25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jul 24, 2013 10:52 am

.
Potenzielle 800000 Heimkinder fordern 25 Milliarden Euro Entschädigung.

25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

Wer rechnen kann und logisch denken kann ist klar im Vorteil.

.
hpdHumanistischer Pressedienst

02.06.2009 - Nr. 7135

@ http://hpd.de/node/7135

POLITIK
Menschenrechtsverletzung
Heimkinder fordern 25 Milliarden Euro

MAINZ (hpd). Im Vorfeld der dritten Sitzung des „Runden Tischs Heimerziehung“, der am 15. und 16. Juni in Berlin stattfinden wird, hat der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH) seine politischen Forderungen konkretisiert.

Auf der Mitgliederversammlung des Vereins am Pfingstwochenende in Mainz wurde mit großer Mehrheit ein Antrag verabschiedet, der u.a. die Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Höhe von 25 Milliarden Euro vorsieht. Zusätzlich fordern die ehemaligen Heimkinder einen rentenversicherungsrechtlichen Ausgleich für die Zwangsarbeiten, die sie leisten mussten, sowie sofortige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Behandlung der Traumata, unter denen viele ehemalige Heimkinder leiden.


Experten sprechen in Bezug auf die zumeist in katholischen und evangelischen Institutionen erfolgte Heimerziehung der 50er und 60er Jahre von systematischen Menschenrechtsverletzungen. In Irland und Kanada haben Klagen von Heimkindern bereits zu Entschädigungen in Milliardenhöhe geführt.

Zur Begründung der Entschädigungsforderung in Deutschland führte der Rechtsanwalt des VEH, Gerrit Wilmans, aus: „Auch wenn die Forderung auf den ersten Blick hoch erscheint, ist sie angesichts der großen Zahl der Betroffenen und der Schwere des erlittenen Unrechts, das ganze Biografien zerstört hat, maßvoll. Auch im internationalen Vergleich liegt die Forderung bezogen auf den Einzelfall absolut im Schnitt.“ Monika Tschapek-Güntner, die frisch gewählte erste Vorsitzende des Vereins, sagte: „Es darf keinen Unterschied machen, ob die grausamen Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen in Irland, Kanada oder Deutschland stattgefunden haben. Jede dieser Taten ist eines zivilisierten Staates unwürdig und ist gleichermaßen zu entschädigen, unabhängig davon, wo sie geschehen sind.“

Kirchen dürfen sich ihrer Verantwortung nicht entziehen!

Der Vorstand des VEH erklärte, dass die Entschädigungssumme nicht vorwiegend vom Steuerzahler getragen werden solle. Zwar habe der Staat seine Aufsichtspflicht grob verletzt, in erster Linie verantwortlich seien jedoch die zumeist kirchlichen Heimträger sowie die beteiligten Industrie-, Gewerbe und Landwirtschaftsbetriebe, die von der Zwangsarbeit der Heimkinder profitierten. Der Vorsitzende der Giordano Bruno Stiftung, Herbert Steffen, der die Mitgliederversammlung der ehemaligen Heimkinder leitete, formulierte es so: „Die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände haben in den letzten Jahrzehnten viele Milliarden vom Steuerzahler erhalten. Sie sind nachweislich im Besitz eines kolossalen Vermögens. Es wäre ein Skandal, würden sie sich jetzt ihrer Verantwortung entziehen! Gerade sie sind gefordert, alles zu tun, um das Unrecht zu kompensieren, das den Heimkindern widerfahren ist.“

"Ein deutliches Zeichen in Richtung Runder Tisch"

Gespannt blickt der Vorstand des VEH nun der nächsten Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung entgegen, der sich erstmals mit der Frage der Entschädigung befassen wird. „Mit dem klaren Votum der Mitgliederversammlung haben wir ein deutliches Zeichen in Richtung Runder Tisch gesetzt und erwarten nunmehr, dass am Runden Tisch mit uns und unseren Anwälten auf dieser Grundlage in ernsthafte Verhandlungen über die Entschädigung ehem. Heimkinder eingetreten wird“, erklärte VEH-Vorsitzende Tschapek-Güntner. Das Verhalten der Leiterin des Runden Tischs, Antje Vollmer, die die neu gewählten Delegierten des VEH sowie deren Rechtsvertreter nicht zum Runden Tisch zugelassen hatte, hatte beim Verein scharfe Kritik ausgelöst (hpd berichtete). Durch die Kooperation mit der Giordano Bruno Stiftung und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit will der VEH nun stärkeren Druck auf den Runden Tisch ausüben, so dass die Verhandlungen über den Entschädigungsfonds vorankommen. Das fortgeschrittene Alter sowie der akute Therapiebedarf vieler Betroffener dulde es nicht, das Verfahren noch weiter hinauszuzögern.

