Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Sep 25, 2018 3:40 am

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In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.

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Politik > Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer durch Katholische Kirche [ aber nicht in der Bundesrepublik Deutschland, sondern in den Vereinigten Staaten von Amerika !! ]

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QUELLE: Merkur.de @ https://www.merkur.de/politik/rekordsumme-27-5-millionen-dollar-fuer-missbrauchsopfer-durch-katholische-kirche-zr-10254863.html ]

[ FOTO: „Die vier nun entschädigten Opfer wurden von ihrem Religionslehrer missbraucht.© dpa / Friso Gentsch“ ]

Aktualisiert: 19.09.2018, 14:51 Uhr


KATHOLISCHE KIRCHE [ IN DEN USA ]


Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro).

New York - Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro). Wie die Anwälte der vier Männer am Mittwoch [ 19.09.2018 ] weiter bekanntgaben, handelt es sich um die höchste Summe eines solchen Vergleichs für einzelne Opfer im Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche der USA. Die Diözese von Brooklyn zahlt demnach das Geld an die vier Opfer, die im Alter zwischen acht und zwölf Jahren von dem Religionslehrer missbraucht worden waren.

Die Opfer hatten 2012 Klage eingereicht. Zuvor war der heute 67 Jahre alte Religionslehrer Angelo Serrano wegen Belästigung eines Kindes festgenommen worden. Er räumte 2011 seine Schuld ein und wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.


Anwalt: „Lieber gezahlt, als Risiko eines Prozesses einzugehen“

Der Religionslehrer war laut Anwalt Ben Rubinowitz bei der kleinen Gemeinde St. Lucy-St.-Patrick angestellt, war aber kein Priester. Allerdings hatte ein Priester eingestanden, gesehen zu haben, wie der Religionslehrer ein Kind auf den Mund küsste, ohne den Fall zu melden, wie Anwalt Peter Saghir hinzufügte.

Der Vergleich mit der Rekordsumme für die vier Opfer bezieht sich auf die Jahre zwischen 2003 und 2009. Anwalt Saghir sagte, die katholische Kirche von New York habe lieber gezahlt, "als das Risiko eines Prozesses einzugehen".

Die Zivilklage der Opfer ist durch den Vergleich damit beigelegt, der Prozess wäre ansonsten für Anfang 2019 erwartet worden. Jedes Opfer soll nun 6,87 Millionen Dollar erhalten. Die Rekordsumme für ein einzelnes Opfer hatte nach Angaben der Internetseite BishopAccountability.org zuvor bei 3,4 Millionen Dollar gelegen.


Weitreichender Missbrauchsskandal erschüttet USA

Die Zahlung an die Opfer fällt in eine Zeit, in der die katholische Kirche in den USA von einem weitreichenden Missbrauchsskandal erschüttert wird. Allein im US-Bundesstaat Pennsylvania hatten einem Untersuchungsbericht zufolge mehr als 300 katholische Priester über Jahrzehnte hinweg mehr als tausend Kinder sexuell missbraucht. Die Dunkelziffer wird höher eingeschätzt.

Im Juli war Kardinal Theodore McCarrick, der einflussreiche Ex-Bischof von Washington, zurückgetreten. Er wurde beschuldigt, als Priester in New York in den 1970er Jahren einen Jungen im Teenager-Alter missbraucht zu haben. Der derzeitige Erzbischof von Washington, Donald Wuerl, der den massenhaften sexuellen Missbrauch von Kindern vertuscht haben soll, will Papst Franziskus demnächst seinen Rücktritt anbieten.

AFP

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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Okt 13, 2018 2:45 am

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KATHOLISCHE KIRCHE IN POLEN IN ZWEITER INSTANZ ZU HOHER ENTSCHÄDIGUNGSZAHLUNG VERURTEILT.

IN POLEN HAT EIN ORDENSBRUDER EIN KIND MISSBRAUCHT – KATHOLISCHE KIRCHE WILL KEIN SCHMERZENSGELD ZAHLEN.

KATHOLISCHE KIRCHE HAT BERUFUNG ZUM OBERSTEN GERICHTSHOF EINGELEGT.

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Beitrag von AFP
Am 3. Oktober 2018 – 19:35

Warschau

QUELLE: TAG24 @ https://www.tag24.de/nachrichten/vergewaltigung-maedchen-sexueller-missbrauch-ordensbruder-katholische-kirche-polen-schmerzensgeld-814958 :

In Polen wurde eine Rekord-Geldstrafe gegen eine religiöse Einrichtung verhängt: Rund 266'000 Franken sollen einer heute 24 Jahre alten Frau gezahlt werden.

Das Wichtigste in Kürze
● Ein Priester hatte die damals 13-Jährige mehr als ein Jahr lang sexuell missbraucht.
● Die Frau erhält eine lebenslange Rente von rund 215 Franken im Monat.


10.10.2018, 15:31

Mädchen (13) vergewaltigt: Ex-Arbeitgeber des Täters reagiert verstörend

IN POLEN HAT EIN ORDENSBRUDER EIN KIND MISSBRAUCHT – KATHOLISCHE KIRCHE WILL KEIN SCHMERZENSGELD ZAHLEN.

Posen – In Polen hat der Ordensbruder Roman B. zwei Jahre lang ein damals 13-jähriges Mädchen mehrfach sexuell missbraucht. Von 2006 bis 2007 soll der Geistliche das Kind immer wieder vergewaltigt haben.

[ FOTO: Die inzwischen junge Frau wurde als 13-Jährige von einem katholischen Ordensbruder sexuell missbraucht. ]

[ Wie "
Domradio" berichtet, … Siehe @ https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-10-05/polen-streit-um-die-entschaedigung-eines-missbrauchsopfers ]

Wie "
Domradio" berichtet, hat der Mann deshalb schon eine vierjährige Haftstrafe abgesessen. Ende vergangenen Jahres hat die katholische Kirche ihn außerdem zurück in den Laienstand versetzt. Er ist also noch Angehöriger der katholischen Kirche, allerdings kein geistlicher Amtsträger. Inzwischen wurde er auch aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen.

Dem Opfer ist es unterdessen gelungen, vor dem Berufungsgericht in Posen von der betroffenen katholischen Ordensgemeinschaft eine Rekordentschädigung zu erstreiten: Das Gericht hat der inzwischen jungen Frau 233.000 Euro zugesprochen sowie eine lebenslange monatliche Rente von rund 190 Euro.

Doch die Ordensgemeinschaft will nicht zahlen und hat in der vergangenen Woche Beschwerde eingelegt. Das hat einen Streit um die Entschädigung des Missbrauchsopfers ausgelöst. Denn normalerweise übernehme die Kirche in Polen zwar die Therapiekosten von Missbrauchsopfern. Schmerzensgeld zahle sie aber nicht.

