Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Dez 22, 2014 11:46 am

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Zwangsarbeit in Ost und West, was sind die Unterschiede?


Auf der Heimkinder-Webseite ehemaliger Heimkinder der DDR, die damals im Kindergefängnis Bad Freienwalde ( von den damaligen DDR-Staatsbehörden 'Spezialkinderheim' genannt ! ) eingesperrt waren und dort während ihrer Internierung haben Zwangsarbeit leisten müssen, wird berichtet

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http://kindergefaengnisbadfreienwalde.ibk.me/2.html


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30.11.2012 16:47:55

Bahn-Chef Rüdiger Grube hat ehemalige Zwangsarbeiter bei der DDR-Reichsbahn um Entschuldigung gebeten. Es sei offensichtlich, dass Unrecht geschehen sei, sagte Grube am Samstag 29. November 2014 bei einem Treffen mit Vertretern der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG). Dafür bitte er im Namen der Deutschen Bahn AG um Entschuldigung - unabhängig davon, wer juristisch Nachfolger der Reichsbahn sei.


YouTube Video @ https://www.youtube.com/watch?v=sDaYEyZOlQc ( Länge: 46 Sek. )

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Presseerklärung

[ d.h. Presseerklärung der UNION DER OPFERVERBÄNDE KOMMUNISTISCHER GEWALTHERRSCHAFT e.V., vom 29.11.2014 ]

29. November 2014

Bahnchef Grube bittet um Entschuldigung für Zwangsarbeit durch die Deutsche Reichsbahn der DDR

Am 29. November versammelten sich in Berlin politische Häftlinge und des Dachverbandes der SEDOpfer (UOKG).

Im Namen der Deutschen Bahn bat der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube um Entschuldigung für die Haftzwangsarbeit, die in der DDR für die Reichsbahn geleistet werden musste. Um das offensichtliche Unrecht beim Namen zu nennen, müssten spezielle Untersuchungen nicht erst abgewartet werden. Mit dieser Entschuldigung entspreche die Bahn ihrer Verantwortung für ihre Geschichte, „unabhängig davon, wer nun juristisch Nachfolger der Reichsbahn ist und wer wem gegenüber rechtliche Ansprüche geltend machen könnte“. Die Deutsche Bahn hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die Ende 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Grube wörtlich:
„Die Aufarbeitung des geschehenen Unrechts sind wir Ihnen, die aus politischen Gründen ins Gefängnis mussten, schuldig. Und die Aufarbeitung des Unrechts liegt auch im ureigenen Interesse unseres Unternehmens.“

Der Bundesvorsitzende der UOKG, Rainer Wagner, erinnerte an die bis heute andauernden Schäden, die politische Häftlinge beim Gleisbau, in den Reichsbahnausbesserungswerken und Gleismontageplätzen erlitten haben. Wagner sagte:
„Es ist an der Zeit, dass die deutsche Öffentlichkeit diese schweren Verletzungen der Menschenrechte zur Kenntnis nimmt.“

Wer zu als politischer Häftling zu Unrecht verurteilt worden sei, habe Wagner zufolge auch zu Unrecht Häftlingsarbeit leisten müssen. Wagner erklärte, dass mittelfristig über einen Härtefonds oder andere materielle Entschädigungen nachgedacht werden müsse. Kurzfristig muss die weitere Aufarbeitung der UOKG durch die Firmen gewährleistet werden.

Kai Wegner (MdB) [ CDU ] sprach sich für gemeinsame Gespräche über einen Opferfonds aus. Es solle darüber nachgedacht werden, ob die Ehrenpension für die ehemaligen politischen Häftlinge und das Thema Haftzwangsarbeit nicht in engerem Zusammenhang gesehen werden müssten. Daniela Kolbe (MdB) [
SPD ] regte gemeinsame Gespräche zwischen den Vertretern der Betroffenen, den Firmen und der Politik an.

