DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 1:49 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Sonntag, 31. März 2013, um 06:37 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Die Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit TORGAU in der DDR ! ).


( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


DIESE WOCHE IM FERNSEHEN… [ letzten Januar vor 29 Jahren ] [ in 1984 ]
DER SPIEGEL 2/1984 - 09.01.1984 @ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-65916962.html

22.40 Uhr. ZDF. "DAS ENDE VOM ANFANG"

[ Bejamin Holberg ] Ben kann dem fatalen Kreislauf Heim - Gefängnis nicht entwischen. Der Erstlingsfilm von Helmut Christian Görlitz, eine Anklage gegen die herkömmliche Fürsorgeerziehung, entstand nach Michael Holzners autobiographischem Roman "TREIBJAGD" (Szenenphoto).


In diesem 90-Minuten langen AUTOBIOGRAPHISCHEN SPIELFILM / DRAMA wird erstmalig auch DIE ZWANGSARBEIT IM MOOR imArbeitszwangslager für Kinder und JugendlicheFREISTATT ( „Moorlager! ) in der diakonischen Ortschaft FREISTATT ( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen ), wahrheitsgemäß und realitätsnah darstellt und porträtiert.

"DAS ENDE VOM ANFANG"

Ein Film von Helmut Christian Görlitz

BR Deutschland 1981, Spielfilm

Regie - Helmut Christian Görlitz

Drehbuch - Helmut Christian Görlitz
Vorlage - Michael Holzner (Roman "Treibjagd")
Kamera - Henning Gaertner
Kamera-Assistenz - Joachim Hasse
Musik - Fat Cat Music

Darsteller

Michael Fass - Benjamin Holberg
Michael Schaaf - Icke
Gaston Frecot - Benno
Jens Walther - Manfred
Andrea Stedler - Andrea
Alessandra Schützendorf - Evi
Henning Gissel - Bruder Ellas
Klaus Mikoleit - Herr Wälzer
Harald Dietl - Herr Reimers
Axel Scholtz - Lehr Lohm
Hans-Joachim Grubel - Schlossermeister
Kyra Mladeck - Frau Geschke
Ulrich Kressierer - Herr Baumann
Olaf Retschlag - Bulle
Markus Aebel - Bulles Adjutant
Heiner Haupt - Tim Kimpel
Gerhard Olschewski
Eckhard Heise
Arnfried Lerche
Heinz Günther Stark

Weitere Titel - Bäumchen kann man nicht biegen (Arbeitstitel)
Produktionsfirma - Ottokar Runze Filmproduktion (Berlin)
im Auftrag von - Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz)
Produzent - Ottokar Runze
Redaktion - Christoph Holch
Produktionsleitung - Ute Kastenholz
Aufnahmeleitung - Heiner Haupt
Produktions-Assistenz - Werner Eiben
Filmförderung - Berliner Filmförderung; FFA-Projektförderung
Dreharbeiten - 1981: Umgebung von Bremen (?) [Frühsommer]
Erstverleih - Demos-Film Produktion und Verleih GmbH (Berlin/West)
Video-Erstanbieter - Starlight Film GmbH (München)

TV-Erstsendung (DE): 11.01.1984, ZDF

QUELLE: http://www.yasni.de oder auch http://www.yasni.com
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Sonntag, 31. März 2013, um 06:37 Uhr, Beitrag 79 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375101 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 2:19 am

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Am Montag, 1. April 2013, um 00:46 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

Ich, der Australier Martin MITCHELL ( Jg. 1946 ), auch vielen als »martini« bekannt, selbst ein Betroffener der Kinderheimhöllen Deutschlands der 1960er Jahre ( schon seit 2003 mit dem Thema beschäftigt ! ) – u.a. auch selbst ein ex-Freistätter bin – habe am 22.03.13 folgenden Thread zu diesem Thema in der Rubrik »Offener Talk | Heime« im HEIMKINDER-FORUM.DE eröffnet: »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film "Und alle haben geschwiegen"« und trage alles was mit diesem Thema zu tun hat DORT zusammen.


Die am Ende des ZDF-SPIELFILMS "Und alle haben geschwiegen" von Paul (Matthias Habitch) erwähnte ZWANGSARBEITSSTÄTTE IM MOOR, das ev.-luth. Bethel-eigene FREISTATT IM WIETINGSMOOR – heute „Bethel im Norden“ genannt – wurde schon in dem im Jahre 1984 ausgestrahlten ZDF-SPIELFILM "Das Ende vom Anfang" wahrheitsgemäß und realitätsnah dargestellt und porträtiert, aber danach – weil derzeit von Bethel einfach abgestritten – einfach wieder zugebuddelt und vergessen, d.h. weiterhin totgeschwiegen.