Nun soll Polens Oberster Gerichtshof endgültig in dem Fall entscheiden.

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QUELLE: DOMRADIO.DE @ https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-10-05/polen-streit-um-die-entschaedigung-eines-missbrauchsopfers :

05.10.2018


Polen: Streit um die Entschädigung eines Missbrauchsopfers

Orden ficht Urteil an

Die Kirche übernimmt in Polen üblicherweise nur die Therapie- und Behandlungskosten von Missbrauchsopfern, zahlt aber kein Schmerzensgeld. Eine junge Frau hatte nun aber gerichtlich von einer katholischen Ordensgemeinschaft eine Rekordentschädigung erstritten. Die legte Beschwerde ein. Nun soll Polens Oberster Gerichtshof entscheiden.

Der Streit um die Entschädigung eines Missbrauchsopfers durch eine katholische Ordensgemeinschaft kommt vor Polens Obersten Gerichtshof. Die Gesellschaft Christi für Emigrantenseelsorge werde gegen die von einem Berufungsgericht in Posen verhängte Rekordentschädigung von 233.000 Euro und einer lebenslangen Monatsrente von fast 190 Euro Beschwerde einlegen, sagte der Anwalt der Ordensgemeinschaft, Krzysztof Wyrwa, am Donnerstagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Erst der Oberste Gerichtshof entscheidet endgültig über den konkreten Fall."

Das Berufungsgericht hatte am Dienstag die Beschwerde der Ordensgemeinschaft gegen das Urteil des Bezirksgerichts Posen zurückgewiesen. Der Ordensmann Roman B. hatte von 2006 bis 2007 das damals 13 Jahre alte Mädchen mehrfach vergewaltigt. Seine vierjährige Haftstrafe hat er bereits abgesessen. Ende 2017 versetzte die Kirche Roman B. zurück in den Laienstand. Später wurde er zudem aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen.

Das Urteil vom Dienstag kann laut dem Anwalt keine Grundlage für Entschädigungsansprüche von Missbrauchsopfern gegen die Kirche darstellen. "Jeder Fall muss immer individuell vom Gericht bewertet werden", sagte er. Die junge Frau hatte anfangs eine dreimal so hohe Entschädigungssumme in dem Zivilprozess beantragt. Die Kirche übernimmt in Polen üblicherweise nur die Therapie- und Behandlungskosten von Missbrauchsopfern, zahlt aber kein Schmerzensgeld.

(
KNA) [ = KATHOLISCHE NACHRICHTEN-AGENTUR https://www.kna.de/ ]

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo Okt 22, 2018 3:25 am

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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!


Deutschlandfunk

QUELLE: https://www.deutschlandfunk.de/australien-entschuldigung-fuer-institutionellen.799.de.html?dram:article_id=431092

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20.10.2018

Australien

Entschuldigung für institutionellen Kindesmissbrauch

Die australische Regierung will ein Zeichen setzen: Premier Scott Morrison wird die Opfer von sexuellem Missbrauch in privaten, staatlichen und kirchlichen Einrichtungen offiziell um Entschuldigung bitten. Eine Untersuchungskommission hatte hier amtliches Versagen über Jahrzehnte festgestellt.
[ * Eigentlich ist Scott Morrison der jetzige amtierende "Primierminister" der australischen Regierung (eine Bundesregierung) ]

Von Andreas Stummer

[ FOTO: Australiens Premierminister Scott Morrison (AFP / Mark Graham) ]

Dezember 2017: Fünf Jahre lang hatte eine richterliche Kommission den sexuellen Missbrauch von Kindern in privaten, staatlichen und kirchlichen Institutionen in Australien untersucht. Ihr Abschlussbericht war ernüchternd. Amtliches Versagen über Jahrzehnte, Täter- statt Opferschutz, Behörden, die sich weigerten, Missbrauch zu untersuchen. Die Kirchen, die Polizei, Wohlfahrtsverbände oder Sportvereine: keine Einrichtung blieb verschont.

Aimee Foster wurde als Kind bei den Pfadfindern wiederholt von einem älteren Gruppenleiter vergewaltigt. Erlebnisse, die sie 24 Jahre lang verdrängt hatte. Doch den Mut zu finden, vor der Kommission auszusagen, meint Aimee, habe ihr Würde und Selbstwertgefühl zurückgegeben:

„Ich dachte, was ich durchgemacht habe, würde niemanden interessieren. Es mir von der Seele zu reden, war das Beste, das ich tun konnte. Alle Scham und die Last der Erinnerung sind verschwunden – auch die Vorwürfe, die man sich ein Leben lang macht und die Schuld, die man bei sich selbst sucht.“


Ex-Premier Gillard: „Kindern wird jetzt mehr Glauben geschenkt“
[ * Auch Julia Gillard war derzeit amtierende "Primierministerin" der australieschen Regierung (eine Bundesregierung) ]

Es war Julia Gillard, die 2013 als damals amtierende Premierministerin die Untersuchung auf den Weg brachte. Die Kommission stellte furchtlos die richtigen Fragen, 1.200 Opfer gaben offen, ehrlich und couragiert Antwort. Die Öffentlichkeit und die Medien reagierten nicht mit Spott oder Zweifel gegenüber den Missbrauchten – sie zeigten Anteilnahme und Respekt. Ein Grund mehr, warum Julia Gillard hofft, dass es mit dem Verleugnen, Vertuschen und Verharmlosen von sexuellem Missbrauch an Kindern in Australiens Institutionen vorbei ist:

„Ich denke, Kindern wird jetzt mehr Glauben geschenkt, wenn sie von Missbrauch erzählen. Und die betroffenen Einrichtungen werden sie ernst nehmen müssen. Das Ziel ist, dass Beschwerden sofort gehört und auch verfolgt werden.“

Der Bericht der Kommission enthielt auch gut 200 Empfehlungen, um Fälle institutionellen Kindesmissbrauchs künftig zu verhindern. Darunter Forderungen an die katholische Kirche, das Zölibat abzuschaffen und das Beichtgeheimis aufzuheben – beides wurde vom Klerus abgelehnt. Die Regierung hat der Einrichtung einer landesweiten Kinderschutzbehörde zugestimmt, einer Hotline, um Missbrauchsfälle zu melden. Und Schadenersatzzahlungen: Missbrauchsopfer haben danach künftigAnspruch auf höchstens 90.000 Euro pro Person.
Zahlen müssen die Einrichtungen, in deren Obhut die Übergriffe auf Kinder stattfanden. Institutionen, die den Opfern öffentlich bisher nur ihr Bedauern ausgesprochen haben.

