Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Jan 17, 2017 7:49 am

.
Martin MITCHELL hat geschrieben:.
Ehemalige Heimkinder brauchen dringend eine Lobby!

[ An wen sollen sie sich wenden? ]

.
Unser Verein --- d.h., der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. --- sollte sich, m.E., mal, bezüglich all diesen von mir in diesem Forum angesprochenen Angelegenheiten, mit diesen Leuten in Verbindung setzen:

CORRECTIV.ORG

Real investigative journalism:

Dual language news platform: German and English:

Real investigativer Journalismus: Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!


So scheint es mir zumindest.
.

Und hier ist ein weiterer Grund warum ich von CORRECTIV beeindruckt bin:


CORRECTIV stellt alle seine Texte für jeden zur uneingeschränkten Nutzung und Weiterverbreitung gratis zur Verfügung:
„Wir stellen unsere Artikel grundsätzlich frei zur Verfügung.“ --- „Wir wollen mit unseren Recherchen Missstände aufdecken. Damit sich etwas ändert, müssen möglichst viele Menschen von diesen Recherchen erfahren. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Geschichten nutzen, mitnehmen, weiterverbreiten.“



QUELLE: https://correctiv.org/recherchen/wirtschaft/schmierindustrie/

WIRTSCHAFT - SCHMIERINDUSTRIE

.
Die deutsche Schmierindustrie

Deutsche Firmen schmieren im Ausland: macht nichts, denken viele. Stimmt aber nicht. Denn Schmiergeld hilft Diktatoren und belastet Demokratien. Und: deutsche Firmen bestechen auch zu Hause. Eine CORRECTIV-Serie über die deutsche Schmierindustrie.
.

Ganzen Artikel lesen: QUELLE: https://correctiv.org/recherchen/wirtschaft/artikel/2016/12/15/editorial-warum-wir-ueber-die-schmierindustrie-berichten/ :

WIRTSCHAFT - SCHMIERINDUSTRIE

.
Warum wir über die Schmierindustrie berichten

Frederik Richter

15. Dezember 2016

Deutschland exportiert seine Produkte und Dienstleistungen auch mit Hilfe von Schmiergeldzahlungen. Das hat Folgen für die Länder, in denen bestochen wird. Aber auch für uns. Denn auch in Deutschland stützen Politiker und Behörden die Schmierindustrie.

Die deutsche Wirtschaft hat viele Exportschlager hervorgebracht. Doch die Erfolgsgeschichte der deutschen Ausfuhren hat auch fragwürdige Kapitel. Denn Exportweltmeister sind wir nicht nur, weil wir so tolle Produkte herstellen, sondern auch mit Hilfe von Schmiergeldzahlungen.

Der Essener Industriedienstleister Ferrostaal hat dabei lange eine entscheidende Rolle gespielt. Das Unternehmen stellt selbst nichts her, sondern betreut für andere Unternehmen Großprojekte in vielen Ländern der Welt. So konnte die deutsche Wirtschaft Korruption an einen Spezialisten auslagern. Ferrostaal vertrieb Produkte unter anderem von ThyssenKrupp und MAN sowie von vielen mittelständischen Betrieben.

Im Jahr 2010 ermittelte die Staatsanwaltschaft München gegen Ferrostaal-Manager und deckte dabei das Korruptionssystem des Konzerns auf. Im darauffolgenden Jahr zahlte das Unternehmen 150 Millionen Euro Strafe.

CORRECTIV hat Unterlagen und Mittschnitte von Aufsichtsratssitzungen aus jener Zeit vorliegen. Die Dokumente geben einen tiefen Einblick in das System der Deutschen Schmierindustrie und zeigen bisher unbekannte Aspekte. Wir beschreiben aber auch, warum derartige Korruptionsfälle von der deutschen Justiz nicht gründlich aufgearbeitet werden. Bei Gesetzen zur Bekämpfung von Korruption ist Deutschland oft Schlusslicht in Europa. Behörden helfen mit Exportgenehmigungen und finanziellen Hilfen.

Noch immer denken viele: wenn unsere Konzerne im Ausland schmieren, profitiert die deutsche Wirtschaft von den Aufträgen. Negative Folgen gebe es nicht. Doch das stimmt nicht.

Denn Schmiergelder stützen Diktaturen und belasten Demokratien. Auch im Nahen Osten, in unserer direkten Nachbarschaft. Und es geht auch um unsere eigene Demokratie: Firmen, die im Ausland bestechen, setzen auch bei uns zwielichtige Berater ein. Zum Beispiel mitten in Berlin. Bestechungspraktiken machen nicht an der Grenze halt.

In Ländern wie Griechenland und Südafrika ist die Aufklärung der Korruption beim Einkauf von Rüstungsgütern noch nicht abgeschlossen. Hilft Deutschland diesen Ländern bei der Aufklärung? Oder schützt die Bundesregierung lieber die eigenen Konzerne? Auch darüber geht es in unserer Serie über die „Deutsche Schmierindustrie“.

.

