HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland!

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:27 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-%E2%80%9Eheimkinder-zwangsarbeiter%E2%80%9C-nicht-f%C3%BCr-ihre-arbeit-bezahlt/index5.html#post299671 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 148 - Beitrag von »martini« vom Freitag, 10. Februar 2012, um 23:48 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Dies hat, m.E., definitiv auch sehr viel mit dem Thema dieses Threads zu tun !

Seit kurzem gibt es folgende Bekanntgebung auf der Vereinswebseite des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ )

@ http://www.veh-ev.info//pages/ehemalige-heimkinder-im-dienste-der-wirtschaft-und-industrie-1945---1970.php
[ später wurde daraus: http://www.veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Zeitzeugen/Industriearbeit/industriearbeit.html ]

Z I T A T

Hier entsteht eine Seite mit einer Liste von Firmen und Industrien, die an den Arbeiten der Heimkinder in den Jahren 1945 bis 1970 in Milliardenhöhe verdienten und diese Arbeiten forderten und diese Ausbeutung tolerierten.

Diese Firmen waren bei der sogenannten "historischen Aufarbeitung" des Skandals und der Affäre der Ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch nicht anwesend und in keinster Weise beteiligt und sie tragen auch keinen Cent zu einer absolut berechtigten von den Heimopfern geforderten „angemessenen Entschädigung“ bei.

Deshalb gibt es auch wohl bisher nur einen „Hilfsfonds“ für „Folgeschäden aus der Heimerziehung“ – nur für „bedürftige Heimopfer“ – aus dem nur geringe „Hilfeleistungen“/„Sachleistung“ – kein Bargeld – gegen Unterzeichnung einer unwiderruflichen „Verzichtserklärung“ ( „Sachleistung“ bis zu maximalem von 10.000 Euro ) bezogen werden kann; und in manchen Fällen „Rentenersatz“ ( bis zu maximal 6.000 Euro pro Opfer ) geleistet wird.

[ ……… ]

VEH e.V. Baustelle für die Rechte Ehemaliger Heimkinder


SELBST MAL ALL DAS BISHERIGE DORT ANGUCKEN und immer mal wieder vorbeischauen.


In der Zwischenzeit kann man sich aber auch jederzeit immer auch schon mal hier über die verschiedenen bekanntgewordenen damaligen Heimkinder-Zwangsarbeit-Firmen und Profiteure informieren:

im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 unter der Überschrift »EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html ( seit dem 17 Juni 2010 ) ( Darf sich auch jeder uneingeschränkt herunterladen und wie und wo auch immer weiterverwenden ! ).

[ Dieser EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com sowohl wie auch der dazugehörige EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 2 @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com wird jetzt seit ein paar Jahren schon von dem in Australien ansässigen Australier Martin MITCHELL ( unabhängig und eigenständig ! ) in den USA betrieben / gehostet. ]

ALL DIESE INFORMATION, in dem oben erwähnten »„Heimkinder-Zwangsarbeit“« Beitrag, stand natürlich auch vollumfänglich dem ausserparlamentarischen Gremium »Runder Tisch Heimerziehung« ( RTH ) unter Schirmherrschaft der ev. Pastorin Antje Vollmer und allen Bundespolitikern und Landespolitikern aller Franktionen, sowohl wie auch allen Kirchenoberhäuptern beider Kirchen, in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügungung --- die aber alle bevorzugten ALL DIES einfach zu ignorieren.

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 02:08.53 Uhr, in dem Klatsch & Tratsch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p32
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jul 15, 2013 11:25 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:32 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-%E2%80%9Eheimkinder-zwangsarbeiter%E2%80%9C-nicht-f%C3%BCr-ihre-arbeit-bezahlt/index5.html#post299675 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 149 - Beitrag von »martini« vom Samstag, 11. Februar 2012, um 00:00 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Zwangsarbeitist verboten per Grundgesetz, obwohl das Grundgesetz selbst natürlich kein Strafrecht ist oder darstellt und das Strafrecht selbst auch nicht ersetzt, genauso wenig wie die „EUROPÄISCHE MENSCHENRECHTSKONVENTION“ das Strafrecht ersetzt.

