"Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird" - ARD 23.02.2015

"Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird" - ARD 23.02.2015

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Feb 24, 2015 10:23 am

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DOKUMENTATION: Die Story im Ersten - Mit Kindern Kasse machen. ( 23.02.2015 ) @ http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wdr/wenn-jugendhilfe-zum-geschaeft-wird-100.html

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[ ARD - MEDIATHEK VIDEO @ http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Mit-Kindern-Kasse-m/Das-Erste/Video?documentId=26694946&bcastId=799280 ( Länge: 43 Min. und 48 Sek. ) ]

Die Story im Ersten - Mit Kindern Kasse machen.

Sendetermin: Mo., 23.02.15 | 22:45 Uhr

[ FOTO: Die Story im Ersten: Mit Kindern Kasse machen | Video verfügbar bis 23.02.2016. ]

Jeden Tag werden im Durchschnitt 100 Kinder und Jugendliche aus ihren Familien genommen und in Einrichtungen untergebracht. Die Jugendämter wollen sie vor ihren Eltern schützen und verhindern, dass sie vernachlässigt oder gar misshandelt werden. Diese "Inobhutnahmen“ sind seit 2005 um 64 Prozent gestiegen. Sie sind traumatisierend für die Seelen der Kinder. Aber nötig und sinnvoll, wenn sie zuhause wirklich in Not sind und in Heimen besser betreut werden und sich entfalten können.

[ FOTO: Wakiya, heute 16, verbrachte drei Jahre und drei Monate im Heim. ]

Die Jugendämter, die diese "Inobhutnahmen“ beschließen, sind unter Druck: Fehlentscheidungen können das Leben der Kinder und ihrer Familien zerstören. Doch sie sind allerorts überlastet. Nicht selten betreuen Mitarbeiter bis zu 90 Familien. Sie beauftragen freie Träger, sich um die Unterbringung der Kinder zu kümmern. Eine der sensibelsten Aufgaben des Staates, die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Not, ist nahezu komplett privatisiert.

[ FOTO: Jeden Tag werden im Durchschnitt 100 Kinder und und Jugendliche aus ihren Familien genommen und in meist privaten Einrichtungen untergebracht. ]

Der Markt der stationären Einrichtungen wächst und ist lukrativ. Ein einziger Platz in einem Heim kostet die Kommunen im Jahr rund 50.000 Euro. Doch ob dieses Geld wirklich zum Wohl der Kinder und Jugendlichen verwendet wird, wird kaum überprüft: Den Jugendämtern fehlt die Zeit und ihre Eltern sind dazu nicht in der Lage.

Wenn junge Menschen über Missstände in ihren Einrichtungen klagen, dann wird ihnen wenig Gehör geschenkt. So gerät das Heer der freien Jugendhilfeträger – darunter Privatunternehmer, Verbände, gemeinnützige Vereine – selten ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Doch nicht allen geht es allein um das Wohl der ihnen anvertrauten 140.000 Kinder und Jugendlichen. Längst ist die Jugendhilfe auch ein großes Geschäft geworden.

Ein Film von Nicole Rosenbach und Anna Osius

Das Manuskript ist als PDF-Datei per E-Mail erhältlich über:


inland@wdr.de

oder per Post anzufordern über:

WDR Fernsehen, PG Inland, 50600 Köln.

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Alternativer Link zu dem zuvor oben angegebenen Link zu diesem Film: »Die Story im Ersten - Mit Kindern Kasse machen. [Doku]« @ https://www.youtube.com/watch?v=OugU19pdsvc ( Länge: 43 Min. und 49 Sek. ) ( Eingestellt von »eberwaschanlage« am 23. Februar 2015 )

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"Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird", auch AUSLANDSMAßNAHMEN

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Mai 02, 2015 6:57 am

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"Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird." ---
"Mit Kindern Kasse machen."


AUSLANDSMAßNAHMEN für schwierige ( „schwererziehbare“ ) deutsche Kinder und Jugendliche.

Geschäftsmodel: Verdingung an Bauern im Ausland, wo deutsches Gesetz nicht greift ( und wo oftmals auch kein Deutsch gesprochen wird )

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WDR @ http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/mit-kindern-kasse-machen-heimkinder-104.html

MONITOR Nr. 675 vom 30.04.2015

[ MONITOR Nr. 675 vom 30.04.2015 - Monitor - ARD - Das Erste ]

Mit Kindern Kasse machen? Wie Heimkinder ins Ausland verbracht werden.

Bericht: Nicole Rosenbach, Naima El Moussaoui, Jan Schmitt

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Der vollständige Beitragstext dieser Sendung ist jetzt ebenso unter dem oben angegebenen Link aufrufbar !!

