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Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 (Christian Sachse)

BeitragVerfasst: Sa Nov 28, 2015 3:43 am
von Martin MITCHELL
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Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 @ http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html (Seitenbetreiber: Christian Sachse)

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Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 - Ein Aufarbeitungsprojekt der Union der Opferverbände komunistischer Gewaltherrschaft e.V. - gefördert von IKEA
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Wer, was dieses Thema betrifft, genaustens informiert sein möchte begebe sich bitte, unter anderen, auf folgende Seiten und studiere dort alles selbst:

http://ddr-zwangsarbeit.info/index.html

http://ddr-zwangsarbeit.info/new.htm

http://ddr-zwangsarbeit.info/Fragebogen_Off.pdf

http://ddr-zwangsarbeit.info/aktuell_gesamt.htm

Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: Zwangsarbeit, Zwangsarbeit in der SBZ/DDR, DDR-Zwangsarbeit 1945-1990, Seitenbetreiber: Christian Sachse, Christian Sachse, Aufarbeitungsprojekt der UOKG, UOKG, Opferverbände, komunistischer Gewaltherrschaft, IKEA,

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Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 (Christian Sachse)

BeitragVerfasst: Sa Nov 28, 2015 5:07 am
von Martin MITCHELL
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SUCHSTRANG: "Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur"+"Christian Sachse"

Erhältlich im Buchhandel, u.a., bei
AMAZON

Siehe @ http://www.amazon.de/Das-System-Zwangsarbeit-SED-Diktatur-wirtschaftliche/dp/3865838847


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Das System der Zwangsarbeit in der SED-Diktatur: Die wirtschaftliche und politische Dimension Broschiert – 16. Juni 2014

von Christian Sachse (Autor)

Der Autor enthüllt auf der Grundlage von hunderten Dokumenten, dass die Zwangsarbeit in der DDR von Anfang an als zentral gesteuertes System der wirtschaftlichen Ausbeutung von Strafgefangenen angelegt war. Geringfügige „Arbeitsbelohnungen“, schwerste Bestrafungen bei Verweigerung der Arbeit, eine hohe Unfallquote und schlechte Ernährung dienten nur einem Ziel: ein Maximum an Profit aus den Strafgefangenen herauszuholen. Besonders hart traf dies die politischen Gefangenen, welche erfahren mussten, dass auch der Westen von der Zwangsarbeit ostdeutscher politischer Gefangener profitierte.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Politikwissenschaftler und Theologe Christian Sachse war bis 1990 als Jugendpfarrer in Torgau tätig. Auf eine anschließende Promotion über Wehrerziehung in der DDR folgten zahlreiche Forschungsprojekte zur Geschichte der DDR. Der Experte für DDR-Heimerziehung ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau.

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SUCHSTRANG: "Knastware für den Klassenfeind"+"Tobias Wunschik"

Erhältlich im Buchhandel, u.a., bei
AMAZON

Siehe @ http://www.amazon.de/Knastware-Klassenfeind-H%C3%A4ftlingsarbeit-Ost-West-Handel-Staatssicherheit/dp/3525350805


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"Knastware für den Klassenfeind" gebundene Ausgabe – 22. Januar 2014

von Tobias Wunschik (Autor)

Ikea, Quelle, Aldi viele westliche Firmen ließen in der DDR produzieren. 250 ostdeutsche Betriebe beschäftigten neben »freien« Arbeitern aber auch Häftlinge, darunter politische Gefangene. Diese verdienten daran kaum den Profit machten die Westkonzerne sowie SED-Firmen als Zwischenhändler. Möbel, Strumpfhosen, Schreibmaschinen, Fotokameras, Werkzeugkästen und Motorradteile stammten ganz oder teilweise aus Haftanstalten wie Halle oder Hoheneck, Bautzen oder Brandenburg. Das Versandhaus Neckermann etwa bezog Fernseher, der Stahlkonzern Mannesmann Eisenwaren und die Drogeriekette Schlecker Haushaltskerzen, die von Gefangenen gefertigt worden waren. Zumindest der Konzernleitung von Quelle war bekannt, dass Häftlingsarbeiterinnen die von ihr vertriebene Bettwäsche genäht hatten. Die preisgünstige Ware wurde ebenso nach Westeuropa wie in den Nahen Osten verkauft. Industrie und Handel sahen angesichts niedriger Produktionskosten in der DDR über die Arbeitsbedingungen hinweg. Die Bundesregierung wollte in den achtziger Jahren zwar die DDR-Importe von Möbeln und Strumpfhosen drosseln, doch nur zum Schutz der heimischen Wirtschaft. Dabei war längst bekannt, dass Gefangene diese Waren fertigen mussten. Charakteristisch für die Arbeit von politischen Häftlingen in DDR-Gefängnissen war, dass sie zusammen mit Kriminellen arbeiten mussten. Sie hatten mehr als »freie« Beschäftige zu leisten, verdienten aber wesentlich weniger als diese. Vielfach brachten veraltete Maschinen sie dabei in Lebensgefahr oder ruinierten ihre Gesundheit. Tobias Wunschik belegt mit neuen Aktenfunden, wie die Gefangenen ausgebeutet wurden und welche Firmen davon profitierten. Er beschreibt das Geschäft mit der Ware aus den DDR-Haftanstalten als Teil des innerdeutschen Handels.

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Tobias Wunschik, geboren 1967, studierte Politikwissenschaft und Soziologie in München und Berlin, promovierte 1995 an der LMU. Seit 1993 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stasiunterlagen-Behörde.
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QUELLE: https://www.perlentaucher.de/autor/tobias-wunschik.html
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Zwangsarbeit in der SBZ/DDR 1945-1990 (Christian Sachse)

BeitragVerfasst: Mo Nov 30, 2015 6:30 am
von Martin MITCHELL
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ERSTER HINWEIS:

Ein Foto von insgesamt vier Fotos abgebildet @
https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkhof


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Historische Propaganda-Bilder

[ @
https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkhof#/media/File:Fotothek_df_roe-neg_0002479_003_Jugendliche_H%C3%A4ftlinge_bei_der_Arbeit.jpg ]

Jugendwerkhof Königstein: Jugendliche Häftlinge bei der Arbeit (1950)

Deutsche Fotothek‎

Originale Bildbeschreibung von der Deutschen Fotothek

[ reFestung Königstein bei Dresden, die zwischen 1950 und 1955 als geschlossener Jugendwerkhof diente“ (gemäß Christian Sachse) ]

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ZWEITER HINWEIS:

Siehe auch diesen Hinweis zu einem schon eine kleine Weile zurückliegenden »Fragebogen zum Forschungsprojekt „Zwangsarbeit in der SBZ/DDR (1945-1990)“ der UOKG« (aus dem Jahre 2013) wiedergegeben @
http://www.jugendwerkhof-torgau.de/downloads/Aufruf_Zeitzeugen.pdf

Aber ganz sicherlich wusstet Ihr alle schon DAVON – auch ohne diese meine jetzigen diesbezüglichen HINWEISE.

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