HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire).

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire).

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 04, 2013 1:54 pm

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Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


ich nenne dies jetzt einfach mal »Irische "Heimkinder-Zwangsarbeit"« „Zwangsarbeit im Dienste der [Un]Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul“ ( the Magdalene Sistersthe [un]merciful sisters …, denn das, Zwangsarbeit, ist genau das um was es hier geht; und es handelt sich hier ausschließlich um die »Irische "Heimkinder-Zwangsarbeitin der Republik Irland ( Republic of Ireland ). --- Die diesbezügliche Situation in Nordirland ( Northern Ireland ) ist bisher noch garnicht mal untersucht worden.

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Irische Menschenrechtskommission: Frauen in den Magdalen-Wäschereien schutzlos

[ in Deutsch ] Veröffentlicht am 20. Juni. 2013 von dem deutschen „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ - „VEH e.V.

DER IRISCHE STAAT WAR NICHT IN DER LAGE, DIE MENSCHENRECHTE DER FRAUEN IN DEN MAGDALEN WÄSCHEREIEN ZU SCHÜTZEN – WIEDERGUTMACHUNGSSYSTEM MUSS DEN MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN RECHNUNG TRAGEN

Stand: 18. Juni 2013

Die irische Menschenrechtskommission (Human Rights Commission, IHRC) hat heute den Folgebericht über die staatliche Beteiligung an den Magdalen-Wäschereien veröffentlicht der besagt, der Staat sei seiner Verpflichtung, die Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien zu schützen, nicht nachgekommen. Die IHRC ruft auf zu einer umfassenden Wiedergutmachung, die individuelle Vergütung, Entschädigung und Rehabilitation der Frauen im Einklang mit staatlichen Menschenrechtsverpflichtungen. Außerdem macht die IHRC eine Reihe von Empfehlungen für erforderliche Maßnahmen, damit sich ähnliches Unrecht in der Zukunft nicht wiederholt.

Der IHRC Folgebericht begutachtet die Fakten in dem Bericht des interministeriellen Ausschusses unter dem Vorsitz von Senator Martin McAleese und beurteilt die Auswirkungen des Unrechtes auf die Menschenrechte für den Staat. Außerdem werden die Feststellungen des IHRC Berichtes von 2010 in Anbetracht der nun verfügbaren Informationen über die Wäschereien neu bewertet. Die IHRC kommt zum Schluss, dass die Menschenrechte der Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien nicht in vollem Umfang in Bezug auf Gleichheit, Freiheit, Achtung der Privatsphäre, Bildung sowie dem Verbot von Zwangs-, Pflichtarbeit oder Knechtschaft geachtet wurden.

Anlässlich der Vorstellung des Berichts, sagte Professor Siobhán Mullally, IHRC Kommissar:
„Der Bericht des Interministeriellen Ausschuss (IDC) hat umfangreiche staatliche Beteiligung an den Magdalen Wäschereien bestätigt, zieht aber nicht die richtigen Rückschlüsse in Bezug auf die menschenrechtlichen Verpflichtungen des Staates. Um diese Lücke zu schließen, hat die IHRC die Ergebnisse des IDC-Berichtes an Hand von einer Reihe von menschenrechtlichen Standards bewertet. Wir schließen aus den verfügbaren Beweisen, dass die Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Wäschereien nicht vollständig eingehalten werden. Der Staat handelte unrecht indem er diese Frauen weder adäquat schützte noch auf ihre Klagen über einen langen Zeitraum zu reagieren. Glaubwürdige Vorwürfe des Missbrauchs sollten immer umgehend, gründlich und unabhängig untersucht werden.“

Professor Mullally fuhr fort:
„Die IHRC wird für eine umfassende Wiedergutmachung, die einen Ausgleich für die Auswirkungen der Menschenrechtsverletzungen für jede einzelne Frau, die in den Wäschereien arbeitete, eintreten. Das Ausmaß der Verstöße und ihre anhaltenden Auswirkungen (auf das Leben der Frauen, Red.) muss bei der Bestimmung der individuellen Vergütung und laufenden Unterstützungen in Betracht gezogen werden. Ferner sollten Maßnahmen ergriffen werden, um zu gewährleisten, dass diese Frauen Wiedergutmachung in Form von verlorenen Löhne, Renten und Sozialleistungen bekommen. Unterstützung muss geleistet werden im Bereich Wohnraum, Bildung, Gesundheit sowie besondere Unterstützung, um mit den psychologischen Auswirkungen der Zeit in den Wäschereien umzugehen.“

Zum Bereich der nicht im vollen Umfang eingehaltenen Menschenrechte, sagte Professor Mullally:
„Die Rechte der Frauen stehen im Mittelpunkt der Einschätzungen des IHRC. Die Magdalen Wäschereien wurden eindeutig mit diskriminierenden Regelungen betrieben. Das Recht von Frauen auf Gleichbehandlung gab es nicht in den Magdalen Wäschereien, da die Regelungen nur auf sie angewendet wurden. Es gab kein Recht auf Bildung für die Mädchen, die wenig oder keine formale Bildung erhielten, nicht einmal Unterricht im Schreiben und Rechnen.“

Professor Mullally fuhr fort:
„Das Recht auf Freiheit von Mädchen und Frauen, die durch die Strafjustiz oder die Jugendämter in die Wäschereien, wurde nicht eingehalten. Es gibt viele willkürliche Inhaftierungen bei denen Mädchen ohne gerichtliche Anordnung in die Magdalen Wäschereien eingesperrt wurden oder nach ihrer Entlassung aus einer sogenannten Besserungsanstalt als eine Form der Verwaltungshaft dorthin verbracht [wurden].“