Die Gespräche, darin waren sich alle Beteiligten einig, sind in Gang gekommen und sollen fortgesetzt werden.


http://www.UOKG.de
info@uokg.de
Vorsitzender: Rainer Wagner
Ehrenvorsitzende:
Gerhard Finn (†), Horst Schüler
Stellv. Vorsitzende:
Roland Lange
Ernst – O. Schönemann
Bundesgeschäftsstelle:
Ruschestraße 103, Haus 1
D-10365 Berlin
Tel: (030) 55779351
Fax: (030) 55779340
Geschäftszeiten:
Montag bis Freitag
10.00 - 18.00 Uhr
UOKG e.V. - Ruschestr. 103 – 10365 Berlin
Ansprechpartner: UOKG-Geschäftsstelle, 030 / 55 77 93 - 51

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QUELLE: http://www.are-org.de/are/files/UOKG-PM%20vom%2029.11.2014%20-%20Bahnchef%20Grube%20bi.pdf
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QUELLE @ http://kindergefaengnisbadfreienwalde.ibk.me/2.html
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Dez 25, 2014 1:58 am

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Zwangsarbeit in Ost und West, was sind die Unterschiede?


MSM / MICROSOFT / „MSN Worldwide“ / „MSN Deutschland“ berichtet in seiner Rubrik »*FINANZEN*« @ http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bahn-chef-entschuldigt-sich-bei-ddr-zwangsarbeitern/ar-BBg8vUp

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Bahn-Chef entschuldigt sich bei DDR-Zwangsarbeitern

Agence France-Presse (AFP)

29.11.2014

[ Foto ]

Die Deutsche Bahn stellt sich der Vergangenheit der DDR-Reichsbahn: Konzernchef Rüdiger Grube hat ehemalige Zwangsarbeiter bei einem Treffen mit Opfervertretern in Berlin um Entschuldigung gebeten. Die Opfer litten auch heute noch unter den Folgen der Zwangsarbeit, erklärte der Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Rainer Wagner.

Es sei offensichtlich, dass Unrecht geschehen sei, sagte Grube. Dafür bitte er im Namen der Deutschen Bahn AG um Entschuldigung - unabhängig davon, wer juristisch Nachfolger der Reichsbahn sei.

Der UOKG-Bundesvorsitzende Wagner erinnerte an die bis heute andauernden Schäden, die politische Häftlinge beim Gleisbau, in den Ausbesserungswerken der Reichsbahn und bei der Gleismontage erlitten. "Es ist an der Zeit, dass die deutsche Öffentlichkeit diese schweren Verletzungen der Menschenrechte zur Kenntnis nimmt", erklärte Wagner. Wer als politischer Häftling zu Unrecht verurteilt worden sei, habe auch zu Unrecht Häftlingsarbeit leisten müssen.

Mittelfristig müsse über einen Härtefonds oder andere materielle Entschädigungen nachgedacht werden, forderte Wagner. Kurzfristig müssten Firmen die weitere Aufarbeitung der Zwangsarbeit in der DDR gewährleisten.

Laut Grube gab die Bahn im September bei der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte eine Studie in Auftrag, die die Ausbeutung von DDR-Strafgefangenen aufarbeiten soll. Sie solle das "weitgehend unbekannte Kapitel aus der Geschichte der Reichsbahn" durchleuchten, sagte der Bahn-Chef. "Wir sind es denen, die aus politischen Gründen ins Gefängnis mussten, schuldig, dass wir das geschehene Unrecht aufarbeiten."

Grube zufolge sollen in der Studie die Leidtragenden der Gefängnisarbeit für die Deutsche Reichsbahn zu Wort kommen. "Wir sind auf Berichte von Zeitzeugen schlichtweg angewiesen, um ein fundiertes detailgetreues Dokumentationswerk erstellen zu können", sagte er. Die Studie soll Ende 2015 abgeschlossen sein und dann vorgestellt werden.

Im Juni war eine Studie der UOKG zum Schluss gekommen, dass in der DDR fast alle Wirtschaftszweige von Zwangsarbeit durch Häftlinge profitierten. Demnach leisteten zwischen 1951 und 1989 jährlich mehr als 1200 Häftlinge Zwangsarbeit bei der Deutschen Reichsbahn. Die Deutsche Bahn AG ist aus der Zusammenführung der Reichsbahn und der Bundesbahn entstanden.

Das ARD-Magazin "Report Mainz" hatte im Mai berichtet, politische Gefangene seien in der DDR insbesondere zu Arbeiten beim Gleisbau, bei der Demontage alter Gleise und der Verschrottung von Waggons gezwungen worden. Die Reichsbahn habe regelmäßig Kontingente von Zwangsarbeitern gestellt bekommen.