[ FOTO: Die ehemalige australische Premierministerin Julia Gillard (picture alliance/ empics) ]


Entschuldigung dafür, dass die Behörden untätig blieben

Nachdem sie den jahrzehntelangen Missbrauch publik gemacht hat, will die australische Regierung jetzt ein Zeichen setzen. Premierminister Scott Morrison wird sich im Namen des Parlaments bei den überlebenden Opfern entschuldigen. Für das, was ihnen als Kinder angetan wurde und dafür, dass ihnen die Behörden oft nicht glaubten und untätig blieben. Fehler, die verschärfte Gesetze und Vorschriften beseitigen sollen. Vergewaltigungsopfer Rob Walsh ist bereit zuzuhören:

„Wenn dieser Entschuldigung auch Taten folgen dann werde ich sie auch akzeptieren. Ich werde mir frei nehmen und in Canberra mit dabei sein.“

Zehntausende Kinder, die über Jahrzehnte in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen sexuell missbraucht wurden – genaue Zahlen wird es nie geben. Die Regierung rechnet mit etwa 60.000 Schadenersatzforderungen.


„Kein Geld wird uns jemals entschädigen“

Graham Rundle aber soll leer ausgehen. Als Kind seelisch und körperlich misshandelt, geriet er mit 19 auf die schiefe Bahn. Rundle Grahamwurde straffällig, selbst zum Missbraucher. Wer als früheres Opfer später zum Täter wird, hat kein Recht auf Entschädigung. „Wir werden ein zweites Mal bestraft“, sagt Graham Rundle, „ein Scheck oder eine Entschuldigung ändern gar nichts. Wir alle sind zu lebenslänglich verurteilt. Die Wahrheit ist, dass wir den Missbrauch weder vergessen noch verarbeiten. Auch wenn wir längst Erwachsene sind, kommen die Erinnerungen daran immer wieder zurück. Wir alle durften nie Kinder sein – dieses Recht wurde uns genommen. Keine noch so große Menge Geld wird uns jemals dafür entschädigen können.“
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Okt 23, 2018 1:51 am

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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

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Die nicht nachvollziehbare Handhabung in einem anderen Forum, dem deutschen POLITIK-FORUM.EU (was ich einfach jetzt mal hier dokumentiere - damit es nicht verloren geht) :

Beitrag von mir getätigt im POLITIK-FORUM.EU nächstfolgend auf die m.M.n. grundlose Rüge von Moderator »H2O« vom Mittwoch, 21. Februar 2018, um 10:26 Uhr (nur eine von vielen seiner derzeitigen m.M.n. grundlosen Rügen meiner Beiträge) im jahrelang zuvor dort ohne Probleme bestehenden Thread »Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?« (und weiteren Unterthemen, wie zum Beispiel auch »Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.«) @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4136928#p4136928 :

An der dortigen Stelle am Sonntag morgen, den 21. Oktober 2018 von mir getätig :

am Sonntag abend, den 21. Oktober 2018 aber von
Moderator »H2O« gelöscht, bzw. „entfernt:

( Leider habe ich vergessen mir die aktuelle
URL zu notieren, wo, und die genaue Uhrzeit zu notieren, wann, dieser mein Beitrag von mir im POLITIK-FORUM.EU getätigt wurde. ) :


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Compensation now! = Entschädigung jetzt und sofort!

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In Germany the attitude of the churches is "We don’t pay compensation, but you are welcome to come to our soup kitchens and have a free plate of watery soup.".

The German state and big business and small in Germany, alike, and indeed the great majority of the citizenry of the country, present similarly towards their victims of every kind of abuse under the sun perpetrated by those in power.


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Und dann hat Moderator »H2O« an anderer (unauffälliger) Stelle im POLITIK-FORUM.EU ( @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4325198#p4325198 ) und ohne seinerseitige wirkliche Angabe um was es sich dabei aktuell gehandelt hat, angegeben :

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Re: Moderation des offenen Forums

Beitrag von
H2O » So 21. Okt 2018, 20:09

Spam entfernt; ein im Verdämmern versinkender Strang sollte mit Argumenten belebt werden.

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Siehe @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4325198#p4325198

Mein oben zitierter Kommentar ^^^ / mein oben zitiertes Argument ^^^ – dieser Kommentar ^^^, der / dieses Argument ^^^, das von Moderator »H2O« gelöscht, bzw. „entfernt“ wurde – hätte m.M.n. nicht mehr zutreffend sein können, besonders wenn betrachtet im Lichte der folgenden aktuellen internationalen Nachrichten :


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»Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?« --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung!

Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

Deutschlandfunk (20.10.2018)

@ https://www.deutschlandfunk.de/australien-entschuldigung-fuer-institutionellen.799.de.html?dram:article_id=431092
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Internationale Nachrichten weiterverbreitet von mir, u.a., auch im EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum

@ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1682#p1682 und

wie dann auch am heutigen Tage (Mo. 22.10.2018) geschehen: »
Kindesmissbrauch - Australische Regierung entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern«, wie berichtet, u.a., auch @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kindesmissbrauch-australien-scott-morrison-entschuldigung-katholische-kirche-opfer



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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Okt 23, 2018 11:51 am

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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

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Nach langjähriger Untersuchung

Australien entschuldigt sich bei Opfern sexuellen Missbrauchs

Australiens Premierminister hat im Parlament über den jahrzehntelangen sexuellen Missbrauch von Kindern in Institutionen wie der katholischen Kirche gesprochen: "Das wird für immer eine Schande für uns sein."
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QUELLE: Überschrift und Einleitung im SPIEGEL ONLINE - PANORAMA (Montag, 22.10.2018, 04:08 Uhr) @ http://www.spiegel.de/panorama/justiz/australien-scott-morrison-entschuldigt-sich-bei-opfern-sexuellen-missbrauchs-a-1234381.html


Diesbezügliche detaillierte Berichterstattung zum Thema in: ZEIT ONLINE :

[ QUELLE: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kindesmissbrauch-australien-scott-morrison-entschuldigung-katholische-kirche-opfer ] :

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Kindesmissbrauch

Australische Regierung entschuldigt sich bei Missbrauchsopfern

Die Nation habe jahrzehntelang versagt: Australiens Premierminister Scott Morrison findet in einer emotionalen Parlamentsrede deutliche Worte. Vielen reicht das nicht.