Genau so habe ich DIESE BEIDEN BEITRÄGE jetzt auch ÜBERALL bei YouTube, wo auf den ZDF-SPIELFILM "Und alle haben geschwiegen" hingewiesen wird, eingestellt um auf die Diskussion zu diesem Thema im HEIMKINDER-FORUM.DE sowohl wie auch auf die damalige ZWANGSARBEIT IM MOOR IN ANSTALT FREISTATT ( heute „Bethel im Norden“ ) hinzuweisen und aufmerksam zu machen – um auch SOMIT dazu beizutragen die Mauer des Schweigens zu durchbrechen.
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Montag, 1. April 2013, um 00:46 Uhr, Beitrag 81 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375227 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 3:07 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Dienstag, 2. April 2013, um 09:50 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


[ Film mit Begleitheftoffiziell zur öffentlichen Bildung gedacht ]

[ Es handelt sich in diesem Film und Begleitheft – es ist anzunehmen – doch ganz sicherlich auch um das damalige, schon seit 1899 bestehende BETHEL-eigene evangelisch-lutherische „Arbeitszwangslager für Kinder und JugendlicheFREISTATT ( „Moorlager! ) und die ZWANGSARBEIT IM MOOR in der diakonischen Ortschaft FREISTATT ( „FREISTATT IM WIETINGMOOR“, Kreis Diepholz, in Niedersachsen – dessen EIGENTÜMER und BETREIBER auch heute weiterhin ( „das Haus Gottes“ ) BETHEL ( bei Bielefeld ) ist. ]

[ LWL - Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster - Kommunalbehörde ]

LWL-Medienzentrum für Westfalen

[ re Friedrich von Bodelschwingh - *16.03.1831 †02.04.1910 ]
[ re Pastor Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, evangelischer Pastor ]
In den Spuren Vater Bodelschwinghs
Ein Film der diakonischen Einrichtung Bethel [ bei Bielefeld ]
aus dem Jahr 1931

Eine Produktion des LWL-Medienzentrums für Westfalen
in Zusammenarbeit mit der Abteilung Hauptarchiv und Historische Sammlung
der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel [ bei Bielefeld ]

Begleitheft
zum Film

LWL – Für die Menschen – Für Westfalen-Lippe

[ Das Begleitheft umfasst insgesamt 34 Seiten
@ http://www.lwl.org/lmz-download/medienproduktion/booklet_bethel.pdf ]

Reihe:
Westfalen in historischen Filmen
Film, ca. 80 Min. + ca. 5 Min. Vorspann, s/w
DVD mit Begleitheft, 2008 ( D 128 )

Neben der privaten Aufführung kann der Film zu nichtgewerblichen Zwecken öffentlich gezeigt werden. Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten. Vermietung, Sendung, Vervielfältigung und gewerbliche Vorführung sind ohne ausdrückliche Genehmigung nicht gestattet.
Etwaige Anfragen sind zu richten an:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster
E-Mail: medienzentrum@lwl.org
Internet: http://www.lwl-medienzentrum.de
Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Begleitheft - ISBN 978-3-923432-65-3
© 2007 Landschaftsverband Westfalen-Lippe

[ re Friedrich von Bodelschwingh - *16.03.1831 †02.04.1910 ]
[ re Pastor Friedrich von Bodelschwingh der Ältere, evangelischer Pastor ]
In den Spuren Vater Bodelschwinghs
Ein Film der diakonischen Einrichtung Bethel [ bei Bielefeld ]
aus dem Jahr 1931

Begleitheft zur DVD
herausgegeben im Auftrag des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
in Zusammenarbeit
mit den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
von Gesa Kok, Markus Köster und Kerstin Stockhecke

Inhaltsverzeichnis

I. Ein protestantischer Werbefilm als wohlfahrtsgeschichtliches Dokument – Gesa Kok / Markus Köster – Seite 5

II. Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel am Ende der 1920er Jahre Kerstin Stockhecke – Seite 8

III. „In den Spuren Vater Bodelschwinghs“ – Ein Bethelfilm von 1931 – Bartolt Haase – Seite 12

IV. Gertrud David – Produzentin und Regisseurin des Films – Klaas Dirk Dierks – Seite 22

V. Quellen und Literatur – Quellenhinweise – Literaturhinweise – Seite 31

VI. Filmographische Angaben – Seite 32

VII. Kapitelübersicht der DVD – Seite 33
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Dienstag, 2. April 2013, um 09:50 Uhr, Beitrag 83 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375389 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 3:30 am

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Am Mittwoch, 3. April 2013, um 12:30 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


Ralf Vogel, geb. 01.01.1931, aus Herne war in Freistatt in 1947/1948/1949
( siehe @ http://www.was-fuer-ein-leben.de/anschauen_einzeln.php?id=933&sec=c1b0fee3 ).