QUELLE: https://correctiv.org/recherchen/wirtschaft/artikel/2016/12/15/grosse-geschenke-grosse-auftraege/ :

WIRTSCHAFT - SCHMIERINDUSTRIE

.
Große Geschenke, große Aufträge

EXKLUSIV: Ferrostaal-Konzern leistet fragwürdige Zahlungen an Berater in Brasilien

Frederik Richter

15. Dezember 2016

Lesezeit
[des gesamten Artikels] 20 Minuten

Deutschland wurde auch deshalb Exportweltmeister, weil das Essener Unternehmen Ferrostaal für andere Konzerne im Ausland Schmiergeld zahlte. Der Skandal flog 2011 auf. Seither soll alles sauber sein. Doch auch nach dem vermeintlichen Schlussstrich hielt sich ein Teil der alten Methoden. So zahlte die Firma nach Informationen von CORRECTIV noch 2014 in Brasilien fragwürdige Provisionen an eine der Schlüsselfiguren im Petrobras-Skandal. Auftakt unserer Serie über „Die deutsche Schmierindustrie“.

Es gibt Gewohnheiten, die man sich nur schwer abgewöhnen kann. Zum Beispiel die schöne alte Gewohnheit, im Ausland Schmiergeld zu zahlen, um an Aufträge zu kommen. Bis ins Jahr 1999 – man glaubt es heute kaum mehr – waren diese Schmiergeldzahlungen auch in Deutschland von der Steuer absetzbar. „Nützliche Aufwendungen“ hieß das damals.

Dass die Industrie diese Gewohnheit aber auch noch danach pflegte, lernte das deutsche Publikum im Jahr 2006, als Siemens seine ausgedehnte Schmiergeldpraxis in allen Teilen der Welt um die Ohren flog. Insgesamt kostete Siemens die Affäre mit Bußgeldern und Steuernachzahlungen mehr als zwei Milliarden Euro.

Doch kaum war der Siemens-Skandal aus den Schlagzeilen verschwunden, lernte das Publikum eine Firma kennen, die es noch bunter trieb: Ferrostaal, ein Unternehmen, das 2011 in seinem hauseigenen Korruptionssumpf fast versank. Damals kam unter anderem heraus, dass Ferrostaal-Manager in Griechenland und Portugal Amtsträger bestochen hatten, um deutsche U-Boote zu verkaufen. Zwei Ferrostaal-Manager erhielten Bewährungsstrafen, etliche wurden gefeuert. Das Landgericht München verurteilte Ferrostaal Ende 2011 zu einer Strafzahlung von 149 Millionen Euro.

.

Dieser Artikel ist natürlich noch viel, viel länger und detaillierter. Daher bitte im Original weiterlesen: QUELLE: https://correctiv.org/recherchen/wirtschaft/artikel/2016/12/15/grosse-geschenke-grosse-auftraege/
.
Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jan 23, 2017 7:15 am, insgesamt 2-mal geändert.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jan 18, 2017 11:21 pm

.
Martin MITCHELL hat geschrieben:.
Ehemalige Heimkinder brauchen dringend eine Lobby!

[ An wen sollen sie sich wenden? ]

.
Unser Verein --- d.h., der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. --- sollte sich, m.E., mal, bezüglich all diesen von mir in diesem Forum angesprochenen Angelegenheiten, mit diesen Leuten in Verbindung setzen:

CORRECTIV.ORG

Real investigative journalism:

Dual language news platform: German and English:

Real investigativer Journalismus: Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!


So scheint es mir zumindest.
.

Ehemaliges Heimkind-WEST Boardnutzer »brötchen« (Rainer), im HEIMKINDER-FORUM.DE, im dortigen gleichlautenden Thread »Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)«, am 17. Januar 2017, um 21:38 Uhr, weist mich (»martini« / Martin MITCHELL), jedoch auf folgendes hin (worauf ich ihm dann natürlich auch passend antworte):

( sein Beitrag und meine Antwort dazu sind ungefähr hier zu finden: http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18860-Real-investigativer-Journalismus-CORRECTIV-ORG-in-Deutsch/?postID=538893#post538893 )

.
Lieber Martin, es wäre vielleicht hilfreich für Dich mal diese ominöse CORRECTIV zu recherchieren. Dabei handelt es sich offensichtlich um eine linksextreme Propagandaseite die von gewisser Seite großzügig finanziell unterstützt wird:
.

Mit dem was ein Journalist der NACHDENKSEITEN, namens Jens Berger, am Montag, 16. Januar 2017, um 06:53 Uhr, ebenso auf deren Facebook-Seite @ https://web.facebook.com/NachDenkSeiten/?_rdr schrieb kann ich nichts anfangen. Jens Berger äusserte seine Meinung und nichts mehr. Zwei weitere Kommentatoren geben daraufhin dann ebenso auf Facebook ihren Senf dazu; nichts mehr.

.
Ausgerechnet „Correctiv“ soll Facebook von Falschmeldungen befreien? Da wird doch der Bock zum Gärtner gemacht!
Die Debatte um „Fake-News“, also Falschmeldungen, auf Facebook nimmt kein Ende. Nun soll ausgerechnet das selbsternannteRecherchezentrumCorrectiv für Facebook in Deutschland fragwürdige Nachrichten überprüfen und Falschmeldungen etikettieren. Dafür verlangt Correctiv offenbar von Facebook keinen einzigen Cent. Ein seltsamer Deal. Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass Correctiv selbst alles andere als neutral ist und eine fragwürdige Finanzierungsstruktur aufweist. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Die Beauftragung von Correctiv ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Von Jens Berger.

.

