WIKILEAKS -- Bist auch Du willens Julian Assange zu helfen?

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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Feb 22, 2020 9:51 pm

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Verhindert die Auslieferung von Julian Assange an die USA!
Free Julian Assange before it is too late. Stop USA extradition!


ALLE WICHTIGEN RECHTSFRAGEN IM FALL VON JULIAN ASSANGE UND DEM AUSLIEFERUNGSANTRAG DER USA WERDEN HIER BEANTWORTET :

LTO - Legal Tribune Online @ https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/interview-auslieferung-julian-assange-grossbritannien-usa/ . PERMALINK: https://www.lto.de/persistent/a_id/40383/ :

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Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange

"Ich wage keine Prognose"

Interview von Tanja Podolski

[ Autor: https://www.lto.de/autoren/name/tanja-podolski/ ]

20.02.2020

[ FOTO: Ein mit der USA Flagge geknebelter Julian Assange.
picture alliance / AP Photo]


Am Montag [ 24.02.2020 ] beginnt die Anhörung zum Auslieferungsverfahren gegen den Wikileaks-Gründer, der seit über neun Monaten in Haft sitzt und laut UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer psychologischer Folter ausgesetzt ist. Im Gespräch mit Wolfgang Kaleck über den anstehenden Prozess. [ Langes / Detailliertes Interview. ]

LTO: Herr Kaleck, am Montag beginnt das Anhörungsverfahren um die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange von Großbritannien in die USA. Können Sie den anstehenden Prozesses kurz skizzieren?


Wolfgang Kaleck: Vor dem Woolwich Crown Court, ein Strafgericht, welches dem Belmarsh-Gefängnis angegliedert ist, in dem Assange inhaftiert ist, wird darüber verhandelt, ob Großbritannien Julian Assange wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe in die USA ausliefern kann. Dabei stellen sich eine Vielzahl von tatsächlichen Fragen, aber auch viele Rechtsfragen.

[ ……… ]


Wolfgang Kaleck ist Mitbegründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und ist in Berlin als Rechtsanwalt zugelassen.
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PERMALINK: Auslieferungsverfahren gegen Julian Assange: "Ich wage keine Prognose" . In: Legal Tribune Online, 20.02.2020 , https://www.lto.de/persistent/a_id/40383/ (abgerufen am: 22.02.2020 )
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Beitragvon Martin MITCHELL » So Feb 23, 2020 10:15 am

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Verhindert die Auslieferung von Julian Assange an die USA!
Free Julian Assange before it is too late. Stop USA extradition!


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QUELLE: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/doku-assange-ueberwacher-102.html :

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ARD - Das ErsteReportage und Dokumention
[ Das nur im Google-Index hierzu angegebene Datum ist: 20. Februar 2020 ]

[ Die Autorin, die / Der Autor, der diesen Text formuliert hat ist im
ORIGINAL dieser Reportage leider nicht angegeben; darum kann ich auch hier darüber keine Angaben machen. ]

Sendungsübersicht


Julian Assange – Die Überwacher

Was für ein Unternehmen ist UC-Global?

UC-Global ist eine spanische Sicherheitsfirma mit Sitz in Jerez de la Frontera, Südspanien. Zu ihren Kunden gehörten Prominente wie der US-Milliardär und Trump-Unterstützer Sheldon Adelson oder der ehemalige Präsident von Ecuador, Rafael Correa. Die Firma bietet neben dem Personenschutz auch die Sicherung von Frachtschiffen oder Fabriken an. Geschäftsführer der Firma ist der ehemalige Elite-Soldat David Morales. Bekannt wurde das Unternehmen, weil es Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London beschützt und gleichzeitig überwacht hat.

Was war der Auftrag?

Das Unternehmen sollte anfangs vor allem für die Sicherheit von Julian Assange sowie der Botschaftsmitarbeiter sorgen. Später wurde die Firma von der ecuadorianischen Regierung auch damit beauftragt, Assange und seine Gäste zu überwachen. Dokumente, die NDR und WDR einsehen konnten, zeigen, dass von vielen Besuchern die Pässe sowie ihre Telefone und Laptops fotografiert, Passwörter und Textnachrichten abgeschrieben wurden. Darüber hinaus hat UC-Global Video- und Audioaufnahmen von Julian Assange und seinen Besuchern angefertigt. Von den Überwachungsmaßnahmen waren auch Berufsgeheimnisträger wie Ärzte, Anwälte, Abgeordnete und Journalisten betroffen.

Was wird dem Unternehmen vorgeworfen?

UC-Global-Geschäftsführer David Morales wird unter anderem vorgeworfen, mit seiner Firma umfangreiche Verstöße gegen Datenschutzbestimmungen und das Recht auf Privatsphäre begangen zu haben. Gespräche mit Anwälten beispielsweise unterliegen einem besonderen Schutz, denn sie können der Vorbereitung der eigenen juristischen Verteidigung dienen. Darüber hinaus soll Morales Informationen, Fotos und Videoaufzeichnungen an die USA geliefert haben. Interne Mails sowie eidesstattliche Versicherungen ehemaliger UC-Global-Mitarbeiter legen das nahe. Morales selbst streitet diesen Vorwurf ab. Er sagt: Sein Unternehmen habe lediglich im Auftrag Ecuadors gehandelt.

Was sind die Konsequenzen?

Mittlerweile beschäftigt sich die spanische Justiz mit dem Fall. Sie ist wegen des Firmensitzes von UC-Global zuständig. Bereits im Herbst 2019 hatten spanische Ermittler Geschäftsräume des Unternehmens sowie Privathäuser durchsucht, Bargeld beschlagnahmt und den Geschäftsführer David Morales vorübergehend festgenommen. Vor dem Nationalen Gerichtshof in Spanien ist nun ein Verfahren gegen das Unternehmen und Morales anhängig. Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Strafanzeige von Julian Assange und seinen spanischen Anwälten. Da auch drei Journalisten des Norddeutschen Rundfunks betroffen waren, stellte im vergangenen Herbst der NDR ebenfalls Strafanzeige. UC-Global weist alle Vorwürfe einer illegalen Überwachung zurück. Es bezeichnet die Vorwürfe als konstruiert und beschuldigt Mitarbeiter von Wikileaks, selbst verdeckte Audioaufnahmen von Treffen innerhalb der Botschaft angefertigt zu haben.

Ist UC-Global noch immer für die Sicherheit in der Botschaft zuständig?