Norbert Mehler ( Jg. 1940 ) war in Freistatt in 1959
Ehrendoktor der Philosophie und Sachbuchautor; mitwirkend auch in Bühnenwerken
( siehe @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Moorhof_zur_Hoelle_-_Freistatt_im_Wietingsmoor_-_1950er_Jahre.html )
Chronologie der Bühnenwerke und Theaterproduktionen
@ http://www.m-t-v.de/Die_Autoren/Theater-History/body_theater-history.html
Münchener Rationaltheater [ „Die Skandal-Bühne“ ]
Uraufführung:
»KNAST« - 1. deutsches Sing-Sing-Spiel
hatte seine Premiere 1969 in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn
( dieses Bühnenwerk hatte nicht unwesentlichen Anteil an der Verwirklichung der Strafvollzugsreform ).
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Mittwoch, 3. April 2013, um 12:30 Uhr, Beitrag 84 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375493 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 4:19 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Donnerstag, 4. April 2013, um 03:06 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


...Einsatz von jugendlichen Zwangsarbeitern zum Straßenbau...
...Bundesrepublik Deutschland / Westdeutschland / Rechtsstaat...
...„Straßenbau-Strafbataillon“...
...Straßenbau- und Verkehrswesen...
...Straßenbauverwaltung...
...Straßenbaufinanzierung...
...knappe Ressourcen optimal einzusetzen...
...Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr des Landes Niedersachsen...
...die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) ...


Die Zwangsarbeiter gehörten auf Höfen, in der Industrie, im Straßenbau und auf Baustellen zum alltäglichen Erscheinungsbild.

Betreff: Verbindungsstraße zwischen Freistatt und Heimstatt. Wer hat diese gebaut und wann? Wurde diese Verbindungstraße mit Zwangsarbeitern gebaut?

Meine Email-Anfrage vom Mittwoch, 3. April 2013, 09:35 Uhr (MEZ)

An:
Ehemaliges Heimkind: "Udo Schittkowski" < c.halenkamp@t-online.de >
Mittwoch, 3. April 2013



Hallo Udo.

Du schriebst am Donnerstag, 17. Mai 2012, um 14:29 Uhr im
HEIMKINDER-FORUM.DE ( @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board4-freunde-suchen-und-finden/15221-ich-suche/ [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ] ), dass Du, u.a., auch in Freistatt warst ( ich nehme mal an Ende der 1960er Jahre / Anfang der 1970er Jahre in Freistatt warst ).

Ich selbst war in Freistatt ( im „Haus Neuwerk“ ) im Jahre 1963, und bin seit 24. März 1964 in Australien ansässig.

Ich würde mal gerne wissen wann die Verbindungstraße zwischen Freistatt und Heimstatt befestigt / fundamentiert und asphaltiert / bitumiert wurde und wer diese Straßenbauarbeiten ausgeführt hat.

Wer auch immer die damit beschäftigten Straßenbauarbeiter waren, wurden diese Arbeiter bezahlt germäß den Löhnen zahlbar auf dem freien Arbeitsmarkt und wurden Sozialabgaben für sie an die Rentenkasse entrichtet, während sie diese Straßenbauarbeiten ausgeführt haben ?

Wo haben diese Straßenbauarbeiter über den Zeitraum dieser Straßenbauarbeiten gewohnt und wer hat sie beschäftigt und beaufsichtigt ? – Was war der vollständige Name des Vorarbeiters / Diakons / Bruders / Hausvaters, oder wer auch immer ?

Welche Firma war für diesen Straßenbau zuständig und wer war der verantwortliche Straßenbau-Ingenieur ?

Wie viel hat der Bau dieser ca. 6,5 km Strecke zwischen Freistatt und Heimstatt insgesamt gekostet ?