Alles Weitere im unmittelbar vorhergehenden Beitrag, oben, vom Mi. 17.01.2017, um 23:48 Uhr, von Boardnutzer »brötchen« (Rainer) im HEIMKINDER-FORUM.DE, Zitierte, stammt nicht von Jens Berger, sondern von jemanden der/die sich »Kokolores« nennt und der/die auf der/ Internetplattform "DER HONIGMANN SAGT …", am 17. Januar 2017, um 21:38 Uhr, @ https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/01/17/honigmann-nachrichten-vom-17-januar-2017-nr-1011/#comment-748505 seine/ihre Meining zu CORRECTIV äussert, und nichts mehr.

Auch das hilft mir nicht weiter bezüglich dem Thema und dem spezifischen SCHWERPUNKT, den ich in allen meinen Beiträgen hier in diesem Thread anspreche.

.
Kokolores

äh … nö

follow the money ad correctiv … interessante Leute haben die … und Verbindungen

Wer finanziert eigentlich die Arbeit von Correctiv? Offiziell ist Correctiv unabhängig und spendenfinanziert. Das sind die NachDenkSeiten auch. Anders als die NachDenkSeiten finanziert sich Correctiv jedoch zu einem ganz erheblichen Teil über Großspenden von Stiftungen, die nicht unbedingt dafür bekannt sind, im Hintergrund zu bleiben. Vorsitzender des „Ethik-Rates“, der die Arbeit von Correctiv fachlich überwacht, ist übrigens niemand anderes als Bodo Hombach, seines Zeichens ehemaliger Kanzleramtschef von Gerhard Schröder, Chefarchitekt der Agenda 2010 und aktuell Vorstand der Brost Stiftung, die der mit Abstand größte Finanzier von Correctiv ist.

Doch die Brost Stiftung ist nicht der einzige fragwürdige Finanzier dieses „Recherchezentrums“. Wer die Deutsche Bank, George Soros Open Society Foundations, RTL, Google, das ZDF, die Heinrich Böll Stiftung und die Konrad Adenauer Stiftung zu seinen Unterstützern zählt, ist freilich nicht darauf angewiesen, einem „Premium-Kunden“ wie Facebook eine Rechnung zu stellen. Wichtiger dürfte es da schon sein, einen Fuß in die Tür zu bekommen und sich auf dem künftig sicher immer wichtiger werdenden Feld der externen Moderation von nutzergenerierten Inhalten in den sozialen Netzwerken eine Pole Position zu sichern.
[
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36631 ] und
[
https://correctiv.org/correctiv/finanzen/ ] bei Einnahmen über 1000€

dann überlege man noch mal kurz ad Unabhängigkeit und ähnlichen Dingen.

.

* Wer aber von allen hier Mitlesenden von besseren Kandidaten für eine intensive Recherchere und Veröffentlichung aller Details aller nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEITS-FIRMEN weiß – als die von mir vorgeschlagene CORRECTIV – nenne bitte den Namen dieser ʹbesserenʹ Kandidaten!! *

Noch hat sich ja niemand – neben mir – um diesbezügliche Antworten bemüht; und niemand ist bisher diesbezüglich von irgend jemanden mit deutscher Staatsangehörigkeit ansässig in Deutschland selbst angesprochen worden.

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jan 21, 2017 2:07 am

.
Wie ich auch dort getan habe, möchte ich einleitend jetzt auch erst einmal noch einmal meinen Freund Rainer aus dem HEIMKINDER-FORUM.DE zitieren:

.
Lieber Martin, es wäre vielleicht hilfreich für Dich mal diese ominöse CORRECTIV zu recherchieren. Dabei handelt es sich offensichtlich um eine linksextreme Propagandaseite die von gewisser Seite großzügig finanziell unterstützt wird:
.

QUELLE dieser Aussage: http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18860-Real-investigativer-Journalismus-CORRECTIV-ORG-in-Deutsch/?postID=538874#post538874

Lieber Rainer, wie Du sehen kannst (in obigen Beiträgen und auch nachfolgend hier) habe ich gründlich recherchiert.

MEINE FRAGE: Sehen folgende Reportagen von CORRECTIV, zum Beispiel, nach „linksextremer Propaganda“ seitens (intransparenten) „omnösenFinsteren Mächten und Nachrichten-Manipulatoren aus?


CORRECTIV stellt alle seine Texte für jeden zur uneingeschränkten Nutzung und Weiterverbreitung gratis zur Verfügung:
„Wir stellen unsere Artikel grundsätzlich frei zur Verfügung.“ --- „Wir wollen mit unseren Recherchen Missstände aufdecken. Damit sich etwas ändert, müssen möglichst viele Menschen von diesen Recherchen erfahren. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Geschichten nutzen, mitnehmen, weiterverbreiten.“



ERSTENS.

.
Camilla Kohrs --- CORRECTIV

4. Januar 2017

Russische Propaganda für deutsche Zuschauer

Die Medien der Neuen Rechten, Teil 7: Das Webportal „RT Deutsch“

Der russische Auslandssender Russia Today hat die Mission, Moskaus Sicht der Dinge in alle Welt zu tragen. Er bietet europakritischen Politikern von ganz links und ganz rechts eine Bühne – Hauptsache die Interviewten sind Merkel- und europakritisch. Ausgerechnet ein AfD-Hinterbänkler aus Berlin ist ein besonders gefragter Interviewpartner bei RT.