[ Im Original befindet sich keine sonstige sichtbare namentliche Angabe zum Autor oder Übersetzer dieser Berichterstattung, falls es vom Englichen ins Deutsche übersetzt wurde. ]

22. Oktober 2018, 11:56 Uhr / Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, kat /
147 Kommentare [ ständig zunehmend ]

[ FOTO: Eine Überlebende von Kindesmissbrauch nach der öffentlichen Entschuldigung von Premierminister Scott Morrison © Sean Davey/AFP/Getty Images ]


Australiens Premierminister Scott Morrison [ Siehe @ https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/australiens-regierungschef-malcolm-turnbull-tritt-zurueck ] hat sich im Namen der Regierung bei den vielen Tausend Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch in australischen Institutionen entschuldigt [ Siehe Index weiterer Artikel zum Thema @ https://www.zeit.de/thema/kindesmissbrauch ]. Das Land müsse die "verlorenen Schreie unserer Kinder" anerkennen und um Verzeihung bitten, sagte er in einer emotionalen Ansprache vor dem australischen Parlament, in dem sich zahlreiche Missbrauchsopfer und deren Familien eingefunden hatten.

"Heute steht Australien vor einem Trauma, einer Abscheulichkeit, die zu lange trotz ihrer Augenscheinlichkeit übersehen wurde", sagte der Regierungschef. [ Siehe Index verschiedener weiterer Artikel @
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/kindesmissbrauch-australien-scott-morrison-entschuldigung-katholische-kirche-opfer : ] Australien habe lange "nicht zugehört, nicht geglaubt und keine Gerechtigkeit geboten". Die Nation habe über Jahrzehnte hinweg dabei "versagt", Kinder in kirchlichen oder staatlichen Einrichtungen vor "bösen dunklen Verbrechen" zu beschützen, sagte Morrison. "Das wird für immer eine Schande für uns sein."

Der Missbrauch sei von "Australiern an Australiern" begangen worden, von "Feinden aus unserer Mitte", sagte der Premierminister mit bebender Stimme. "Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr, Jahrzehnt für Jahrzehnt" habe es in Schulen, Kirchen, Jugendgruppen, Sportvereinen und Kinderheimen Missbrauch gegeben. Deshalb entschuldige sich seine Regierung nun sowohl bei den Kindern und ihren Eltern, "deren Vertrauen missbraucht wurde", und auch den Hinweisgebern, auf die nicht gehört worden sei, sagte der Premierminister. Ihm versagte teilweise die Stimme, als er an die Ausbeutung, Vertuschungen und das staatliche Versagen erinnerte. Das neue nationale Credo sei: "Wir glauben euch", beteuerte er und kündigte die Einrichtung eines Museums an, in dem das Bewusstsein über sexuellen Missbrauch von Kindern gestärkt werden soll.

Morrisons Rede wurde live im Fernsehen übertragen und von Hunderten noch lebenden Missbrauchsopfern im ganzen Land und auch im Parlament selbst verfolgt. Die Abgeordneten erhoben sich nach der Ansprache zu einer Schweigeminute. Als Zeichen des Respekts wurde die reguläre Parlamentssitzung verschoben. Vor dem Parlament versammelten sich Angehörige von bereits verstorbenen Opfern. Sie trugen Schilder mit den Namen ihrer Töchter, Söhne, Brüder und Schwestern, für die die Entschuldigung zu spät kam. Morrison sagte nach einem Treffen mit Opfern: "Ich habe noch niemals solch einen Schmerz in einem Raum gespürt."

Mehr als fünf Jahre lang hatte eine Kommission, die sogenannte
Royal Commission [ Siehe @ https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/missbrauch-katholizismus-kommission-abschlussbericht-handlungsempfehlungen ], den Missbrauch und seine Vertuschung untersucht und dabei Aussagen von mehr als 15.000 Opfern dokumentiert. In ihrem Abschlussbericht vom Dezember 2017 sprach sie von einer "nationalen Tragödie". Demnach wurden Zehntausende Kinder, zumeist Jungen, in mindestens 4.000 Institutionen wie Schulen, Kirchen, Heimen und Internaten sexuell missbraucht, viele von ihnen in Einrichtungen der katholischen Kirche [ Siehe und vergleiche @ https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie (STUDIE was Deutschland betrifft) ]. Der [australischen] Kommission zufolge sollen sieben Prozent der katholischen Priester zwischen 1950 und 2010 Kinder missbraucht haben. In einigen Diözesen lag der Anteil von Priestern unter Pädophilieverdacht bei 15 Prozent oder höher.

Der Missbrauch wurde von der Kirche jahrelang totgeschwiegen. Inzwischen aber laufen Verfahren gegen ranghohe Kirchenvertreter. Zudem entschuldigte sich die Kirchenführung und gelobte, dass sich die "schändliche" Geschichte des Kindesmissbrauchs nicht wiederholen dürfe. Sie lehnte jedoch die im Untersuchungsbericht geforderte Lockerung des Beichtgeheimnisses ab.

Viele der Missbrauchsopfer begrüßten die öffentliche Entschuldigung des Premierministers. "Für Leute wie uns ist es wichtig, dass man uns glaubt", sagte etwa Richard Jabara der australischen Nachrichtenagentur AAP. "Wir waren über einen langen Zeitraum allein damit." Andere hingegen zeigten sich wütend und enttäuscht. Die Kirche komme ungestraft davon, sagte etwa Rick Venero. "Die Macht dieser Institutionen bedeutet, dass nichts wirklich passiert." Einige Opfer bemängelten, dass die öffentlichen Mittel für betroffene Institutionen nicht gekürzt würden und weitreichende Gesetzesänderungen ausblieben. Andere forderten die Regierung dazu auf, die Schuldigen zu bestrafen und auch andere Institutionen wie die Armee zu durchleuchten.

Schlagwörter:
Australien, Kindesmissbrauch, Katholische Kirche

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mai 28, 2019 1:14 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di Okt 30, 2018 2:24 am

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DIESER MEIN JETZIGER BEITRAG hier in diesem Thread, d.h. meine jetzigen diesbezüglichen Ausführungen, UND DER VORLETZTE BEITRAG (VOM DI. 23.10.2018, UM 11:51 UHR) hier in diesem Thread, GEHÖREN ZUSAMMEN:

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Subject: UPDATE: Kommentar / Stellungnahme / Argument / Diskussionsbeitrag --- Was ist MIR erlaubt und was ist MIR verboten?

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Nochmaliger UPDATE und völlig korrigierte Version meiner Mail vom 24.10.2018.
Meine Mail ist in keinster Weise als eine „Drohung“ anzusehen; sie ist vielmehr eine vollumfassende meinerseitige Erklärung aller relevanten Aspekte in dieser Sache.


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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!

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Die nicht nachvollziehbare Handhabung in einem anderen Forum, dem deutschen POLITIK-FORUM.EU (was ich einfach jetzt mal hier dokumentiere - damit es nicht verloren geht) :


So versucht Moderator »H2O« das seinerseitige Löschen der Beiträge von Boardnutzer »Martin MITCHELL« im POLITIK-FORUM.EU zu rechtfertigen – ZUSAMMENFASSUNG:

ANFANG DER STELLUNGNAHME VOM DIENSTAG, 23. OKTOBER 2018, UM 11:06 UHR, VON Moderator »H2O«.

