UNTER UMSTÄNDEN KIRCHENSTEUER ZAHLEN VERMEIDEN

UNTER UMSTÄNDEN KIRCHENSTEUER ZAHLEN VERMEIDEN

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi Jan 16, 2019 7:09 am

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Eine, m.E., wichtige Meldung aus FACEBOOK addressiert an alle diesbezüglich Betroffenen.

QUELLE: https://de-de.facebook.com/pg/hpd.de/posts/?ref=page_internal :

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hpd - Humanistischer Pressedienst hat Institut für Weltanschauungsrecht - ifws Beitrag geteilt.

Di. 14.01.2019, um 15:03 Uhr


Institut für Weltanschauungsrecht - ifw

Di. 14.01.2019, um 12:07 Uhr

In "Kassieren ist überkonfessionell" berichtet die
WDR-Sendung "Diesseits von Eden" über das besondere #Kirchgeld.

Nachdem die evangelische Kirche in Bayern diese Kirchensteuer für Atheisten, Muslime und Andersgläubige in 2018 abgeschafft hat (
https://weltanschauungsrecht.de/meldung/bayern-kirchgeld-abgeschafft ) wird sie u.a. von der evangelischen Kirche in #NRW weiterhin erhoben. Es gibt in NRW rund 100.000 vom Kirchgeld betroffene Ehepaare. Die Kirche wollte sich im WDR nicht zu NRW äussern.

Ein Vertreter des Hannoverschen Landeskirchenamtes
#Niedersachsen kommt zu Wort und sieht "keine Überlegungen den Bayern hier an der Stelle zu folgen".

Es bleibt bemerkenswert (aber im WDR unerwähnt), dass Landesbischof Bedford-Strohm, unter dem in Bayern jüngst das besondere
#Kirchgeld abgeschafft wurde, gleichzeitig als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (#EKD) für seine Linie in anderen großen Landeskirchen offenbar bislang kein Gehör findet.

Der WDR weist darauf hin, dass Mitglieder des
Humanistischer Verband Niedersachsen - HVD, die mit einem Kirchenmitglied verheiratet sind, über die #Verbandssteuer diese Steuerzahlung an die Kirche vermeiden können ( https://hvd-niedersachsen.de/nachrichten-nds/das-besondere-kirchgeld-in-glaubensverschiedenen-ehen.html ) und dass der Humanistischer Verband Nordrhein-Westfalen ebenfalls die Verbandssteuer einführen möchte [ letztere Aussage nach dem Bindewort "und" könnte misslungen sein und stimmt möglicherweise nicht ganz so richtig - MM ].


Für Betroffene:

Das besondere Kirchgeld - Recht statt Mythen
IV. Handlungsmöglichkeiten


https://kirchgeld-klage.info/4-handlungsmoglichkeiten/?fbclid=IwAR0O1r5tGiyWEbQAJrbRjUbsVkKBfK6P5UBDUCiOW_VmpVuOkyjdJp8NBMk

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WEITERE DIESBEZÜGLICHE SACHBEZOGENE QUELLE: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-diesseits-von-eden/audio-kassieren-ist-ueberkonfessionell-100.html?fbclid=IwAR0My88dMfMz3Ia6BOAKl1OShZTlQc6j5dbVYqqXoEWl8dzimuSq6RN6Uh8 :

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Kassieren ist überkonfessionell

WDR 5
Diesseits von Eden | 13.01.2019 | 04:18 Min.

Die Kirche frisst heute vielleicht keine Länder mehr, wie bei Goethe, aber Geld nimmt sie gerne. Die evangelische Kirche nimmt sogar Geld von Menschen, die gar nichts mit ihr zu tun haben. Das so genannte "besondere Kirchgeld". Diese Gebühreneinnahme gerät zunehmend in die Kritik. Autor: Michael Hollenbach.

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Beschlagwortet mit LABELS / TAGS: Kirchensteuer, Kirchensteuer zahlen vermeiden, diesbezüglich Betroffenen, Betroffene, Betroffenen, hpd, Humanistischer Pressedienst, Institut für Weltanschauungsrecht, ifws, WDR, Diesseits von Eden, Kirchgeld, evangelische Kirche, Bayern, Kirchensteuer für Atheisten, Kirchensteuer für Muslime, Kirchensteuer für Andersgläubige, abgeschafft, abschaffen, kirchgeld-abgeschafft, evangelischen Kirche, NRW, Hannoverschen Landeskirchenamt, Niedersachsen, Landesbischof Bedford-Strohm, Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender, Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD, Landeskirchen, kein Gehör findet, Humanistischer Verband Niedersachsen, HVD, Kirchenmitglied, Kirchenmitglied verheiratet, Verbandssteuer, diese Steuerzahlung, Steuerzahlung an die Kirche, vermeiden, vermeiden können, glaubensverschiedenen-ehen, Verbandssteuer einführen, Das besondere Kirchgeld, Recht statt Mythen, Handlungsmöglichkeiten, Kassieren ist überkonfessionell, Gebühreneinnahme, Autor Michael Hollenbach,
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Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit.“ MM
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UNTER UMSTÄNDEN KIRCHENSTEUER ZAHLEN VERMEIDEN

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Feb 01, 2019 9:08 am

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Ich (der ich schon seit 1964 in Australien lebe und selbst keiner Kirche angehöre) behaupte, die Kirchensteuer wird in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz (nicht) gerne bezahlt, gleichfalls von Katholiken wie auch von Protestanten ( wohl auch weil sie vom Führer selbst eingeführt worden ist ).