Die Arbeitsbedingungen in den Magdalen Wäschereien erklärte Sinead Lucey, Senior Legal Officer des IHRC:
„Mädchen und Frauen, die in den Magdalen Wäschereien leben mussten, wurden einer Form von Zwangs- oder Pflichtarbeit unterworfen, die eindeutig gegen Irlands Verpflichtungen nach der 1930 Zwangsarbeitskonvention verstießen. Dies wird verschärft durch die Tatsache, dass nicht nur verschiedene irische Regierungen diese Praktiken nicht verbaten und beendeten, sondern im Gegenteil: der Staat selbst profitierte von dieser Zwangs- oder Pflichtarbeit, wenn er kommerzielle Verträge mit den Wäschereien abschloss, weil diese [die] billigsten Angebote hatten. Der entscheidende Faktor war allerdings, dass die Arbeiterinnen unbezahlt waren. Darüber hinaus bedeutet der Zwang zur Arbeit Knechtschaft nach Artikel 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und auch hier ist der Staat gescheitert darin, solche Praktiken zu unterbinden, wenn er im Gegenteil wissentlich erlaubt, dass Mädchen und Frauen ohne Lohn und unter Zwangsmaßnahmen in den Wäschereien arbeiten.“

Sinead Lucey fuhr fort:
„Wir müssen von den Verletzungen der Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien lernen, um sicherzustellen, dass sich ähnliches Unrecht nicht wiederholen wird. Das Recht auf Gleichheit ist ein grundlegendes Prinzip der Menschenrechte. Der Staat darf niemals selbstgefällig und diskriminierend besonders die Schwächsten der Gesellschaft behandeln. Umfassendere Schutzmechanismen sind notwendig. Stärkere Regulierung und Aufsicht der Beziehung zwischen Staat und nicht-staatlichen Akteuren bei der Durchführung von Funktionen oder Dienstleistungen des Staates sind dringend erforderlich. Darüber müssen Gesetze erlassen werden, die Zwangs- oder Pflichtarbeit oder Leibeigenschaft als kriminelle Straftat mit hohem Verfolgungsdruck ausweisen. Insgesamt muss es der Staat unterlassen, bestimmte gesellschaftliche Gruppen zu kriminalisieren und zu institutionalisieren sondern muss vielmehr dazu übergehen, diese Gruppen zu unterstützen, denn das Gemeinwohl braucht auch dieses Potenzial.“

Schlüsselempfehlungen

Der Staat sollte:

ein umfassendes Wiedergutmachungprojekt ins Leben rufen, welches individuellen Ausgleich bietet für die Auswirkungen der Menschenrechtsverletzungen von Frauen in den Magdalen Wäschereien;
Maßnahmen durchführen, die sicher stellen, dass überlebende Frauen der Magdalen Wäschereien die Entschädigung und Rehabilitation für die erlebten Verletzungen bekommen;
als Wiedergutmachung den betroffenen Frauen die verlorenen Löhne, Renten und Sozialleistungen auszahlen, die sie auf Grund der geleisteten Zwangsarbeit verloren haben;
für geeignete Rehabilitationsmaßnahmen einschließlich Wohnraum, Gesundheit und Wohlfahrt, Bildung und Hilfe bei den psychologischen Auswirkungen sorgen;
Wechselwirkungen mit nicht-staatlichen Akteuren überprüfen, um sicherzustellen, dass die staatlichen Regulierungs- und Aufsichtsfunktionen robust genug sind, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, bzw. derartigen Vorwürfen gründlich und effektiv zu untersuchen, und gegebenenfalls zu entschädigen;
sicherstellen, dass alle glaubwürdigen Anschuldigungen von Missbrauch, die eine Verletzung der staatlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen beinhalten, umgehend, gründlich und unabhängig untersucht werden;
die Praxis beenden, Menschen mit geistiger Behinderung in psychiatrische Anstalten einzusperren;
eine unmittelbare und obligatorische staatliche Kontrolle und Lizenzierung von Heimen für Menschen mit Behinderungen einfahren;
ein System für die Bereitstellung von Informations- und Suchdienste verabschieden für Menschen verabschieden, darunter auch für diejenigen, die informell in der Vergangenheit angenommen wurden.


Das englisch-sprachige Original finden Sie hier [ »Irish State failed to protect and vindicate the human rights of women in Magdalen Laundries. - Redress Scheme must reflect impact of human rights violations experienced.« @ http://www.ihrc.ie/newsevents/press/2013/06/18/irish-state-failed-to-protect-and-vindicate-the-hu/ ]


Verschlagwortet mit: EFPAC, Entschädigung, Fonds Heimkinder, Geschichte, Heimgeschichte, Heimkinder, Irland, Kinderrechte, Kirche, Menschenrechte, Zwangsarbeit
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QUELLE: ( aktuell aufzufinden auf der Vereinswebseite desVereins ehemaliger heimkinder e.V.“ - „VEH e.V.“ in der Rubrik »Aktuelle Infos« [ „Aktuelle Informationen und Nachrichten“ ] ) http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/ sowohl wie auch hier unter dieser URL @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/uncategorized/irische-menschenrechtskommission-frauen-in-den-magdalen-waschereien-schutzlos/


Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa Jul 06, 2013 10:06 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jul 06, 2013 2:31 am

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Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


Weiterführend zum unmittelbar vorhergehenden Beitrag in diesem Thread.