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QUELLE: http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bahn-chef-entschuldigt-sich-bei-ddr-zwangsarbeitern/ar-BBg8vUp

Siehe auch @ http://www.freenet.de/finanzen/nachrichten/bahnchef-entschuldigt-sich-bei-ddrzwangsarbeitern_4648228_993562.html

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Dez 29, 2014 4:01 am

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Was die nachkriegsdeutsche HEIMERZIEHUNG IM WESTLICHEN DEUTSCHLAND betrifft.

Während sie nicht vorgibt vollständig zu sein, Boardnutzer »
brötchen« hat diese umfangreiche Liste der damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN und ich, Boardnutzer »martini«, habe diese umfangreiche Liste der damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN, über die letzten paar Jahre, schon unzählige Male immer und immer wieder bekanntgegeben, d.h. insbesondere ins HEIMKINDER-FORUM.DE gestellt und auch sonstwo überall ins Netz gestellt !! - Einige Medien haben sogar einige DIESER FIRMEN ( leider nicht alle, sondern nur einige davon ! ) ebenso namentlich genannt und als SOLCHE identifiziert !!

Keine dieser genannten damaligen nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN hat es bisher geleugnet oder gar kategorisch abgelehnt, dass dem so war, und dass sie sich diesbezüglich schuldig gemacht hat !!


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SHORT LIST: Firms profiting and profiteering from the "forced labour of children in care" ( Firmen die von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ profitiert und sich auf diese Weise bereichert haben ) : CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matratzen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten; SOLID Rudolf Meutgens GmbH, Köln, Schreibgeräte; NIVEA = Beiersdorf AG [ ein paar weitere sind seither noch hinzugekommen – aber noch nicht dieser schon seit längerer Zeit bestehenden Liste hinzugefügt worden ]
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Kürzlich ( in einem Interview am 1. Mai 2014 ! ) ließ Ralf Kleindiek, Staatssekretär im zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verlauten ( was sich wohl, es ist anzunehmen, auf HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT [Arbeit im Alter von 14-21 Jahren] sowohl wie VERBOTENE KINDERARBEIT [Arbeit im Alter von 8-14 Jahren] bezieht ):
"Wenn der Bundestag sich des Themas annehmen würde und es dann zu einer Verständigung käme, dass dann die Firmen, die damals diese Kinder beschäftigt haben, dann auch sich an Geldzahlungen beteiligen, dann sind wir natürlich die letzten, die was dagegen hätten, ganz im Gegenteil, wir würden das sehr befürworten."
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Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Jan 02, 2015 7:23 am

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Weiterführend zum unmittelbar vorhergehenden Beitrag in dieser Chronologie zum Thema »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT« im damaligen Westdeutschland.

Hallo Boardnutzer [ (nominell) »
Ehemaliges Heimkind« ]

Du hattest schon einmal zuvor berichtet, dass Du während Deiner Heimzeit, u.a., für die Firma »Braas Monier« hast arbeiten müssen.

Wo, in welchem 'Heim' [ an welchem Ort ? ] ( oder ausserhalb welches 'Heims' ? [ an welchem Ort ? ] ) und über welchen Zeitraum insgesamt, hast Du und andere Zöglinge für die Firma »Braas Monier« arbeiten müssen ? – Was alles hat diese Firma »Braas Monier« derzeit produziert ? – Und was hast Du selbst und andere Zöglinge derzeit herstellen müssen ? – Wo genau war der derzeitige Standort dieser Firma »Braas Monier« für die ihr alle habt damals arbeiten müssen ? – Welcher war der damals für Euch zuständige Landschaftsverband oder Landeswohlfahrtsverband oder sonstige kommunale Aufsichtsbehörde ? – Was war Euer damaliger wöchentlicher Lohn für diese Arbeit, die ihr für diese Firma »Braas Monier« habt verrichten müssen und an wen wurde dieser Lohn tatsächlich ausgezahlt ? – Wie alt warst Du derzeit selbst ? – Was war das durchschnittliche Alter der Zöglinge, die für diese Arbeit eingesetzt wurden ? – Wie viele Zöglinge insgesamt wurden zu Deiner Zeit für diese Arbeit in Deiner Kolonne eingesetzt ? – Für welche andere Firmen wurde in diesem 'Heim' sonst noch gearbeitet und produziert ? – Was sind deren jeweilige genauen Namen ?