Es gibt jetzt dort ( @ http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/mit-kindern-kasse-machen-heimkinder-104.html ) viele, viele Zuschauer-Kommentare zu diesem Thema; und immer mehr Zuschauer-Kommentare kommen hinzu. Und auch Du kannst einen diesbezüglichen Kommentar dort abgeben, wenn Du möchtest.

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Mit Kindern Kasse machen? Wie Heimkinder ins Ausland verbracht werden.

http://mediathek.daserste.de/Monitor/Mit-Kindern-Kasse-machen-Wie-Heimkinder/Das-Erste/Video?documentId=28028224&topRessort=tv&bcastId=438224

30.04.2015 | 10:14 Min. | Verfügbar bis 30.04.2016

Wenn das Jugendamt einschreitet und Kinder aus Familien heraus nimmt, schlägt die Stunde der privaten Träger, die sich um die Unterbringung der Jugendlichen kümmern sollen. Ein riesiger Markt, der offenbar kaum kontrolliert wird und der ganz neue Geschäftsmodelle schafft. MONITOR-Recherchen decken ein System auf, in dem Jugendliche in dubiosen Einrichtungen im Ausland eher verwahrt statt pädagogisch betreut werden, während die Verantwortlichen in Deutschland dafür öffentliche Gelder kassieren.

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"Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird", auch AUSLANDSMAßNAHMEN

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Mai 02, 2015 8:25 am

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Mit Kindern Kasse machen? Wie Heimkinder ins Ausland verbracht werden.

Die "Schwarze Pädagogik" der 50er, 60er und 70er Jahre wiederholt sich in 1980 - 2006.

Abschiebung: Outsourcing deutscher "Problemkids" – im Alter von 11- bis 17 Jahren zur "Arbeitstherapie" / "Knechtschaft" ins Ausland (unentlohnt), unter anderem auch nach Kirgisien, Namibia, Nicaragua, Rumänien, Estland, Portugal, Italien, Griechenland, Island, Russland und Kanada – für die Vermittler und Träger eine lukrative Einnahmequelle.
"Damals fehlte die Kontrolle" was "Fremdplatzierung" betraf, und heute fehlt sie ebenso.

http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Die_SCHWARZE-PAEDAGOGIK_wiederholt_sich_-_Outsourcing_deutscher_Problemkids_zur_Arbeitstherapie_ins_Ausland_-_besonders_nach_Schwellenlaendern_-_1980-2006.html [ Erstveröffentlichung auf dieser Webseite: 3. November 2006 ]

Ich wurde hier in Australien bezüglich diesem Thema schon Ende 2006 von jemanden aus Deutschland kontaktiert mit der Bitte zu versuchen den SPIEGEL-Journalisten Peter Wensierski davon zu überzeugen darüber im SPIEGEL zu berichten. Peter Wensierski tat dies dann auch ( aber nicht im Internet ! ---- nur in der derzeitigen Ausgabe des SPIEGELS 44/2006 vom Oktober 2006 ! ). Ich stellte das Ganze dann selbst in Netz.

Diese Geschäftemacherei der „Auslandsmaßnahmen“ („Erziehungshilfen im Ausland“) - "Mit Kindern Kasse machen" - hatte seinen Anfang in Deutschland Ende der 1970er Jahre / Anfang der 80er Jahre; und mindestens 50% aller Jugendämter in ganz Deutschland machen heute von diesen „Auslandsmaßnahmen“ Gebrauch !!Das geht also alles so vor sich her schon für insgesamt 35 Jahre !!

Wer erinnert sich noch an Antje Vollmers Assistent und Schriftführer am »Runden Tisch Heimerziehung« (2009/2010), Holger Wendelin (Leiter der „Geschäftsstelle des »Runden Tisch Heimerziehung«“ in Berlin) ?? – Er, Holger Wendelin, ist schon seit vielen Jahren einer der Experten dieser „Auslandsmaßnahmen“ / „Erziehungshilfen im Ausland“ und als Pädagoge / Erzieher / Betreuer persönlich daran beteiligt. Und auch das war während der Laufzeit des »Runden Tisches Heimerziehung« (2009/2010) jedem, und auch Antje Vollmer, durchaus bekannt.


Zu Holger Wendelin siehe Beitrag vom Freitag 16. Juli 2010, um 02:58 Uhr @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.ph ... der-Entschädigung-LÖSUNGSVORSCHLÄGE-seitens-der-zwei-weiblichen-Betroffen/?postID=177251#post177251 [ einfach auf der dortigen Seite nach „Wendelin“ suchen ]

Zu Holger Wendelin siehe Beitrag vom Donnerstag 15. Juli 2010, um 05:14 Uhr @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.ph ... der-Entschädigung-LÖSUNGSVORSCHLÄGE-seitens-der-zwei-weiblichen-Betroffen/?postID=176947#post176947 [ einfach auf der dortigen Seite nach „Wendelin“ suchen ]
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