LVR-Köln NRW zuständig für den ABOTSHOF Hennef (Sieg)

LVR-Köln NRW zuständig für den ABOTSHOF Hennef (Sieg)

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Feb 11, 2015 6:21 am

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Landschaftsverband Rheinland: Rheinische (Landes-) Jugendheim "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, Hennef am Fluß Sieg, Rhein-Sieg-Kreis (1965-1999).

"ABOTSHOF", Hennef-Geistingen (1965-1999): Gelände- und Gebäude-Foto – Luftaufnahme – aus dem Jahre 1965 @
http://www.meineheimat.de/photos/295

Information bezüglich einem im Jahre 2011 erschienenen Sachbuch auch über den "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen (1965-1999): @ https://sowiport.gesis.org/search/id/fis-bildung-980977
»"Das Rheinische Landesjugendheim Abtshof, Hennef"
Verfasser: Pierlings, Judith
Erschienen in: Verspätete Modernisierung. Öffentliche Erziehung im Rheinland - Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972). / Henkelmann, Andreas (Hrsg.). Essen, 2011. S. 225-235 : Illustrationen
ISBN 978-3-8375-0475-0
(Rheinprovinz, 19)
Themen: Bildungsgeschichte; Fürsorgeerziehung; Erziehungsheim; Heimerziehung; Heimleiter; 20. Jahrhundert; Kinderheim; Erzieher; Heimjugendlicher; Heimkind; Rheinland«

Sehr gutes schwarz-weiß Foto – konzentrierte Nahaufnahme – aus dem Jahre 1950: Der Bauernhof/das landwirtschaftliche Gut "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen @
http://www.meineheimat.de/photos/137

Weiteres sehr gutes schwarz-weiß Foto – Luftaufnahme – aus dem Jahre 1950: Der Bauernhof/das landwirtschaftliche Gut "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen @ http://www.meineheimat.de/photos/78

Nahaufname: Sehr gutes Farbfoto aus dem Jahre 2014 (21.01.2014): Der Bauernhof/das landwirtschaftliche Gut "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen @ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hennef,_Abtshof,_Teilansicht.JPG

Ein 40 Seiten umfassendes Büchlein im Eigenverlag von Johann Lambert BECKERS: »Protokoll eines Heimkindes«, u.a. auch über den ABTSHOF, mit schwarz-weiß Fotos des "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, einschließlich den damalig (ca.1965-1999) dort bestehenden modernen Gebäuden @ https://books.google.de/books?id=ddlVnWBwY0UC&pg=PA36&lpg=PA36&dq=%22Abtshof%22%2B%22Hennef%22&source=bl&ots=L_H-uUAtqG&sig=XfAvLSzAuo4-jvQ471SGn0_NCLs&hl=de&sa=X&ei=F3_ZVMeTKcvk8AWVkIKoAw&ved=0CEsQ6AEwCDg8#v=onepage&q=%22Abtshof%22%2B%22Hennef%22&f=false

DER SPIEGEL, Artikel vom 22.10.1979, worin auch, u.a., von einer Ausweitung in der Bundesrepublik Deutschland der „geschlossenen Unterbringung auch im "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen (1965-1999) die Rede ist: @ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39867624.html

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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
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LVR-Köln NRW zuständig für den ABOTSHOF Hennef (Sieg)

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Feb 11, 2015 9:08 am

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Landschaftsverband Rheinland: Rheinische (Landes-) Jugendheim "ABOTSHOF", Hennef-Geistingen, Hennef am Fluß Sieg, Rhein-Sieg-Kreis (1965-1999).

Nochmaliger Hinweis auf dieses Sachbuch – erschienen 25.11.2010 – zu den staatlichen Heimen damals unterhalten vom Landschaftsverband Rheinland:

Verspätete Modernisierung - Öffentliche Erziehung im Rheinland – Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)

Siehe dazu, z.B., auch "Schwarze Pädagogik im Rheinland" @
http://www.aixsysteam.de/familie/fachartikel/schwarze-paedagogik-im-rheinland.html


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Schwarze Pädagogik im Rheinland

LVR-Heimkinderstudie als Buch und Broschüre erschienen / Untersuchung der Bedingungen in Heimeinrichtungen des LVR und die Rolle des Landesjugendamtes vom Kriegsende bis in die 1970er Jahre