Dies sind auch die Fragen, die jeder andere Zögling und Insasse ( Junge und Mädchen ! ) in Bezug auf jede Heim-Zwangsarbeit beantworten und aufschreiben und sicher aufbewahren sollte.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am So Jan 04, 2015 1:08 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jan 03, 2015 5:14 am

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Es sei unbedingt zu beachten:

Auch heute feststellbare damalige Sozialversicherungabgaben und diesbezüglich existierende Rentenversicherungsbelege sind keine Garantie und Beweis dafür, dass damalige Arbeit unter Verdingung oder Leibeigenschaft, und ohne Lohn, innnerhalb oder ausserhalb eines 'Heims' oder einer 'Anstalt' keine ZWANGSARBEIT war:
Als Zwangsarbeit wird eine Arbeit bezeichnet, zu der ein Mensch unter Androhung einer Strafe oder eines sonstigen empfindlichen Übels gegen seinen Willen gezwungen wird. Sie ist – mit verschwimmenden Übergängen – die schärfste Form der Arbeitspflicht. Sklaverei und Leibeigenschaft beschreiben ein ähnliches Abhängigkeitsverhältnis, bei dem der Mensch als Eigentum und Objekt des Menschenhandels im Vordergrund steht.
QUELLE: Einfach jetzt nur mal
WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsarbeit ( Das genügt jetzt erst einmal für diese Zwecke ).

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am So Jan 04, 2015 11:48 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jan 04, 2015 10:54 am

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Bezüglich der im vorletzten Beitrag von mir erwähnten Firma »Braas Monier«.

Wie ich gerade vor kurzem erst wiederentdeckt habe, habe ich ja selbst schon einmal zuvor, anderswo, im Netz ( so um den 19./20.07.2013 ) folgenden Beitrag bezüglich der Firma »Braas Monier« getätigt und, u.a., derzeit auch im HEIMKINDER-FORUM.DE abgegeben:

( @
http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/268-Dorsten-Kreskenhof/?postID=393188#post393188 )


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19. Juli 2013, um 15:52 Uhr

LESERKOMMENTAR von dem Australier Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind ( Jg. 1946 ), seinerseits getätigt bei
DORSTEN-Transparent.de @ http://www.dorsten-transparent.de/2013/03/der-kreskenhof-in-holsterhausen-romerlager-%E2%80%93-fischereihof-%E2%80%93-ausgewanderte-familie-kresken-%E2%80%93-keramitwerk-%E2%80%93-landeserziehungsheim-%E2%80%93-moderne-wohnsiedlung/ ( am 19. Juli 2013 ) [ ein LESERKOMMENTAR zu einem längeren kürzlich dort veröffentlichten diesbezüglichen Artikel ]:
Das Landeserziehungsheim "KRESKENHOF" in Dorsten-Holsterhausen, im Verantwortungsbereich des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Münster [LWL], wurde 1965 in Betrieb genommen. Der unter den vielen, vielen verschiedenen von den damals dort festgehaltenen Jugendlichen verrichteten gewinnbringenden und gewinnmaximierenden Produktionsarbeiten und Herstellungsaktivitäten –
ALLES UNENTLOHNTE ZWANGSARBEIT IN DER PRODUKTION VON VERBRAUCHSGÜTERN UND LEBENSMITTELN ! – mussten u.a. damals dort im "KRESKENHOF" auch massenhaft und im Akkord Holzpaletten für MONIER BRAAS GmbH in Oberursel/Taunus ( „BRAAS - Dachziegel- und Eternitplatten-Herstellung und -Verwertung“ ) gefertigt werden und, ohne Atemschutz, asbesthaltige Eternitplatten hantiert und zurechtgeschnitten werden --- und dies auch noch Mitte bis Ende der 1970 Jahre !

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jan 05, 2015 8:01 am

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Es ist notwendig auch noch folgenden Beitrag sofort auf meine zwei vorhergehenden diesbezüglichen Beiträge folgen zu lassen und allen, die es betrifft, auch noch diese wichtige Information zur Verfügung zu stellen:

Bei WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Betondachstein heißt es „Über lange Jahre galt Monier Braas (früher Braas Dachsysteme GmbH bzw. Lafarge [ http://de.wikipedia.org/wiki/Lafarge_(Unternehmen) ] Dachsysteme) als Marktführer bei Betondachsteinen in Deutschland.“

In den Gründungsjahren befand sich der Hauptsitz und die Hauptproduktionsstelle dieses Unternehmens in Heusenstamm, mitten im Rhein-Main Gebiet nahe Frankfurter Messe und Flughafen.

Auf der deutschen Firmenseite @
http://www.braas.de/impressum.html heißt es „Die Braas GmbH [ heute in Oberursel (Taunus), in Hessen ] ist ein Unternehmen der Braas Monier Building Group [ weltweit; mit vielen Produktionsstandorten auf jedem Kontinent der Welt vertreten ( siehe @ http://www.braas-monier.com/ , in Englisch ) ]

Für die deutsche Geschichte der Braas Dachsysteme GmbH / Monier Braas siehe, jeweils, »
DAS GRÜNDUNGSJAHR 1953 «, »DAS JAHR 1954 PRODUKTIONSBEGINN IN HEUSENSTAMM« und »UNSERE GESCHICHTE VON 1955 BIS 1969« alles @ http://www.braas.de/ueber-uns/historie.html. Desweiteren wird die weitere Entwickling und weitere Geschichte dieser jetzt internationalen Firma auf vielen weiteren Seiten, an gleicher Stelle, dort aufgeführt und geschildert.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Sep 09, 2015 2:34 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jan 06, 2015 2:16 am

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Und nicht nur die Dachziegel-Hersteller-Firma Brass Monier ( Braas Monier Building Group ) produziert seit langen Jahren schon „weltweit“; „mit vielen Produktionsstandorten auf jedem Kontinent der Welt vertreten“, aber auch die Hersteller-Firmen Hella, Claas, Shell, Siemens, Bosch, Miele und viele andere mehr, befinden sich, was internationale Produktionstätigkeiten und Vermarktung betrifft, seit vielen Jahrzehnten schon am Weltmarkt in einer ebenso hervorragenden finanziellen Position: they are all worldleaders in their field of manufacturing and marketing worldwide.

Ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer, fungierende Schirmherrin am »RTH« ( »Runden Tisch Heimerziehung« 2009/2010 in Berlin ), wusste dies, Prof. Dr. Peter Schruth am »RTH« wusste dies, Prof. Dr. Christian Schrapper am »RTH« wusste dies, Dr. Hans-Siegfried Wiegand am »RTH« wusste dies, und alle anderen an diesem »Runden Tisch Heimerziehung« sitzenden Vertreter der Täterorganisationen, viele von ihnen Volljuristen – und so, z.B., auch Rechtsanwalt Georg Gorrissen – wussten dies !!

Und die Täterorganisationen anweisenden und beratenden Bundesministerien: "Bundesministerium für Justiz", "Bundesministerium für Arbeit und Soziales" und "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" wussten dies ebenso !!

Die vollständige Liste der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN ist und war auch zur Zeit der Tagung des »Runden Tisches Heimerziehung« ihnen allen bekannt !!

Schirmherrin Antje Vollmer hatte am »RTH« in Absprache mit den anderen 'Elitären' den Agenda gesetzt und der schloß die Firmen nicht mit ein !!

»
Und alle haben geschwiegen« !!

Die Einzigen am »RTH«, die es vielleicht nicht wussten, waren ehemaliges Heimkind Frau Sonja Djurovic und ehemaliges Heimkind Eleonore Fleth; aber Dr. Hans-Siegfried Wiegand, der sich allen voran schlußendlich für „den Spatz in der Hand“ entschied, wusste es ganz bestimmt.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jan 07, 2015 12:14 pm

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Eine weitere Tatsache muß bei der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT IM WESTEN, ebenso, noch unbedingt in Betracht gezogen werden !!

Volljährigkeit im WESTEN trat erst mit Vollendung des 21. Lebensjahrs ein !!

Wer, z.B., im WESTEN, in den 1960er Jahren geboren ist, kann sich so etwas wohl kaum vorstellen.

Und wer, z.B., im OSTEN, in den 1940er Jahren oder 1950er Jahren geboren ist, kann sich so etwas erst schon garnnicht vorstellen.

Im OSTEN trat schon seit dem 17.05.1950 Volljährigkeit mit Vollendung des 18. Lebensjahrs ein !!

Die DDR war dem WESTEN, diesbezüglich, also um 25 Jahre voraus !!