Ich weiß bisher nur dass diese Verbindungsstraße zwischen Freistatt und Heimstatt, und an Deckertau vorbei, Ende der 1960er Jahre / Anfang der 1970er Jahre gebaut wurde.

[ Es handelt sich hier um die gesamte Strecke der 6,5 km langen Verbindungsstraße zwischen Freistatt und Heimstatt, dieDeckertstraße“ / „von Bodelschwingh-Straße“ / „Deckertau Straße“ / „Heimstatt Straße“ – d.h. dieGemeindeverbindungsstraße Freistatt-Heimstatt“ – genannt wird und wurde. ]

Übrigens, ist diese Verbindungsstraße zwischen Freistatt und Heimstatt eine Privatstraße oder eine öffentliche Verkehrsstraße ?

Danke für jegliche Hilfe zur Klärung dieser außerordentlich wichtigen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen


Martin MITCHELL ( Boardnutzer »martini« )

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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Donnerstag, 4. April 2013, um 03:06 Uhr, Beitrag 85 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375598 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 5:08 am

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Am Freitag, 5. April 2013, um 03:45 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


Jugendwerkhof Torgau, in Sachsen, DDR, eingerichtet 1964 von den Kommunisten um das Ehepaar Erich Honecker und Margot Honecker ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 4000 Quadratmeter ).

Arbeitszwangslager Freistatt, in Niedersachsen, BRD, eingerichtet 1899 von den Monarchisten um den adeligen evangelisch-lutherischen Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 12,53 Quadratkilometer ).


Eine Antwort zu meinen in Beitrag 85 ( oben ) aufgeworfenen Fragen bezüglich der „Gemeindeverbindungsstraße Freistatt-Heimstatt“, beantwortet von einem anderen ex-Freistätter, so wie er die Dinge sieht:

Do. 04.04.2013

Hallo Martin

Auf der "Verbindungsstraße" waren die Gleise für die Feldbahn verlegt, auf der wir täglich mit den Pumploren zur Zwangsarbeit ins Moor fuhren.
Zu meiner Zeit ( 1965 bis 1968 ) war diese Straße unbefestigt, die nach starken Regenfällen öfters unterspült wurde, was manchmal Unfälle mit Verletzten (Pumploren etc,) zur Folge hatte. Ich selbst bin durch einen Pumlorenunfall erheblich verletzt worden.
Ob schon zu meiner Zeit Planungen für eine Befestigung bestanden, entzieht sich meiner Kenntnis.

Die "Verbindungsstraße" war eine Privatstraße, da Freistatt gemeindefrei war (kein Gemeinderat oder Bürgermeister hatte) und von Bethel verwaltet wurde. Eine freie Ansiedlung war somit nicht möglich. Das gesamte [ 12,53 Quadratkilometer ] Gelände war Eigentum von Bethel. Die Verwaltung konnte ohne Zustimmung der Behörden im Wittingsmoor Wege bauen und später ohne bürokratischen Aufwand befestigen.
Ein Staat im Staate mit eigener Gerichtsbarkeit und Gefängnissen. Selbst die Mörder unter den Nazis konnten nicht so frei schalten und walten. Nach meinen Informationen ist das Jugend-KZ Freistatt ohne Baugenehmigungen etc. aufgebaut worden. Es ist ja auch schon im Eigennamen enthalten, - Freistatt - Freie Stätte.

Viele Grüße

[ a good mate ]

"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt ?
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Freitag, 5. April 2013, um 03:45 Uhr, Beitrag 86 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375741 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa Jun 15, 2013 7:22 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 7:14 am

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Am Samstag, 6. April 2013, um 04:39 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


Jugendwerkhof Torgau, in Sachsen, DDR, eingerichtet 1964 von den Kommunisten um das Ehepaar Erich Honecker und Margot Honecker ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 4000 Quadratmeter ).

Arbeitszwangslager Freistatt, in Niedersachsen, BRD, eingerichtet 1899 von den Monarchisten um den adeligen evangelisch-lutherischen Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 12,53 Quadratkilometer ).


Das Gerichtsurteil – KAMMERGERICHT BERLIN-MOABIT – 15. Dezember 2004 – zum Thema »Menschenentwürdigende freiheitenziehende Maßnahmen ( Geschlossene Unterbringung ) zuwider dem Grundgesetz und allen Menschenrechtskonventionen« ist, meines Erachtens, ausschlaggebend in der Kondemnation der in diesem Urteil angesprochenen „Heimerziehung“. Das Urteil kondemniert insbesondere die Vorgehensweise und Zustände in Erziehungseinrichtungen der *Jugendhilfe* in der ehemaligen DDR (Az.: 5 Ws 169/04 REHA) ((551 Rh) 3 Js 322/03 (286/03)).