1.) Die Beiträge von Boardnutzer »Martin MITCHELL« sind „Spam“.

2.) Das von
Boardnutzer »Martin MITCHELL« am Sonntag, 23. Oktober 2011, um 11:57 Uhr eröffnete „Thema“ ( m.M.n. „Wandzeitung“) „Ehemalige Heimkinder“ / „Misshandlungsopfer“ / „Missbrauchsopfer“ / „Opfer von Medikamentenversuchenzuentschädigen“ interessiert niemanden und hat noch nie jemanden interessiert (siehe Eröffnungsbeitrag @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=1304511#p1304511 ).

3.) Es sind in dieser ganzen Entschädigungs-Angelegenheit „offenbar“ „laufende Rechtsverfahren“ anhängig, „die nicht den Gang nehmen, den“
Boardnutzer »Martin MITCHELL« „sich vorstellt“.

4.) Das Forum wird von
Boardnutzer »Martin MITCHELL« als „Wandzeitung“ „mißbraucht“.

5.) Die Beiträge von
Boardnutzer »Martin MITCHELL« „liefern“ „keinen Ansatz zur Diskussion“.

6.) Die Beiträge von
Boardnutzer »Martin MITCHELL« „tauschen keine Gedanken aus“; „das geben seine Beiträge nicht her.“

7.) „Ich [
Moderator »H2O«] stehe zu meiner Verantwortung für diese Maßnahmen“ gegen Boardnutzer »Martin MITCHELL«; diese „Maßnahmen“ sind m.M.n. völlig gerechtfertigt.

8.) (paraphrased:)
Moderator »H2O«: „Und jetzt m.M.n. will mich der Boardnutzer »Martin MITCHELL« erpressen“; „ich lasse mich nicht in dieser Weise erpressen, meine Maßnahme rückgängig zu machen.“


ENDE DER STELLUNGNAHME VOM DIENSTAG, 23. OKTOBER 2018, UM 11:06 UHR, VON Moderator »H2O«.

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Eine juristische Bewertung in ähnlich gelagerter Angelegenheit („das Löschen von Beiträgen und das Sperren eines Nutzers“); wie kürzlich in Deutschland gerichtlich entschieden:

Kostenlose URTEILE @ https://www.kostenlose-urteile.de/LG-Frankfurt-am-Main_2-03-O-18218_Soziales-Netzwerk-darf-bei-zulaessiger-Meinungsaeusserung-weder-Post-loeschen-noch-den-Account-sperren.news26574.htm :

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Landgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 14.05.2018
- 2-03 O 182/18 -


Soziales Netzwerk darf bei zulässiger Meinungsäußerung weder Post löschen noch den Account sperren

Nutzer steht Unterlassungsanspruch zu

Ein soziales Netzwerk ist nicht berechtigt, bei einer zulässigen Meinungsäußerung den Post des Nutzers zu löschen oder seinen Account zu sperren. Dem Nutzer steht in diesem Fall ein Unterlassungsanspruch zu. Dies hat das Landgericht Frankfurt a.M. entschieden.

In dem zugrunde liegenden Fall hatte sich ein Facebook-Nutzer Anfang des Jahres 2018 in einem Post kritisch über eine Tageszeitung geäußert. Die Zeitung wurde als "pseudo-links", "Kriegstreiber erster Klasse", und "Hetzblättchen" bezeichnet. Facebook löschte den Kommentar und sperrte zudem den Account des Nutzers für 30 Tage. Der Nutzer war damit nicht einverstanden und erhob Klage auf Unterlassung.

Anspruch auf Unterlassen der Kommentarlöschung und Accountsperrung

Das Landgericht Frankfurt a.M. entschied zu Gunsten des Klägers. Ihm stehe ein Anspruch auf Unterlassung der Sperre und der Löschung zu. Zwar könne der Betreiber eines sozialen Netzwerks seine Verhaltensregeln durch Entfernung eines rechtswidrigen Inhalts oder durch Sperrung eines Nutzeraccounts durchsetzen. Voraussetzung sei aber, dass dies sachlich gerechtfertigt und nicht willkürlich sei.

Keine Untersagung von zulässiger Meinungsäußerung

Nach Auffassung des Landgerichts können zulässige Meinungsäußerungen aufgrund der Drittwirkung der Grundrechte grundsätzlich nicht untersagt werden. Ein solcher Fall habe hier vorgelegen. Die Äußerung des Klägers sei von der Meinungsfreiheit gemäß Art. 5 Abs. 1 GG gedeckt gewesen. Die Bezeichnungen "pseudo-links", "Kriegstreiber erster Klasse", und "Hetzblättchen" seien zulässig und stellen keine Schmähkritik dar. Es müsse auch beachtet werden, dass ein meinungsstarkes Medium, wie die kritisierte Tageszeitung, im Meinungskampf auch harte und möglicherweise ausfallende Kritik hinnehmen müsse.

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Der Rechtsanwalt selbst, in diesem Fall, meldet sich zu Wort:
https://facebook-sperre.de/grosse-klatsche-fuer-facebook-lg-frankfurt-erlaesst-einstweilige-verfuegung/



Der aktuelle diesbezügliche Gerichtsbeschluss im Volltext:

https://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/lg-frankfurt_beschluss_2-03-o-182-18_facebook-meinungsfreiheit-einstweilige-verfuegung.html



And please consider also, without fail, the following text in English:

https://www.noerr.com/en/newsroom/News/higher-regional-court-decisions-restrict-facebook%E2%80%99s-%E2%80%9Cvirtual-domiciliary-right%E2%80%9D.aspx



#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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#endlichEntschaedigung (MM - Heimopfer-WEST)
#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mai 28, 2019 1:23 am, insgesamt 7-mal geändert.
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Do Nov 01, 2018 4:30 am

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»Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?« --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung! --- Darf man in Deutschland darüber reden oder nicht?

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Mir wird seither vorgeworfen: (paraphrased:)
REGELWIDRIGE FORMULIERUNG VON DISKUSSIONSBEITRÄGEN“ und „MASSENHAFTES EINSTELLEN GLEICHLAUTENDER BEITRÄGE“ (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).