.

QUELLE dieses Artikels: https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/artikel/2017/01/04/medien-RT-RTdeutsch-russia-today/

ZWEITENS.

.
Marcus Bensmann --- CORRECTIV

28. September 2017

Ermittler sind überzeugt, dass Passagierflugzeug MH17 von russischer Rakete abgeschossen wurde

Ein internationales Team von Ermittlern hat am Mittwoch neue Erkenntisse zum Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 vorgelegt. Demnach wurde die Maschine im Juli 2014 über der Ukraine von einer aus Russland stammenden Bodenrakete abgeschossen. Die russische Propaganda müht sich seit zwei Jahren, die Verantwortung für den Abschuss zu vertuschen.

Ein Team von mehr als hundert Ermittlern hat unter der Regie des niederländischen Staatsanwalts Fred Westerbeke zwei Jahre lang daran gearbeitet, die Verantwortlichen für den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 zu überführen. Das Flugzeug wurde am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über die Ukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen kamen dabei ums Leben.

Die internationale Strafermittlung, der neben den Niederlanden, Belgien, Australien und Malaysia auch die Ukraine angehören, kommt in ihrem
am Mittwoch veröffentlichten Zwischenbericht nun zum Ergebnis [ in Englisch @ https://www.om.nl/onderwerpen/mh17-crash/@96068/jit-flight-mh17-shot/ ], dass das Flugzeug von einer so genannten BUK-Rakete unweit der ukrainischen Stadt Snizhne von einem Feld abgeschossen wurde. Das Gebiet wurde damals von prorussischen Kämpfern kontrolliert.

.

QUELLE dieses sehr umfangreichen Artikels: https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/artikel/2017/01/04/medien-RT-RTdeutsch-russia-today/

DRITTENS.

.
David Crawford; Marcus Bensmann --- CORRECTIV

Sex, Schmiergeld, Staatszerfall

Wie es Wladimir Putin gelang, die russische Staatsanwaltschaft zu kaufen – und deutsche Beamte ihm dabei halfen

Das Landgericht Leipzig muss über eine Anklage entscheiden, die den US-Computerkonzern Hewlett-Packard beschuldigt, mindestens 7,6 Millionen Euro Schmiergeld an russische Funktionäre gezahlt zu haben, um eine marktbeherrschende Stellung in Russland zu erhalten. Ermöglicht hat diese Korruptionsaffäre Wladimir Putin. Das Schmiergeld von HP sicherte Putin die Loyalität einer Clique von Staatsanwälten. Und trug dazu bei, ihm die russische Justiz gefügig zu machen.

.

QUELLE dieses Artikels in Deutsch: https://correctiv.org/recherchen/system-putin/
QUELLE dieses Artikels in Englisch: https://correctiv.org/en/investigations/system-putin/
Hinweis: Desweiteren steht dieser umfangreiche Artikel auch in perfektem Französisch und in perfektem Italienisch bei CORRECTIV im Internet (wie jeder andere Artikel auch) jedem frei, und auch zur uneingeschränkten Weiterverbreitung frei, zur Verfügung.


Das ist genau was Ehemalige Heimkinder zur Ermittlung aller nachkriegsdeutschen HEIMKINDER-ZWANGSARBEITS-FIRMEN brauchen!

CORRECTIV! --- Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jan 25, 2017 3:59 am

.
[ Di. 24.01.2017 ] Mein heutiges Schreiben an CORRECTIV.ORG per Email:

.
Meinerseitige Benachrichtigung Ihnen gegenüber, dass ich Textmaterial von Ihnen verwende und verwendet habe, und wo.

Subject: Meinerseitige Benachrichtigung Ihnen gegenüber, dass ich Textmaterial von Ihnen verwende und verwendet habe, und wo ich solches Textmaterial verwendet habe ----- und, höchstwarscheinlich, auch in Zukunft verwenden und weiterverbreiten werde.

Hallo gute Leute,

Hi there good folks,

gemäß Eurer ausdücklichen Bitte @
https://correctiv.org/correctiv/inhalte/stories-verbreiten/

mache ich Euch alle hiermit darauf aufmerksam, dass ich Textmaterial von CORRECTIV eins zu eins auf folgenden Webseiten übernommen habe, weil mich dieses Textmaterial und Eure Arbeitsweise überhaupt sehr beindruckt hat und ich auch andere Leute davon zu überzeugen suche, dass es wert ist Euch zu folgen und zu vertrauen.

Forum: EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM (als »Martin MITCHELL«)

Forum: HEIMKINDER-FORUM.DE (als »martini«)

Forum: ERZIEHERIN-ONLINE.DE (als »Ehemaliges Heimkind«)

Forum: FORUM-FUER-ERZIEHER.DE (als »Martin MITCHELL«)

Forum: KIGASITE.DE (als »Ehemaliges_Heimkind«)

Forum: FREIGEISTERHAUS.DE (als »Martin MITCHELL«)

Forum: CHEFDUZEN.DE (als »Martin MITCHELL«)

Forum: TROLL-FORUM.DE (als »Martin MITCHELL«)

Forum: POLITIK-FORUM.EU (als »Martin MITCHELL«)

Forum: CAROOKEE.DE (als »Martin MITCHELL«)

Forum: ZWERGENSTUEBCHEN.FORUMPROFI.DE (als »Martin MITCHELL«)

Mit Besten Grüßen und allen Guten Wünschen für Eure wichtige Arbeit

von mir Martin MITCHELL aus Down Under

Martin

( Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946; ausgewandert 23.03.1964 )
( ansässig in Adelaide, Süd Australien, seit dem 24.03.1964 )
( seit vielen Jahren aktives Mitglied im deutschen "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." )
( Vereinswebseite: "VEH e.V."
http://veh-ev.eu )

.