Folgend auf die meinerseitige Weiterverbreitung der Bekanntgebung des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ – „VEH e.V.“ des "Folgeberichts" der IRISCHEN MENSCHENRECHTSKOMMISSION ( Human Rights Commission, IHRC ) bezüglich den schweren Menschenrechtsverletzungen begangen in der irischen Heimerziehung unter Duldung des Staates seitens dem katholischen Schwestern Orden der Magdalene Sisters, hat der deutsche ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog am Freitag, 5. Juli 2013 um 10:02 Uhr, einen zutreffenden KOMMENTAR unter der Überschrift »Dazu wird Antje Vollmer nichts sagen.« dazu abgegeben

http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/

welcher, u.a., auch folgende seinerseitige STELLUNGNAHME beinhaltet:

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Wenn ich mir die Ergebnisse des Runden Tisches anschaue, mit denen die ehemaligen Heimkinder eben keinerlei Entschädigung erhielten, keinen angemessenen Rentenausgleich, keine Lohnnachzahlungen, keine Schmerzensgelder, dann frage ich mich, wie Frau Dr: Antje Vollmer mit gutem Gewissen den Ehrenberg-Preis entgegennehmen konnte und mit gutem Gewissen ihre Pension verzehren kann.

Aber vielleicht hat sie ja ein schlechtes Gewissen dabei. Wohl bekomms!

Und der Staat und die Kirchen mit ihren Einrichtungen? Und mit der Aufsichtsverpflichtung?

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Und, desweiteren, hat der deutsche ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, ebenso am Freitag, 5. Juli 2013, auch folgende RUNDMAIL zum Thema »Heimkids« verbreitet:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

immer noch die Heimkinder!
In den Medien werden die Zahlungen häufig pauschal als „Entschädigung“ etikettiert, was sie ja erklärtermaßen nicht sein sollen. Das Trauerspiel des umfassenden Betruges an mißhandelten und ausgebeuteten ehemaligen Heimkindern findet seine Fortsetzung. Gutes gibt es nur aus dem Ausland zu berichten. Das irische Beispiel vergrößert die Scham, die man als Deutscher und als Kirchenmitglied empfinden muß. Ich verweise für dieses Beispiel auf meinen Blog:
http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/

Wer mehr wissen will, scrolle einfach weiter nach unten.

Empfehlenswert ist auch der Blog von Helmut Jacob, in dem der zusätzliche Betrug an den ehemaligen Heimkindern aufgezeigt wird, die in Behindertenheimen untergebracht waren.
http://helmutjacob.over-blog.de/article-freie-arbeitsgruppe-jhh-2006-ermahnt-landschaftsverbande-wann-kommen-sie-ihrer-verantwortung-geg-118871076.html . Auch hier sollte man weiterscrollen – und grollen!

Mit freundlichem Gruß

Dierk Schäfer
Freibadweg 35
73087 Bad Boll
Fon: 0 71 64 / 1 20 55
Blog:
https://dierkschaefer.wordpress.com/
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Jul 07, 2013 3:28 pm

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Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


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SPIEGEL ONLINE - PANORAMA ( 27.06.2013 ) @ http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/irische-regierung-entschaedigt-opfer-der-magdalenenheime-a-908067.html

[ »Irische Heimkinder-Zwangsarbeit« in den katholischen Madalenenheimen soll ebenso entschädigt werden ]

[ Artikel mit einem großen Foto betitelt „Protestaktion im Februar [2013]: Mindestens 34,5 Millionen für Entschädigungen“ ]

Sklavenarbeit: Entschädigung für Opfer der irischen Magdalenenheime

Dublin - Irland entschädigt die Opfer der Magdalenenheime. In den katholischen Einrichtungen wurden zwischen 1922 und 1996 mehr als 10.000 Frauen zu unbezahlter Arbeit gezwungen. Viele mussten wie Sklavinnen in den Wäschereien der Heime schuften.

Für ihre Leidenszeit sollen die Frauen nun jeweils bis zu 100.000 Euro erhalten, darüber hinaus eine staatliche Rente und kostenlose Krankenversorgung. Justizminister Alan Shatter entschuldigte sich noch einmal bei den Opfern dafür, dass es so lange gedauert habe.

Die nun angebotenen Hilfen seien Ausdruck des aufrichtigen Bedauerns der irischen Regierung, in der Vergangenheit versagt zu haben. Für die Hilfen stünden mindestens 34,5 Millionen Euro bereit. Wenn sich alle noch lebenden Opfer melden würden, könnten bis zu 58 Millionen Euro ausgeschüttet werden.

Von einem schon seit 2002 existierenden Entschädigungsprogramm für Missbrauchsopfer in anderen katholischen Einrichtungen waren die Magdalenenheime bislang ausgeschlossen. Die Regierung hatte damals entschieden, dass die Wäschereien privat betriebene Institutionen gewesen seien und der Staat demnach keine Verantwortung trage. Eine Untersuchungskommission hatte im Februar in ihrem Bericht jedoch dieser Darstellung widersprochen: Die Regierung hatte demnach auch die Aufsichtspflicht über die Magdalenenheime.

Der mehr als 1000 Seiten lange Untersuchungsbericht hatte das gesamte Ausmaß des Falls belegt und die schändlichen Zustände in den von Nonnen geführten Heimen angeprangert. Dorthin seien unter anderem sogenannte gefallene Mädchen abgeschoben worden - ungewollt oder unehelich schwanger gewordene Frauen, die im streng katholischen Irland geächtet waren. Außerdem hätten zum Teil Amtsträger verarmte oder obdachlose Frauen ohne Familie in den Einrichtungen interniert.

Im Anschluss an die Veröffentlichung des Berichts hatte sich bereits Irlands Premierminister Enda Kenny bei den Opfern in aller Form entschuldigt [ »Sklavenarbeit: Irische Regierung entschuldigt sich bei Opfern der Magdalenenheime« @ http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/irische-regierung-entschuldigt-sich-bei-opfern-der-magdalenenheime-a-884530.html ( Mittwoch, 20.02.2013 - 13:41 Uhr ) ( Artikel und Video ) ]

usp/Reuters/AP
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jul 08, 2013 2:35 am

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Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire) --- und echte Entschädigung DAFÜR.


Von der Katholischen Kirche in der Schweiz wird wie folgt darüber berichtet:


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Kirchenblatt für römisch katholische Pfarreien im Kanton Solothurn [ Schweiz ]

Nummer 14
30. Juni bis 13. Juli 2013

@ http://www.kirchenblatt.ch/index.php?PHPSESSID=enfc4b3b9sfaksl4a5cov43g02&na=1,2,0,0,d,101997

Magdalenenheime

1. Juli 2013 – Die Opfer der sogenannten Magdalenen-Wäschereien in Irland werden mit bis zu je 100.000 Euro (rund 123.000 Franken) entschädigt. Frauen, die länger als zehn Jahre zur Arbeit in den von katholischen Ordensgemeinschaften betriebenen Heimen gezwungen wurden, sollen 40.000 Euro (49.000 Franken) Entschädigung sowie eine nachträgliche Entlohnung von 60.000 Euro (73.000 Franken) erhalten, teilte Justizminister Allan Shatter am Mittwoch in Dublin mit. Die kleinste Entschädigungssumme sind demnach 11.500 Euro (14.000 Franken) für Insassinnen, die drei Monate oder weniger in den Heimen verbrachten.
Die nachträglichen Bezahlungen sollen steuerfrei sein und alle noch lebenden Opfer eine kostenlose Gesundheitsversorgung durch den Staat erhalten.
Weiter kündigte der Minister die Einrichtung einer Anlaufstelle für Begegnungen mit Kirchenvertretern sowie mit anderen Opfern und den Bau einer Gedenkstätte an. Nach Shatters Worten werden die gesamten Entschädigungskosten bei 34,5 bis 58 Millionen Euro (42,3 bis 71 Millionen Franken) liegen.

An die Adresse der Opfer sagte er, die Zahlung sei "ein ernsthafter Ausdruck der Reue des Staates, euch in der Vergangenheit im Stich gelassen zu haben." Im Februar hatte sich Premierminister Enda Kenny "im Namen des irischen Staates, der Regierung und der irischen Bürger" für die "nationale Schande" systematischer Zwangsarbeit bei den Opfern entschuldigt. An der Entschädigungssumme sollen sich auch die Frauenorden beteiligen, die die Heime betrieben haben.

Vier Frauenorden betrieben die Heime für ausgestossene Frauen
Die "Magdalene Laundries" (Heime für "gefallene Mädchen") wurden von vier irischen Frauenorden betrieben: den Sisters of Our Lady of Charity, der Congregation of the Sisters of Mercy, den Religious Sisters of Charity und den Sisters of the Good Shepherd. Die Heime wurden im 18. Jahrhundert als Reformanstalten für Prostituierte gegründet. Sie entwickelten sich jedoch später als Auffangstätten für junge Frauen, die aus verschiedenen Gründen aus der Gesellschaft ausgestossen wurden. Dort mussten sie unbezahlt schwere Arbeiten verrichten. Das letzte der Heime wurde erst 1996 geschlossen.

Staat duldete Zwangsarbeit
Eine Untersuchungskommission hatte 2012 festgestellt, dass staatliche Behörden lukrative Verträge an die Heime vergeben hatten, ohne auf eine Durchsetzung von Bezahlung der Insassinnen und auf faire Arbeitsbedingungen zu achten. Die Kommission wurde eingesetzt, nachdem das Uno-Antifolterkomitee die Praxis der "Magdalenenheime" mit Zwangsarbeit gleichgesetzt und die irische Regierung zur Aufklärung aufgefordert hatte. (kipa/kna/bal)
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jul 08, 2013 2:54 am

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Von der Katholischen Kirche in Österreich wird wie folgt darüber berichtet:


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Kathweb - Katholische Presseagentur Österreich

@ http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/55602.html

Irland: Opfer der "Magdalenen-Wäschereien" nicht zufrieden
Kritik an fehlender finanzieller Beteiligung der Frauenorden - Opfer der Zwangsarbeit sollen mit bis zu 100.000 Euro entschädigt werden


27.06.2013

Dublin, 27.06.2013 (KAP) Die früheren Insassinnen der sogenannten Magdalenen-Wäschereien in Irland reagieren zurückhaltend auf die Entschädigungspläne der Regierung. Die Opfergruppe "Justice for Magdalenes" (Gerechtigkeit für Sünderinnen), begrüßte die Veröffentlichung des Entschädigungsprogramms "mit Vorbehalten". Eine weitere Gruppe, "Magdalene Survivors Together" (eine "Überlebenden"-Vereinigung), kritisierte laut deutscher katholischer Nachrichtenagentur KNA die Pläne dagegen scharf. Besonders die fehlende finanzielle Beteiligung der Frauenorden, die die Heime betrieben, stieß auf Kritik.

Bei der Vorstellung der Pläne am Mittwoch sagte Justizminister Allan Shatter, er "hoffe und erwarte", dass sich die Orden an der Entschädigung beteiligen. Eine genaue Summe gab er nicht an. Die Regierung hatte am Mittwoch ein umfassendes Kompensationsprogramm vorgestellt, nach dem die Opfer mit bis zu 100.000 Euro entschädigt werden. Zudem sollen ein Begegnungszentrum sowie eine Gedenkstätte errichtet werden.

Einer der Orden, die "Schwestern der Barmherzigkeit" (Sisters of Mercy), wiesen in einer Pressemitteilung darauf hin, dass man sich schon an der Entschädigung der Opfer beteilige, indem man den Überlebenden freie Kost und Logis gewähre.