Zum Thema siehe auch die vorangegangenen Meldungen des hpd ( "Ehemalige Heimkinder düpiert" [1.], "Kindesmissbrauch in Irland. Und Deutschland?" [2.] ) sowie die Originaldokumente in der Anlage dieser Pressemeldung.

[ [1.] http://hpd.de/node/6732 ]

[ [1.] http://hpd.de/node/7088 ]


Anhang

Originaldokument: Beschluss der Mitgliederversammlung des VEH Größe: 13:69 KB
[ @ http://hpd.de/files/Antrag_VEH.pdf ]

Originalpressemitteilung des VEH Größe: 11.73 KB
[ @ http://hpd.de/files/PMVEH0609.pdf ]
.


Und ich selbst sprach auch schon mal dazu am 3. Juni 2009 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2009/06/identifizierbare-und-unidentifizierbare.html
.
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1783
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Jul 25, 2013 3:39 am

.
Potenzielle 800000 Heimkinder fordern 25 Milliarden Euro Entschädigung.

25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

Wer rechnen kann und logisch denken kann ist klar im Vorteil.


Dem Rat von Prof. Giemulla kann man doch wohl vertrauen?


Und ich habe auch schon einmal zuvor an vielen verschiedenen Stellen im Internet darauf hingewiesen:

.
EHEMALIGE HEIMKINDER bezüglich Entschädigungsforderungen vertrauen und richten sich nach den Aussagen von Prof. Dr. iur. Elmar Giemulla.

[ Ein Schreiben von Martin MITCHELL in Australien an einen hochkaratigen Fachanwalt in Deutschland ]


Donnerstag, 5. April 2012

Sehr geehrter Herr Giemulla.

Eine Bitte an Sie von einem Australier in Australien.

Sie gaben am 03.08.2010 auf einem deutschen, öffentlich-rechtlichen Sender, namentlich auf ARD / DAS ERSTE, ein für viele Menschen sehr wichtiges Interview, das sehr wertvollen Rat enthielt, ein Interview, das hier aufgezeichnet gewesen war @ http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5048798, das aber leider seither gelöscht worden ist, weil irgendwelche deutschen Gesetze es so vorschreiben und die öffentlich-rechtlichen Sender dazu verpflichten ( „Gesetze“, die für mich als Australier in Australien überhaupt nicht nachvollziehbar sind --- ich persönlich finde diese seither eingeführten Lösch-Aktionen wichtiger Information einfach nur blöd. ).

Meine Fragen an Sie sind:
Gibt es noch irgendwo eine Kopie, d.h. eine Video-Aufzeichnung dieses Interviews ?
Besitzen Sie das Copyright und Nutzungsrecht zu diesem Interview ?
Wäre es möglich dieses Interview auf YouTube hochzuladen, sodass es für immer für die allgemeine Öffentlichkeit in aller Welt für nichtkommerzielle Zwecke frei zugänglich ist und bleibt ?

Herzlichen Dank für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Land Down Under.

Martin Mitchell



Mein diesbezüglicher Beitrag in Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/

Martin MITCHELL said, on 3. September 2010 at 06:04 hours

Liebe „Heimkindergeschwister“ alle !

Der Blog-Betreiber von DIERK SCHAEFERS BLOG, Dierk Schäfer selbst, war so freundlich ( am 28.08.2010, um 10:12 Uhr — siehe seinen Kommentar [ oben ! ] @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/ ) uns alle noch einmal besonders darauf aufmerksam zu machen, dass wir uns unbedingt das Video @ http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5048798 ansehen sollten…

…damit uns ein und für alle male klar ist was die „Rechtslage“ ist; denn „dieser Rechtsanwalt [ in diesem Interview, Prof. Elmar Giemulla ] weiß nicht nur bescheid, wie Versicherungen und andere HAFTUNGSPFLICHTIGE arbeiten, sondern er kennt auch die menschliche Tragik auf der Opferseite. Es geht hier zwar nicht direkt um Heimopfer, doch alle Heimkinder sollten sich dies Interview anschauen, damit sie fundiert erfahren, wie sie über den Tisch gezogen werden.“, meint jetzt Dierk Schäfer.

Die Empfehlung selbst sich dieses Video anzusehen kam von dem Fachanwalt, dem Münchener Opferjurist, Entschädigungsexperte, Rechtsberater und Advokat Michael Witti – wurde mir von ihm persönlich am 04.08.2010 zugeschickt, um mir zu ermöglichen Euch alle, einschließlich Dierk Schäfer, darauf aufmerksam zu machen. Honorarproffessor und Fachanwalt Prof. Elmar Giemulla spricht dort auf diesem Video.