Unter gleichen Umständen, warum sollte dieses Gerichtsurteil nicht auch auf ehemalige Heimkinder, die in damaliger bundesrepublikanischer Geschlossener Unterbringung (oder unter ähnlichen freiheitsentziehenden Maßnahmen und Verhältnissen), zuwider dem Grundgesetzt – und zuwider ALLEN bestehenden Menschenrechtskoventionen – ihrer Freiheit beraubt wurden, misshandelt und gedemütigt wurden, und durch Zwangsarbeit in vom Staat mit Parochialrechten versehenen kirchlichen Wirtschaftsunternehmen ausgebeutet wurden, zutreffen ?

Dieses Kammergerichtsurteil ist im genauen und vollständigen wortwörtlichen Wortlaut hier wiedergegeben:

wiedergegeben auf der Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Urteil_Kammergericht_Berlin-Moabit_-_15.12.2004_-_Geschlossene_Unterbringung_in_der_DDR.html

Welcher Unterschied besteht wenn die Menschenrechtsverstöße begangen gegen Kinder und Jugendliche von Anhängern und Mitgliedern der christlichen Kirchen begangen worden sind anstatt von Kommunisten ? --- Von wem auch immer, und in welchem politischen System auch immer, solche Menschenrechtsverstöße begangen worden sind, sie sind und bleiben VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT und können mit nichts und durch nichts entschuldigt werden.

Der Betreiber dieser Webseite, HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG, Martin Mitchell in Australien, der selbst als Jugendlicher ein Opfer dieser menschenentwürdigenden freiheitsentziehenden Maßnahmen, und ein Zwangsarbeiter in kirchlichen Einrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland war, kann sich kein mehr zutreffendes Urteil vorstellen.


»KAMMERGERICHT« – „Das Kammergericht ist als Oberlandesgericht des Landes Berlin das höchste Berliner Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, die traditionellerweise die Zivil- und die Strafrechtspflege zusammenfasst. Im vierstufigen Gerichtsaufbau Deutschlands steht das Kammergericht über den Amtsgerichten und dem Landgericht, aber unterhalb des Bundesgerichtshofs.“ ( KAMMERGERICHT @ http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/index.html )

»KAMMERGERICHT« – „Kammergericht (KG) ist die Bezeichnung für das Oberlandesgericht Berlin. Die in Deutschland einzigartige Bezeichnung – in Abweichung von der sonst üblichen Terminologie – hat allein historische Gründe und keine sachlichen Auswirkungen auf die Stellung des Kammergerichts im vierstufigen Gerichtsaufbau Deutschlands. Darin rangiert es über den Amtsgerichten und dem Landgericht, aber unterhalb des Bundesgerichtshofs.“ ( WIKIPEDIA @ https://de.wikipedia.org/wiki/Kammergericht )


"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt ?
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Samstag, 6. April 2013, um 04:39 Uhr, Beitrag 89 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375995 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 9:11 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Sonntag, 7. April 2013, um 04:38 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


Jugendwerkhof Torgau, in Sachsen, DDR, eingerichtet 1964 von den Kommunisten um das Ehepaar Erich Honecker und Margot Honecker ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 4000 Quadratmeter ).

Arbeitszwangslager Freistatt, in Niedersachsen, BRD, eingerichtet 1899 von den Monarchisten um den adeligen evangelisch-lutherischen Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 12,53 Quadratkilometer ).


Im vorhergehenden Beitrag – Beitrag 89 – sprach ich von dem KAMMERGERICHTSURTEIL VOM 15.12.2004 bezüglich dem GJWH TORGAU, ein URTEIL, dass, m.E., gleicherweise auf »FREISTATT« zutrifft und Anwendung findet.


re 27259 Freistatt, Landkreis Diepholz, Samtgemeinde Kirchdorf, Bundesland Niedersachsen, Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland

Ortsteile von »FREISTATT« : Freistatt, Heimstatt, Spreckelshorst, Deckertau, Moorburg, Moorhof, Moorhort, Moorstatt, Wegwende, Bäckerweide, und das Areal auf dem 1962/1963 das „Haus Neuwerk“ fertiggestellt und bezogen wurde ( das Ganze wurde jüngst in »Bethel im Norden« umbenannt ( 2009 ) )