.
Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Jan 25, 2017 11:23 am, insgesamt 1-mal geändert.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jan 25, 2017 10:15 am

.
Ich habe diese im unmittelbar vorhergehenden Beitrag zitierte meinerseitige Benachrichtigung an CORRECTIV, u.a., (am Di. 24.01.2017, um 07:33 Uhr) auch an zutreffender Stelle ins CHEFDUZEN-FORUM.DE gestellt, worauf mir jemand, der sich dort »Kuddel« nennt – den ich als Unterstützer unserer Sache ansehe! – mich dann auch (am Di. 24.01.2017, um 11:55 Uhr) sogleich diesbezüglich wie folgt beriet und dann auch den von mir hier aus dem dortigen Forum zitierten Vorschlag unterbreitete:

( Siehe @
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10331.msg325714#msg325714 )


.
Lieber Martin Mitchell,

wenn ich bei Correctiv arbeiten würde, würde ich eine solche Mail ignorieren, bzw. sofort löschen.
Es interessiert wirklich nicht die Bohne, wer was in welchem Forum weiterverbreitet.

Wenn ich eine Zusammenarbeit mit Correctiv anstrebe, würde ich es vielleicht so formulieren:


Hallo Correctiv,

ich gehöre zu einer Gruppe von ehemaligen Heimkindern, die sich dafür engagieren, daß das Unrecht, das an Heimkindern begangen worden ist, nicht vergessen und aufgearbeitet wird. Wir haben über die Jahre viel recherchiert, Fakten zusammengetragen und hauptsächlich im Internet verbreitet. Wir haben Interesse an einer größeren Verbreitung der Informationen und der Diskussion, damit es zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema kommt.

Wir hoffen auf professionelle Unterstüzung und halten Correctiv für einen geeigneten Kooperationspartner in der Sache.

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, stehen wir gern zur Beantwortung eventueller Fragen zur Verfügung. Wir könnten Sie mit den Ergebnissen unserer Recherchen unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen


So etwa würde ich es machen.
.

Als nächstes (am Di. 24.01.2017, um 21:14 Uhr) antwortete ich »Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE diesbezüglich dann wie folgt:

.
Lieber »Kuddel«

Es ist schon richtig was Du sagst, aber doch nicht ganz, aus folgenden Gründen:

Ich, als Einzelperson im weit entfernten Australien ansässig, bin nicht autorisiert solch ein Schreiben wie Du ja nun aufgesetzt und hier ins
CHEFDUZEN-FORUM.DE reingestellt hast, auszusenden. Das stünde, m.E., zum Beispiel, nur dem Verein ehemaliger Heimkinder e.V. zu.

Ich danke Dir natürlich, wiederum, nicht nur für Deinen Vorschlag, aber auch dafür, dass Du das, was Du jetzt da formuliert hast, hier reingestellt hast.

Das wird wahrscheinlich ja nun jetzt auch hier – wie alles andere auch – von CORRECTIV gelesen werden!

Desweiteren ist CORRECTIV absolut daran interessiertwer was [wo] weiterverbreitet“. Man wird auf ihrem Internetauftritt speziell dazu aufgefordert es ihnen mitzuteilen; das ist eine der Bedingungen für die Weiterverbreitung (und nur daraum habe ich es ihnen mitgeteilt) : https://correctiv.org/correctiv/inhalte/stories-verbreiten/

.

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jan 26, 2017 4:45 am

.
»Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE, hat am Di. 24.01.2017, um 11:55 Uhr gesagt:

. [color]
[color=#4080BF], „ [ ] damit es zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema kommt.

.

Worauf es hierbei ankommt und was unbedingt einer eingehenden Ermittlung und Untersuchung bedarf und unterzogen werden muss, ist nicht „die Heimkinder-Sache“ oder „die damalige Heimerziehung“ generell – das genügt bei weitem nicht! – sondern die gewinnbringende ZWANGSARBEIT, die die minderjährigen Insassen all dieser damaligen Institutionen (im ungefähren Alter von 8 bis 20 Jahren), in Westdeutschland, haben verrichten müssen, und von der der Staat, die Kirchen, und viele, viele Privatfirmen und individuelle private Geschäftsleute und Bauern profitiert haben - DIESE ZWANGSARBEIT, DANACH hat neben den DAVON betroffenen nachkriegsdeutschen HEIMOPFERN selbst, bisher keiner gefragt. Das ist bisher immer und immer wieder allerseits ignoriert worden und einfach unter den Teppich gekehrt worden.
Schirmherrin Antje Vollmer war Diejenige, die am »Runden Tisch Heimerziehung« (2009-2010) mit diesem „Unter-den-Teppich-Kehren“ erst einmal so richtig angefangen hat.
Mit diesem „Unter-den-Teppich-Kehren“ muss nun endlich mal Schluss sein!