Aber obwohl man in diesem »Abschlussbericht« dieses gesetzlosen Gremiums das sich »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« ( „RTH“ ) nennt sein äusserstes versucht und getan hat den Begriff „Zwangsarbeit“ selbst nicht zu verwenden, wird vielseitig sogar in diesem »Abschlussbericht« eingeräumt, dass „in vielen Orten des Bösen“ ( in diesen „Fürsorgehöllen! ) minderjährige „Schutzbefohlene“, d.h. „Heimkinder“, vielerlei Misshandlung ( strafrechtlich verfolgbaren schweren Straftaten und Rechtsbrüchen ! ), einschließlich „Arbeitsausbeutung“ [ heute auch wirklich so benannt im Strafgesetzbuch !!! ], d.h. also verbotener Zwangsarbeit, ausgesetzt waren, aus der dieNutznießerihrenGewinneingetrieben haben. Und dieseillegale Gewinnschöpfungistunrechtmäßige Bereicherungauf Kosten des Leids und der Schädigung ihrer Opfer. Sollen sie jetzt ihreunrechtmäßig daraus aufgehäufte Beuteund die aus den Investitionen dieserBeuteergatterten Vermögen behalten dürfen ?

Würde die Rechtsprechung der Bundesrepublik Deutschland dies wirklich erlauben und zulassen ?


QUERVERWEIS:

Und – auch in diesem Zusammenhang ! – weise ich noch einmal auf schon viele vorliegende »GERICHTSURTEILE - „Grundsatzurteile“ hin, die ich Euch allen schon vorgestellt habe in folgendem Thread AUCH HIER im HEIMKINDER-FORUM.DE ( imheim.eu ) und in vielen anderen Foren und auf vielen anderen Internetplattformen über die letzten paar Jahre hinweg seit dem Jahre 2003.
»GERICHTSURTEILE - „Grundsatzurteile“, die möglicherweise nicht nur auf Heimkinder-OST, aber auch auf Heimkinder-WEST zutreffen.« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-%E2%80%9Eheimkinder-zwangsarbeiter%E2%80%9C-nicht-f%C3%BCr-ihre-arbeit-bezahlt/index5.html#post299675 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
( Freitag, 6. Januar 2012, um 02:49 Uhr ).

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 03:45.16 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p33
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:39 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-%E2%80%9Eheimkinder-zwangsarbeiter%E2%80%9C-nicht-f%C3%BCr-ihre-arbeit-bezahlt/index5.html#post300027 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 150 - Beitrag von »martini« vom Sonntag, 12. Februar 2012, um 13:09 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Diese meinerseitige Bekanntgebung steht natürlich auch in ganz engem Zusammenhang mit meinen Hinweisen in Beitrag 148 ( oben ).


Ein weiterer Profiteur kommt hinzu und auf die Liste !

Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit in ganz massivem Umfang und in ganz großem Stil:

GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld in enger Partnerschaft, u.a., mit den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vincent vom Paul in Dortmund und den Schwestern vom Guten Hirten in Münster, die für diese Heimkinder-Zwangsarbeit Jahrzehntelang unbezahlte Mädchen in ihren ʹMädchenerziehungsheimenʹ, sprich „Fürsorgehöllen“, die ihnen massenhaft von den Jugendämtern als „billige Arbeitskräfte“ zugeführt wurden, einsetzte(n). Die Firma VOSS hat damals diesen und anderen Heimen und Anstalten zum Zwecke dieser Heimkinder-Zwangsarbeit ausnahmslos alle diesbezüglichen Betriebsmittel und Maschinen zur Verfügung gestellt.
Und es gibt auch fotografische Belege und viele Zeitzeugenaussagen als Beweismaterial dafür.

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 04:48.57 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p34
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:43 am

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Beitrag 151 - Beitrag von »martini« vom Montag, 13. Februar 2012, um 04:38 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


Z I T A T

Von:
Martin Mitchell
( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946 - Opfer deutscher Fürsorgehöllen )
Adelaide, Süd Australien ( seit 24. März 1964 ansässig hier )

Montag, 13. Februar 2012


An:
1. ) BERLIN - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
2. ) Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
3. ) BERLIN - Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
4. ) ILO - International Labour Organization
5. ) Amnesty International - Germany
6. ) Deutsche Institut für Menschenrechte
7. ) DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund


Betreff:

Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

Meine Damen und Herren - jeweils individuell und jeweils als Gesamtkollegium angesprochen.

Was macht Ihre Organisation / Ihr Ministerium / Ihr Senat / Ihre Gewerkschaft eigentlich DIESBEZÜGLICH ?