Im WESTEN durften die Jugendämter / Jugendwohlfahrtsverbände und Betreiber der Heime (zu 80% in Händen der Kirchen), die Jugendlichen – bis zu 1,000,000 Jugendliche – über einen Zeitraum von 25 Jahren, drei weitere Jahre länger als im OSTEN, in ihren Einrichtungen festhalten, und, zusammen mit ihren verbündeten Haushalten der Reichen, Geschäftsleuten, Fabrikanten und Bauern, NACH BELIEBEN AUSBEUTEN;

und diejenigen im WESTEN, die im Zeitraum von Mitte Juni 1962 bis Mitte Juli 1967 – auch wenn sie in der Zwischenzeit ihre Volljährigkeit erreicht hatten – nach ihrer „Fürsorgeerziehung“ dem derzeit über mehr als 5 Jahre hinweg gültigen »
Bewahrungsgesetz« unterstanden, sogar bis zur Vollendung ihres 35. Lebensjahrs (glaube ich mich erinnern zu können, war vorgesehen), NACH BELIEBEN AUSBEUTEN.

Das WESTDEUTSCHE »
Bewahrungsgesetz« wurde aber dann am 18.07.1967 vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswiedrig deklariert.

So viel nur zumRechtsstaat“ „Bundesrepublik Deutschlandim Umgang mit Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der »Totalen Institution« Nachkriegsdeutschland-WEST.

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Heimkinder. - Wer, im WESTEN, hat „Anrecht auf Entschädigung

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jan 11, 2015 8:30 am

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DER SPIEGEL 2/1973 - 08.01.1973

Ein paar wenige Worte aus einem sehr, sehr langen SPIEGEL-Artikel aus dem Jahre 1973 bezüglich der WESTDEUTSCHEN (rechtsstaatlichen?) HEIMERZIEHUNG.

@ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42713446.html

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Längst nicht ist das Verfassungsgebot, die Menschenwürde zu achten, in alle Heime gedrungen, die noch oft genug den " Charakter eines Verbannungsortes" (Professor Flitner) haben. In einem Gutachten bezeichnete der Frankfurter Rechtsprofessor Dr. Erhard Denninger überall praktizierte Maßnahmen "als unverhältnismäßige Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht" der Jugendlichen:

[ ……… ]

Experten schätzen, daß jeder zweite Heimzögling mindestens einmal getürmt ist oder die Flucht versucht hat -- manche bringen es auf 10 bis 20 Ausbrüche. Auf der Flucht sind ständig mindestens 3000 Jugendliche, allein in Berlin zwischen 500 und 1000.

Um zu entrinnen. riskieren sie ohne Besinnen Leib und Leben. So hielt sich in einem Kölner Wohnkollektiv ein Heimmädchen versteckt, das nach dem Sprung aus dem Fenster den Arm gebrochen hatte und trotz der Schmerzen nicht zum Arzt ging, weil sie Entdeckung fürchtete.

Eine aus dem Heim entwichene Diabetikerin hielt sich, ohne Medikamente, so lange verborgen, bis sie total erschöpft in eine Hamburger Polizeiwache wankte. Sie kam ins Krankenhaus und riß, als sie über den Berg war, wieder aus.

Sie alle gehen "auf Trebe", nehmen Angst und Entbehrungen in Kauf, schlafen in Kellern, Treppenhäusern und Ruinen, fallen Zuhältern und Drogen-Dealern in die Hände -- aber all das scheint eher erträglich als das Leben im Heim.

Und in 1975 soll – gemäß der Schirmherrin Antje Vollmer und ihrem »Runden Tisch Heimerziehung« / gemäß ihrer »kleinen Wahrheitskommission« und dem darauffolgenden »Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975"« ( in kurz: »Fonds Heimerziehung-WEST« ) – diese in diesem Artikel beschriebene in der WESTDEUTSCHEN (rechtsstaatlichen?) HEIMERZIEHUNG [b]existierende Hölle angeblich vorbei gewesen sein ??!!
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Siehe auch die Wiedergabe genau dieses Artikels in der Printausgabe des DER SPIEGEL 2/1973 - 08.01.1973 @ http://gewalt-im-jhh.de/Blick_uber_den_Tellerrand_2_/Von-da-an-mieser-typ.pdf

Und in 1975 soll – gemäß der Schirmherrin Antje Vollmer und ihrem »Runden Tisch Heimerziehung« / gemäß ihrer »kleinen Wahrheitskommission« und dem darauffolgenden »Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975"« ( in kurz: »Fonds Heimerziehung-WEST« ) – diese in diesem Artikel beschriebene in der WESTDEUTSCHEN (rechtsstaatlichen?) HEIMERZIEHUNG existierende Hölle angeblich vorbei gewesen sein ??!!
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