Und DAZU brauchen wir ein hervorragendes Journalistenteammit Arsch in der Hose- wie CORRECTIV!
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jan 26, 2017 9:17 pm

.
»Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE, am Do. 26.01.2017, um 10:41 Uhr, beteiligt sich weiter, wie folgt, an dieser wichtigen Diskussion:

.
Hallo Martin,

ich kann jedes Wort deines letzten Postings unterschreiben. Es ist üblich, daß man mit dem Finger auf das "Unrechtsregime" DDR zeigt, während konsequent ignoriert wird, daß auch in Westdeutschland systematische Erniedrigung und ein organisiertes System der Zwangsarbeit existierten, von dem Staat, Kirchen, Unternehmer und Bauern profitierten.

Aber zu deinen vorangegangenen Postings:
Natürlich kann ein Martin Mitchell nicht im Namen vom Verein ehemaliger Heimkinder e.V auftreten, ohne ein entprechendes Mandat bekommen zu haben.
Ich gehe davon aus, daß die Journalisten von CORRECTIV frei darüber entscheiden, welchen Themen sie sich widmen.
Sie nehmen das, worauf sie selbst stoßen, aber auch Dinge, worauf sie gestoßen werden von Organisation, von Einzelpersonen, auch von anonymen Hinweisgebern. Sie entscheiden nach gesellschaftlicher Bedeutung der Themen und Qualität der Quellen.

Würde der Verein ehemaliger Heimkinder e.V sich entscheiden, geschlossen CORRECTIV um eine Behandlung des Themas zu bitten, wäre es immer noch die eigene Entscheidung der Journalistischen Plattform, ob sie Interesse daran hat. Und wenn sie sich entscheiden sollte, sich der Sache anzunehmen, bleiben Form und Inhalt der Arbeit in Hand der Journalisten und ihrer Organisation und nicht der Auftraggeber.

Es können Einzelpersonen (auch anonym) Themenvorschläge machen. Alles weitere liegt in der Hand betreffender Journalisten.

Ich drücke die Daumen.

.

.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jan 29, 2017 6:47 am

.
EXTREM WICHTIGES URTEIL !!

Zitiert wird hier von mir ein schon im Jahre 2014 (Anfang des Jahres 2014) formulierter und vielfach von mir im Internet veröffentlichter Beitrag bezüglich einem extrem wichtigen Bundessozialgerichtsurteil aus dem Jahre 1963 :

.
Ein für die gesamte Bundesrepublik Deutschland ausserordentlich wichtiges Gerichtsurteil bezüglich den Fürsorgezöglingen in der "HERZOGSÄGMÜHLE" in Schongau/Peiting, in Oberbayern, im „Pfaffenwinkel“

… ein Gerichtsverfahren, dass durch alle Instanzen ging und dass sich über acht lange Jahre dahinzog …


.
Nach 1945: - "Fürsorgeerziehung" soll keinen Strafcharakter haben und bedeutet weder "Freiheitsentziehung", noch "Anstaltsunterbringung" oder "Zwangsarbeit".


Der folgende, hier geschilderte Rechtsstreit nahm seinen Anfang am 19. Januar 1955 und wurde erst entgültig entschieden am 30. Januar 1963.

Bundessozialgericht @ http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/tk_sec.cgi?chosenIndex=69312nv&templateID=printpreview&printTyp=document&xid=456313&print_mode=true

.
[ Bundessolzialgericht-Gerichtsurteil vom 30. Januar 1963 ]

BSG, 30.01.1963 - 3 RK 36/59

In dem Rechtsstreit
hat der 3. Senat des Bundessozialgerichts
auf die mündliche Verhandlung vom 30. Januar 1963,
an der mitgewirkt haben
Senatspräsident Prof. Dr. Bogs als Vorsitzender,
die Bundesrichter Dr. Schraft und Dr. Langkeit sowie
die Bundessozialrichter Blum und Dr. Engels als ehrenamtliche Beisitzer,
für Recht erkannt:


Tenor:

[ Diese Details, d.h. diese Details zum Kläger, sollten eigentlich unter keinen Umständen“ „an die Öffentlichkeit geraten“, aber einzig und allein ich habe seit Anfang Februar 2015 dafür gesorgt, dass sie doch weitgehend weltweit an die Öffentlichkeit geraten sind und weitestgehend im Internet verbreitet worden sind - MM ]

Die Revision des Klägers [ DIE INNERE MISSION / DIE DIAKONIE / DIE EVANGELISCHE KIRCHE ] gegen das Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts vom 3. Dezember 1958 wird zurückgewiesen.

Die Beteiligten haben einander keine außergerichtlichen Kosten des Revisionsverfahrens zu erstatten.


Gründe

1I.