Und der juristische Kollege von Fachanwalt Prof. Elmar Giemulla, der Münchener Fachanwalt Michael Witti, der uns allen dieses Video empfielt, steht in keinem Verhältnis zur jetzigen ( seit dem 30.11.2009 ) Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen ( die sich erst schon garnicht mit der Frage betreffend einer „Entschädigung für ehemalige Heimkinder“ befassen wollte ! ); das sollte von Anfang an schon mal jedem klar sein.

Ich selbst sage ja auch schon seit über einem Jahr – besonders was die „Rechtslage“ betrifft !!! – überall im Internet, und dies ist auch MEINE Signature ( in Deutsch UND in Englisch ):

Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

Martin – Eurer „Heimkind-Bruder“
( Martin MITCHTELL der Australier, „Ehemaliges Heimkind“, Jg. 1946, ex Freistätter u.a. )



BESONDERER HINWEIS: Ich hatte derzeit – im Herbst 2010 – diesen Sachverhalt sofort auch an vielen verschiedenen weiteren Stellen im Internet aufgezeichnet und auf diese, m.E., wichtige Video-Aufzeichnung @ http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5048798 hingewiesen.

Und auch an all diesen Stellen im Internet läuft dieser Mediathek-Link jetzt ins Leere.

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 22.09.2010 @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com.au/2010/09/kirche-und-staat-in-der-bundesrepublik.html

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 00:56 @ http://www.kindergarten-workshop.de/phpBB3/viewtopic.php?p=538968&sid=e2adb8370c170bebf80c607c97892eaf#p538968

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 01:26 @ http://www.politik-forum.at/post403322.html#p403322

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2012, 01:42 @ http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/albtraum-erziehungsheim-13370/index6.html#post683243

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 03:28 @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-he ... ime/11506-»runder-tisch-heimerziehung«-ist-ein-farce-der-in-dezember-2010-zu-erwartende-abschlussbericht-ist-schon-fertig-im-august-2010/#post196615

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 05:40 @ http://www.kinder-heim.de/board1818-virtuelle-stadt-der-heimkinder/board1819-rathaus/board3290-missbrauch-in-heimen-jwhs-und-entsch-digungen/1681-verein-ehemaliger-heimkinder-reicht-selbst-heimkinder-entsch-digung-l-sungsvorschl-ge-beim-runder-tisch-heimerziehung-ein/#post9646

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 07:00 @ http://www.erzieherin-online.de/diskussion/brett/viewtopic.php?p=7496&sid=190e2c4c669705036bfa0aa3a276f6c6#p7496

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 10:52 @ http://www.troll-forum.de/Forum03/viewtopic.php?p=24193&sid=269877f47fc23ec98d8b0781fffdcff4#24193

meinerseits veröffentlicht und darauf hingewiesen am 23.09.2010, 12:55 @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1544423&sid=7911f95327322974f527ba5aaef406b7#1544423
.
.

Und jetzt habe ich kürzlich auf YouTube folgendes Video von dem deutschen Fachanwalt Elmar Giemulla endeckt:

posted by »Emphilicious« on YouTube on 30 January 2013

»2010‐08‐02 ‐ FAKT ‐ Das lange Warten auf Entschädigung Anwalt Elmar Giemulla im Gespräch«

http://www.youtube.com/watch?v=9EBNRCnEAlU [ Länge: 5 Minutes and 59 Seconds ]

Scheint zwar nicht genau das Gleiche wie das vorherige Mediatek-Video zu sein, aber auch dieses jetzige YouTube Video ist trotzdem sehr hilfreich um klar zu machen um was es hier geht.
.
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1783
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien

25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 14, 2014 6:54 am

.
Entschädigung Ehemaliger Heimkinder.Was wäre „eine angemessene Entschädigung“ für das von ihnen erlittene Martyrium?

25 Milliarden Euro für potenzielle 800000 Opfer. --- Zuviel?

Dierk Schäfer in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog, nimmt Bezug auf einen wichtigen Medienbericht in der Schweiz, der sich eingehend mit der »Entschädigung Ehemaliger Heimkinder« befasst.

Der Artikel auf den hier Bezug genommen wird erschien am Mittwoch, 11. Juni 2014, um 08:27 Uhr im schweizer TAGES-ANZEIGER.

Der Begriff „begünstigt“ wird in diesem Artikel aus der Schweiz als Synonym für „entschädigt“ verwendet.


.
Das kann ja noch werden.

»Begünstigt würden ehemalige Verding- und Heimkinder, Zwangssterilisierte, Opfer von Medikamentenversuchen und administrativ verwahrte Personen«[1].