Im Sommer 2018 übernahm ein anderes Unternehmen die Absicherung der ecuadorianischen Botschaft in London: PromSecurity. Diese Firma wird von einem ehemaligen ecuadorianischen Geheimdienst-Oberst geführt. Auch gegen PromSecurity haben Julian Assanges Anwälte Strafanzeige gestellt. Denn auch hier steht der Verdacht im Raum, dass Gespräche mit Anwälten aufgezeichnet wurden. Im März 2019 wurde der Wikileaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson von einer spanischen Gruppe kontaktiert. Sie habe kompromittierende Überwachungsvideos von Julian Assange. Entweder Wikileaks zahle drei Millionen Euro oder sie veröffentliche die Videos. Bei einem Treffen zeigten die Erpresser umfangreiche Dokumente und Videos, aus denen unter anderem hervorgegangen sein soll, dass PromSecurity Unterlagen von Assanges Anwalts Aitor Martinez mit dessen Verhandlungsstrategie für die Verteidigung von Julian Assange ausspioniert haben soll. Die spanische Polizei hat zwei der Erpresser festgenommen. Wikileaks Chefredakteur Kristinn Hrafnsson und Aitor Martinez haben Strafanzeige gestellt.
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Siehe auch folgende diesbezügliche Reportage in englischer Sprache:
ABC-News (Australia) »Julian Assange and his Australian lawyers were secretly recorded in Ecuador's London embassy«
ABC Investigations
By Dylan Welch, Suzanne Dredge and Clare Blumer
( very comprehensive and detailed ! )
( mid- to late-February 2020; constantly updated; ABC investigations are ongoing ) @
https://www.abc.net.au/news/2020-02-23/surveillance-of-julian-assange-captured-lawyers-conversations/11985872

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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Feb 25, 2020 6:16 am

. QUELLE: DW - DEUTSCHE WELLE @ https://www.dw.com/de/ausweg-f%C3%BCr-julian-assange-gesucht/a-52454641 :

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PERMALINK: DW - DEUTSCHE WELLE @ https://p.dw.com/p/3Y5qb :

WIKILEAKS

Ausweg für Julian Assange gesucht

Datum: 20.02.2020
Autorin/Autor: Barbara Wesel (Paris)


Bald startet in London das Auslieferungsverfahren gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange. Um eine Überstellung in die USA zu verhindern, kommt von seinen Anwälten ein überraschender Vorschlag. Von Barbara Wesel, Paris.

[ FOTO: UK, London - Julian Assange nach seiner Verhaftung am 11. April 2019 - © Reuters / S.Dawson ]

Es ist eine internationale Gruppe von Anwälten, die sich an der Verteidigung von Julian Assange beteiligen. Bevor am Montagmorgen [ 24.02.2020 ] das Auslieferungsverfahren vor einem Gericht im Londoner Stadtteil Woolwich beginnt, wollen sie noch einmal auf die Einzigartigkeit dieses Auslieferungsverfahrens hinweisen. "Die 175 Jahre Gefängnis, die die US-Justiz ihm androhen, sind eine unwürdige, unerträgliche Strafe", sagt der französische Verteidiger Eric Dupont-Moretti. Die Verfolgung von Assange sei nach jedem juristischen Maßstab ein politischer Prozess.


Poltisches Asyl in Frankreich?

Assange habe von 2007 bis 2010 in Frankreich gelebt, dort wohnten auch seine Ex-Frau und sein Sohn. Außerdem sei Wikileaks noch in Frankreich registriert - der Jurist versucht offensichtlich, einen Fall zu konstruieren, der eine Frankreichnähe des Australiers belegen soll. Abgesehen davon enthalte die Verfassung des Landes einen Absatz, wonach politisch verfolgten Menschen Asyl gewährt werden könne. "Wir halten die Situation für schwerwiegend genug, dass wir mit Präsident Macron darüber reden sollten", sagt Dupont-Moretti.

[ FOTO: Eric Dupont-Moretti - © Getti-Images/AFR/F.Guillot ]


Frühere französische Präsidenten waren mit der Auslegung dieser Regel teilweise sehr großzügig. Es ist allerdings eine politische Entscheidung und die Frage ist, ob Emmanuel Macron Interesse daran hat, einen offenen Konflikt mit US-Präsident Donald Trump anzuzetteln. Die Wahrscheinlichkeit erscheint nicht sehr hoch. Der Vorstoß allerdings scheint auch ein gewisses Maß an Verzweiflung bei den Verteidigern zu zeigen, die wohl nicht sicher sind, ob das Auslieferungsverfahren in London mit herkömmlichen juristischen Mitteln zu gewinnen ist.

Dennoch listet der Franzose einmal mehr alle Verstöße gegen Assanges Rechte auf. Gründe, die dafür sprechen, ihn umgehend aus der Haft zu entlassen und das Auslieferungsverfahren gegen ihn abzuweisen. Die jahrelange Isolation in der Londoner Botschaft von Ecuador und die darauf folgende monatelange Einzelhaft im Belmarsh-Gefängnis in der britischen Hauptstadt hätten den seelischen und gesundheitlichen Zustand von Assange schwer beeinträchtigt.

Erst kürzlich waren dem UN-Beauftragten für Folter, Nils Melzer, bei Assange Symptome aufgefallen, die bei Folteropfern vorkommen. Anfang der Woche
forderten 175 Ärzte im Fachmagazin "Lancet" die Entlassung des Wikileaks-Gründers, weil dessen Zustand keine weitere Inhaftierung erlaube [ Siehe @ https://www.dw.com/de/%C3%A4rzte-kritisieren-haft-von-wikileaks-gr%C3%BCnder-assange-als-folter/a-52412264 ].

Er habe Probleme, sich auszudrücken, fügt Dupont-Moretti hinzu, "er kann sich nicht verteidigen und die Unterlagen nicht analysieren". Das Verfahren gegen ihn sei nicht fair und außerdem gefährde es alle Journalisten in ihrer Freiheit, Informationen zu veröffentlichen.


Trump soll Assange Begnadigung angeboten haben

Der prominenteste unter Assanges Verteidigern ist Balthasar Garzon, ein früherer spanischer Richter, der dafür bekannt ist, dass er versucht hatte, den chilenischen Diktator Pinochet anhand internationalen Rechts anzuklagen. Der Spanier engagiert sich seit Jahren für den Wikileaks-Gründer und sagt, er habe in seiner Karriere "einen solchen Fall noch nicht erlebt, was die Menge der juristischen Verstöße gegen die Rechte eines Beschuldigten" angehe.

[ FOTO: »Verteidiger Garzon: "Einen solchen Fall habe ich noch nicht erlebt"« - © Getti-Images/AFR/F.Guillot ]

Garzon weist noch einmal auf eine mutmaßliche Verstrickung der spanischen Sicherheitsfirma hin, die Assange in der ecuadorianischen Botschaft während seines jahrelangen Asyls dort bewachen sollte. Dieses Unternehmen habe sich von der US-Regierung anwerben lassen, Assange zu bespitzeln. Aus dem inzwischen in Spanien anhängigen Verfahren würden die Details bekannt werden, wonach alle Besuche, auch von seinen Anwälten und die geführten Gespräche in der Botschaft an US-Stellen weitergereicht worden seien. Das bedeute in jedem Fall einen schweren Verstoß gegen das Recht von Assange auf Verteidigung.


[ Siehe @ https://www.dw.com/de/trump-soll-assange-begnadigung-angeboten-haben/a-52437623 : ] Garzon wiederholte auch die Behauptung, dass US-Präsident Donald Trump dem Australier Assange eine Begnadigung angeboten habe, wenn Assange damit aufhören würde, russische Hacker für die Veröffentlichung von privaten E-Mails der einstigen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verantwortlich zu machen. Das Weiße Haus hat dies zurückgewiesen. Der spanische Anwalt erklärt dagegen, am kommenden Dienstag werde seine Londoner Verteidigerin Jennifer Robinson vor dem dortigen Gericht Beweise dafür vorlegen.

Der Vater kämpft unermüdlich

"Ich kann für mein Leben nicht begreifen, warum er noch im Gefängnis ist", sagt John Shipton, Vater von Julian Assange. Er tourt unermüdlich durch Europa und lässt in den vergangenen Wochen keinen öffentlichen Termin aus, um Aufmerksamkeit für seinen Fall zu gewinnen. "Die Bewährung zu brechen, das ist doch nur ein Vergehen, es ist unbegreiflich. Es gibt überhaupt keinen Grund, warum Julian nicht nach Hause entlassen werden kann". Sein Onkel sowie ein Cousin lebten in Großbritannien, dort könne er leben, wenn man ihn unter Auflagen aus der Haft entlassen würde.

"Wenn man der Richtung folgt, wie er in den vergangenen zehn Jahren behandelt wurde, dann wird das ein Schauprozess", sagte Shipton der DW. Aber seine Anwälte seien so zuversichtlich und stark, dass er hoffe, das Gericht in London werde seinen Irrtum einsehen. "Was ich fürchte, ist natürlich, dass Julian in die USA gebracht wird".

[ FOTO: »Assange-Vater Shipton: "Das wird ein Schauprozess"« - © Getti-Images/AFR/F.Guillot ]


Er habe seinen Sohn in der vorigen Woche sehen können und wolle ihn auch in den nächsten Tagen wieder besuchen, fügt der Vater hinzu. Seit eine Gruppe von Häftlingen im Belmarsh-Gefägnis sich für ihn eingesetzt hätte, sei er in die Abteilung für ältere Häftlinge verlegt worden und sein Zustand habe sich gebessert.

"Ich frage immer wieder, warum er nicht entlassen werden kann. Die Königin, die ein Gnadenrecht hat, habe durch ihre Beamten antworten lassen, der Fall sei eine politische Angelegenheit. Wenn es aber ein politischer Fall ist, dann folgt daraus auch, dass Julian nach britischem Recht nicht ausgeliefert werden darf", sagt John Shipton. Er hat offenbar schon auf allen Wegen versucht, seinen Sohn aus dem Gefängnis zu holen.

Ob die britischen Behörden jetzt Nachsicht zeigen, ist unsicher. Denn das Verfahren wird sich hinziehen. In der nächsten Woche werden zunächst in einer ersten Runde die Argumente der Staatsanwaltschaft und der Verteidiger ausgetauscht. Dann wird das Verfahren bis Mai unterbrochen, um der Verteidigung mehr Zeit zu geben, weil die Anwälte bisher wenig Gelegenheit hatten, ihren Mandanten zu treffen. Ein Urteil wird erst im Mai erwartet. Entscheidet die erste Instanz, ihn ausliefern zu lassen, ist zu erwarten, dass die Assange-Anwälte Berufung einlegen und bis zum Obersten Gerichtshof gehen.


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» Menschenrechtler weiter besorgt um Julian Assange
Nach jahrelanger Isolation zeige der Wikileaks-Gründer Julian Assange deutliche Zeichen psychischer Folter, sagt der UN-Berichterstatter Nils Melzer. Im Februar soll über seine Auslieferung in die USA entschieden werden. (19.12.2019) [ Siehe @ https://www.dw.com/de/menschenrechtler-weiter-besorgt-um-julian-assange/a-51742516 ]

» Breiter Appell für Freilassung von Wikileaks-Gründer Assange
Mehr als 130 Persönlichkeiten aus deutscher Politik und Kultur rufen Großbritannien auf, den Wikileaks-Gründer Julian Assange freizulassen. Zur Begründung verweisen sie auf seinen kritischen Gesundheitszustand. (06.02.2020) [ Siehe @ https://www.dw.com/de/breiter-appell-f%C3%BCr-freilassung-von-wikileaks-gr%C3%BCnder-assange/a-52274494 ]

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Datum: 20.02.2020
Autorin/Autor: Barbara Wesel (Paris)
Themenseiten:
Hillary Clinton, Frankreich, Donald Trump, Emmanuel Macron, Großbritannien, Wikileaks, Vereinigte Staaten von Amerika (USA),
Schlagwörter:
Julian Assange, Wikileaks, Großbritannien, Frankreich, USA, Donald Trump, Emmanuel Macron, Hillary Clinton,
Permalink:
https://p.dw.com/p/3Y5q :

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Für weitere Empfehlungen von Deutsche Welle, siehe das ORIGINAL @ https://www.dw.com/de/ausweg-f%C3%BCr-julian-assange-gesucht/a-52454641 ( dort bis zum Ende der Seite runterscrollen ).
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Feb 26, 2020 10:49 am

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Obwohl ich selbst kein Fan von Donald Trump bin, muß ich dies trotzdem teilen:
Even though I myself am not a fan of Donald Trump, I must share this:

( am 25.02.2020 ) Jemand schrieb in einem anderen Diskussionsforum das Folgende:

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Man stelle sich das vor, Donald Trump würde Julian Assange begnadigen. Was wäre das für ein innenpolitischer Gewinn für ihn vor der Wiederwahl. Die Verbrechen, die andere im Nahen Osten zuvor begangen haben, kann man nur seinen Vorgängern anlasten. Das wäre ein Affront den früheren US-Eliten gegenüber und er würde mit der Begnadigung politisch nur gewinnen.
Hoffen wir also für Julian Assange das Beste, dass dieses widerliche Anklagverfahren eingestellt wird und er frei kommt!

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( on 25.02.2020 ) Somebody wrote in another discussion forum the following:

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Imagine, Donald Trump would now actually formally and unconditionally pardon Julian Assange. Changing tack and playing the Trump Card would place him at a huge advantage in respect of domestic politics and his reelection in November. He most certainly cannot be held responsible for the crimes committed by others (Americans), in the Middle East in years past, under his predecessors. Such a move – to unconditionally pardon Julian Assange – on the part of Donald Trump, would be an affront to the former political elite in North America; he could only win by issuing such a pardon.
Let us hope for the best for Julian Assange, and that this disgraceful and spiteful political witch hunt which he – the journalist Julian Assange – has been and continues to be subjected to will cease forthwith and that he will be released without further ado!

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Beitragvon Martin MITCHELL » So Mär 01, 2020 9:00 am

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Schilderung des Geschehens im Gerichtssaal im Auslieferungsprozess von Julian Assange in London (Februar 2020).

QUELLE: https://www.change.org/p/verhindert-die-auslieferung-von-julian-assange-an-die-usa/u/25810727 :

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Verhindert die Auslieferung von Julian Assange an die USA!

PETITION UPDATE

[ bezüglich PETITION 2:
http://chng.it/5GPSst4KSR (Pentent: der Deutsche Thilo Hahn);
bis zu diesem Zeitpunkt 406050 Unterschriften. ]


Dritter Tag des Auslieferungsprozesses von Julian Assange im Gebäude des Woolwich Crown Court.

AUFSTAND AM WOOLWICH COURT
27. FEBRUAR 2020


Thilo Hahn
PF, Germany

Bericht von Monika Karbowska (übersetzt aus dem Französischen mit DEEPL [ hier gemeint ist https://www.deepl.com/en/translator Computer-Übersetzungsprogramm DEEPL ])

[ Die gesamte Gerichtsverhandlung in London findet natürlich in englischer Sprache statt! ]

[ Dieser deutsche Text wurde, in den Grenzen dessen was zur Verfügung steht, von MM, korrektur gelesen und wo notwendig dementsprechend verbessert. Die Formatierung und das Setzen von Satzzeichen wurde ebenso, wo seines Ermessens nach für notwendig emfunden, von MM überarbeitet. Mehrfachwiederholungen in gleichlautendem Wortsatz in dem hier vom Französischen ins Deutsche übersetzen Text wurden von MM völlig gestrichen, bzw. ausgelassen. ]

Mittwoch, 26. Februar 2020. Dritter Tag des Auslieferungsprozesses von Julian Assange im Gebäude des Woolwich Crown Court [das betreffende Londoner Gerichtsgebäude].

Drei Tage intensiver Kämpfe, Gewalt und Emotionen.

Am ersten Tag [Mo. 24.02.2020]: Lesung der Anklageschrift. Darauffolgend Edward Fitzgeralds Plädoyer und seine Präsentation der Geschichte der Tatsachen für seinen Mandanten Julian Assange.

In der öffentlichen Galerie konnten [wegen Platzmangel in diesem kleinen Gerichtssaal!] [Woolwich Crown Court] nur 18 Personen ihre Plätze einnehmen.

Der Lärm der "Gelben Westen" [Demonstranten] dringt von draußen in den Gerichtssaal ein, gedämpft, aber präsent. Dutzende Journalisten nehmen einen Platz in der Halle und im Nebengebäude des Innenhofs des Gerichtgebäudes ein. Julian Assange erscheint schließlich in Person – aus unterirdischen Gängen herbeieskortiert und von Wachleuten umgeben und in einen sich im Gerichtssaal befindenden Glaskasten plaziert – und wir können ihn mehrere Stunden lang sehen, obwohl er persönlich im Gerichtssaal nicht sprechen darf und schwach und traurig aussieht.

Am nächsten Tag [Di. 25.02.2020] nehmen wir an Mark Summers Plädoyer für die Verteidigung teil, das den Fall der Staatsanwaltschaft [dh. des Auslieferungsantragstellers - der USA] widerlegt. (Das Anwaltsteam der USA setzt sich zusammen aus James Lewis, Clair Dobbin und Joel Smith; alle drei natürlich britische Juristen.)

[Di. 25.02.2020] Julian Assange ist sichtlich viel schwächer; er beobachtet die Ereignisse regungslos und niedergeschlagen.

Mittwoch, 26. Februar 2020, Edward Fitzgerald für Julian Assange präsentiert die Argumente, die die Auslieferung ungültig machen, da der bilaterale Auslieferungsvertrag zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten von 2003 die Auslieferung aus politischen Gründen verbietet.

Die Atmosphäre ist angespannt, alle sind müde. Julian Assange ist am schlimmsten dran. Er bemüht sich sehr, auf der Anklagebank aufrecht zu sitzen, sein Teint ist sehr blass und nachmittags ist er wütend. Sein Leiden ist spürbar, wir können es trotz seinem Eingekerchertsein in diesem Glasskasten und 20 Meter Entfernung fühlen. Der Ausdruck auf seinem Gesicht ist gefroren, er ist niedergeschlagen. Wir sind fünf Frauen, die links neben der Publikumsbox zusammensitzen. Wir ermutigen ihn mit unseren Blicken und unserem Verstand, wobei uns jede Geste nach den Regeln des Gerichts verboten ist.

Um 15 Uhr [am Mittwoch, den 26. Februar 2020] passiert das Außergewöhnliche: Während der Staatsanwalt, James Lewis (für die USA), durch ein verlorenes Dokument in seinem Fortfahren stockt, steht Julian Assange im Glaskasten auf und erhebt seine Stimme; er protestiert. Er ist fassungslos, er hat die Regeln gebrochen, er rebelliert, er besteht darauf gehört zu werden. Die Richterin Vanessa Baraitser unterbricht ihn und sagt zu ihm: "Was Sie verlangen, ist nicht üblich, Sie müssen durch Ihren Anwalt sprechen." Aber Julian Assange spricht erschöpft weiter und seine Stimme ist nach so vielen Monaten des Schweigens gedämpft. Die Anwälte geraten in Panik. Gareth Peirce (der dritte Anwalt im Verteidigungsteam) geht auf Julian zu, unterbricht ihn aber nicht. Die anderen wundern sich. Die Richterin unterbricht Julian Assange ein zweites Mal; er aber besteht ein drittes Mal darauf weiter gehört zu werden. Er spricht ein paar Minuten; wir sehen ihn Gesten der Verzweiflung und des Ärgers zu machen.
Die Leute in der ersten Reihe hören ein wenig, während wir in der Publikumsbox normalerweise nur hören, was über das Mikrofonsystem gesagt und übertragen wird. Auf engstem Raum stehen die 18 Anwesenden auf, mit Emotionen gestikulierend. Während des Hin und Hers haben wir rekonstruiert, was Julian Assange geäussert hat: Er beklagt sich über seinen Zustand, dass er auf jeder Seite von einem Wachmann umgeben ist (ich denke, es war hauptsächlich der Wachmann von der privaten Sicherheitsfirma Mityes, der ihm feindlich gesinnt ist, mehr als der Wachmann aus dem Belmarsh-Gefängnis; der saß am anderen Ende der Anklagebank).
Julian Assange sagt, er ist erschöpft und kann sich nicht konzentrieren ... Wir wissen, dass es schlimmer ist. Er steht kurz vor dem Zusammenbruch. Richterin Vanessa Baraitser weiß das, weil sie ihn von vorne sieht. In der Konfiguration des Gerichtssaals befinden sich seine Anwälte von ihm abgewandt. Die Wache aus dem Belmarsh-Gefängnis jedoch sitzt mit ihm und direkt neben ihm im Glaskasten auf der Anklagebank.