Der klagende Verein für Innere Mission e.V. [ DIE INNERE MISSION / DIE DIAKONIE / DIE EVANGELISCHE KIRCHE ] unterhält ein Jugenderziehungsheim, den Fürsorgehof H. [ Herzogsägmühle ] in Schongau/Obb. [ Oberbayern ]. Die beigeladenen 91 Jugendlichen waren dort im Jahre 1955 untergebracht. Sie wurden in den staatlich anerkannten Lehrwerkstätten des Heims für die verschiedensten Berufe als Lehrlinge ausgebildet. 19 von ihnen (die Beigeladenen zu IV. Nr. 1 bis 19) waren durch einen Beschluß des Vormundschaftsgerichts nach § 63 des Reichsgesetzes für Jugendwohlfahrt vom 9. Juli 1922 (RGBl I S. 633) i.d.F. des Änderungsgesetzes vom 28. August 1953 (BGBl I S. 1035) - JWG - der Fürsorgeerziehung überwiesen worden. Die weiteren 72 Lehrlinge befanden sich in der Anstalt in freiwilliger Fürsorgeerziehung (Erziehungsfürsorge). 50 von ihnen (die Beigeladenen Nr. 20 bis 69) waren mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten auf Veranlassung behördlicher oder caritativer Einrichtungen (Jugendamt, Gesundheitsamt, Pfarramt, Evangelischer Jugenddienst e.V.), die restlichen 22 (die Beigeladenen Nr. 70 bis 91) nur auf Grund einer Vereinbarung mit den Erziehungsberechtigten im Fürsorgehof [ in Oberbayern ] aufgenommen worden. Den Lehrverhältnissen lag jeweils ein "Anstaltslehrvertrag" zugrunde, in dem die Dauer der Lehrzeit unter Berücksichtigung bereits nachgewiesener Lehrzeiten festgesetzt war. Im übrigen galten nach dem Lehrvertrag für die Lehrverhältnisse folgende Bestimmungen:

[ ……… ]

44

[ ……… ]

Wären die beigeladenen Jugendlichen den Insassen von Strafanstalten und Arbeitshäusern gleichzusetzen, die kraft ihrer Unterworfenheit durch die Anstaltsgewalt Arbeiten verrichten müssen, so wäre für ein freies Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis kein Raum. Eine solche Parallele besteht jedoch selbst bei den Jugendlichen nicht, die - wie im vorliegenden Streitfall - nach § 63 JWG a.F. (= § 64 JWG i.d.F. vom 11. August 1961, BGBl I S. 1206) durch Beschluß des Vormundschaftsgerichts der Fürsorgeerziehung überwiesen sind. Der Beschluß des Vormundschaftsgerichts hat keinen Strafcharakter und stellt auch keine Maßnahme der Sicherungsverwahrung dar. Er weist auch nicht den Jugendlichen in eine Fürsorgeanstalt ein,
wie oft irrtümlich angenommen wird; würde er eine solche konkrete Regelung treffen, wäre er rechtswidrig (vgl. Bayer. Oberstes Landesgericht zu § 70 RJWG in Samml. von Entscheid des BayObLG in Zivilsachen Bd. 34 S. 426; Potrykus, JWG § 65 Anm. 8 ). Der vormundschaftsgerichtliche Beschluß beschränkt sich vielmehr auf die Anordnung der Fürsorgeerziehung und hat zur Folge, daß das Recht und die Pflicht der Eltern zum Unterhalt, zur Erziehung und zur Beaufsichtigung des Minderjährigen als Teil des den Eltern zustehenden Gesamtpersonensorgerechts kraft öffentlichen Rechts auf die Organe der öffentlichen Jugendhilfe übergeht (vgl. Potrykus aaO § 63 Anm. 19). Mit Recht bezeichnet das LSG den mit der Anordnung der Fürsorgeerziehung verbundenen staatlichen Zwang als in erster Linie gegen die Eltern – nicht gegen den Jugendlichen – gerichtet (vgl. auch Teitge, BABl 1958, 67, 69). Elterliche Rechte werden nach Erlaß des vormundschaftsgerichtlichen Beschlusses weitgehend von der Fürsorgerziehungsbehörde wahrgenommen. Entscheidet sich diese Behörde dafür, die Fürsorgeerziehung in einer "Erziehungsanstalt" (§ 62 JWG a.F. – jetzt "Heim", § 69 Abs. 3 Satz 1 JWG n.F. –) durchführen zu lassen – es kann auch eine "geeignete Familie" (§ 62 JWG a.F., § 69 Abs. 3 Satz 1 JWG n.F.), u.U. sogar die eigene Familie des Minderjährigen (§ 69 Abs. 4 JWG a.F., § 69 Abs. 3 Satz 2 JWG n.F) sein –, so kann allerdings damit für den Jugendlichen ein Öffentlich-rechtliches Gewaltverhältnis begründet werden, sofern er nämlich in eine mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattete Anstalt eingewiesen wird. Er ist in diesem Falle der Anstaltsgewalt unterworfen – im Grundsatz nicht anders als der Schüler gegenüber der Schule, der Student gegenüber der Universität – und hat den zwingenden Ge- und Verboten der Anstaltsordnung, die auch bestimmte Arbeiten betreffen können, nachzukommen.

[ Die in der Einrichtung untergebrachten Zöglinge, die „einer Lehre nachgehen“ oder anderweitig „einen Angestelltenberuf anstreben“ stehen in einem gewöhnlichen Arbeitsverhältnis;
Versicherungspflicht besteht !; vollumfängliche Krankenversicherung / Sozialversicherung ist daher vom Arbeitgeber, der INNEREN MISSION / DIAKONIE / EVANGELISCHEN KIRCHE zu zahlen ! ]

Von Rechts wegen.

veröffentlicht am 30.01.1963

Direkter Link zu diesem Dokument

http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/tk_sec.cgi?chosenIndex=UAN_nv_1005&xid=456313

.