[ Um welcheTageszeitunges sich hier genau handelt bleibt unklar ]
[ eins jedoch ist sicher: es handelt sich hier um »FREISTATT« ! ]
Tageszeitung vom 04.09.2010 - Seite 27 :
»Klartext wieder die GerüchteEs wird Veränderungen geben bei Bethel im Norden , aber: Arbeitsplätze sind sicher«
@ http://web34.12043.whserv.de/presse/bethel_freistatt.pdf

CDU - Axel Knoerig -
Ihr Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Diepholz / Nienburg I

»Treffen zur Zukunft von Bethel im Norden in FREISTATT«
[ ohne Angabe eines Datums ! ]
[ scheint sich aber auch auf September 2010 zu beziehen ]
CDU @ http://www.axel-knoerig.de/schwerpunkte/infrastruktur/soziale-einrichtungen/details/?tx_workshops%5Btx_workshops%5D=540&tx_workshops%5BbackPid%5D=151&cHash=c358e7cf421182dfbb8eb97befa4f890

FAZIT: Die Bundesregierung und die Landesregierung Niedersachsen will dem ( „dem Haus Gottes“ ) BETHEL gehördenden »FREISTATT« ( jüngst in »Bethel im Norden« umbenannt ( 2009 ) ) aktiv unter die Arme greifen.

Siehe aber auch die KREISZEITUNG [ Diepholz ] ( vom 18.02.2010 ) @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/landkreis-diepholz/glauben-nicht-predigen-sondern-leben-635013.html
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Sonntag, 7. April 2013, um 04:38 Uhr, Beitrag 90 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index3.html#post375995 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 10:07 am

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Montag, 8. April 2013, um 07:02 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


Jugendwerkhof Torgau, in Sachsen, DDR, eingerichtet 1964 von den Kommunisten um das Ehepaar Erich Honecker und Margot Honecker ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 4000 Quadratmeter ).

Arbeitszwangslager Freistatt, in Niedersachsen, BRD, eingerichtet 1899 von den Monarchisten um den adeligen evangelisch-lutherischen Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 12,53 Quadratkilometer ).


Damals ( konzentrieren wir uns einfach mal auf den Zeitraum zwischen 1945 und 1995 ! ) wurde für ein paar Zigaretten und ein paar Groschen Taschengeld –– genau das war es was man schwächeren Bewohnern ( so wurden sie von der „Moorkanzlei“ / „Komandantur“ der Anstalt abgestempelt und genannt ! ) in »ANSTALT FREISTATT« bot –– im Moor und im Torfwerk geschuftet. –– Alles „Im Namen des Herrn“ –– Alles „Im Dienste des Herrn“ …wollte man den Insassen wahrmachen –– …ihnen mit Zwang und Gewalt eintreiben.


Die „Dienstanweisung war damals die BIBEL und das Motto die Nächstenliebe.


Heute lautet eines der bethelschen »ANSTALT FREISTATT«-Angebote wie folgt:
( @ http://www.bethel-im-norden.de/fileadmin/Bethel_im_Norden/Unsere_Angebote/Eingliederungshilfe/downloads/Mappe_Eingliederungshilfe.pdf ( insgesamt 2 Seiten: 2,52 MB ) )

Das Fachzentrum Eingliederungshilfe [ »ANSTALT FREISTATT«, bzw „Bethel im Norden] bietet Menschen mit seelischen Behinderungen und/oder Suchterkrankungen differenzierte und qualifizierte Hilfen an und ist einer von sieben Fachbereichen in der DIAKONIE FREISTATT. Zum Fachzentrum Eingliederungshilfe gehören die Häuser Fernblick, Alt-Wegwende und Neuwerk sowie die anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen A&I - Arbeit und Integration des Stiftungsbereichs prowerk, Bethel.

Orientierend und handlungsleitend für unser Selbstverständnis in der Arbeit ist die vom Vorstand der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel formulierte Vision:

Qualifiziert helfen
Orientierung geben
Orte zum Leben gestalten

„Unsere Vision ist das selbstverständliche Zusammenleben, das gemeinsame Lernen und Arbeiten aller Menschen in ihrer Verschiedenheit:
Mehr oder weniger gesunde, mehr oder weniger behinderte, mehr oder weniger leistungsfähige, jüngere und ältere Menschen, Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und religiöser Prägung sollen als Bürgerinnen und Bürger mit gleichen Rechten und Chancen in der Gesellschaft leben.