Köln. 26. November 2010. Mit seiner Heimkinderstudie hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Vorgänge in seinen JugendhilfeEinrichtungen und die Rolle des Landesjugendamtes (LJA) als Heimaufsicht im Zeitraum vom 1945 bis in die 1970er Jahre untersucht. Sie ist nun im Klartext-Verlag erschienen. Die Buchveröffentlichung umfasst rund 600 Seiten und ist für 34,95 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-8375-0475-0). Flankiert wird sie von einer kostenfreien Broschüre, die eine Zusammenfassung der Studie und einen Artikel zur Heimerzeihung heute beinhaltet. Die Gesamtstudie und ein Film zu beispielhaften Angebote der stationären Jugendhilfe befinden sich auf einer DVD, die der Broschüre beiliegt. Die Broschüre ist zu beziehen über
http://www.lvr.de/app/Publi/

Das 185.000 Euro teure Projekt startete 2008 und hat erstmals die Geschichte der Heimerziehung in der Zuständigkeit eines bundesdeutschen Landesjugendamtes in Blick genommen. Autoren sind unabhängige Wissenschaftler verschiedener Universitäten: Sarah Banach (Uni Siegen), Andreas Henkelmann (Uni Bochum), Uwe Kaminsky (Uni Bochum), Judith Pierlings (Uni Siegen) und Thomas Swiderek (Uni Wuppertal). Die Studie identifiziert eine verspätete Modernisierung als Kernproblem. Diese resultierte - so die Forscherinnen und Forscher - vor allem aus einer strukturellen Unterfinanzierung sowohl des Landesjugendamtes als auch der Einrichtungen. Ebenfalls wird konstatiert, dass das LJA wie auch die Heim-Einrichtungen des LVR für ein Ordnungsdenken standen, das den Jugendlichen als Störfaktor wahrnahm und äußerst repressive Seiten hatte. Obwohl rechtliche Regelungen ausdrücklich auf Erziehung abzielten, behielt die Heimerziehung in der Praxis einen stark diskriminierenden und strafenden Charakter. Seit der LVR-Studie kann nicht mehr bestritten werden: Schwarze Pädagogik gab es auch im Rheinland und in den Einrichtungen des LVR. Je weiter zurück, desto häufiger.

Prof. Dr. Jürgen Rolle, Vorsitzender des LVR-Landesjugendhilfeausschusses und LVR-Jugenddezernent Reinhard Elzer: "Wir sind froh, die Studienergebnisse nun in Buchform vorliegen zu haben. Denn Politik und Verwaltung des LVR sind sich einig, dass den ehemaligen Heimkindern Gerechtigkeit widerfahren muss. Dazu gehört zunächst einmal eine Aufarbeitung und Entschuldigung. Jetzt erhoffen und erwarten wir eine bundeseinheitliche Regelung zur Frage der Entschädigung vom Runden Tisch in Berlin. Sie ist für den kommenden Monat angekündigt."

In der fraglichen Zeit war der LVR Träger von sechs Landesjugendheimen: Erlenhof (Euskirchen), Fichtenhain (Krefeld), Halfeshof (Solingen), Dansweiler Hof (Freimersdorf, später Abtshof Hennef), Haus Hall (Ratheim) sowie Viersen. Die Belegungszahlen beliefen sich auf jährlich rund 1.000 Kinder und Jugendliche. Ab 1961 war der LVR zudem für die Heimaufsicht im Rheinland zuständig.

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Rückfragen

Christophe Göller

LVR-Kommunikation
[ 0221 809 77 54

christophe.goeller@lvr.de ]

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Und siehe dann auch eine diesbezügliche Pressemitteilung vom Landschaftsverband Rheinland (vom 26.11.2010) @ http://www.lvr.de/app/Presse/archiv.asp?NNr=6677

Das Buch-Umschlag-Bild dieses Sachbuchs zeigt Jugendliche unter Aufsicht zweier Erwachsenen – mit hölzernem Kreuz im Hintergrund – beim Bibelstudium an einem langen Tisch.

Verlag Julius Klinkhardt KG

REZENSION
von Sven Steinacker (Wuppertal), veröffentlicht am 22.06.2011 @ http://www.klinkhardt.de/ewr/978383750475.html


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Erziehungswissenschaftliche Revue – EWR / EWR 10 Nr. 3

EWR 10 (2011), Nr. 3 (Mai/Juni)

Andreas Henkelmann / Uwe Kaminsky / Judith Pierlings / Thomas Swiderek / Sarah Banach

Verspätete Modernisierung

Öffentliche Erziehung im Rheinland – Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972)
2011 (Dokumente und Darstellungen zur Geschichte der rheinischen Provinzialverwaltung und des Landschaftsverbandes Rheinland; Band 19)

Essen: Klartext 2011

(587 S.; ISBN 978-3-8375-0475-0; 34,95 EUR)

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SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.klinkhardt.de/ewr/978383750475.html
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