Niemand in der BRD nimmt Anstoß daran und kümmert sich DARUM: Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der BRD 1949-1992 ( on an industrial scale ! ) aufzuarbeiten, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und die Opfer angemessen zu entschädigen ?!

Institutionelle Sklavenarbeit – verichtet von eingesperrten Kindern und Jugendlichen in der ʹHeimerziehungʹ – wurde toleriert und massiv DAVON profitiert, und diese Verbrechen von niemanden geahndet.

Alle Täter, Täterorganisationen und Mittäter – d.h. alle Profiteure – dürfen ihre BEUTE ( Gesamtbeträge in Milliardenhöhe ) aus Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung ( 1945-1992 ), und große Summen an Schmiergeldern, die DABEI ganz sicherlich ebenso geflossen sind, weiterhin behalten und auch DARAN scheint sich niemand zu stören.

Heute redet man in der BRD nur über die Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im Dritten Reich ( innerstaatlich und extraterritorial ) und von heutigen Fällen von Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im wiedervereinigten Deutschland seit dem Jahre 2005.

Warum werden die dazwischenliegenden Jahrzehnte was WEST und OST betrifft von der Bundesrepublik Deutschland einfach ignoriert und totgeschwiegen ?

Erklären Sie mir das mal bitte.

Mit freundlichen Grüßen.

Martin Mitchell

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 05:08.49 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p35
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:47 am

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Beitrag 176 - Beitrag von »martini« vom Dienstag, 14. Februar 2012, um 06:07 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Was hier von einigen gesagt, bzw. geschrieben wird, hört sich ja schon beinahe so an als ob einige das gut finden – wenn es nun wirklich so ist oder wäre – dass man der Bundesrepublik Deutschland nichts anhaben kann und sie keineswegs zur Rechenschaft ziehen kann, DAFÜR DASS SIE KINDER UND JUGENDLICHE IN GESCHLOSSENEN EINRICHTUNG DER SKLAVEREI UND ZWANGSARBEIT AUSGESETZT HAT UND AUCH SELBST UNTERZOGEN HAT, und dass auch der Australier Martin Mitchell nichts DAGEGEN unternehmen kann.
Große Freude DARÜBER scheint vielerseits zu herrschen.

Und dann wird auch sogleich wieder einer kommen mit seinem beliebten [ Schadenfreunde ] Schild und mir DIESES BANNER - "HEUL NICHT!" - ins Gesicht halten.

Na dann brauchen sich die Empfänger meines Briefes vom Montag, 13. Februar 2012, um 04:38 Uhr – wiedergegeben in Beitrag 151 ( oben ) – ja nicht weiter DARUM zu kümmern, wenn selbst die Bevölkerung SICH KEINE WEITEREN GEDANKEN DARÜBER MACHT UND KEINESWEGS DARÜBER BESORGT IST.

Was für ein Glück für die Regierenden, dass die Menschen nicht denken.“ ( von dem uns allen bekannten deutschen Diktator und Massenmörder --- das hat dieser, zu Lebzeiten Eurer Väter und Großväter, in den 1940er Jahren über sein Volk gesagt. ).

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 09:02.20 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p36
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:49 am

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Beitrag 186 - Beitrag von »martini« vom Dienstag, 14. Februar 2012, um 11:13 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Der Streit sollte sich, meines Erachtens, nicht auf einen Streit der ehemaligen Heimkinder unter einander konzentrieren, sondern sollte sich, meines Erachtens, auf den Streit mit dem Schuldner – dem Schuldner KIRCHE und STAAT und INDUSTRIE und BAUERN UND GRUNDBESITZERN – von dem die Zwangsarbeit, die wir verrichten mussten erzwungen wurde, konzentrieren. Der Sklavenhalter ist derjenige, den wir mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln bekämpfen sollten, meine ich.

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 10:25.21 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p37
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:53 am

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HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/3322-warum-wurden-damalige-%E2%80%9Eheimkinder-zwangsarbeiter%E2%80%9C-nicht-f%C3%BCr-ihre-arbeit-bezahlt/index7.html#post300672 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]

Beitrag 191 - Beitrag von »martini« vom Dienstag, 14. Februar 2012, um 13:57 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Ganz besonders für Krankenschwester »Oerni« / Erika [ Tkocz ] zum Mitlesen

Das Thema dieses Threads ist und bleibt

»Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?«

und natürlich ebenso

»Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.«

Und ich, der Australier Martin MITCHELL, brauche nicht Deine Erlaubnis, Erika [ Tkocz ], auch weiterhin auf diesem Thema verharren zu bleiben und es immer und immer wieder zu sagen und öffentlich bekanntgeben zu dürfen.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 5:58 am

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Beitrag 192 – Beitrag von »markus_889« vom Dienstag, 14. Februar 2012, um 18:58 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Zitiert wird »martini«

Ganz besonders für Krankenschwester »Oerni« / Erika [ Tkocz ] zum Mitlesen

Das Thema dieses Threads ist und bleibt

»Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?«

und natürlich ebenso

»Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.«

Und ich, der Australier Martin MITCHELL, brauche nicht Deine Erlaubnis, Erika [ Tkocz ], auch weiterhin auf diesem Thema verharren zu bleiben und es immer und immer wieder zu sagen und öffentlich bekanntgeben zu dürfen.



Schöön, jaja; jetzt hast du es oft genug gekritzelt, tausende und abertausendmale wiederholt und in alle Welt hinausposaunt. Was denn noch, wo soll das enden? Wenn du meinst, dass du so dermaßen ungerecht behandelt wurdest, vor was weiß ich wie vielen Jahren und du evtl. Entschädigungsansprüche daraus ableiten kannst, dann beantrage sie und hol dir, was dir deiner Ansicht nach zusteht. Aber ich kann dieses gebetsmühlenartig wiederholte Dauergesülze nicht mehr lesen!!!
Lass dir mal was Richtiges einfallen, nicht bloß immer deine Klagelieder...
PFUI DEIBEL!



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»KlausF« (15.02.2012), »NINGUNO« [ d.h. der GRÜNE Grefrather Ratsherr Andreas B. Sonntag ] (15.02.2012)

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 11:57.24 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p39
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 6:03 am

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Beitrag 193 – Beitrag von »HeidiD« vom Mittwoch, 15. Februar 2012, um 02:42 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?

Zitiert wird »markus_889«

"... Lass dir mal was Richtiges einfallen, nicht bloß immer deine Klagelieder... PFUI DEIBEL!"



Wie perfide muss man eigentlich sein, um einem ehemaligen Heimkind so etwas zu schreiben? Naja, wahrscheinlich eher dumm, unwissend und ziemlich großsprecherisch...


Aber wie dreist und gemein ist es, sich - als ausgewiesenes Heimkind und "Verfechterin" der Rechte von Überlebenden der Kinderheimhöllen - auch noch für so ein Geschmiere zu bedanken!

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 13:23.23 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p40
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jun 06, 2013 6:08 am

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Beitrag 194 - Beitrag von »martini« vom Mittwoch, 15. Februar 2012, um 06:28 Uhr:
Beitrag 195 - Beitrag von »martini« vom Mittwoch, 15. Februar 2012, um 06:29 Uhr:

Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Gleich mal im Vorraus ( besonders auch wegen des Inhaltes des Beitrags 192 ( oben ) ): Niemand ist gezwungen diesen Beitrag, in dem von Ehemaligen Heimkindern dieZwangsarbeit“, „MisshandlungundMissbrauchin derHeimerziehungin der Bundesrepublik Deutschland erleiden mussten die Rede ist, zu lesen – und sich mit diesenPfui teuflischenBehauptungen und Forderungen gegen die Bundesrepublik Deutschland zu befassen und darüber nachzudenken. --- und die Boarduser »markus_889« und die Boarduserin »Oerni« und deren Alliierte, die DAS FORTDAUERNDE DARAUF HINWEISEN als "nervendes gebetsmülenartiges Dauergesülze" ansehen, sind da besonders angesprochen: lest nicht in diesem Thread !!!


Hier jetzt wird das ThemaZwangsarbeitHeimkinder-Zwangsarbeit detailliert und eingehend geprüft ( und auch Prof. Dr. Manfred Kappeler kommt dabei vielfach zu Wort )

Z I T A T

ERSTE TEIL

@ http://hpd.de/node/11023

hpdHumanistischer Pressedienst
24.01.2011Nr. 11023

POLITIK SOZIALES
Kinderrechte
Deutschland Deine Kinder ( Teil 3 )

BERLIN. (hpd) Am 19. Januar 2011 wurde der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung in den 1950er und 1960er Jahren (RTH) an den Deutschen Bundestag übergeben. Dort werden die Abgeordneten über die Empfehlungen des RTH beraten und entscheiden. Für die betroffenen ehemaligen Heimkinder beginnt nun eine besonders wichtige Phase, denn es wird sich zeigen, wie die Abgeordneten diese Empfehlungen handhaben werden.

Wesentliche Forderungen der ehemaligen Heimkinder wurden im Abschlussbericht nicht erfüllt [ http://hpd.de/node/11017 ]. An vielen Stellen des Berichtes wurde eine Konsensentscheidung aller TeilnehmerInnen am RTH suggeriert, faktisch handelte es sich jedoch um Mehrheitsentscheidungen der InstitutionenvertreterInnen – in Nachfolge der Täterorganisationen – entgegen den Interessen der ehemaligen Heimkinder.Eine wesentliche Forderung der ehemaligen Heimkinder war die Anerkennung und Entschädigung der Kinder- und Jugendlichen-Zwangsarbeit ( 1 ), die Kinder- und Jugendliche in der Heimerziehung leisten mussten. Im Abschlussbericht des RTH wird diese jedoch verweigert. ( 2 )

800.000 Kinder und Jugendliche haben über einen Zeitraum von 30 Jahren jeweils durchschnittlich drei Jahre lang unbezahlte Arbeit geleistet, was dem Staat und den Kirchen enorme Einsparungen und den Firmen und Betrieben enorme Gewinne ermöglichte. ( 3 )

Im Abschlussbericht des RTH wird zwar zugegeben, dass das Grundgesetz in der Heimerziehung seit 1949 galt (bzw. eigentlich hätte gelten müssen), dass aber die Rechtsauslegung, Rechtspraxis und Rechtsprechung nicht in der Demokratie angekommen war und sich häufig auf Auslegungen, Gesetze und Erlasse aus der Zeit vor 1949 berief. ( 4 )

Dennoch folgen die Institutionenvertreter im RTH-Abschlussbericht der Argumentation der damaligen Heimerziehung, indem sie die Zwangsarbeit zum einen pädagogisch begründen und zum andern die Verflechtung mit der Notwendigkeit der Mitfinanzierung der Heimkosten durch die Arbeit der Kinder zwar benennen, jedoch sei nicht ermittelbar, welcher der Aspekte überwog. ( 5 ) Die Heimkinder setzten sich dafür ein, dass im letzten Entwurf des Abschlussberichtes der korrigierende Satz eingefügt wurde: „Kinder- und Jugendliche wurden in der Heimerziehung durch Vortäuschung pädagogischer Maßnahmen arbeitsmäßig ausgebeutet.“ Im endgültigen Abschlussbericht wurde dieser Satz jedoch wieder entfernt, darauf macht der Experte Prof. Dr. Kappeler in seiner fachlichen Stellungnahme aufmerksam. ( 6 )

Prof. Kappeler bemängelt zudem, dass auch die systematische Ausbeutung von Kindern (nicht nur von Jugendlichen) für die Aufrechterhaltung der Binnenstruktur in den Heimen unterschlagen wurde, darauf sei seit den 1950er Jahren in der Fachliteratur immer wieder hingewiesen worden. Nach Artikel 6 GG ( 7 ) war der Staat im Sinne eines Wächteramtes umfassend für das Wohl der Heimkinder verantwortlich. Die Institutionen hätten sich somit für die Wahrung des Kindeswohls einsetzen können und müssen, anstatt die Arbeitskraft der Heimkinder auszubeuten. ( 8 )

Um die Situation der Kinder- und Jugendlichen-Zwangsarbeit bei externen Arbeitgebern zu veranschaulichen, hier zwei Kurz-Berichte aus Freistatt, die durch die Heimkampagnen bereits 1972 an die Öffentlichkeit kamen.

Schienenstränge verlegen

„Die einen mussten Schienenstränge verlegen, was natürlich sehr schwer war, es waren 12m-Schienen, die anderen mussten dann Körbe mit Torf füllen - und es wurde immer eine Blaumütze und eine Rotmütze zusammen getan, das hieß also, die Blaumützen, das waren die Vertrauensleute, damit die Erzieher erkennen konnten, aha, da hinten läuft jemand mit der blauen Mütze, der Mann hat Vertrauen...
Der Transport musste also nur im Laufschritt gemacht werden, und der Neuere wurde immer als Vordermann benutzt, damit der Ältere, wenn er zu faul war zum Laufen oder aufhören wollte oder nicht mehr konnte, dass er ihn schieben konnte...

Torfstechen im Mooreinsatz

„Also ich als Gruppenführer war der Stecher, ich hab den Torf herausgestochen, hab ihn hinter mich geworfen, von dort aus wurde er von dem Jüngsten, der unten im Stich stand, ca. 2 m hochgeworfen zu dem Zweitjüngsten, der muss den Torf wieder zu einem evtl. Drittjüngsten - also eine Kette - weiterwerfen zu dem Drittbesten in der Gruppe, das war der, der den Torf mietenmäßig aufbaute.
Am schwersten hat es der unten im Stich gehabt, wenn so ein Kerlchen von 14 Jahren am Tag vielleicht 300/400 Torfsteine aus dem Kreuz heraus 2 m hoch werfen muß, das ist schon eine kolossale Arbeit...“
( 9 )

„Das blinde Auge des Staates“

Bereits in den 1970er Jahren gab es Protestbewegungen gegen die Menschenrechtsverletzungen in den Kinderheimen in Westdeutschland – die sogenannte Heimkampagne. Die menschenunwürdigen Verhältnisse waren schon damals bekannt. Die beiden Autoren Marita Schölzel-Klamp und Thomas Köhler-Saretzki weisen in ihrem 2010 erschienen Buch: „Das blinde Auge des Staates: Die Heimkampagne von 1969 und die Forderungen der ehemaligen Heimkinder“ auf die Motive der Verleugnung des Unrechts hin und erklären Zusammenhänge mit der niederschmetternd unzureichenden Entnazifizierung in den ersten beiden Jahrzehnten der Bundesrepublik. ( 10 )

Die unzureichende Entnazifizierung hatte, so die o. g. Autor/innen auch gravierende Folgen für Kinder und Jugendliche, denn zahlreiche NSDAP-Mitglieder konnten bereits 1947 in ihre Positionen in den Polizeibehörden, bei der Justiz und in die innere Verwaltung zurückkehren. Auch die Fürsorgebehörden blieben weitgehend personell unverändert bestehen. Dies hatte zur Folge, dass im Nationalsozialismus entstandene eugenisch-rassistisch begründete Fürsorgebeschlüsse ihre Rechtswirksamkeit ungeprüft weiter behielten. Für die in der NS-Zeit bereits internierten Heimkinder war somit der Wechsel in die Demokratie der Bundesrepublik Deutschland keine Befreiung und Rehabilitierung, sondern die Fortsetzung des Unrechtssystems. ( 11 )


[ fortgesetzt im nächstfolgenden Beitrag ]


Z I T A T

ZWEITE TEIL

@ http://hpd.de/node/11023?page=0,1

[ fortgesetzt vom vorhergehenden BeitragBeitrag 194 ]

hpdHumanistischer Pressedienst
24.01.2011Nr. 11023

POLITIK SOZIALES
Kinderrechte
Deutschland Deine Kinder ( Teil 3 )

Gehorsam, Zucht, Verfügbarkeit, Defizitorientierung, Fremd-Reglementierung

Die Erziehungskonzepte in den alten Bundesländern der 50er und 60er Jahre orientierten sich an der Formung eines Menschenbildes, dessen Ziel-Eigenschaften für die Gruppe der Ausgestoßenen und „Kinder der Sünde“ ( 12 ) Gehorsam, Zucht, Arbeitskraft-Verfügbarkeit (Ressourcenausbeutung anstelle von Potentialentfaltung), Defizitorientierung (das Kind wurde daran gemessen, was es nicht konnte) und Unterwerfung unter strenge Fremd-Reglementierung waren. ( 13 )

In der juristischen Expertise, die im Auftrag des RTH von Prof. Dr. Dr. Dietmar von der Pfordten erstellt wurde heißt es:

„Gerade in den Nachkriegsjahren waren viele Heime offenbar wirtschaftlich davon abhängig, dass die Arbeitskraft der Zöglinge verwertet werden konnte. Ein solches Vorgehen konnte aber auch in den 50er Jahren nicht mehr mit einer erzieherischen Intention begründet werden. Der Grundsatz, dass sich die Fürsorgebehörde nicht an der Arbeitskraft des Kindes bereichern dürfe, war bereits zu dieser Zeit anerkannt.

Folgt man der Auffassung, dass die Arbeitspflicht im Heim nur dann keine Zwangsarbeit iSd Art. 12 Abs. 3 GG war, wenn sie erzieherischen Zwecken diente, so ist jede Arbeit im Heim, die nicht erkennbar erzieherischen Zwecken diente und entsprechend ausgestaltet war, als Zwangsarbeit i.S.d. Art. 12 Abs. 3 GG zu werten. Sie war dann nach den oben genannten Maßstäben vor Art. 12 Abs. 3 GG nur zu rechtfertigen, wenn sie im Rahmen einer richterlich angeordneten Freiheitsentziehung stattfand und verhältnismäßig war.“
( 14 )

Zwangsarbeit

Daraus könnte man also folgern, dass bestimmte von den Heimkindern geleistete Arbeiten als Zwangsarbeit anzuerkennen sind. Der Autor hebelt diese Auslegung jedoch weiter unten im Text mit folgender Argumentation wieder aus:
„Wurden die Kinder und Jugendlichen außerhalb des Heims zur Arbeit eingesetzt, so wurde in den 50er und 60er Jahren in der Regel von einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis ausgegangen. Dabei war ohne Belang, ob der Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag von dem Jugendlichen selbst oder von der Fürsorgeerziehungsbehörde in seinem Namen abgeschlossen wurde. Wurde der Arbeitsvertrag gegen den Willen des Jugendlichen geschlossen, so war er nach der herrschenden Willenstheorie dennoch „frei“ zustande gekommen, weil der Wille des Erziehungsrechts-Inhabers (hier die Eltern oder die Fürsorgeerziehungsbehörde) den Willen des Jugendlichen ersetzte (§ 69 Abs. 4 JWG, vor 1961 § 70 Abs. 3 RJWG); für Arbeitsverträge, die für länger als ein Jahr geschlossen wurden, bedurfte die FEB die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts, wenn der frühere gesetzliche Vertreter ein Vormund war (§ 1822 Nr. 6, 7 BGB, str.)
Ein solches „freies“ Arbeitsverhältnis kann nicht als Zwangsarbeit eingeordnet werden, ist aber aus heutiger Sicht unter Umständen als Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts oder der Berufsfreiheit des Jugendlichen zu werten, weil dessen Interessen nicht ermittelt und berücksichtigt wurden.“
( 15 )

In der Expertise zu Rechtsfragen wird mit dem Willen des „Erziehungsrechts-Inhabers“ argumentiert, im Abschlussbericht des RTH wird zugegeben, dass Rechtsbrüche und Missstände in der Heimerziehung weder durch die Heimaufsicht, noch durch die Landesjugendämter behoben wurden. An anderer Stelle wird festgestellt, dass das Sorgerecht der Eltern häufig unzulässig auf Pfleger oder Vormünder übertragen wurde, um eine Heimeinweisung zu erzwingen. ( 16 ) Vormünder sorgten sich überwiegend jedoch nicht persönlich um ihre Mündel, sie nahmen lediglich eine verwalterische Rolle ein, ohne persönlichen Kontakt zu den Kindern. ( 17 ) Wie also konnten Eltern oder Vormünder ihr Erziehungsrecht wahrnehmen und den Willen des Kindes vertreten? ( 18 )

Die Begründungen zur Ablehnung der Einordnung als Zwangsarbeit lesen sich wie Argumentationen von Strafverteidigern, die für die Institutionen einen Freispruch erwirken wollen. Nur fehlte zur Rechtsvertretung der Opfer ein Staatsanwalt und auch deren Rechtsanwälte waren bekanntermaßen nicht zugelassen. ( 19 )

Im Abschlussbericht der Institutionenvertreter des RTH wird allerdings zugestanden, dass wiederholt der Verdacht aufkam, dass sich Firmen und Betriebe an der Arbeit der Heimkinder unangemessen bereicherten, allerdings läge zu wenig gesichertes Wissen vor, um darüber eine Bewertung abzugeben. Hier muss die Frage gestellt werden, warum entsprechende Forschungen nicht in Auftrag gegeben wurden. Das Argument, die Opfer könnten nicht entschädigt werden, weil die Täter gar nicht erst überprüft wurden, kann nicht anders als zynisch genannt werden. ( 20 )