Bezüglich dem damals von der INNEREN MISSION / DIAKONIE / EVANGELISCHEN KIRCHE betriebenen Jugenderziehungsheim, dem Fürsorgehof Herzogsägmühle in Schongau, Oberbayern, siehe WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Herzogs%C3%A4gm%C3%BChle
.

QUELLE: Ein Beitrag (vom Do. 27.03 2014 um 02:59 Uhr) im Diskussionsfaden/Thread zum Thema: »Die 3. Reichs-Zwangsarbeit-Tradition fortgesetzt in der BRD.« im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=572#p572
.

.
Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi Apr 25, 2018 4:49 am, insgesamt 1-mal geändert.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » So Jan 29, 2017 9:19 pm

.
Ehemaliges Heimkind-WEST Boardnutzer »brötchen« (Rainer), im HEIMKINDER-FORUM.DE, im dortigen gleichlautenden Thread » »SCHLARAFFIA MATRATZEN« / »RECTICEL SCHLAFKOMFORT GMBH« – viele männliche Ehemalige Heimkinder West haben DEREN Bekanntschaft machen müssen…«, am 17. Januar 2017, um 21:38 Uhr, weist uns alle dann auch sogleich darauf hin :

( Zur eigenen Überprüfung, wo notwendig, diesen Link bitte manuell in ein neues Browser-Fenster eingeben: http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17120-»SCHLARAFFIA-MATRATZEN«-»RECTICEL-SCHLAFKOMFORT-GMBH«-–-viele-männliche-Ehemalig/?postID=434335#post434335 )

.
Konkret bedeutet das, dass die Diakonie gegen ein Urteil mit gleichem Tenor einer unteren Instanz geklagt hat, die ihnen bereits Zwangsarbeit von Jugendlichen verboten hatte. Daran erkennt man schon, aus welchem Jahrhundert die Strukturen der Diakonie aufgebaut waren, nämlich aus dem wilhelminischen, 19. Jahrhundert.

Nun wird dieses Urteil, Anfang 1963, ja überall herum gereicht worden sein, bei der katholischen und evangelischen Kirche, beim LWL, bei der Inneren Mission und den angeschlossenen Unterabteilungen. Im Klartext heißt das, dass all diese Organisationen bewusst gegen geltendes Recht verstoßen haben, das gleiche gilt für diese Firmen, wie Schlaraffia, Bosch, Hella, etc. [ , etc., etc., etc., etc. ]

Sie haben uns bewusst als rechtlose Kindersklaven ausgebeutet und sie zahlen bis heute keinen einzigen Cent als Wiedergutmachung dafür.

Ich glaube sicher, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist!

.

Wer wird uns helfen? --- Wen schlagt Ihr vor?
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Jan 30, 2017 10:01 pm

.
Belege für nachkriegsdeutsche Heimkinder-Zwangsarbeit

… für all diejenigen, die es noch immer bezweifeln …

Ein Boardnutzer im CHEFDUZEN-FORUM.DE, »Fritz Linow«, fragte gestern, Montag, 30. Januar 2017, um 22:37 Uhr @ http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10331.msg325876#msg325876

.
Wenn ich das richtig herausgelesen habe, hat u.a. die Hella KGaA Hueck & Co., - laut Wikipedia unter den Top 40 der weltweiten Automobilzulieferer - , die Tradition der Zwangsarbeit der Nazis fortgesetzt. Gibt es dazu konkrete Berichte oder Dokumentationen?
.

Richtig herausgelesen !!

Ich verweise jetzt einfach mal, zum Beispiel, auf

(2013)
https://dierkschaefer.wordpress.com/2013/09/29/zwangsarbeit-ost-und-zwangsarbeit-west/#comment-6467

und

(2014)
https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/06/30/heimkinder-systematisch-geschlagen-vergewaltigt-und-zur-zwangsarbeit-verdonnert/#comment-6478

oder einfach auch mal mit folgendem Suchstrang GOOGLEn


"Heimkinder"+"Zwangsarbeit"+"Hella"

Und siehe, dann, zum Beispiel, auch

(2011)
http://www.dielinke-nrw.de/nc/politik/nachrichten/nachrichten_artikel/detail_ll/browse/78/zurueck/linksletter-aktuell-2/artikel/unrecht-und-leid-zum-abschlussbericht-des-runden-tisch-heimerziehung-teil-ii/

und

(2008)
http://www.afet-ev.de/aktuell/AFET_intern/2009/Expertenges-50er-60er.pdf (S. 3)

und

(2007 - REPORT MAINZ)
http://www.swr.de/forum/read.php?2,20750


Und siehe auch, zum Beispiel, folgende IMAGES / BILDER @ https://www.google.de/search?q=%22Heimkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22%2B%22Hella%22&biw=1024&bih=600&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwixj_7SvOnRAhVJsJQKHdi0CQ84ChD8BQgGKAE#tbm=isch&q=%22Heimkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22

Insbesondere: Hella Fertigungshalle in einem westdeutschen Heim:Salvator-Kolleg, Klausheide (Hövelhof)

Bild

http://www.heimkinder-ueberlebende.org/In-einem-Heim-internierte-Jungendliche-zur-unentlohnten-industriellen-Fliessbandarbeit_-_Zwangsarbeit_-_gezwungen_-_Muenster,-NRW,-BRD.jpg
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1755
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

VorherigeNächste

Zurück zu Verschiedenes

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste

cron