Die "Magdalene Laundries" (Heime für "gefallene Mädchen") wurden von vier irischen Frauenorden betrieben: den Sisters of Our Lady of Charity, der Congregation of the Sisters of Mercy, den Religious Sisters of Charity und den Sisters of the Good Shepherd. Die Heime wurden im 18. Jahrhundert als Reformanstalten für Prostituierte gegründet. Sie entwickelten sich jedoch später als Auffangstätten für junge Frauen, die aus verschiedensten Gründen aus der Gesellschaft ausgestoßen wurden. Dort mussten sie unbezahlt schwere Arbeiten verrichten. Das letzte der Heime wurde erst 1996 geschlossen.

Eine Untersuchungskommission hatte 2012 festgestellt, dass staatliche Behörden lukrative Verträge an die Heime vergeben hatten, ohne auf eine Durchsetzung von Bezahlung der Insassinnen und auf faire Arbeitsbedingungen zu achten. Die Kommission wurde eingesetzt, nachdem das UN-Antifolterkomitee die Praxis der "Magdalenenheime" mit Zwangsarbeit gleichgesetzt und die irische Regierung zur Aufklärung aufgefordert hatte.
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Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Jul 09, 2013 12:05 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jul 08, 2013 2:28 pm

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Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire) --- und echte Entschädigung DAFÜR.


»Wie Irlands Nonnen an ihren Sklavinnen verdienten«

Die deutschen Medien widmeten sich diesem irischen Thema mit großer Begeisterung ( widmen sich aber nur ungern diesem Thema wenn es um die gleichen jahrzehntelang von Nonnen-Orden mit Sklaven betriebenen kommenerziellen Großwäschereien in deutschen Erziehungseinrichtungen in Deutschland geht ).



DIE WELT - 21.02.2013 @ http://www.welt.de/politik/ausland/article113803943/Wie-Irlands-Nonnen-an-ihren-Sklavinnen-verdienten.html

ZWANGSARBEIT

Wie Irlands Nonnen an ihren Sklavinnen verdienten

Abbitte für eine dunkle Vergangenheit: Irland nimmt endlich Kenntnis von Tausenden Frauen, die im 20. Jahrhundert die schmutzige Wäsche der Gesellschaft wuschen. Jetzt werden sie entschädigt.

Von Martin Alioth

[ ……… ]

[] Mit 13 Jahren wurde das Mädchen aus Kilkenny nach Dublin verfrachtet, []

[ ……… ]

[] Als sie in Dublin ankam, besaß sie außer ihren Kleidern gerade mal einen Schreibstift und einen Block, um Briefe nach Hause schreiben zu können. Die wurden ihr gleich weggenommen.

Vom ersten Tag an musste sie in der kommerziellen Wäscherei der "Schwestern der Barmherzigkeit" schuften, ohne Bezahlung. Hotels und Krankenhäuser schickten ihre Bettwäsche und ihre Tischtücher, an denen sich die Kinder ihre Finger verbrannten. Drei Jahre lang verbrachte Julie in dieser Hölle. []

Riesiger Entschädigungsfonds eingerichtet

[ ……… ]

Der frühere irische Premierminister, Bertie Ahern, hatte sich schon 1999 für den Missbrauch in kirchlichen Institutionen entschuldigt, dessen Ausmaß zehn Jahre später im sogenannten Ryan-Bericht in allen abscheulichen Einzelheiten dokumentiert wurde: Zehntausende von Kindern waren im 20. Jahrhundert in kirchlich geführten Arbeitsheimen, Waisenhäusern und Behindertenheimen gequält und ausgebeutet worden.


Für sie wurde ein riesiger Entschädigungsfonds eingerichtet, der inzwischen die Milliardengrenze überschritten hat. Doch die Mädchen und Frauen, die in die "Magdalen laundries" gesperrt wurden, ein Dutzend kommerzielle Wäschereien unter der Leitung von katholischen Nonnen, wurden ausgeschlossen. Das seien "private Unternehmungen" gewesen, mit denen der Staat nichts zu tun gehabt habe. Das behaupteten irische Minister bis vor kurzem.

Staat war Komplize dieses Systems

Erst als der UN-Ausschuss gegen Folter 2011 die irische Regierung aufforderte, Nachforschungen anzustellen, war der Druck, das verlogene Schweigen zu zertrümmern, groß genug. Die irische Regierung beauftragte []

[ ……… ]

Mit Verachtung "gefallene Mädchen" genannt

"Die Nonnen raubten mir mein Leben und das Leben, das ich anderen hätte schenken können", schreibt die inzwischen 78-jährige Kathleen Legg []

[ ……… ]

Das Kind wurde []. Es wurde in eine Uniform gesteckt, erhielt einen erfundenen Namen und die Nummer 27. "Ich war immer hungrig und am Rande des Verhungerns."

Derweil verdienten die Nonnen gutes Geld mit ihren Sklavinnen. []

[ ……… ]

"Grausames, erbarmungsloses Irland"

[ ……… ]

[] über 10.000 Frauen ohne Schuld – ja, oftmals ohne überhaupt zu wissen, weshalb – zwischen 1922 und 1996 (sic) eingekerkert worden waren.

[ ……… ]

[ Irische Regierung ] sprach von einem "grausamen, erbarmungslosen Irland", das diese Frauen versklavt habe.

Stehender Applaus für Kennys Rede

"Diese Werte, dieses Versagen, diese Fehler waren kennzeichnend für das magdalenische Irland", stellte er fest. Das klang bedeutsam und passte zum Rest seiner nachdenklichen Rede. Die Qualen dieser Frauen wurden zum Erkennungszeichens eines Systems, das Kirche und Staat gemeinsam aufgebaut hatten, um Dissens, Armut und Übermut einzusperren.