Richterin Baraitser ist schlußendlich beeindruckt von der Revolte des Gefangenen und setzt die Anhörung aus. Julian Assange wird von den Wachmännern aus dem Glaskasten genommen und verschwindet mit ihnen in unterirdischen Gängen. Julians Anwälte, Edward Fitzgerald, Mark Summers and Gareth Pierce gehen in den Korridor, um sich zu beraten. Die Reporter und Staatsanwälte sind aufgeregt und erstaunt. In unserer Kabine rennt unsere verängstigte Wache weg, um Anweisungen zu erhalten, die nicht eintreffen. Wir sind alleine und haben endlich das Recht, für die Pause im Gerichtssaal zu bleiben; wir reden und wir agitieren. Als die Richterin Vanessa Baraitser fünf Minuten später in den Gerichtssaal zurückkehrt und ihren Platz einnimmt, wird Julian Assange auf unterirdische Weise wieder zurück in den Glaskasten gebracht, weigert sich jedoch, sich zu setzen. Er steht vor dem Gericht und der gesamten im Gerichtssaal versammelten Audienz und hört seinem Anwalt Edward Fitzgerald zu, der die Richterin bittet, den Rest der Anhörung auf morgen zu verschieben, "damit er sich hier innerhalb der Mauern des Gerichts mit seinem Mandanten beraten kann".

Dann passiert das zweite Außergewöhnliche: Richterin Vanessa Baraitser schlägt vor, „einen Antrag auf Kaution“ zu „stellen“!

Wir kämpfen seit 9 Monaten, sicherlich nicht um Kaution, sondern um vollständige Freilassung, aber meiner Meinung nach ist dieser Vorschlag endlich eine Tür, die sich öffnet! – Die Idee, dass Julian Assange seine Freiheit und seinen Zugang zu der Pflege, die er benötigt, wiedererlangen könnte, leitet unser Handeln seit 6 Monaten. – Wikijustice hat 4 Anträge auf gebrauchsfertige Freilassung gestellt, und jetzt urteilt die harte Richterin selbst, dass es besser wäre, wenn der politisch Gefangene aus England während des Prozesses nicht vor ihr infolge der höchstwahrscheinlich erlittenen Misshandlung und Folter sterben werde, aber dass er sein Leben retten und behandelt werden könne. – Ich möchte an dieses Wunder glauben, an diese Wende!

Leitender Verteidigungsanwalt Edward Fitzgerald übernimmt dann die Führung und zum ersten Mal seit dem Prozess nähert er sich dem Glaskasten wo Julian Assange eingekerchert steht und fragt ihn etwas Süßes. Wahrscheinlich bittet er ihn um eine formelle Vereinbarung, um diesen Antrag zu stellen, da er der Richterin, die geduldig auf eine Antwort zu ihrem Vorschlag wartet, dann auch antwortet. Er entschuldigt sich auch "mit allem Respekt" bei dem Staatsanwalt, James Lewis, dessen Rede durch das Aufbegehren des Gefangenen unterbrochen wurde.

Richterin Vanessa Baraitser beschloss jedoch, den Staatsanwalt (James Lewis) seine Abschlussrede vor Gericht im Auslieferungsverfahren im Fall Julian Assange beenden zu lassen. Dies dauert eine weitere Stunde. Niemand hört mehr auf den Staatsanwalt (James Lewis). In unserer Kabine sind alle aufgeregt und verfluchen ihn laut. Julian Assange schläft fast ein und umklammert die Bankakte [
Was ist „Bankakte“? MM ]. In unserer Nähe schlafen auch andere Anwesende im Gerichtssaal. Der Staatsanwalt (James Lewis) muss das Gefühl haben, dass jeder darauf wartet, dass er fertig wird und wir gehen können. Wir sind alle von dieser wunderbaren Nachricht einer möglichen Veröffentlichung geprägt. Die politische Wirkung der Anklage wegen „Verschwörung mit Chelsea Manning“, „Komputereingriff“ und „Diebstahl von Verschlusssachen in einer Besprechung“ ist verschwunden. Die amerikanische Staatsanwaltschaft und ihre Komplizen auf britischem Boden stießen auf einen Aufstand. Ich sagte zu einem meiner Kollegen im Publikum: "Dieses Land braucht eine kleine Revolution." Sie antwortet "nur eine kleine?".

Der Aufstand war kurz, aber intensiv, aber seine Auswirkungen müssen ausgenutzt werden, und wir gehen davon aus, dass die Anwälte von Assange den Antrag auf Freilassung morgen [Do. 27.02.2020] um 9.30 Uhr einreichen werden, wie die Richterin sie dazu aufgefordert hat.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mär 03, 2020 2:31 am, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Mär 02, 2020 8:57 pm

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ZEIT ONLINE @ https://www.zeit.de/digital/internet/2020-02/julian-assange-auslieferungsverfahren-wikileaks-whistleblower :

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Julian Assange

Gefangen im Glaskasten

Nach vier Tagen Verhandlung über die Auslieferung von WikiLeaks-Mitgründer Julian Assange in die USA ist vor allem eines klar: Er muss den Prozess hinter Glas verfolgen.

Von Kai Biermann und Meike Laaff

28. Februar 2020, 19:50 Uhr -----
112 Kommentare

[ FOTO: zwei nebeneinander liegende Abbildungen: Gerichtszeichnung von Julian Assange hinter der Glaswand des Gerichts und Unterstützer, die vor dem Gericht protestieren © Elizabeth Cook/dpa, Kate Green/Getty Images ]

Angeklagte sitzen im Gerichtssaal neben ihrem Verteidiger, um sich mit ihm beraten zu können. So will es das Verständnis eines fairen Prozesses in Demokratien. Nur in seltenen Fällen, wenn der Beschuldigte als wahrhaft gefährlich gilt oder wenn befürchtet werden muss, dass jemand ihn angreifen könnte, wird er in einen Kasten aus Panzerglas gesperrt und von seinen Anwälten getrennt.

Für einen geplanten Anschlag auf Julian Assange gibt es keine Hinweise. Die britische Gerichtsbarkeit muss ihn demnach für einen Terroristen halten. Im Westminster Magistrates Court, wo eine Woche lang über seine
Auslieferung an die USA verhandelt wurde, saß er jedenfalls die ganze Zeit hinter einer solchen Glaswand [ Siehe @ https://www.zeit.de/digital/2020-02/auslieferungsverfahren-anhoerung-julian-assange-wikileaks-faq ( in deutscher Sprache ) ].

Assange und seine Anwälte hatten dagegen offiziell protestiert. Er habe aufgrund der schlechten Akustik Mühe, der Verhandlung gegen ihn zu folgen, hatte Assange mehrfach gesagt. Außerdem könne er nicht mit seinen Anwälten reden, sich nicht mit ihnen beraten. An einem Punkt des Streits darum war Assange selbst in seinem Glaskasten aufgestanden und hatte
gesagt [ Siehe @ https://assangecourt.report/day-4-afternoon ( in englischer Sprache ) ]: "Das Problem ist, dass ich in meiner Lage nicht angemessen vertreten werden kann." Daraufhin hatte ihn die Vorsitzende Richterin Vanessa Baraitser angewiesen, sich nicht selbst zu äußern und seine Anwälte für ihn sprechen zu lassen. Assanges Antwort: "Genau das ist das Problem, das kann ich nicht."

https://www.zeit.de/digital/internet/2020-02/julian-assange-auslieferungsverfahren-wikileaks-whistleblower

[ FOTO / PICTURE & VIDEO / ZEIT-ONLINE VIDEO ( auf dieser Seite mit eingebunden ) ( Länge: 7 Min. und 33 Sek. ) ( Das an dieser Stelle eingebundenen Video hat keine eigene URL. ):
Mit Wikileaks enthüllte Julian Assange potenzielle Kriegsverbrechen der USA, mischte selbst politisch mit. Nun drohen ihm 175 Jahre Haft. Was hat dieser Mann getan?
© Foto: Jack Taylor/Getty Images]


Richterin lässt Assange hinter Glas

Selbst die Ankläger aus den USA hätten nichts dagegen gehabt, wenn Assange neben seinen Anwälten Platz genommen hätte, wie sie sagten. Doch die Vorsitzende Richterin sah sich nicht in der Lage, das zu gestatten. Sie lehnte den entsprechenden Antrag der Verteidigung ab. Dieses Risiko könne sie nicht tragen, sagte sie nach Darstellung mehrerer Prozessbeobachter und -beobachterinnen [ Siehe @ https://twitter.com/SarahHMabrouk/status/1233035102776680451?s=20 ( in englischer Sprache ) ]. Sie könne lediglich Unterbrechungen der Verhandlungen gewähren, damit sich Assange in diesen Pausen beraten könne. Wenn nötig stündlich [ Siehe @ https://www.heise.de/newsticker/meldung/Assange-Auslieferung-Wie-gefaehrlich-ist-Julian-Assange-4670941.html ( in deutscher Sprache ) ].

Der absurd wirkende Streit vor dem britischen Gericht zeigt, dass Assange –
nur weil er geheime Regierungsdokumente veröffentlichte und so auf Missstände aufmerksam machte – offenbar für einen gefährlichen Staatsfeind gehalten wird [ Siehe @ https://www.zeit.de/digital/2020-02/auslieferungsverfahren-anhoerung-julian-assange-wikileaks-faq ( in deutscher Sprache ) ].

Ursprünglich sollte die erste Anhörungswoche allein dazu dienen, alle neuen Ermittlungsergebnisse und Erkenntnisse zu präsentieren. Dafür waren von Montag bis Freitag Termine geplant. Und so hatte die Anklage ihre Sicht dargelegt, dass sich Assange in ihren Augen der Verschwörung zum Diebstahl geheimer Dokumente und des Hackens von Computersystemen schuldig gemacht hatte – nach Ansicht von US-Vertreter James Lewis ein Verbrechen, dass
nicht mit der Veröffentlichung der Dokumente entschuldigt werden könne [ Siehe @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-02/julian-assange-auslieferungsverfahren-erster-prozesstag ( in deutscher Sprache ) ]. Assange dürfe nicht mit einem politischen Flüchtling verwechselt werden. Damit zementierte die US-Seite ihre Perspektive, Assange als Spion, nicht als Journalist zu betrachten.

Dieser Darstellung widersprachen wiederum Assanges Verteidiger entschieden. Sie verwiesen auf Assanges "lange Geschichte klinischer Depression", den Druck, den seine dauerhafte Überwachung in der ecuadorianischen Botschaft auf ihn ausgeübt habe, und
beriefen sich auf anonyme Zeugen, laut denen auch Maßnahmen des Kidnappen und Vergiften ihres Mandanten diskutiert worden seien [ Siehe @ https://www.zeit.de/digital/2020-02/wikileaks-julian-assange-auslieferungsverfahren-isolation-ueberwachung-todesdrohung ( in deutscher Sprache ) ]. Viel weiter kamen die Verhandlungen nicht. Denn nach der Debatte um die Sicherheitsregeln für Assange hatte die Richterin den Prozess am Donnerstag [27.02.2020] vorzeitig ausgesetzt und vertagt.


Eine Entscheidung wird noch viele Monate dauern

Wie geht es nun weiter? Am 25. März wird es eine kurze Anhörung geben, bei der Assange nur per Video zugeschaltet werden soll. Das ist ein sogenanntes call over hearing, bei dem es lediglich darum geht, ob die Beteiligten alle nötigen Schritte unternommen haben, um mit dem Prozess fortzufahren. Alle 28 Tage müssen solche Treffen stattfinden, damit das Gericht entscheiden kann, wann die nächste Verhandlung stattfinden soll. Am 7. April dann wird es das nächste case management hearing geben. Dort werden die kommenden Verhandlungstermine festgelegt. Derzeit ist geplant, dass die Verhandlung um die Auslieferung im Mai weitergeht.

Ab dem 18. Mai sollen die Anhörungen dann mit dreiwöchigen Zeugenvernehmungen fortgesetzt werden, wie Richterin Baraitser am Donnerstag mitgeteilt hatte. Eine Entscheidung wird für spätestens August erwartet.

Assanges Verteidiger haben bislang keine entsprechenden Andeutungen gemacht, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass das Verfahren auch nach einer Entscheidung von Baraitser nicht beendet ist. Sollte sie einer Auslieferung zustimmen, wovon die meisten Beobachter ausgehen, ist eine Berufung gegen diese Entscheidung möglich.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Mär 04, 2020 1:14 am

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WICHTIGE JURISTISCHE ASPEKTE UND HINWEISE:

In dem Auslieferungsantrag der USA an Großbritannien im Fall von Julian Assange – »USA -gegen- JULIAN ASSANGE / GOVERNMENT OF THE UNITED STATES OF AMERICA -v- JULIAN ASSANGE« – sind die britischen Anwälte James Lewis, Clair Dobbin und Joel Smith weder „Kronanwalt“/„Kronanwälte“, noch „Staatsanwalt“/„Staatsanwälte“ (wie die deutschsprachigen Medien sie vielfach nennen). Aus Sicht des Rechtssystems Großbritanniens sind sie, m.E., einfach nur „Anwalt“/„Anwälte“ = "Lawyer"/"Lawers" „die die Interessen der Regierung der USA vertreten“. Die USA ist ihrMandant:Großmacht-Antragsteller in diesem Auslieferungsverfahren“, „in einem englischen Gericht“!

ANKLAGESCHRIFT = INDICTMENT
»UNITED STATES OF AMERIKA -v- JULIAN PAUL ASSANGE«
@
https://en.wikipedia.org/wiki/File:Julian_Paul_Assange_Indictment_of_6_March_2018.pdf (insgesamt 7 Seiten in Englisch = a total of 7 pages in English)

OPENING SUMMARY OF THE DEFENCE CASE (a total of 28 pages in English).
ZUSAMMENFASSUNG DER VERTEIDIGUNG VON JULIAN ASSANGE (insgesamt 28 Seiten in Englisch):
https://dontextraditeassange.com/JA_Defence_Opening.pdf

Anwälte für Julian Assange – "Defence Lawyer" / "Defence Lawyers" = das Verteidigungsteam – sind, u.a., Edward Fitzgerald QC, Mark Summers QC, Florence Iveson, Gareth Peirce (older female = ältere weibliche Menschenrechtsanwältin: Jg. 1940), Jennifer Robinson (younger female; Australian human rights lawyer and barrister with Doughty Street Chambers in London = jüngere weibliche Menschenrechtsanwältin: Jg. 1981).

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Mär 05, 2020 4:10 am

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Einige der wichtigsten informellen / inoffiziellen Gerichtsberichte im Fall des Auslieferungsverfahrens von Julian Assange, seitens ehrenamtlichen Gerichtsbeobachtern (private Veröffentlichungen entweder in Deutsch oder in Englisch) :
Some of the most important informal / inofficial court proceedings assessment reports in the matter of the extradition hearing of Julian Assange, from dedicated observers inside the court room (published privately either in German or in English) :


Kein Schaden durch Wikileaks
Posted on 26/02/2020 by Mathias Broeckers /
11 Comments
https://www.broeckers.com/2020/02/26/kein-schaden-durch-wikileaks/ (alles in deutscher Sprache = solely in German)

Craig Murray’s reports:

Craig Murray - Historian, Former Ambassador, Human Rights Activist

Curriculum Vitae:
https://www.craigmurray.org.uk/about-craig-murray/

Your Man in the Public GalleryAssange Hearing DAY 1 [ Mo. 24.02.2020 ]
Current report:
https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/your-man-in-the-public-gallery-assange-hearing-day-1/
Daily Archives: https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/25/
reported on Tuesday 25 February 2020 in Uncategorized by Craig

An excellent translation into German of Craig Murray’s English language report of all happenings in the court room and outside pertaining to Day 1.
Eine ausgezeichnete Übersetzung ins Deutsche des englischen Berichts von Craig Murray aller am Ersten Tag im Gerichtssaal und ausserhalb stattfindenden Begebenheiten.
in »ALTERNATIVE INFORMATION« - »BEYOND MAINSTREAM«
»Ihr Mann auf der öffentlichen GalerieAssange Hearing Tag 1«
[ Author: Danielum:
https://dans-ai.ch/author/diekreid/ ]
[ Date: 26 February 2020:
https://dans-ai.ch/2020/02/26/ ]
https://dans-ai.ch/2020/02/26/ihr-mann-auf-der-oeffentlichen-galerie-assange-hearing-tag-1/

Your Man in the Public GalleryAssange Hearing DAY 2 [ Tu. 25.02.2020 ]
Current report:
https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/your-man-in-the-public-gallery-assange-hearing-day-2/
Daily Archives: https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/26/
reported on Wednesday 26 February 2020 in Uncategorized by Craig

Your Man in the Public GalleryAssange Hearing DAY 3 [ We. 26.02.2020 ]
Current report:
https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/your-man-in-the-public-gallery-the-assange-hearing-day-3/
Daily Archives: https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/27/
reported on Thursday 27 February 2020 in Uncategorized by Craig

Your Man in the Public GalleryAssange Hearing DAY 4 [ Th. 27.02.2020 ]
Current report:
https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/your-man-in-the-public-gallery-assange-hearing-day-four/
Daily Archives: https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/02/28/
reported on Friday, 28 February 2020 in Uncategorized by Craig

The Armoured Glass Box is an Instrument of Torture
Current report:
https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/03/the-armoured-glass-box-is-an-instrument-of-torture/
Daily Archives: https://www.craigmurray.org.uk/archives/2020/03/02/
reported Monday, 2 March, 2020 in Uncategorized by Craig

Everyone of these reports by Craig Murray concludes by saying:
"
This article is entirely free to reproduce and publish, including in translation, and I very much hope people will do so actively. Truth shall set us free."
Jeder der Berichte von Craig Murray enthält abschließend folgenden Hinweis:
Translation from English into German = Übersetzung vom Englischen ins Deutsche:
"
Dieser Artikel ist völlig frei zu vervielfältigen und zu veröffentlichen, auch in Übersetzung, und ich hoffe sehr, dass die Leute dies aktiv tun werden. Die Wahrheit soll uns frei machen."

Photo of Julian Assange in the court room = Foto von Julian Assange im Gerichtssaal @
https://www.legrandsoir.info/compte-rendu-du-proces-assange-2eme-jour.html

Ein Resümée der Anhörung zu Assange in London | 03. März 2020 um 17:04
Ein Artikel von: Redaktion
NachDenkSeiten @ https://www.nachdenkseiten.de/?p=58981 (alles in deutscher Sprache = solely in German).

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Beitragvon Martin MITCHELL » Do Mär 12, 2020 12:28 pm

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avTVism @ https://www.actvism.org/actvism-munich-about-us/ :

Assanges Anwältin Jennifer Robinson über die Gefahren einer Auslieferung Julian Assanges
AUF DEUTSCH

Datum: Mittwoch, 11. März 2020
https://www.youtube.com/watch?v=kMoP3Q1dN-M ( Länge: 9 Min. und 28 Sek. )

Öffentliche Adresse von der Anwältin in Englisch präsentiert und gleichzeitig von einer hervoragenden Dolmetscherin ins Deutsche übersetzt – gesprochen !!

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WIKILEAKS -- Bist auch Du willens Julian Assange zu helfen?

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Mär 14, 2020 7:49 am

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The senior Australian broadcasting journalist Phillip Adams who started the Petition in Australia for Julian Assange publishes the following UPDATE ON 12 MARCH 2020 (IN ENGLISH) @ https://www.change.org/p/free-julian-assange-before-it-s-too-late-stop-usa-extradition/u/25903575?cs_tk=AnmXFGIoRl6LATiobl4AAXicyyvNyQEABF8BvARp_KgaDVUywsymhuR3kNA%3D&utm_campaign=1c8b74cf4d6d4c55ad0210e43949a771&utm_content=initial_v0_3_1&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs

Link to Davey Heller’s PETITION-UPDATE therein: http://chng.it/K9yYbHLxQS :


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PETITION UPDATE
International Bar Association chair compares UK abuse of Assange to Abu Grahib prison scandal.


Phillip Adams
Brisbane, Australia
MAR 12, 2020 —

Hi All,

The quote attached here is an update from Davey Heller's petition "Allow Julian Assange to prepare his defence - move him out of Belmarsh NOW!". I encourage you to also sign Davey Heller's petition.
https://www.change.org/p/uk-minister-of-state-for-prisons-and-probation-urgent-call-allow-julian-assange-to-prepare-his-defence-move-him-out-of-belmarsh-now.

I thank Davey Heller for his Update and I believe it is extremely significant so I have pasted the script below.
http://chng.it/K9yYbHLxQS


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MAR 12, 2020 —

On March 10th, the International Bar Association condemned the abuse of Julian Assange in the strongest terms. The Association is the global voice of the legal profession with a membership of over 80000 individual international lawyers and 190 bar associations and law societies from more than 170 countries. The statement read:
https://www.ibanet.org/Article/NewDetail.aspx?ArticleUid=c05c57ee-1fee-47dc-99f9-26824208a750 .

"The International Bar Association’s Human Rights Institute (IBAHRI) condemns the reported mistreatment of Julian Assange during his United States extradition trial in February 2020, and urges the government of the United Kingdom to take action to protect him. According to his lawyers, Mr Assange was handcuffed 11 times; stripped naked twice and searched; his case files confiscated after the first day of the hearing; and had his request to sit with his lawyers during the trial, rather than in a dock surrounded by bulletproof glass, denied."

The Co-Chair of the IBAHRI, Michael Kirby, who significantly is also a former Australian High Court Judge, bluntly stated Assange was not only being denied the right to a fair trial but was being subjected to treatment that constituted torture:

'The IBAHRI is concerned that the mistreatment of Julian Assange constitutes breaches of his right to a fair trial and protections enshrined in the United Nations Convention against Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment, to which the UK is party. It is deeply shocking that as a mature democracy in which the rule of law and the rights of individuals are preserved, the UK Government has been silent and has taken no action to terminate such gross and disproportionate conduct by Crown officials.'

In perhaps the most strident criticism Kirby stated:

'On this occasion, the example is shocking and excessive. It is reminiscent of the Abu Grahib Prison Scandal which can happen when prison officials are not trained in the basic human rights of detainees and the Nelson Mandela Rules.'

This statement points to some harsh truths. Assange and Wikileaks exposed the crimes of US Imperialism, by releasing amongst other documents in 2010, the Iraq War Logs. These included information about the torture of prisoners in Iraq by Coalition forces in the months and years after the Abu Grahib Prison Scandal referred to by Kirby. Now at the behest of the US Government who committed these crimes, UK prison authorities are bringing these crimes “home” to the centre of the empire in London by torturing Assange in revenge. The man who helped expose torture is now himself a victim of torture at the behest of the criminals he exposed!
https://www.huffingtonpost.com.au/entry/wikileaks-iraq-war-logs-i_n_772658?ri18n=tru.

Secondly, this statement points to the central role that [Prison] Governor Rob Davis and the Belmarsh prison authorities have played in torturing Julian since April 2019 and undermining his right to a fair trial. One of the prime political aims of this petition demanding Assange be removed from Belmarsh, was to highlight the criminal role that Davis and Belmarsh are playing in the attempts to physically and psychologically break Assange. [The Magistrate presiding over the extradition proceedings] [Venessa] Baraister’s fraudulent claims to be powerless in this regard have rightfully been condemned by Kirby and the IBAHRI. Similarly the targets of this petition, now signed by over 30,000 people, UK Minister of State Lucy Frazer and CEO of HMPPS Jo Farrar stand condemned as does the entire ruling class of the UK, Australia and the US.

An additional statement was made by other IBAHRI Co-Chair, Anne Ramburg. She is also a Swedish lawyer and since 2000 has been the general secretary for the Swedish Bar Association Ramburg stated:

'The IBAHRI concurs with the widespread concern over the ill-treatment of Mr Assange. He must be afforded equality in access to effective legal representation. With this extradition trial we are witnessing the serious undermining of due process and the rule of law. It is troubling that Mr Assange has complained that he is unable to hear properly what is being said at his trial, and that because he is locked in a glass cage is prevented from communicating freely with his lawyers during the proceedings commensurate with the prosecution.'

Predictably, as of the 12th of March, an almost complete media blackout of these statements has occurred. A Google News search brings up only 2 results, one from the UK and one from Ireland.

Chelsea Manning Attempts Suicide

In other sad news, Chelsea Manning who is being held indefinitely in Virginia in the United States for her principled refusal to testify against Wikieaks and Assange in a secret Grand Jury, attempted suicide in her cell on the 11th March.
https://www.dailymail.co.uk/news/article-8102311/Former-Army-intelligence-analyst-Chelsea-Manning-attempts-suicide-Virginia-jail-cell.html . She was luckily revived and is recovering. She is due back in court on Friday 13th March when the judge will rule on an attempt to dismiss the crippling financial sanctions she has faced which now stand at over half a million dollars. [Chelsea Manning has since been ordered to be released from custody: 13.03.2020.] It should also be remembered that Jeremy Hammond is also being held in the same facility as Chelsea Manning in Virginia for his refusal to testify in the Assange Grand Jury. The Trump Administration is effectively “rounding up” those involved in revealing its war crimes and trying to break them. Other war crimes whistleblowers like Drone operator Daniel Hale are also facing prosecution as part of Trump’s war on the press, whistleblowers and democratic rights.


IMPORTANT DATES - SHUTDOWN THE SHOWTRIAL

This petition was only ever one small step in building a mass movement of ordinary people to free Assange. There are important dates in the next few months in which protest is needed!

[ For the details of the various upcoming protests and dates of these protests see the
ORIGINAL using THE LINK AT THE BEGINNING OF THIS UPDATE. ]

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