DER FOLGENDE VON MIR GETÄTIGTE BEITRAG WIRD UND WURDE VON FORUMSMODERATOREN UND VORSTAND DER INTERNET-PLATTFORM „
POLITIK-FORUM.EU“ / „VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER POLITISCHEN DISKUSSION“ ALS „REGELWIDRIG“ VON MIR „FORMULIERT“ ANGESEHEN UND DAHER IHRERSEITS „ALS SPAM KATEGORISIERT“ UND „AUFGRUND DESSEN GELÖSCHT:

Ich wurde informiert man stütze sich diesbezüglich auf die
Benutzungsbedingungen des Forums ( "Forum Rules" ), insbesondere auf folgende Passagen dieser Benutzungsbedingungen:

@
http://www.politik-forum.eu/app.php/page/forum_rules :


.
.
§ 8 Spam
2. Spam sind:
c. Beiträge die ohne eigenen Kommentar aus anderen Quellen kopiert und in das Forum eingefügt werden (copy & paste). Erforderlich sind der Quellnachweis mit Link und eine eigene Stellungnahme, die über die Strang- oder Textüberschrift hinaus geht und in einem angemessenen Verhältnis zum zitierten Text steht,
g. Beiträge, die massenweise von einem Mitglied eingestellt werden und in ihrer Grundaussage gleich sind,

.

Was anscheinend in diesem Forum beutet: „Wenn etwas schon mal in diesem Forum, und möglicherweise auch in anderen Foren im Internet gesagt worden ist, darf es nicht noch einmal gesagt werden – auch nicht in anderen Worten noch einmal gesagt werden.“ – „Sich immer wieder zu wiederholen ist nicht erlaubt“, d.h., „ist verboten“ (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).
Und wenn Es oder Ähnliches schon mal in Deutsch gesagt worden ist, darf Es oder Ähnliches wohl auch nicht noch mal in Englisch gesagt werden, obwohl die Forumssprachen in diesem Forum Deutsch und Englisch sind (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).

Dass diese
Regelung / Rule / Benutzungsbedingung nicht der grundgesetzrechtlich garantierten Meinungsfreiheit entspricht und entsprechen würde, scheint die Betreiber, die Administratoren und die Moderatoren, und den Vorstand der Internetplattform „POLITIK-FORUM.EU“ / „VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER POLITISCHEN DISKUSSION“ aber nicht im geringsten zu interessieren (Ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe).

Nachdem mir all dies – so ungefähr wie jetzt hier von mir oben ^ ^ ^ ausgeführt – am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 11:42 Uhr in
SCHIEDSRICHTERLICHER MANIER mitgeteilt wurde (Und ich weiß nicht ob ich das jetzt richtig und den aktuellen Tatsachen entsprechend formuliert habe), fragte ich noch einmal gleich anschließend, am gleichen Tag, ganz spezifisch wie folgt nach, was spezifisch es mit dem Löschen genau dieses Beitrags auf sich habe; habe aber bisher keine Antwort spezifisch zu meiner Frage erhalten:


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Hallo »Kritikaster«,

Den Inhalt Deiner Mail vom Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 11:42 Uhr mit der Überschrift »
Was hier erlaubt ist - und was nicht« habe ich zur Kenntnis genommen.

Daraufhin möchte ich Deine Aufmerksamkeit jedoch (nochmals) genau auf folgenden meinerseitigen Beitrag lenken und fragen warum dieser gelöscht wurde.


Subject: Kommentar / Stellungnahme / Argument / Diskussionsbeitrag --- Was ist MIR erlaubt und was ist MIR verboten?

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Mit Blick auf die Meinungsfreiheit; Meinungsäußerungsfreiheit; Redefreiheit; Veröffentlichungsfreiheit.

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Uneingeschränkte grundgesetzrechtlich garantierte Meinungsfreiheit und Redefreiheit in allen Sozialen Medien !!
( Definition Soziale Medien:
(in Deutsch:) https://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/social-media-soziale-medien und (in Englisch:) https://whatis.techtarget.com/definition/social-media )



Was ist der spezifische Grund für das Löschen / das Entfernen am Sonntag, 21. Oktober 2018, um 20:09 Uhr dieses meines von mir in meinen eigenen Worten einmalig formulierten Beitrags aus dem Forum POLITIK-FORUM.EU ? :

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Compensation now! = Entschädigung jetzt und sofort!

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In Germany the attitude of the churches is "We don’t pay compensation, but you are welcome to come to our soup kitchens and have a free plate of watery soup.".

The German state and big business and small in Germany, alike, and indeed the great majority of the citizenry of the country, present similarly towards their victims of every kind of abuse under the sun perpetrated by those in power.


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#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Darf man so etwas nicht äußern (sagen / schreiben) in Deutschland, obwohl es doch voll und ganz vollkommen der Wahrheit entspricht ? – Oder darf man so etwas nur nicht auf der Diskussionsplattform POLITIK-FORUM.EU äußern (sagen / schreiben) ?

Mit welchem Paragraph, Abschnitt und Punkt in den
POLITIK-FORUM.EU Benutzungsbedingungen und Richtlinien und sonstigen Anweisungen (forum rules and regulations) wäre es mir untersagt diesen meinen Beitrag (wie oben aufgezeichnet) in diesem genauen Wortlaut zu äußern ? – Wären solche Richtlinien und sonstige Anweisungen, falls sie mir das Tätigen dieses Beitrags untersagen würden, dann auch (noch) im Einklang mit elementarem deutschem Grundrecht was die Meinungsfreiheit betrifft ?

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#endlichEntschaedigung (MM - Heimopfer-WEST)
#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mai 28, 2019 1:20 am, insgesamt 5-mal geändert.
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr Nov 02, 2018 3:52 am

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»Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?« --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung!

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Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!


Was halten ehemalige Heimkinder, Heimopfer – Victims of institutional child abuse of yesteryear – Kinder und Jugendliche, die damals als „Schutzbefohlene“, ununterbrochen über Jahre hinweg, in 'Heimen' und 'Anstalten' der christlichen Kirchen und des angeblichen Rechtsstates "Bundesrepublik Deutschland" Opfer von physischer Gewalt und psychischer Gewalt sowohl wie auch sexualisierter Gewalt und jeglicher Form von Arbeitsausbeutung geworden sind, davon, wenn führende Leute in der heutigen bürgerlichen Gesellschaft, junge Leute sowohl wie auch ältere Leute, die heute im gleichen Alter wie die damaligen Opfer oder sogar noch älter als diese sind, diesen Heimopfern raten:

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Ihr befindet Euch seit Jahren (Jahrzehnten) auf einem Kreuzzug, um wegen eines schlimmen Unrechts, was Euch geschehen ist, Kompensation zu erlangen. Bisher erfolglos und nach dem, was wir von Euch gelesen haben (bei weitem nicht alles), werdet Ihr auch in Zukunft keinen Erfolg haben. Wir würden Euch raten, den Kampf aufzugeben; Ihr verschwendet nur Energie und Lebenszeit; lasst die Vergangenheit hinter Euch; versucht das Hier und Jetzt zu genießen.
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Genau solche Zeilen habe ich persönlich kürzlich an mich persönlich adressiert erhalten, nicht von jemandem unter einem Realnamen, sondern von jemandem, der diese Zeilen unter einem Sydonym schrieb.

Ist das die allgemeine Denkweise der heutigen bürgerlichen Gesellschaft in Deutschland (dem „christlichen Abendland“) ? – Denn damals, als diese Verbrechen begangen wurden, hat die bürgerliche Gesellschaft in Deutschland (dem „christlichen Abendland“) ja einfach weggeschaut und die schutzlosen Opfer DAMIT zum fortdauernden Schweigen verdammt !


#endlichEntschaedigung (MM - Heimopfer-WEST)
#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mai 28, 2019 1:21 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa Feb 02, 2019 6:01 am

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»Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?« --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung!

Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!



Dieses Video ist in der Mediathek nur noch bis zum 28.03.2019 verfügbar !

Der diesbezügliche Text jedoch bleibt weiterhin – für immer – im Internet bestehen:

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ARD - Das Erste - plusminus

vom Mi. 28.03.2018

Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung

[ QUELLE: https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung-vom-28-03-2018-umgang-mit-opfern-der-heimerziehung100.html :

▬ Rund 470 Millionen Euro Schadensersatz für 800.000 misshandelte Heimkinder in West und Ost zwischen 1945-1975 [ sic = 800.000 waren es im Westen allein; hinzu kommen dann noch einmal 450.000 im Osten - MM ]
▬ Hilfsfonds läuft aus
▬ Fast 40 Millionen Euro verschlang Verwaltung
▬ Opfer bekamen statt Geld nur Sachleistungen, viel Bürokratie und Retraumatisierung
▬ Viele verzichteten deshalb auf [
diese]Entschädigung


Ellen K. auf den Spuren ihrer Kindheit. Eine harte, freudlose Zeit, die sie vorwiegend in Heimen verbrachte. Als Kind hier im katholischen Theresienheim in Saarbrücken, als Heranwachsende in einer Einrichtung in Köln. Sie erzählt: "Positives? Kann ich mich gar nicht erinnern. Liebevolles gab‘s da gar nicht. Nur halt immer Stress … Die hatten Stöcke, so Rohrstöcke. Das war auch schlimm. Die Kinder waren hilflos, wehrlos. Sie waren nichts. Sie waren ja wie eingesperrt in den Heimen."

Die schlimmste Erinnerung verbindet sie mit einem grapschenden Kaplan in der Saarbrücker Eligius-Kirche. Sie erzählt: "Ich habe dem ne Ohrfeige gegeben, weil er immer an einem rumgefummelt hat. Das habe ich mir nicht gefallen lassen. Und da hat er mich am Ohr aus der Kirche rausgezerrt und hat mich den Nonnen übergeben. Die Nonnen haben mich ins Zimmer gesperrt, es gab nichts zu essen."

Der Schein der Wiedergutmachung für 800.000 Heimkinder

Etwa 800.000 Kinder und Jugendliche lebten zwischen 1945 und 1975 in westdeutschen Heimen. Auch in der DDR waren Hunderttausende Kinder betroffen. Viele sind bis heute traumatisiert. Sie wurden Opfer körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt und mussten oft noch unbezahlte Zwangsarbeit leisten: in Heimen, in der Landwirtschaft und in Firmen.

Umso mehr freute sich Ellen K., als sie erfuhr, dass es materielle Hilfe für ehemalige Heimkinder gibt, denen übel mitgespielt wurde. Bis zu 10.000 Euro Sachleistungen pro Person. Plus Nachzahlungen in die Rentenkasse. Finanziert von Bund, Ländern und Kirchen. Die Initiative dazu kam vom Runden Tisch Heimerziehung. Der stellte 2010 in seinem Abschlussbericht gravierendes Unrecht in kirchlichen und staatlichen Heimen fest. Antje Vollmer, Moderatorin Runder Tisch Heimerziehung: "In der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik gab es sehr viele Orte des Bösen."

Statt finanzieller Entschädigung nur Sachleistungen und Bürokratie

Zwei Hilfsfonds zahlten für 800.000 Fälle in West und Ost etwa 472 Millionen Euro aus, allerdings fast 40 Millionen für die eigene Verwaltung. Rund 6000 Euro bekamen die Opfer im Durchschnitt – als Sachleistungen auf Antrag.

Damals hieß es auf einer Pressekonferenz mit Antje Vollmer:

▪ "Es wird sehr unbürokratisch sein."

▪ "Die Betroffenen müssten (...) gar keine Details und keine peinlichen Verhöre hinter sich bringen…"

Doch es gibt nicht einfach Geld aufs Konto, nur Sachleistungen. Jede Ausgabe wird akribisch geprüft. Eine aufwühlende Prozedur. Ellen K., ehemaliges Heimkind: "Seit dem Fonds, wo die mich so viele Sachen gefragt haben, macht mich das auch krank. Weil ich mich an so viel erinnern muss, was ich schon lange verdrängt habe."

Staatliche Bevormundung wie damals

Laut Fonds-Handbuch muss die Hilfe den ehemaligen Heimkindern persönlich zugutekommen. Ein neuer Kühlschrank oder eine Gebisssanierung. Auch Beerdigungskosten werden übernommen – aber nur dann, wenn sie gegenüber der Fondsverwaltung "zu Lebzeiten den ausdrücklichen Wunsch nach einem würdigen Begräbnis und Kostenübernahme" geäußert haben.

Ellen K. durfte zwar Möbel anschaffen und die Wohnung renovieren, der Fonds zahlte auch rund 3000 Euro Rentenbeiträge nach. Viel lieber aber wäre ihr ein bisschen Bargeld gewesen, für Notfälle oder um ihrem Enkel eine Freude zu machen. Aber das ist im Fonds nicht vorgesehen. Sie erzählt: "Ich wollte halt mit meinem Enkel Nico ins Disneyland Paris fahren. Und da gab es natürlich Schwierigkeiten mit der Buchungsbestätigung und dass die das nicht anerkannt haben. Das Kind halt nicht. Damit haben sie ja wieder mich bevormundet. Wie im Heim so ungefähr. Haben sie auch wieder bestimmt. Entweder du gibst das dafür aus oder du kriegst es nicht."

Das Bundesfamilienministerium begründet diese Praxis mit der Empfehlung des Runden Tisches. Schriftlich lässt man uns wissen: "Barleistungen waren in den Empfehlungen nicht enthalten". Das für die Fondsverwaltung zuständige Bundesamt für Familie wollte kein Interview vor der Kamera geben.

Enttäuscht verzichten viele Opfer auf Entschädigung

Der Berliner Sozialpädagoge Prof. Dr. Manfred Kappeler befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Thema. Er ist einer der schärfsten Kritiker des Hilfsfonds. Der Sozialpädagoge und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut erklärt: "Die ehemaligen Heimkinder haben wieder Gewalt erfahren in der Art und Weise, wie da bürokratisch mit ihnen umgegangen wurde bei dem Versuch, diese 10.000 Euro, die ihnen zugebilligt worden sind, auch für sich nutzen zu können. Es hat für ganz viele bedeutet, sich überhaupt nicht an diesen Fonds zu wenden, weil sie gesagt haben, diese Prozedur, die tun wir uns nicht an."

Wie Dirk Friedrich. Er verbrachte 14 Jahre in katholischen Heimen und erlebte Schläge und Psychoterror. Er lehnt die Fondslösung als viel zu niedrig ab und engagiert sich auch für andere Opfer. Der Vorstand des Vereins Ehemaliger Heimkinder legt dar: "Ich wollte nichts, weil das für mich eine Frage der Ehre ist, der Menschenwürde, und ich lasse mich nicht mit Almosen abspeisen. Ich wollte eine, dafür bin ich angetreten vor Jahren, ich wollte eine wahrhaftige Entschädigung bekommen. Wir müssen das mal beim Namen nennen. Es waren Verbrechen gegen die Menschenwürde und gegen Menschenrechte."

Runder Tisch Heimerziehung: Imagewahrung vor Kinderschutz

Die Mehrzahl der Betroffenen hielt das materielle Angebot für jahrelange Qualen schon damals für viel zu gering. In Irland etwa erhielten gepeinigte Heimkinder durchschnittlich über 75.000 Euro. In Deutschland kommen die Betreiber durch die Fondslösung sehr glimpflich davon.

Professor Dr. Manfred Kappeler, Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut: "Es ging immer um zwei Punkte: Schutz der Kirche, Schutz der Wohlfahrtsverbände, Schutz der Jugendbürokratie, Schutz des demokratischen sozialen Rechtsstaates Bundesrepublik. Das ist die erste Reaktion, die zweite Reaktion ist, es darf nichts kosten. Also es geht um Imagewahrung und es geht um Kostenabwehr. Das ist ein billiger und schäbiger Akt des Abspeisens gewesen, was beim Runden Tisch zum Schluss dabei rausgekommen ist."

Hoffnung auf mehr Entschädigung durch Europäischen Gerichtshof

In diesem Jahr läuft der Hilfsfonds aus. Dirk Friedrich und seine Mitstreiter setzen auf Eingaben beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Sie wollen erreichen, dass die Auswüchse von damals als Menschenrechtsverletzung anerkannt werden. Das würde eventuell doch noch Chancen auf höhere Entschädigungen eröffnen. Ellen K. hat die Traumata der Kindheit nie ganz verwunden. Sie bekommt gerade mal 424 Euro Rente. Da sind die neuen Möbel nur ein schwacher Trost.

Neue Vereinbarungen über materielle Hilfen sind grundsätzlich nicht mehr möglich, die laufenden Anträge sollen in diesem Jahr bearbeitet sein.

Ein Beitrag von Wilfried Voigt

Stand: 29.03.2018 12:24 Uhr )

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Einer der wenigen dort aufgezeichneten Leserkommentare zu diesem Text, erst dieses Jahr dort abgegeben, lautet dann zutreffend wie folgt:

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Elvira am 03.01.2019 um 3:52 Uhr

Heimfonds-Entschädigung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lebte 11 Jahre im Kinderheim ( DDR ). Aber
die Entschädigung wurde durch Sachleistungen verrechnet und der Staat hat sich 19 % über die Mehrwertsteuer zurück geholt. Dieses Kriterium hat noch niemand erwähnt. Ich sehe es als Armutszeugnis wie wir in einen Rechtsstaat behandelt werden.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mai 28, 2019 1:25 am, insgesamt 2-mal geändert.
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Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang?

Beitragvon Martin MITCHELL » Di Mär 26, 2019 4:44 am

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Ein Beispiel wirklich angemessener Entschädigung:

Aus gutem Grund wurde dieser Beitrag von mir am 23., 24. und 25. März 2019 in vielen verschiedenen deutschsprachigen Foren getätigt:

Höhere Mathematik mag vielleicht nicht aller Leute Stärke sein. Wir können aber alle noch abzählen und einfache Rechenaufgaben bewältigen oder bewerkstelligen, denke ich, oder nicht?

Kurz und bündig und sicherlich für alle durchaus verständlich:

In den frühen 1960er Jahren – wie ich Euch alle ja schon darauf aufmerksam gemacht habe in den letzten paar Tagen – hat die deutsche Bundesregierung / das Bundesparlament / der Bundestag / die Bundesrepublik Deutschland / das deutsche Volk die
tatsächliche Entschädigung von mindestens 35 Missbrauchopfern genemehmigt und ausgezahlt.

Zuvor hatte man in der Bundesrepublik Deutschland (in den späten 1950er Jahren) – wie man gerade jetzt (2011 bis 2019) in der Bundesrepublik Deutschland auch die Ehemaligen Heimkinder, Behinderten-Opfer und Psychiatrie-Opfer abspeist – versucht diese 35 Missbrauchsopfer mit je 1.000 Dollar (US) abzuspeisen.

Diese 35 Personen waren Missbrauchsopfer von Menschenversuchen ( d.h. Opfer von Menschenverbrechen ! ) in deutschen Konzentrationslagern unter dem Handwerk deutscher Ärzte; ohne ihre Zustimmung medizinischen Experimenten ausgeliefert.

Jede dieser 35 Personen erhielt mindestens
500.000 Mark (in Worten: fünfhundert-tausend Mark) Entschädigung in Bargeld, ohne Bestimmungen oder Anweisungen an die Betroffenen wie dieses Geld von ihnen auszugeben oder anzuwenden wäre.

Die erhaltene Deutsche Mark wurde dann von den Betroffenen selbst in ihre eigenen Wärungen (hinter dem eisernen Vorhang) umgetauscht.

Nicht eine einzige dieser 35 Personen hatte dafür vor einem Gericht klagen müssen.

Es wurde öffentlich von ihnen gefordert und ihrerseits öffentlich verhandelt und nach einer Weile hat die Bundesregierung eingelenkt und gezahlt. So einfach war das.


Die Gesamtsumme, die an diese 35 geschädigten Personen ausgezahlt wurde, betrug 17,5 Millionen Mark.

Und, wie sich jeder vorstellen kann, das war sehr viel Geld in den 1960er Jahren.

BEDIENT EUCH EURES EIGENEN VERSTANDES.



#endlichEntschaedigung (MM - Heimopfer-WEST)
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Di Mai 28, 2019 1:26 am, insgesamt 2-mal geändert.
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