Unsere Vision gründet im christlichen Glauben und beruht auf der Achtung der unveräußerlichen Würde jedes einzelnen Menschen als Geschöpf Gottes. Sie fordert Nächstenliebe, Solidarität und einen fairen Interessen-ausgleich im Zusammenleben.“


Die Dienstanweisung ist heute weiterhin die BIBEL und das Motto weiterhin die Nächstenliebe.


DUDEN – Definition – Vision @ http://www.duden.de/rechtschreibung/Vision
Bedeutung:
a.) übernatürliche Erscheinung als religiöse Erfahrung
b.) optische Halluzination
c.) in jemandes Vorstellung besonders in Bezug auf Zukünftiges entworfenes Bild
Synonyme – zu Vision
Augentäuschung, Bild der Fantasie, Einbildung, Erscheinung, Fata Morgana, Gesicht, Halluzination, optische Täuschung, Phantom, Sinnestäuschung, Trugbild, Trugwahrnehmung, Wahrnehmungstäuschung; (bildungssprachlich) Phantasmagorie; (Psychologie) Phantasma
Utopie, Vorstellung, Zukunftsbild, Zukunftstraum, Zukunftsvision
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Montag, 8. April 2013, um 07:02 Uhr, Beitrag 93 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post376237 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Jun 15, 2013 12:46 pm

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Moorlager - Bethel-eigene Anstalt Freistatt im Wietingsmoor - Diakonie Freistatt - Bethel im Norden - Freistatt, Kreis Diepholz - Freistatt Torfproduktion - Torfgewinnungsunternehmen 1899-1995 - Arbeitszwangslager - Freistatt, Aussenstelle der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - Diakonie


Am Mittwoch, April 10th 2013, um 03:48 Uhr berichtete ich in einem »FREISTATT«-Thread im HEIMKINDER-FORUM.DE wie folgt:

( Der kirchliche –– evangelisch-lutherische –– Jugendwerkhof Torgau, im westlichen Teil Deutschlands, in einem riesengroßen Moor, in Niedersachsen, besteht seit 1899 bis zum heutigen Tage –– gegründet in 1899 von dem adeligen evangelischen Theologen und Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh: Moorlager, Freistatt im Wietingsmoor. )


Jugendwerkhof Torgau, in Sachsen, DDR, eingerichtet 1964 von den Kommunisten um das Ehepaar Erich Honecker und Margot Honecker ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 4000 Quadratmeter ).

Arbeitszwangslager Freistatt, in Niedersachsen, BRD, eingerichtet 1899 von den Monarchisten um den adeligen evangelisch-lutherischen Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh ( Gesamtfläche, bzw. Nutzfläche des Lagers: 12,53 Quadratkilometer ).


Lager-Geschichte @ http://www.bildergalerie-diepholz.de/html/deckertau.html

Deckertau [ Ortsteil von FREISTATTDIAKONIE FREISTATT ]

[ ein Foto zeigt ]
Das undurchdringliche Wietingsmoor bei Deckertau (September 2007)

Mitten im Wietingsmoor, in tiefster Einsamkeit, von Moor umschlossen und nur über eine einzige schmale Straße, sowie eine der Straße parallel laufende Moorbahn erreichbar, liegt das zur Diakonie Freistatt gehörende Deckertau. Es besteht nur aus einigen wenigen Gebäuden und Schuppen auf einem rechteckigen Grundstück westseitig der Straße. Auf der diesem Grundstück gegenüberliegenden Seite der Straße befindet sich die “Schäferei Deckertau”. Deckertau ist nach Hermann Deckert, einem pensionierten Forstrat benannt, der als Vorstand in Bethel 1879 die Einrichtung der sogenannten “Notstandskolonie” (Arbeiterkolonie für “Wanderarme”) Freistatt mit beschlossen hat.

Deckertau war von 1939 bis 1962 ein Außenlager der Erziehungsanstalten der Diakonie Freistatt [ heute, seit 2009, „Bethel im Norden“ genannt ]. Es bestand damals aus dem Wohnhaus des Heimleiters und einem vergitterten Unterkunftsschuppen für die Fürsorgezöglinge. Die gefangenen Fürsorgezöglinge wurden als unentlohnte ZWANGSARBEITER im Moor für die Torfwirtschaft der Diakonie eingesetzt. Die Bedingungen waren schrecklich, von Brutalität, Schlägen, Demütigungen, Kommandogeschrei und erschöpfender monotoner Arbeit in gebückter Haltung in eng zugeschnürten Holzbotten (Holzschuhen, die eine Flucht erschweren sollten) bei Hitze und Kälte bestimmt und unterschieden sich eigentlich nicht von denen eines Straf- und Arbeitslagers. Das kann heute von noch lebenden Zeitzeugen belegt werden. Deckertau ist ein eindrucksvolles Beispiel der Lagerwelt der Moore. Heute erinnert fast nichts mehr an jene Zeit. Alle Spuren wurden getilgt, eine Gedenktafel fehlt, und auf einer Informationstafel über das Freistätter Moor, die wenige hundert Meter südlich Deckertau an der Moorbahn-Haltestelle “Neukultur” aufgestellt ist, wird die Tatsache, daß der Torfabbau im wesentlichen durch die ZWANGSARBEIT der Fürsorgezöglinge aus Freistatt und Deckertau erfolgte, sowie die Tatsache, daß die Diakonie das Torfwerk als Wirtschaftsunternehmen betrieb und den abgebauten Torf verkaufte, einfach verschwiegen. Der Umgang mit belastender Vergangenheit und Schuld ist hier also von Verdrängen, Vergessen und Verschweigen bestimmt (Stand vom Sommer 2007).


»»[...] 1901: Beginn des Torfstechens mit 86 männlichen und 12 weiblichen Wanderarbeitern aus Russisch-Polen; sie wohnen in den “Polenbaracken” (später umbenannt in Deckertau) [...]

1906: Ausbau von Neu-Freistatt (später Deckertau) [...].

1907: [...] Alt-Freistatt hat Platz für 300 Wanderarme; die Pensionäre [Suchtkranke] sind in der Pension und Deckertau untergebracht; die Jungendlichen belegen die vier Häuser Moorhort, Moorstatt, Moorhof und Moorburg. [...]

1.4.1909: Einweihung des Hauses Deckertau. [...]

1932: Deckertau wird von den Pensionären geräumt, weil es für den Freiwilligen Arbeitsdienst benötigt wird (1937 ist es wieder mit Pensionären belegt). [...]

20.11.1933: für Deckertau ist die Anwesenheit des Freiwilligen Arbeitsdienstes belegt. [...]

nach 1939: Deckertau als fünftes Erziehungsheim mit Jugendlichen belegt. [...]

1962: Neubau des Jungenheimes Neuwerk [in Freistatt] als Ersatz für Deckertau [...]

[1963 oder 1964 wird der vergitterte ehemalige Zöglingsschuppen in Deckertau abgebrochen (Anm. des Autors dieser Webseite)]

1982: Renovierung von Deckertau. [...]

November 1991: aus Deckertau als Teil des Sozialhilfebereichs wird ein Zentrum für Naturschutz. [...]<<

[ Zitate aus: Motzkau-Valeton, Streiflichter aus der Geschichte der Diakonie Freistatt, Schröderscher Buchverlag, Diepholz ]


Vorschlag für die Inschrift einer Gedenktafel, die man an der Einfahrt nach Deckertau (Bild links) anbringen könnte:

Hier wurden zwischen 1939 und 1962 im Jugendfürsorge-Erziehungslager Deckertau der Diakonie Freistatt zahlreiche Jungen durch brutale Erziehungsmethoden, Gefangenschaft, Gewalt und Zwangsarbeit um ihre Jugend gebracht.



Über das was im östlichen Arbeitszwangslanger TORGAU abging könnt Ihr, u.a., den Boardnutzer »Ralf« ( Ralf Weber - Deputy-Ombudsmann OST ) und die Boardnutzerin »Ines« fragen. Insbesondere sie, beide, werden aus eigener Erfahrung genauste Auskunft darüber, und auch über die heutige dortige TORGAUer GEDENKSTÄTTE, geben können.

Das westliche Arbeitszwangslager FREISTATT und alles was damit zu tun hatte, und auch weiterhin damit zu tun hat, interessiert wohl weniger hier.


"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt ?
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QUELLE: HEIMKINDER-FORUM.DE, Beitrag von »martini« vom Mittwoch, April 10th 2013, um 03:48 Uhr, Beitrag 94 im Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board49-heimliste-nach-orten/board61-heime-f/460-freistatt-diakonie-freistatt-bethel/index4.html#post376454 [ Link manuell in die Adresszeile eines neuen Browserfensters eingeben ]
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo Jun 17, 2013 4:27 am, insgesamt 1-mal geändert.
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