[ ……… ]

Emanzipation von den Fesseln der Vergangenheit

[ ……… ]

[] Die Regierung, die sonst um jeden Pfennig feilscht, gibt sich großzügig.

[ ……… ]

[] Irlands Emanzipation von den Fesseln einer unappetitlichen Vergangenheit verläuft schrittweise. []

[ ……… ]

Drei Verschwörer – Kirche, Staat, Gesellschaft

Es war, das wird immer klarer, ein Komplott unter drei Verschwörern: die Kirche lieferte die zweifelhafte Ethik, der Staat stellte seine Zwangsmittel willfährig zur Verfügung, die Gesellschaft schwieg, obwohl sie alles wusste. Den Preis bezahlte die ohnmächtige Unterschicht, die ihre Töchter und Söhne verriet.

Der Profiteur dieser irischen Konformitäts-Neurose, die alles Andersartige rücksichtlos einsperrte, war der irische Mittelstand, der die Zügel nahtlos von der britischen Kolonialmacht übernommen hatte.

Die Katharsis, der schamvolle Rückblick in die eigene Vergangenheit, ist schon weit gediehen. Noch fehlen allerdings Angaben über die Praxis in den Irrenhäusern, wo die Missliebigen, die zu alt für die "Industrial Schools" waren und das falsche Geschlecht für die Wäschereien hatten, ebenfalls eingekerkert wurden.

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QUELLE: Martin Alioth, DIE WELT, Axel Springer AG, Berlin.

[ Dies ist ein sehr langer und detailierter Artikel ! ]


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Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jul 10, 2013 8:34 am

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Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


»Kinder haben Rechte, aber nicht alle Kinder.«


Stellungnahme von dem ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer.


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Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/09/er-ist-ein-priester-du-must-ihm-gehorchen/ ( Dienstag, 9. Juli 2013, um 12:30 Uhr )


„Er ist ein Priester, du mußt ihm gehorchen“


[ Filmemacher Alex Gibney in Bezug auf seinen Dokumentarfilm "Mea Maxima Culpa": ] »ich und mein Film übernehmen die volle Verantwortung für den Rücktritt von Papst Benedikt« hier das Video[1], hier der Text [2].

[ Filmemacher Alex Gibney in Bezug auf seinen Dokumentarfilm "Mea Maxima Culpa": ] »Jeden einzelnen Fall von sexuellem Missbrauch bekam Ratzinger auf den Tisch. Man kann wirklich sagen, er weiß mehr über sexuellen Missbrauch als jeder andere auf der Welt.«


Was Benedikt betrifft, mag er in Frieden ruhen [ im Exil im Vatikan ].



Doch der Fall erinnert an den unterschiedlichen Umgang mit den Verbrechen an Kindern und Jugendlichen.


Für Irland gilt:

1. Es gibt drei Verantwortliche: „Kirche, Staat, Gesellschaft“

Es war, das wird immer klarer, ein Komplott unter drei Verschwörern: die Kirche lieferte die zweifelhafte Ethik, der Staat stellte seine Zwangsmittel willfährig zur Verfügung, die Gesellschaft schwieg, obwohl sie alles wusste. Den Preis bezahlte die ohnmächtige Unterschicht, die ihre Töchter und Söhne verriet.Bitte den Zeitungsbericht [ in DIE WELT vom 21.02.2013 ] lesen.[3] Doch das de-facto Komplott gilt auch für Deutschland, und zwar bis heute.

2. Die Zwangsarbeit. Eine geringe Pauschalentschädigung als Rentenersatz gibt es, anders als in Irland, bei uns nur für Jugendliche, die Zwangsarbeit leisten mußten, wobei der Begriff Zwangsarbeit peinlichst vermieden wird. Es gibt keine Lohnnachzahlung, weder von den kirchlichen, noch von den staatlichen Einrichtungen, die von der Zwangsarbeit profitiert haben. Auch nicht von der Privatwirtschaft, die gut an den Kindern verdient hat. Es schien wohl nicht opportun, die Betriebe, darunter Firmen mit großer Bedeutung, zwangszuverpflichten. Zwangsarbeit ja, Zwangsentschädigung nein.

Und für die Zwangsarbeit von Kindern gibt es GAR NICHTS.

Aber die deutschen Medien sprechen von „Entschädigung“, ohne die Zahlungen aufzuschlüsseln, die ohnehin erklärtermaßen nicht Entschädigung sein sollen.

3. Die ehemaligen Heimkinder aus Behinderteneinrichtungen wurden auf rüde Art von Antje Vollmer[4] von Beginn an vom Runden Tisch ausgeschlossen. Diese Einrichtungen behaupten, sie hätten in den „Heimkinderfonds“ eingezahlt und sehen sich außerhalb weiterer Verpflichtungen[5]. Entweder sie lügen, oder sie haben in den falschen Fonds eingezahlt. Einen richtigen gibt es bis heute nicht.

Es ist merkwürdig, daß Irland tut, was Deutschland nicht will, nämlich entschädigen. Da es in Deutschland so prima klappt mit dem anhaltenden Betrug an den ehemaligen Heimkindern, gibt es wohl doch nur die Erklärung aus dem Zeitungsartikel „Drei Verschwörer – Kirche, Staat, Gesellschaft“. In Italien würde man von mafiösen Strukturen sprechen.


Kinder haben Rechte, aber nicht alle Kinder.[6]


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[1] [ Video - ARD : DasErste.de ( 07.07.2013 ) Ein Dokumnetarfilm über sexuellen Missbrauch an Gehörlosen ( Vertuschung und Vertuschungsstrategien des Vatikans schonungslos und lückenlos aufgedeckt ! ) ] http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt-titel-thesen-temperamente/15745168_ein-dokumentarfilm-ueber-sexuellen-missbrauch-an

[2] [ Text - ARD : DasErste.de ( 07.07.2013 ) Ein Dokumnetarfilm über sexuellen Missbrauch an Gehörlosen ( Vertuschung und Vertuschungsstrategien des Vatikans schonungslos und lückenlos aufgedeckt ! ) ] http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/hr/sendung_vom_07072013-108.html Dienstag, 9. Juli 2013

[3] http://www.welt.de/politik/ausland/article113803943/Wie-Irlands-Nonnen-an-ihren-Sklavinnen-verdienten.html

[4] Zu meiner Pfarrerskollegin Antje Vollmer fallen mir nur noch Worte ein, die ich besser nicht aufschreibe, weil sie gerichtsverwertbar wären.

[5] Verpflichtet fühlt sich ohnehin niemand. Aus dem Heimkinderfonds werden lediglich Leistungen auf absolut freiwilliger Basis geleistet nach dem Motto: Seid dankbar und beruhigt euch.

[6] http://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/9215584992/in/photostream/lightbox

Beschlagwortet mit: Film, Maxima culpa, mißbrauch
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Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire).

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 11, 2013 8:41 am

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…und, wie wir alle wissen, nicht nur in Irland…


Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


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Weiterveröffentlicht von dem ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog, @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/10/nach-1945-wurde-in-wittekindshof-alles-so-weiter-gefuhrt/#comments

Veröffentlicht in [ der Rubrik ] Heimkinder, Kinderrechte, Kirche, Kriminalität, Menschenrechte, Pädagogik, Politik von dierkschaefer am Mittwoch, 10. Juli 2013, um 15:12 Uhr.

»Nach 1945 wurde in Wittekindshof alles so weiter geführt.

- Arbeitsdienst - wie vor 1945. Arbeitsdienst war Landwirtschaft-Küche-Brunnen Bauen usw. Renten und Sozialbeiträge wurden nicht abgeführt somit habe ich keine ausreichende Rente. In der Anstalt wurde nicht betreut, es wurde eingesperrt gestraft an Seele und Körper misshandelt sexuell missbraucht

Zu der fehlenden Rente sagte der Nazi zu mir, ich soll damit zum Petitionausschuss gehen, wurde abgelehnt.
«


Zitat aus einem Kommentar in meinem Blog [ abgegeben am Mi. 10.07.2013, um 12:51 Uhr, von Klaus Linnenbrügger @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/#comment-4357 im am Fr. 05.07.2013 eröffneten Thread »Dazu wird Antje Vollmer nichts sagen.« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/#comments ]
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Heidi Dettinger, 2. Vorsitzende im „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ / „VEH e.V.“ ( am Do. 11.07.2013, um 00:03 Uhr in Dierk Schfaers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/10/nach-1945-wurde-in-wittekindshof-alles-so-weiter-gefuhrt/#comment-4362 ) kommentierte Klaus Linnenbrüggers Kommentar und Berichterstattung wie folgt:

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»Die Kontinuität der “Erziehungs”methoden von der Nazi-Zeit, des Personals, der Gebäudenutzung, sogar der Anstaltskleidung und der Aufnahmeformulare ist nachgewiesen.

Dass nach dem Nationalsozialismus auch die furchtbaren Ärzte und Psychiater weiter funktionieren ist nicht nur nachgewiesen, sondern leuchtet sogar unmittelbar ein:

Schließlich mussten doch die Heime, die die Nazis in ihrem hemmungslosen Ausrottungswillen leergefegt hatten (Heimkinder galten nicht gerade selten als “unwertes Leben”), wieder aufgefüllt werden.

Also mussten Gutachten her, die Kindern attestierten “schwachsinnig” und/oder “debil” zu sein – das taten die willigen Verbrecher in weiß nur allzu gern!

Und: der Krieg hatte doch einiges in Schutt und Asche gelegt. Da wiederum kommt die Zwangsarbeit der Kleinen und Kleinsten gerade recht und so wurden Milliarden-Werte geschaffen.

Ohne Lohn.
Ohne Sozialabgaben.
Unter Zwang.

Wer nicht spurte wurde körperlich, psychisch, sexuell gefoltert. Das machte den “Erziehern” Spaß und Politik, Kirchen und Wirtschaft auch.

Irgendwie gut ausgedacht – wer würde denn auch annehmen, dass sich diese Rotzgören (immerhin unvergast!) nach 50, 60 Jahren wieder zu Worte melden und Forderungen stellen…«

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Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jul 14, 2013 12:02 pm

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Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire) --- und echte Entschädigung DAFÜR.


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[ Ein vorherig von Martin MITCHELL im Internet veröffentlichter Beitrag wird jetzt hier zitiert: ]


In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Die deutsche Online-Zeitung ZEIT ONLINE, wie ich persönlich erst jetzt zufällig entdeckt habe, berichtete am 23.08.2012 - 08:00 Uhr in sechs kurzen Zeilen ( @ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-1 ) folgendes:

Und ich hebe diese, m.E., sechs wichtigsten Zeilen jetzt noch einmal besonders hervor !

SCHWARZE PÄDAGOGIK

Tatort: Erziehungsheim

[ ……… ]

[ Seite 3 von insgesamt 4 Seiten ]
@ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-3

Kostenlose Zwangsarbeit

Der Linzer Sozialhistoriker Michael John schätzt, dass in Österreich in der Zeit zwischen 1945 und 1980 auf Anordnung der Jugendämter etwa 150.000 Kinder kostenlose Zwangsarbeit bei Bauern leisten mussten. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebieten. Dieses dunkle Kapitel der österreichischen Nachkriegsgeschichte ist bis heute überhaupt nicht erforscht.

ÜBERSICHT ZU DIESEM ARTIKEL
[ d.h. dem Artikel in dem diese sechs oben von mir zitierten Zeilen enthalten sind ]
SEITE 1 - TATORT ERZIEHUNGSHEIM - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-1
SEITE 2 - HUNGER UND PRÜGEL - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-2
SEITE 3 - KOSTENLOSE ZWANGSARBEIT - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-3
SEITE 4 - VERGEWALTIGUNGEN UND TODESANGST - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-4

Wenn auch nur in wenigen Worten, hier kommt erstmalig in den Medien zur Sprache was ich schon immer vermutet hatte: HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT / DIE ZWANGSARBEIT VON FÜRSORGEZÖGLINGEN / KOSTENLOSE FRONARBEIT VON SCHUTZBEFOHLENEN wareine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebietenund IHRE kostenloseIndustriearbeit eine Subventionierung der Produktion von Verbrauchsgütern in den Städtensowohl in Deutschland wie auch in Österreich. Diese Meinung habe auch ich von Anfang an meiner Recherchen in der HEIMKINDERSACHE ( Anfang 2003 ) schon vertreten.

Und in vielen dieser Stätten der Zwangsarbeit – 'Heimen' und 'Anstalten' oder in der Knechtschaft von Bauern oder im Frondienst anderer Dienstherren ( ausserhalb der eigenen Familie ) – in denen man Kinder und Jugendliche überall dieser Zwangsarbeit aussetzte ( wohin das Jugendamt sie verfrachtete ! ), ging diese Ausbeutung durch Zwangsarbeit ( Zwangsarbeit vielfach von den Kirchen und ihrem Dienstpersonal als „Arbeit im Dienste des HERRN“ beschrieben ) natürlich auch mit jeglicher anderer Art von Misshandlung, einschließlich der Ausübung von „sexualisierter Gewalt“ / „Vergewaltigung“ ( im Volksmund „sexueller Missbrauch“ genannt ) Hand in Hand. Alles konzentrierte sich auf DIE TOTALE MACHTAUSÜBUNG, DEMÜTIGUNG UND UNTERDRÜCKUNG DER AUSZUBEUTENDEN OPFER, DER WEHRLOSEN GEFANGENGEHALTENEN Kinder und Jugendlichen.

_________________________________

Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !


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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jul 16, 2013 1:01 pm

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Folgend auf die »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT«-Entscheidung in Irland von der, meinerseits, u.a., auch hier in diesem Forum und in diesem Thread @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=3&t=19 in diesem Forum berichtet wird.


Auch deutsche und österreichische Opfer von Menschenrechtsverbrechen / Zwangsarbeit fordern eine gerechte und angemessene Entschädigung.


flächendeckende »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT«, in den Heimen, in diesem Falle in Österreich, in den Nachkriegsjahrzehnten beginnend unmittelbar sofort wieder nach dem Zweiten Weltkrieg: berichtet im BLOG von Peter Ruzsicska in Wien, Österreich.
( Email: peter.ruzsicska@gmx.at )

@ http://ruzsicska.blogspot.com/p/besondere-artikel.html [ IN KURZFASSUNG ! ]
»Dokumentation von Herrschaft über Kinder und Erwachsene«
Besondere Artikel: 05.09.2012 - 07.09.2012

@ http://ruzsicska.blogspot.com/p/uber-die-geschichte-des-heimes.html
[ IN ERWEITERTER LANGFASSUNG ! – sehr, sehr, sehr, sehr lang ! ]
»Dokumentation von Herrschaft über Kinder und Erwachsene«
Detaillierte Recherchen von Peter Ruzsicska in Wien, Österreich.

Zusätzlich - bisher 72 relevante Leserkommentare abgegeben von Peter Ruzsicska in der össterreichischen Tageszeitung DER STANDARD ( zwischen 25.03.2011 und 12.06.2013 ) @ https://diestandard.at/Userprofil/Postings/199221?sortMode=1&groupMode=2&pageNumber=1

Siehe auch die Chronologie / Geschichte des österreichischen Kinderheims WIMMERSDORF ( „Erziehungsheim“ / „Erziehungsanstalt“ ), erstellt von Stephan Pintarelli, unter dem Titel »Wimmersdorf Kindervernichtungsanstalt« @ http://kindervernichtungsheim-wimmersdorf.blogspot.com

Ein weiterer hoch zu empfehlender Blog über das Kinderheim WIMMERSDORF ( „Erziehungsheim“ / „Erziehungsanstalt“ ), erstellt von Rudolf Prinesdomu, ist der folgende: http://erziehungsheim-wimmersdorf.blogspot.com

Nun noch die Homepage bezüglich Heimkindern von ganz Österreich von Historiker Horst Schreiber (Tirol, Innsbruck), welcher ca. ab dem Jahre 2007 den wissenschaftlichen Beginn der zeitgenössischen Heimkinderdokumentation und Aufarbeitung begonnen hat: (Michael-Gaismair-Gesellschaft) http://www.heimerziehung.at


Und am 07.03.2013 @ http://ruzsicska.blogspot.com veröffentlicht Peter Ruzsicska folgende Einleitung, die sich, m.E., jeder zu Herzen nehmen sollte:

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An alle Betroffenen!

Wenn wir schweigen und uns gegenseitig Beweismaterial vorenthalten, machen wir uns mitschuldig am Fundamentalverbrechen gegen jedwederliches Menschenrecht.
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Damit diese Webseite gleichermaßen problemlos von jedem Land in der Welt aus aufgerufen werden kann, muss die URL für diesen in den USA liegenden Blog immer und überall nur wie folgt angegeben werden: http://ruzsicska.blogspot.com ( und keine landesspezifische Designation beinhalten oder in einer landesspezifischen Designation enden ! ).


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