Prof. Dr. Manfred Kappeler weist in seiner Stellungnahme zum Abschlussbericht darauf hin, dass der RTH (genauer: die Institutionenvertreter und die Moderatorin Frau Vollmer) diese Nachweise über die Kooperationen der Heime mit externen Betrieben, nicht eingefordert hat. Diakonie, Caritas und die Ordensgemeinschaften saßen mit am RTH. Die ehemaligen Heimkinder konnten jedenfalls detaillierte Angaben über ihre Erfahrungen, an „Arbeitgeber“ wie z.B. Miele, Braun, Hella-Werke, VW, ausgeliehen worden zu sein, machen. Viele Mädchen arbeiteten in heimeigenen Großwäschereien, die Dienste für Krankenhäuser und Hotels leisteten. Daher forderten die Ehemaligen die finanzielle Beteiligung auch dieser Firmen und Betriebe am Entschädigungsfonds. Im Abschlussbericht steht davon jedoch nichts.

Während die Heimkinder Zwangsarbeit leisteten, wurden ihnen Bildungschancen ( 21 ) und Jugendgesundheitsschutz verweigert. Viele leiden noch heute unter den schweren körperlichen Überlastungen in der Wachstumsphase. Sie konnten keine ihren Potentialen entsprechende Berufslaufbahn einschlagen, auch ihre sozialen Beziehungen waren und sind von der traumatisierenden Vergangenheit überschattet. Viele sind dadurch unverschuldet von Transferleistungen abhängig geworden. Andere konnten mit großen Anstrengungen dennoch eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren, nicht selten jedoch wurden sie infolge schwerer posttraumatischer Belastungserkrankungen und körperlichen Folgeschäden vorzeitig erwerbsunfähig. Die Heimkinder mussten unter Demütigungen, religiösem Zwang, sexueller Gewalt, schwersten körperlichen Misshandlungen und Freiheitsberaubung durch Erziehungs-Personal leiden. Dieses Leid und Unrecht wird im Abschlussbericht bestätigt.Die Infostelle des RTH, die eingerichtet wurde, um ehemaligen Heimkindern die Gelegenheit zu geben, ihre Anliegen und Erfahrungen mitzuteilen, führte diverse strukturierte Befragungen der Betroffenen durch. Auf die Frage, wie häufig die Erinnerungen an die Erlebnisse wiederkehren, gaben 7 von 12 Personen an, dass sie täglich, mindestens jedoch zwei bis drei Mal im Monat unter Erinnerungen litten. Diese würden meist durch bestimmte Auslöser aktiviert: „Kommandoton, alles was mit dem Thema Kirche zu tun hat, Kirchenmusik, Kellergerüche, Amtsflure, das Geräusch des dicken Schlüsselbundes, Berichte über Missbrauch,...“. ( 22 )

Die ehemaligen Heimkinder fordern ihr Recht

Die ehemaligen Heimkinder sind keine Bittsteller, sie fordern ihr Recht. Auch diejenigen, die bisher gezögert haben, sollten sich ermutigt fühlen, ihre Rechte einzufordern und Entschädigungsanträge zu stellen. Sie brauchen aber auch UnterstützerInnen auf politischer, institutioneller und persönlicher Ebene. Die Abgeordneten sollten den Abschlussbericht des RTH kritisch lesen und sich bei den Heimkindern und deren UnterstützerInnen selbst informieren, damit die notwendigen Änderungen und Korrekturen vorgenommen werden können und die Wiedergutmachung endlich beginnen kann.

Daniela Gerstner


[ Das Ganze im Original, mit Quellenangaben, und mit einem anschließenden einem Zeitzeugenbericht eines dieser Kinderzwangsarbeiter, erstreckt sich über insgesamt 3 Seiten ]

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QUELLE: Ein Beitrag seitens Martin MITCHELL am Samstag, 25. Mai 2013, um 14:45.27 Uhr, in dem Klatsch & Trasch Forum, Niers-online-forumprofi.de Forum, des GRÜNEN Grefrather Ratsherrn Andreas B. Sonntag im Thread »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland.« @ http://niers-online.forumprofi.de/martini-alias-martin-mitchell-f3/heimkinder-zwangsarbeit-in-der-bundesrepublik-deut-t4.html#p41
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jul 15, 2013 11:22 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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