QUELLE zur Erklärung dieser gern bezahlten Steuer: KATHPEDIA @ http://www.kathpedia.com/index.php/Kirchensteuer :

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Kirchensteuer

Die Kirchensteuer ist eine besondere Form der Besteuerung in Deutschland, die im Auftrag der Kirche(n) vom Finanzamt (von den Mitgliedern der anerkannten kirchlichen und steuerberechtigten Gemeinschaften) als Zuschlag erhoben wird und an die jeweiligen Kirchen weitergegeben wird.

Die Bemessungsgrundlage für diese Steuer sind die Einkommenssteuer bzw. die Lohnsteuer.

Die rechtliche Grundlage für die Kirchensteuer sind die Artikel 140 des Grundgesetzes von 1949 in Verbindung mit Artikel 137 der Weimarer Verfassung von 1919. Die Höhe der Kirchensteuer wird von den jeweiligen Kirchenverantwortlichen festgelegt. Das jeweilige Landesparlament muss aber die Zustimmung geben. Hier gibt es lokale Unterschiede. In der Regel sind dies aber ein Prozentsatz von 9% der Einkommen- beziehungsweise Lohnsteuerschuld.

In den meisten Bundesländern erfolgt die Einhebung direkt von den (weltlichen) Finanzämtern; in Bayern bestehen eigene Kirchensteuerämter. Die Kirchensteuer auf die Lohnsteuer wird jedoch auch in Bayern direkt von den staatlichen Finanzämtern kassiert.

Eine Kirchensteuer gibt es nur in wenigen Ländern, in Österreich besteht ein bedingt ähnliches System unter dem Namen Kirchenbeitrag (umgangssprachlich auch als Kirchensteuer bezeichnet), der aber nicht vom Staat, sondern der Kirche selbst eingetrieben wird. In der Schweiz wird eine Steuer der staatskirchenrechtlichen Körperschaft abgegeben.


Geschichte der Kirchensteuer

Entgegen einer weitverbreiteten Ansicht wurde die Kirchensteuer nicht unmittelbar in Zusammenhang mit der Säkularisation von 1803/06 als Kompensation für die beschlagnahmten Kirchengüter eingeführt, sondern erst nach Abschaffung der kirchlichen Personenstandsbeurkundung (für staatliche Zwecke) nach 1871, wobei anfangs die meisten Religionsgemeinschaften von diesem Recht zur Steuererhebung nicht einmal Gebrauch machten. Im Jahr 1897 bestand beispielsweise katholischerseits eine Kirchensteuer ausschließlich in Baden.

Die weltlichen Finanzämter stellten seit Beginn des Systems den kirchlichen Behörden die Einkommensdaten zur Verfügung; die staatliche Einhebung in Form des Abzugs zusammen mit der Lohnsteuer wurde allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik eingeführt. Die Ausweitung des Systems auf das Beitrittsgebiet 1990 führte dort zu einer massiven Austrittswelle.


Der eigentliche Kirchensteuer wurde von Adolf Hitler eingeführt und befürwortet [ dies betrifft Deutschland und Österreich --- und wurde auch nach Hitlers Tod weiterhin bis in die heutigen Tage gerne beibehalten ].


Bewertung der Kirchensteuer

Die Kirchensteuer wird auch im kirchlichen Bereich unterschiedlich bewertet. Auf der einen Seite wird darauf hingewiesen, dass kirchliche Institutionen auf die Gelder angewiesen, um ihren pastoralen und karitativen Verpflichtungen nachzukommen. Auf der anderen Seite wird die Kirchensteuer als zu enge Verquickung der Kirche mit dem Staat angesehen. Dadurch mache sich die Kirche vom Staat abhängig. Zudem begünstige die Kirchensteuer einige Institutionen, während andere - wie Klöster, geistliche Gemeinschaften - leer ausgingen.

Kirchensteuer und Exkommunikation in Deutschland

Die katholische Kirche in Deutschland reagiert auf einen Kirchenaustritt mit dem automatischen Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, sprich: Exkommunikation. Das sei übertrieben und nicht nachvollziehbar stellt Erzbischof Georg Gänswein fest. Man kann Dogmen infrage stellen, das tut keinem weh, da fliegt keiner raus. Er fragt: Ist denn das Nichtbezahlen von Kirchensteuer ein größeres Vergehen gegen den Glauben als Verstöße gegen Glaubenswahrheiten? Der Eindruck, der entsteht, ist doch der: Solange der Glaube auf dem Spiel steht, ist das nicht so tragisch, sobald aber das Geld ins Spiel kommt, dann hört der Spaß auf. Das scharfe Schwert der Exkommunikation bei Kirchenaustritt ist unangemessen und korrekturbedürftig.
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Für die Fußnoten zu diesem Artikel siehe DAS ORIGINAL in KATHPEDIA @ http://www.kathpedia.com/index.php/Kirchensteuer ( Stand: 20. Februar 2017 ).
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