Weitere Auszüge:

.
Das Gutachten zeichnet detailliert die Aufarbeitung in sechs verschiedenen Ländern nach. Es geht um Fremdplatzierungen und Missstände in Heimen (Deutschland, Irland und Norwegen ), Zwangssterilisierte (Schweden und der US-Gliedstaat North Carolina) sowie zwangsweise Adoptionen (Australien). Das Schicksal der Betroffenen gleicht sich in einem Punkt: Ihre Epoche war blind gegenüber den Zumutungen, denen die Opfer der Zwangsmassnahmen ausgesetzt wurden.«

Das Gutachten, das dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, spielt der Justizministerin in die Hände. Denn die Botschaft zwischen den Zeilen lässt sich nicht übersehen: Das Ausland hat etwas für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen gemacht. Die Schweiz dagegen hat es bislang weitgehend bei schönen Worten belassen. Das ist auch die Lesart der Initianten der Wiedergutmachungsinitiative. « … Die Initiative sieht Entschädigungszahlen von insgesamt 500 Millionen Franken vor. Begünstigt würden ehemalige Verding- und Heimkinder, Zwangssterilisierte, Opfer von Medikamentenversuchen und administrativ verwahrte Personen.»

Die Höhe der Entschädigungszahlungen geht dabei weit auseinander. Deutschland hat ehemalige Heimkinder im Durchschnitt mit umgerechnet 6700 Franken entschädigt, wobei der Maximalbetrag 12’200 Franken betrug. Irland hat Heimkindern durchschnittlich umgerechnet 75’000 Franken ausbezahlt. Die höchste Summe, die bislang einem Opfer zugesprochen wurde, liegt bei 365’000 Franken. Die gesamten irischen Entschädigungszahlungen belaufen sich auf rund 1,2 Milliarden Franken [ = z.Zt. 984574991,80 Euro, d.h. also ungefähr neunhundertvierundachtzig-und-ein-halb-Millionen Euro ]. In Norwegen beträgt die durchschnittliche Wiedergutmachung 74’000 Franken. Schweden wiederum hat den Opfern von Zwangssterilisationen einen einheitlichen Betrag von umgerechnet rund 30’000 Franken bezahlt. North Carolina schliesslich stellt eine Summe von umgerechnet knapp 9 Millionen Franken zur Verfügung. Bekannt sind 200 Anspruchsberechtigte. Zum Vergleich: Die Initianten der Wiedergutmachungsinitiative gehen von einer durchschnittlichen Entschädigung von 25’000 Franken aus.

.

Wie gesagt: Das kann ja noch was werden – solange sich die Schweiz nicht am deutschen Modell orientiert, was sie eigentlich nicht gerne tut. Doch wenn es sich um Heimkinder handelt, fallen oft alle Schamgrenzen. Wir drücken die Daumen.

[
1] Alle Zitate aus:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Vorbilder-fuer-Solidaritaetsfonds/story/13859607

.

QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2014/06/11/das-kann-ja-noch-was-werden/


ZUSAMMENFASSUNG:

In der Schweiz soll angeblich momentan für alle schweizer Opfer eine Entschädigungssumme von insgesamt z.Zt. 410239579,91 Euro zur Verfügung gestellt werden; zumindest ist das die Summe die dort gefordert wird und von der dort die Rede ist.

Durchschnittliche Entschädigungszahlungen in Deutschland: z.Zt. 5497,21 Euro.
Der bisher maximale in Deutschland gezahlte Entschädigungsbetrag: z.Zt. 10009,85 Euro.

Durchschnittliche Entschädigungszahlungen in Irland: z.Zt. 61535,94 Euro.
Die höchste Summe, die bislang einem irischen Opfer zugesprochen wurde, liegt bei: z.Zt. 299474,89 Euro.

Durchschnittliche Entschädigungszahlungen in Norwegen: z.Zt. 60715,46 Euro.

Durchschnittliche Entschädigungszahlungen in Schweden: z.Zt. 24614,37 Euro.

In North Carolina beträgt die zur Verfügung stehende Gesamtenschädigungssumme für insgesamt 200 Anspruchsberechtigte: z.Zt. 7384312,44 Euro.


( Ausgearbeitet von Martin MITCHELL unter Nutzung und mit Hilfe des WÄHRUNGSRECHNERs @ http://www.umrechner-euro.de/umrechnung-schweizer-franken )
.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
Benutzeravatar
Martin MITCHELL
 
Beiträge: 1783
Registriert: So Jun 02, 2013 8:47 am
Wohnort: Adelaide, Süd Australien


Zurück zu HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN und ihre Verantwortung gegenüber den von ihnen ausgebeuteten Opfern / Kindersklaven

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron