Mal.


HINWEIS: Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Nachrichten am 09. März 2018 um 12:00 Uhr.
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